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08.08.2017 10:37 Alter: 11 days
Kategorie: tsc-Dozenten
Von: David Jäggi

Alles heil?

Besprechung des Buches «Alles heil?: Mit missionaler Theologie übers Heil sprechen»


Buchcover «Alles heil?: Mit missionaler Theologie übers Heil sprechen» (Bild: © Brunnen Verlag Gießen)

Das Buch «Alles heil?: Mit missionaler Theologie übers Heil sprechen» ist ein Sammelband aus sieben Referaten zu den Themen «Missionale Theologie» und «Das Heil in der missionalen Theologie». (Bild: © Brunnen Verlag Gießen)

Seit kurzem erschienen ist das Buch «Alles heil?: Mit missionaler Theologie übers Heil sprechen» mit Beiträgen der tsc-Dozenten Dr. Andreas Loos und Dr. Jean-Georges Gantenbein. Der Theologe David Jäggi hat auf seinem Blog «sola scriptura» eine ausführliche Besprechung verfasst, die das Theologische Seminar St. Chrischona hier veröffentlicht. Es handelt sich um einen persönlichen Meinungsbeitrag von David Jäggi, der nicht unbedingt die Meinung des tsc widerspiegelt.

Der Sammelband mit sieben Aufsätzen, sowie einem Vor- und Schlusswort der Herausgeber, dokumentiert Referate, die an AfbeT Tagungen in den Jahren 2014 und 2015 zu den Themen «Missionale Theologie» und «Das Heil in der missionalen Theologie» gehalten wurden.

Inhaltsübersicht

Nach einem kurzen Vorwort der Herausgeber Loos und Schweyer, folgt ein einführender Aufsatz von Schweyer. Diesem schliesst sich je ein Aufsatz von Hannes Wiher und Bernhard Ott an. Beide zeigen einleitend die Entwicklungen einer missionalen Theologie auf und bereiten Roland Hardmeier als Vertreter einer missionalen Theologie, den Boden. Hardmeier führt anschliessend sein Heilsverständnis aus, worauf eine Erwiderung von Loos folgt. Analog des Studientages 2015 sind darauf die «Echos auf die Referate» von Markus Dubach und Jean-Georges Gantenbein wiedergegeben. Der Band schliesst mit einem zusammenfassenden, kurzen Beitrag der Herausgeber. Drei Symbole (Achtung, Frage, Weiche) im Text fassen zentrale Aussagen zusammen oder regen mit Fragen zum Weiterdenken und Mitdiskutieren an. Die Mailadresse lädt ein, die eigenen Gedanken zu den Textinhalten mit den Herausgebern zu teilen.

Dies sei gleich vorweg bemerkt: Der zu besprechende Band bringt einen offenen, fairen, positiv-kritischen Dialog von Theologen unterschiedlicher Couleur innerhalb der evangelikalen Theologie zum Ausdruck. Die klare Begriffsbestimmung, das Zuhören, Verstehen wollen, voneinander Lernen und die gegenseitige Integration von Aspekten, die der eigenen Position nicht geläufig sind, stehen im Vordergrund der Diskussion.
Der Band leistet somit für beide Seiten (missional und… «klassisch evangelikal»?) eine wichtige Gesprächsgrundlage und hat Vorbildcharakter für junge Theologiestudierende, wie auch für künftige gemeinsame Dialoge und Diskussionen.
Das Buch ist nicht vergleichbar mit dem durchwegs kritischen Ton und stellenweise überheblichen Duktus im STH Band «Mission und Transformation» (2015), welcher sich zu einseitig auf eine bestimmte Version missionaler Theologie in Form der Transformationstheologie (ITS Kassel) einschränkt (siehe dazu die aktuelle Rezension zum STH Band durch Reppenhagen in den TheolBeitr).
Kernpunkte der Diskussion und ihre Vertreter

Im Folgenden greife ich lediglich einige Aspekte aus den Referaten auf, um einen gerafften Überblick geben zu können.

Stefan Schweyer

Schweyer, Assistenzprofessor an der STH Basel, orientiert sich für seine «Einstiegshilfe» (7-18) wesentlich am TRE-Artikel «Heil und Erlösung» von Seils, kann aber ebenso Timothy Keller in seine Darlegung integrieren. Mit den Differenzierungslinien Heilsintention, Heilsverwirklichung und Heilswirkung gibt Schweyer einen Referenzrahmen für die weiteren Beiträge. Die hauptsächlichen Bedenken von Schweyer gegenüber einer missionalen Theologie werden jedoch ebenfalls deutlich, wenn er sagt:

«Eine Ausweitung des Heilsbegriffs darf nicht zur Verharmlosung der Sünde und ihrer Folgen führen» (11).

Nebst der Verharmlosung der Sünde, befürchtet Schweyer die Preisgabe der Zentralität des Kreuzesgeschehens. Schliesslich äussert er auch Bedenken, ob Parusie und Gericht in einer missionalen Theologie nicht vernachlässigt werden. Diese Einwände sind auch dem «Tübinger Pfingstaufruf» (2013) um Peter Beyerhaus zu entnehmen, allerdings ist im vorliegenden Beitrag die Tonalität eine völlig andere, da sachlicher und wohlwollender.

Als Vertreter einer missionalen Theologie, der Parusie und Gericht keineswegs negiert, drängt sich mir viel eher die Frage auf, wie dieses Gericht aussieht und was dort in welcher Form gerichtet wird. Eine wertvolle Perspektive bietet hier N.T. Wright. Allerdings ist die Eschatologie nicht das Thema des vorliegenden Bandes. Interessant ist Schweyers kritische Anfrage, ob das vielgepriesene «ganzheitliche Heilsverständnis» durch Ausblenden gewisser Aspekte vielleicht gar nicht ganzheitlicher ist, als das traditionelle evangelikale Heilsverständnis, welches seinerseits einfach andere Kategorien vernachlässigt (15).

Hannes Wiher

An die Einleitung von Schweyer schliesst der Beitrag vom erfahrenen Afrika-Missionar und Missiologen Hannes Wiher an (19-32; leider ging sein Eintrag im Autorenverzeichnis vergessen). Er stellt sich zuerst die Frage, was missionale Theologie ist und was sie auszeichnet. Wiher bezieht sich dabei sowohl auf die Thesen von IGW zu missionaler Theologie, wie auch auf David Bosch und Chr. Wright.

Es ist sicher der interkulturellen Weitsicht von Wiher zu verdanken, dass er auch unbekannte Namen, wie den mennonitischen Theologen McClendon als Gesprächspartner für eine missionale Theologie einführt. Nach einer theologiegeschichtlichen Hinführung zur Frage, was Mission überhaupt ist, gelangt Wiher zu einer eigenen Definition von Mission, die durchaus das Prädikat missional trägt. Schliesslich geht Wiher auf die Frage des Zusammenhangs von Missions- und Heilsverständnis ein. Er stellt fest, dass «enge Missions- und Heilsverständnisse den Vorteil haben, eine klare Zielvorgabe zu bieten» (30), während weite Missions- und Heilsverständnisse den Vorteil haben, umfassend aber damit auch «uferlos» und «lähmend» zu sein (31).

Bernhard Ott

Ott, em. Dekan der AWM Korntal und theol. Leiter des TSB, (33-65) stellt drei wesentliche Merkmale einer missionalen Theologie an den Anfang seiner Ausführungen (Orientierung und Teilnahme an der Missio Dei, inkarnatorisches, resp. kontextualisiertes Verständnis der Sendung). Weil es auch gemäss Ott die missionale Theologie nicht gibt, spricht er von missionalen Theologien. Anhand der «Wegbereiter missionaler Theologien» (33) Newbigin, Bosch und Yoder, zeigt Ott deren Heilsverständnis auf.

Darauf bespricht Ott vier Texte, welche die Diversität missionaler Theologien verdeutlichen (GOCN, stärker ökumenisch / missionales Manifest, stärker evangelikal / GBFE, transformatorisch / IGW, Thesen zur Soteriologie). Als Studienleiter bei IGW ist für mich in Otts Ausführungen seine (berechtigte) Kritik an den IGW Thesen zur Soteriologie zentral. Ott bezieht sich in seinen Ausführungen nicht nur auf die Thesen, sondern auch auf die Grundlagenreferate, welche schliesslich im Dialog zu den eigentlichen Thesen geführt haben. Er sieht wohl positive Aspekte in den Referaten und Thesen (Betonung Vertikale und Horizontale, Schalom als Kernbegriff, Betonung von Leben Jesu, nebst der Passion und Kreuzigung).

Trotzdem richtet Ott auch Anfragen an die Verfasser im Kontext von IGW. So sieht er die «Schuld-Opfer-Sühne» Thematik vernachlässigt und macht eine Auflösung der Spannung zwischen Kontinuität und Diskontinuität hin zur Kontinuität aus (s.o. die Anfrage zum eschatologischen Verständnis von Schweyer). Weitere Anfragen ergeben sich für Ott aus der These zur Umsetzung eines ganzheitlichen Missionsverständnisses. Einerseits besteht nach wie vor ein Primat der Verkündigung, anderseits wird ausgesagt, dass Verkündigung auch einen Lebensstil beinhalte und sich nicht auf verbale Kommunikation beschränken lasse. Ott merkt kritisch an:

«Ist das ein genialer Schachzug oder eine noch nicht ganz zu Ende gedachte Widersprüchlichkeit?» (56).

Im abschliessenden dritten Kapitel stellt Ott selber zehn Thesen auf. Darin entfaltet er den Ertrag seiner Untersuchung zum Heil in den missionalen Theologien und ergänzt seine Thesen mit konstruktiv-kritischen und damit weiterführenden Bemerkungen. So weist Ott darauf hin, dass «der Schalom-Begriff nicht nur verschiedene Dimensionen des Heils [umschliesst], [sondern] das Heil auch ganz zentral an das Heilswerk des Gottesknechts [knüpft]» (59). Ott erachtet «sorgfältige und ausgewogene biblisch-theologische Arbeit» (62) von Vertretern missionaler Theologien als unumgänglich, insbesondere dort, wo es um die Soteriologie geht. Er warnt davor, Spannungen «zu hastig einseitig [aufzulösen]» (63) und empfiehlt die erneute und vertiefte Auseinandersetzung mit den von ihm eingangs genannten Wegbereitern missionaler Theologien.

Roland Hardmeier

Hardmeier, u.a. Dozent bei IGW, kommt als Vertreter einer explizit missionalen Theologie zur Sprache (66-81). Gleich eingangs stellt er klar:

«In der missionalen Theologie ist die Welt nicht ein sinkendes Schiff, sondern Gottes geliebte Welt» (67).

Motivation einer missionalen Theologie und so auch für Hardmeier, ist die Säkularisierung als Ausgangslage aller Mission und damit der Auftrag missionaler Theologie, «die Kirche in diesem kritischen Moment der Geschichte theologisch zu begleiten, so dass sie ihren Sendungsauftrag im 21. Jahrhundert wahrnehmen kann» (69). Hardmeier sieht den Heilsbegriff in der evangelikalen Theologie verengt auf eine persönliche Sache. Er führt daher einen umfassenderen Heilsbegriff ein, welcher neben der soteriologischen auch die soziale (Exodus, Jubeljahr als Narrativ) und die kosmische Dimension umfasst. Gleichzeitig wehrt sich Hardmeier gegen einen Heilsuniversalismus. Persönliches Heil und soziale Dimension gehören zusammen (78). Hardmeier geht daher vertieft auf die Bedeutung des Kreuzes ein, sozusagen als Kontrastpunkt und Klarstellung zu seinen vorangegangenen Ausführungen der sozialen und kosmischen Dimension.

Schliesslich betont er, dass die soteriologische Dimension in seiner Perspektive einer missionalen Theologie «den anderen Dimensionen vorgeordnet» ist (80). Aus Hardmeiers Ausführungen wird die inhaltliche Nähe zum Missionalen Manifest deutlich, welches Ott als «entschieden evangelikal-missionale Theologie» taxiert (48).

Andreas Loos

Loos, Öffnet internen Link im aktuellen FensterDozent für Systematische Theologie am tsc, nimmt das Referat von Hardmeier auf und zieht die Linie der kritischen Anfrage von Schweyer (15) zum ganzheitlichen Heilsverständnis weiter aus. Anders als andere Kritiker geht Loos nicht davon aus, dass das betont «ganzheitliche Heilsverständnis» in der missionalen Theologie zu weit geht und damit wesentliche Merkmale einer evangelikalen Soteriologie vernachlässigt. Im Gegenteil geht Loos davon aus, dass der Heilsbegriff in der missionalen Theologie viel weniger ganzheitlich ist, als die Vertreter missionaler Theologie behaupten, da sie wesentliche Aspekte nicht bedacht hätten (u.a. eine trinitarische Begründung des Heils).

Es fällt schwer, in Loos den Vertreter einer «klassisch-evangelikalen» Theologie auszumachen. Viel mehr macht sein Aufsatz (wie übrigens auch derjenige mit dem Titel «Das Heil in der missionalen Theologie: Ein Gesprächsangebot aus trinitätstheologischer Sicht» im oben erwähnten STH Band) den Anschein, er richte seine Einwände an beide Seiten und führe mit seinen Überlegungen weit über die links und rechts bestehenden Positionen hinaus. Einerseits kann Loos sagen, dass Christi Sterben «nicht reduziert werden darf auf die Beseitigung der Sünde» (88), andererseits sieht er diverse theologische Topoi wie Umkehr, Neuanfang, Verzicht und Opfer (107) in der missionalen Theologie «unterbelichtet» (107, interessanterweise betont gerade N.T. Wright das Martyrium als wesentlichstes Merkmal einer missionalen Theologie).

Durch trinitätstheologisch verankerte Ausführungen zu supralapsarisch und infralapsarisch gedachten Formen des Heils weist Loos über beide Positionen missional und klassisch evangelikal hinaus. Er fordert schliesslich alle Mitdenkenden auf, dass sie sich selbst neu klarmachen, «warum und wie Gott durch Kreuz und Auferstehung Heil verwirklicht hat, und wie diese Wirklichkeit heute im Leben der Menschen und der Welt wirksam wird» (108).

Markus Dubach

Im Echo von Markus Dubach, Leiter ÜMG, zu den beiden Grundsatzreferaten von Hardmeier und Loos ist die Stimme des Missionspraktikers nicht zu überhören. Er bezieht sich in seiner kurzen Ausführung auf die dreifache Unterscheidung zwischen Spiritualität (Halt), Gesinnung (Haltung) und Können (Handeln) (113). Dubach kann aus den Referaten von Hardmeier und Loos keine wesentliche Differenz im Bereich der Grundebene Spiritualität ausmachen. Bei beiden sieht er als Mitte das Kreuz. Dubach ist ehrlich genug um zu sagen, dass ihm das Verständnis der Grundebene, vorgetragen in den Referaten, nicht hilft in Umsetzung auf der obersten Ebene des Handelns:

«Auch wenn ich die Gedanken von Loos für inspirierend halte, weiss ich noch nicht, wie sie das Wachstum der Pflanzen in dem Garten, den Gott mir gegeben hat, fördern sollen» (114).

Zugespitzt stellt Dubach schliesslich die Frage, ob die feinen Differenzierungen im Heilsverständnis zur Verfolgung des Missionsauftrags überhaupt wichtig sind. Es scheint, dass Dubach als Leiter einer Institution für Auslandmission, eine Trennung von persönlichem Heil und sozialem Wohl derart unverständlich ist, dass er die Diskussion darum im deutschsprachigen Kontext nicht nachvollziehen kann.

Es fällt mir auf, dass Samuel & Sugden, welche den missionstheologischen Begriff der Transformation (Gleichwertigkeit von sozialem Engagement und Verkündigung) massgeblich geprägt haben, bereits anfangs der 90er Jahre darauf hinwiesen, dass in der Auslandmission zwar mit wenig theologischer Grundlagenarbeit (HALT), aber dafür im Alltag (HANDELN) die Horizontale (Mensch-Mensch, sozial) und die Vertikale (Mensch-Gott, soteriologisch) längst nicht mehr getrennt gedacht werden konnten. Davon zeugen auch die Dokumente der Missionskonferenz in Manila 89. Dubachs Statement macht deutlich, dass neben aller Betonung der theologischen Grundlagenarbeit die Spitze der Pyramide, das Handeln, immer im Blick sein und konsequent darauf hin ausgerichtet sein muss.

Hier sehe ich bei aller berechtigten Kritik an den Thesen von IGW einen wesentlichen Beitrag dieser theologischen Ausbildungsstätte. Wenn der Claim heisst «Theologie für die Praxis», wird aktiv versucht, missionale Werte der Grundebene in Verbindung mit dem Handeln zu bringen.

Jean-Georges Gantenbein

Auch Gantenbein, Öffnet internen Link im aktuellen FensterDozent für Interkulturelle Theologie am tsc, nimmt die Beiträge von Loos und Hardmeier konstruktiv-kritisch auf (117-124). Grundsätzlich zeigt sich Gantenbein erfreut, «dass sich Theologie und Missiologie durch die Diskussion um missionale Theologie annähern» (117). Eine wesentliche Anfrage von Gantenbein an die Vertreter der missionalen Theologie ergeht darin, ob nicht die Spannung zwischen bereits erlebbarem Heil und dem noch ausstehenden Heil zu wenig erörtert werde:

«Damit rücken sie in die Nähe zu einem mehr präsentischen Verständnis der Verwirklichung des Reiches Gottes» (121, s.o. Schweyer u.a.).

Trotzdem erachtet es auch Gantenbein als wichtig für die evangelikale Theologie, dass «bisherige Gleichgewichte» durch eine Ausweitung des Heilsbegriffs «gestört» werden (123). Allerdings sei dann auch ein weitergehendes Gespräch nötig um gemeinsam ein gesamtbiblisches Verständnis von Heil zu erarbeiten. Ansonsten droht die Gefahr von verflachenden Einseitigkeiten. Schliesslich mahnt Gantenbein, wie vor ihm Dubach, sämtliche neuen Konzeptionen müssten sich in der Praxis bewähren, gehe es doch darum, «dass das Evangelium möglichst viele Menschen erreicht» (124).

Wobei sich an dieser Stelle doch gleich wieder neue Fragen auftun: Was versteht Gantenbein unter Evangelium? Das zuvor besprochene Heil in seiner Vielfalt? Oder ein 4-Punkteplan, leicht kommunizierbar aber ungebührlich verengt? Wird mit einer solchen Aussage nicht implizit die Bemühung missionaler Theologie ad absurdum geführt, indem eigentlich gesagt wird: «es ging bis jetzt auch ohne» und: «bleiben wir bei unserem Auftrag (nach klassisch evangelikalem Verständnis)»? Aufgrund der ausgewogenen Darlegungen in anderen Teilen des Referats will ich das Gantenbein nicht unterstellen. Bei diesem Schlusssatz jedoch blieben bei mir einige Fragezeichen.

Würdigung und Aufnahme der Kritik

Der Aufbau des nicht zu umfangreichen Büchleins im Sinne einer theologischen Diskussionsrunde mit Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Gewichtungen (Soteriologie, Theologiegeschichte), macht es zu einem Studienbuch für theologisch interessierte Laien und Studierende. All jenen, die nur vom Hörensagen Vorbehalte gegenüber einer missionalen Theologie hegen, sei das Buch ebenfalls wärmstens empfohlen. Die Beiträge machen deutlich, dass nicht immer alles so klar ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Diese Besprechung wurde ursprünglich auf David Jäggis Blog «sola scriptura» veröffentlicht:Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.sola-scriptura.ch
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