Kirstine Fratz, Zeitgeistforscherin (3000x1000px)

Zeit – Geist – Spiel am 19. und 20. Oktober

Pressemitteilung vom 14. Mai 2019

Theologie trifft Zeitgeistforschung am Theologischen Seminar St. Chrischona

Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) lädt ein zu einem Seminar mit dem Titel «Zeit – Geist – Spiel» vom 19. bis 20. Oktober 2019 auf dem Chrischona-Campus bei Basel. Mit der Zeitgeistforscherin Kirstine Fratz aus Hamburg und dem Theologen Dr. Andreas Loos vom tsc.

Zeitgeistforschung berichtet aus der Staubwolke

Zeitgeistforschung ist deshalb so spannend, weil sie mitten aus der Staubwolke berichtet, die unser beschleunigtes Leben aufwirbelt. In ihrem «Buch vom Zeitgeist» enthüllt Kirstine Fratz, wie der Zeitgeist unsere Suche nach dem guten und gelingenden Leben inspiriert und antreibt. Beim Zeitgeistseminar wird es jetzt noch packender, denn Dr. Andreas Loos, Dozent für Systematische Theologie am tsc, bringt den Heiligen Geist ins Spiel.

Heiliger Geist vs. Zeitgeist?

Der Heilige Geist will aus Menschen reife und mündige Zeitgeistteilnehmer machen. Dass er dabei Kritiker und Gegner des verführerischen Zeitgeistes sein kann, ist bereits bekannt. Was aber, wenn der Heilige Geist als Spielgefährte und kreativer Helfer des Zeitgeistes auftritt? Die Teilnehmer sollen bei diesem Seminar einerseits den Zeitgeist erforschen und gleichzeitig über den Heiligen Geist staunen.

Infos zum Zeitgeistseminar

  • Beginn: Samstag, 19. Oktober, ab 9.30 Uhr
  • Ende: Sonntag, 20. Oktober, ca. 12 Uhr
  • Kosten: CHF 185.- (ohne Übernachtung)
  • Mindestteilnehmerzahl: 35
  • Anmeldeschluss: 19. September 2019

Über die Referenten

Kirstine Fratz, Zeitgeistforscherin (768x1024px)
Die Zeitgeistforscherin

Kirstine Fratz

Kirstine Fratz hat als Kulturwissenschaftlerin und Zeitgeistforscherin keine Angst vor dem Zeitgeist. Sie ist ihm auf der Spur und weiss, mit ihm zu spielen. Sie berät Unternehmen darin, wie sie im Produkt- und Marketing-Bereich den Nerv der Zeit treffen. Ihre Vorträge sind ansteckend heiter und zugleich ernsthaft berührend. Denn sie spricht nicht nur über ihre Einsichten in die machtvolle Zeitgeistdynamik, sondern auch über ihre eigenen Erlebnisse im Spiel mit dem Zeitgeist. Kirstine Fratz lehrt Zeitgeistforschung an unterschiedlichen Hochschulen als Honorar-Dozentin und lebt in Hamburg.

Dr. Andreas Loos
Der Theologe

Dr. Andreas Loos

Andreas Loos erforscht den Heiligen Geist und entdeckt ihn seit einiger Zeit auch ausserhalb der altbekannten theologischen Lehrpfade. Der Dozent für Systematische Theologie am tsc fragt nach der Kunst, geistbestimmt zu leben (Spiritualität) inmitten einer hochtourigen Lebenswelt. In Vorlesungen und Vorträgen öffnet er den Blick für das spielerische und schöpferische Wirken des Heiligen Geistes. Als Zeitgeistteilnehmer erlebt er, wie der Heilige Geist viel mehr ist als nur ein Gegner des menschlichen Geistes.

Frühlingskonzert 2019 mit dem tsc-Chor: Stepptänzer Andreas Dänel

Chorkonzert mit Überraschungen

Frühlingskonzert 2019 des tsc-Chors

Kreative Unterstützung erhielt der Chor des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) beim Frühlingskonzert am 4. Mai 2019 auf St. Chrischona. Rund 450 Besucher wurden überrascht von einem Stepptanz und einem Poetry-Slam.

Stepptanz zum Chorgesang

Der tsc-Chor ist bekannt dafür, fröhliche und unterhaltsame Konzerte zu geben. Diesmal traf das besonders zu. Für Erstaunen sorgte ein Stepptänzer als Überraschungsgast. Beim Lied «David danced» steppte er lässig und mit ansteigendem Tempo auf die Bühne. Sein virtuoser Stepptanz ergänzte den Chorgesang mit einer faszinierenden, fesselnden Facette. So sehr, dass mancher Besucher über die kurze Dauer der Einlage ein wenig traurig war.

Freude steckt an

Auch ohne weitere Stepptänze verging die Zeit des Chorkonzerts wie im Fluge. Die 25 Sänger und 40 Sängerinnen waren gut vorbereitet und präsentierten ein vielfältiges Repertoire von klassischen und modernen Kirchenliedern über Popsongs zu Gospels. Immer wieder sangen Studentinnen und Studenten aus dem Studiengang Theologie & Musik Soli, Duette oder bildeten einen spezielles Ensemble. Der tsc-Chor versprühte bei seinem Konzert eine solche Freude, dass er die meisten Besucher schnell damit ansteckte und viele begeisterte.

Freude über Gott

Sehr deutlich machte der tsc-Chor, was hinter seiner Freude steckt: die Freude über Gott, den er mit seinen Liedern loben will. Die Theologiestudentin Valerie Philipps erklärte es in ihrem Poetry-Slam so: «Gott deine Schönheit löst in mir Frühlingsgefühle aus, nun habe ich endlich wieder Schmetterlinge im Bauch.»

Die nächste Chance, den tsc-Chor zu hören, gibt es beim Jahresfest am 23. Juni. Und auch ein weiteres Chorkonzert findet 2019 noch statt: am 30. November, wieder auf St. Chrischona. Ob es dann die nächste Überraschung gibt?

Der tsc-Chor singt «Stand by me».
Der tsc-Chor singt «Stand by me».
Ein Ensemble der Studierenden der Theologie & Musik gibt eine musikalische Einlage.
Ein Ensemble der Studierenden der Theologie & Musik gibt eine musikalische Einlage.
Trainingstag Worship 2019: Lobpreisschulung

Das Geheimnis des Lobpreises

Bericht vom Trainingstag Worship am 4. Mai 2019

Auf einer Reise durch Musik und Theologie der Anbetung

Autorin: Desirée Kratzat, tsc-Studentin

Wer kennt das nicht? Man hört ein bestimmtes Lied und es nimmt einen mit auf eine Reise, lässt einen einfach nicht mehr stillsitzen und der sogenannte Ohrwurm ist vorprogrammiert. Beim Trainingstag Worship des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 4. Mai 2019 erfuhren rund 60 Teilnehmer einige Geheimnisse der Musik und der Theologie.

Nach einer gemeinsamen musikalischen Anbetungszeit begann tsc-Dozent Andreas Loos, in die Tiefen der Theologie einzutauchen. Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik am tsc, ergänzte den musikalischen Aspekt. Nach einer kurzen Mittagspause folgten musikalische Workshops.

Eine neue Perspektive auf Lobpreis

Der Trainingstag Worship zeigte: Im Lobpreis geht es nicht darum, alles perfekt zu können, sondern um das Geschenk, in den bereits vorhandenen Lobpreis mithineingenommen zu werden. Diese Perspektive faszinierte auch Hans-Martin Rentschler, Pastor der Chrischona-Gemeinde Grüningen: «Mit dieser Sicht ist Lobpreis etwas völlig Anderes, also nicht ich muss etwas liefern. Denn ich glaube, wenn wir etwas liefern müssen, wird es eher zum Kampf.» Als Pastor ist es ihm wichtig, seine Musiker zu begleiten, um eine gleiche Grundlage zu haben. Denn nur, «wenn wir gemeinsam unterwegs sind, können wir Sachen verändern.» Dieses Bewusstsein der Einheit sei etwas sehr Wertvolles, denn die musikalische Anbetungszeit in der Gemeinde sollte mit eingeflochten sein in den restlichen Teil des Gottesdienstes.

Die tsc-Dozenten Dr. Andreas Loos und Susanne Hagen geben beim Trainingstag Worship theologische und musikalische Denkanstösse.
Die tsc-Dozenten Dr. Andreas Loos und Susanne Hagen geben beim Trainingstag Worship theologische und musikalische Denkanstösse.
Bandcoaching ist eines der verschiedenen musikalisch-praktischen Wahlprogramme des Trainingstag Worship.
Bandcoaching ist eines der verschiedenen musikalisch-praktischen Wahlprogramme des Trainingstag Worship.

Der Theologie und der Musik tiefgründig auf die Spur kommen

«Bei einer solchen Schulung ist es herausfordernd, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen und ihnen gerecht zu werden. Dies betrifft gerade auch die praktischen Musikkurse, wenn man mit Anfängern und Fortgeschrittenen zu tun hat», berichtet Susanne Hagen. Sie schätzt es sehr, der «Theologie und der Musik tiefgründig auf die Spuren zu kommen und beides miteinander in Verbindung zu bringen.» Musikalischer Lobpreis sei etwas sehr Komplexes, da er sowohl die Theorie als auch die Praxis von Musik und Theologie fordere. Hierbei sei es wichtig, sich den Herausforderungen zu stellen und in beide Bereiche zu investieren.

Warum das tsc Trainingstage Worship anbietet

Die Vision hinter dem Trainingstag Worship erklärt Andreas Loos: «Ich träume davon, dass Lobpreis und Anbetung Gottes in den Gemeinden und Gottesdiensten durch diese Trainingstage beflügelt und vertieft werden. Am besten auf allen Kanälen, also praktisch, musikalisch, theologisch, geistlich.» Die moderne Lobpreismusik sei ein Geschenk des Heiligen Geistes, und wie jede Geistgabe müsse auch sie gepflegt und geübt, und wo nötig auch vor Fehlentwicklungen und Missbrauch bewahrt werden.

Der Seniorentag des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 7. Mai 2019 machte den rund 700 Teilnehmern viel Hoffnung.

Hoffnung statt Zukunftsangst

Bericht vom tsc-Seniorentag am 7. Mai 2019

tsc-Seniorentag machte 700 Teilnehmern Hoffnung

Mit Vorsicht und Angst reagieren die meisten Menschen im deutschsprachigen Raum auf Fragen nach der Zukunft. Christen sollten diese «German Angst» überwinden und die Hoffnung zu ihrer inneren Einstellung machen. Das war die Botschaft des Seniorentags des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 7. Mai 2019 auf dem Chrischona-Campus.

Der Basler Zukunftsforscher Dr. Andreas Walker präsentierte den rund 700 Seniorinnen und Senioren Ergebnisse aus den Umfragen seines jährlichen Hoffnungsbarometers. Manche Statistik erschreckte die Zuhörer. Etwa die Antworten auf die Frage, von wem sich die Schweizer wünschen, dass er in schwierigen Zeiten Hoffnung vermittelt. Gott und sein kirchliches Bodenpersonal tauchen nur auf den hinteren Plätzen auf.

Werden Veränderungen zum Fluch oder zum Segen?

Andreas Walker stellte fest: «Die Zukunft passiert nicht einfach so. Sie hängt von den Entscheidungen ab, die Menschen heute treffen.» Dass die Angst als emotionale Reaktion auf Megatrends wie Digitalisierung, Migration und Klimawandel dominiere, sei nachvollziehbar. Doch Veränderungen könnten auch zum Segen werden. So ist beispielsweise die Lebenserwartung im Vergleich zur «guten alten Zeit» deutlich gestiegen. Ein «biblisches Alter» von 80 und mehr Jahren zu erreichen, sei ein Zeichen der Liebe Gottes. Klar ist: Der Umgang mit Hoffnung und Angst ist in der Bibel ein wichtiges Thema. Zum Wort Hoffnung gibt es mehr als 300 Bibelstellen, sie ist eine christliche Tugend. Andreas Walker interpretierte das so: «Gott fordert uns heraus, immer wieder an der Hoffnung festzuhalten.»

Vom Kritiker zum Mutmacher

Zwei persönliche Berichte offenbarten, was eine hoffnungsvolle Lebenseinstellung bewirken kann. Der ehemalige Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes Werner Messmer sieht selbst die Gefahr, im Seniorenalter immer kritischer zu werden. Beispielsweise bei Diskussionen in der christlichen Gemeinde. Er riet dazu, sich am gemeinsamen Ziel zu begeistern und in die Rolle des Mutmachers für die Jüngeren in der Gemeinde zu finden. Die Basler Schulleiterin Jacqueline Jourdan berichtete von den Herausforderungen ihres Alltags. Ihr Tipp: «Am Glauben festhalten, dass Gott gut ist – auch wenn es nicht so scheint.»

«Der Seniorentag hat mich beflügelt»

Der Gedanke, Hoffnung zur Lebenseinstellung zu machen, wurde von vielen Teilnehmern des Seniorentags wohlwollend diskutiert. Viele von ihnen wurden durch den Seniorentag neu ermutigt. «Der Tag hat mich beflügelt. Ich möchte jetzt konkrete Dinge ändern in meinem persönlichen Leben», erklärte eine Seniorin aus der Chrischona-Gemeinde Schaffhausen. Andere taten sich schwer damit, jahrzehntelang eingeübte kulturelle Gepflogenheiten zu verändern. In einem Punkt waren sich die meisten aber einig: Dieser Seniorentag hat sehr viel Hoffnung gemacht.

Zukunftsforscher Dr. Andreas Walker riet, Hoffnung zur inneren Einstellung zu machen.
Zukunftsforscher Dr. Andreas Walker riet, Hoffnung zur inneren Einstellung zu machen.
René Winkler im Gespräch mit Jacqueline Jourdan. Die Basler Schulleiterin berichtet, wie sie ihrem herausfordernden Alltag mit Hoffnung begegnet.
René Winkler im Gespräch mit Jacqueline Jourdan. Die Basler Schulleiterin berichtet, wie sie ihrem herausfordernden Alltag mit Hoffnung begegnet.
Gute Freunde am Seniorentag zu treffen, ist für die Teilnehmer eine grosse Freude.
Gute Freunde am Seniorentag zu treffen, ist für die Teilnehmer eine grosse Freude.

tsc-Seniorentag – ein guter Mix

Dazu trug auch das vom Theologischen Seminar St. Chrischona organisierte Rahmenprogramm bei. Die Teilnehmer hörten einige Lieder des tsc-Chors, die frisch für das Chorkonzert einstudiert waren. Es gab das Angebot einer Campusführung mit dem Rektor. Zudem konnten sich die Senioren auf dem frühlingshaften Campus bei Kaffee und Kuchen mit Freunden und Bekannten austauschen. Ein guter Mix, für den einige sogar aus der Ostschweiz anreisten.

Mitschnitte des tsc-Seniorentags 2019

Der nächste tsc-Seniorentag findet am Dienstag, den 5. Mai 2020, auf dem Chrischona-Campus statt. Referent wird Pfarrer Peter Schulthess sein.

Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona-Campus AG, rechts) und Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) arbeiten eng zusammen.

Zsolt Kubecska ist neuer Geschäftsführer der Chrischona-Campus AG

Pressemitteilung vom 6. Mai 2019

Neue Führungsperson für den Chrischona-Campus

Der 53-jährige Zsolt Kubecska ist der neue Geschäftsführer der Chrischona-Campus AG, welche das Konferenzzentrum und weitere Unternehmensbereiche auf St. Chrischona bei Basel betreibt. Der Manager bringt eine über 30-jährige Führungserfahrung mit und will eng mit dem Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) zusammenarbeiten.

Zsolt Kubecska hat Gesundheitswirtschaft und Management studiert und mit einem Executive Master of Business Administration in St. Gallen abgeschlossen. In seiner beruflichen Laufbahn war er als Geschäftsführer der psychiatrischen Privatklinik Sonnenhalde in Riehen tätig wie auch als Chief Operation Officer in zwei Unternehmensgruppen. Zuletzt war er tätig als Inhaber und Geschäftsführer einer Gesellschaft für Unternehmensberatung und Führungskräftetraining.

Erfahrener, gut vernetzter Manager

Der Verwaltungsrat der Chrischona-Campus AG hat Zsolt Kubecska Ende März als neuen Geschäftsführer gewählt. Ausschlaggebend waren seine langjährige Führungserfahrung und sein grosses Netzwerk, vor allem in der Region Basel. Zudem kennt er Chrischona über persönliche Bekanntschaften. Seine neue Aufgabe hat Zsolt Kubecska am 2. Mai 2019 mit Freude und Elan begonnen: «In der Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spüre ich einen guten Geist und die Bereitschaft zur Entwicklung. So lässt sich viel bewegen», erklärte er.
Zsolt Kubecska übernimmt die Aufgaben von Hans-Peter Bareth, dem Geschäftsführer ad interim. Dieser wird ihn in der ersten Zeit begleiten und einführen.

«Chrischona-Campus gemeinsam weiterentwickeln»

Die Chrischona-Campus AG wurde im November 2018 gegründet. Ihre Aufgabe ist es, das Konferenzzentrum und die weiteren Unternehmensbereiche auf St. Chrischona wirtschaftlich zu betreiben. Dabei arbeitet sie eng mit dem Eigentümer zusammen, dem Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Diese neuen Strukturen sind das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses. Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, freut sich auf die Zusammenarbeit: «Als Theologisches Seminar konzentrieren wir uns auf das, was wir am besten können: Menschen aus- und weiterbilden. Die Chrischona-Campus AG ermöglicht unsere Bildungsarbeit durch ihre Infrastruktur, die wir gemeinsam weiterentwickeln werden.»

Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona-Campus AG, rechts) und Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) arbeiten eng zusammen.
Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona-Campus AG, rechts) und Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) arbeiten eng zusammen.
Zsolt Kubecska, neuer Geschäftsführer der Chrischona-Campus AG
Zsolt Kubecska ist seit dem 2. Mai 2019 der Geschäftsführer der Chrischona-Campus AG.

Zur Chrischona-Campus AG:

Die Chrischona-Campus AG betreibt verschiedene Unternehmensbereiche auf St. Chrischona, darunter das Konferenzzentrum. Sie gehört zu 100 Prozent dem Verein «Theologisches Seminar St. Chrischona». Weitere Informationen: www.chrischona-campus.ch

Kirche St. Chrischona ohne Kastanien im Frühling 2019

Chrischona, wo sind deine Kastanien?

Pressemitteilung vom 17. April 2019

Warum die Kirche St. Chrischona ihre Bäume verloren hat

Die Kirche St. Chrischona ohne die Kastanien auf ihrem Vorplatz hat bis vor kurzem kaum ein lebender Mensch gesehen. Schätzungsweise 85 Jahre wuchsen die Kastanien an der Südfassade der Kirche empor, bis sie im Dezember 2018 gefällt und mit samt ihrem Wurzelwerk entfernt worden sind.

Faule Kastanien

Eine Pilzerkrankung war der Grund für das Fällen der Kastanien. Faule Äste bedrohten die Sicherheit auf dem von vielen Ausflüglern und Wanderern besuchten Platz. Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc), dem die Kirche und die Kastanien gehören, prüfte in Absprache mit der Stadtgärtnerei Basel und der Denkmalpflege die Optionen. Schliesslich entschied sich das Theologische Seminar dafür, die Bäume zu fällen.

Kalksteine und Knochenfunde

Unmittelbar nach der Fällung nutzte die archäologische Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt die Gunst der Stunde, um den Bereich zu untersuchen. Die Archäologen fanden Mörtelreste, lose Kalksteine und einzelne menschliche Knochen sowie ein Knochendepot. Diese Funde überraschten nicht, schliesslich wurde an der Kirche viel gebaut und auf dem Vorplatz befand sich einst ein Friedhof. Noch bis 1828 sollen die Bettinger dort ihre Toten begraben haben. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Kastanien nach einer Renovierung der Kirche in den 1930er Jahren direkt über den einstigen Gräbern gepflanzt wurden.

Neue Bäume werden gepflanzt

Ohne die Kastanien kommt die Kirche besser zur Geltung, ist deutlicher aus der Ferne zu sehen und lässt spürbar mehr Licht in den Innenraum. Dies schienen auch die einstigen Kastanienpflanzer geschätzt zu haben. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass die Bäume nie so gross werden sollten, dass sie die Fassade der Kirche verdecken. Mancher Besucher von St. Chrischona allerdings trauert den Kastanien nach, wie Einträge im Gebetsbuch der Kirche dokumentieren. Traurig muss jedoch niemand sein. Es laufen bereits die Planungen für die Anpflanzung neuer Bäume anstelle der gefällten Kastanien.

Aufgrund von Pilzbefall mussten die Rosskastanien auf dem Vorplatz der Kirche St. Chrischona im Dezember 2018 gefällt werden. Die Sicherheit wäre sonst durch faule Äste bedroht gewesen.
Aufgrund von Pilzbefall mussten die Rosskastanien auf dem Vorplatz der Kirche St. Chrischona im Dezember 2018 gefällt werden. Die Sicherheit wäre sonst durch faule Äste bedroht gewesen.
Die Kastanien waren so gross geworden, dass sie die Fassade der Kirche St. Chrischona verdeckt hatten. Ohne sie kommt die Kirche wieder besser zur Geltung.
Die Kastanien waren so gross geworden, dass sie die Fassade der Kirche St. Chrischona verdeckt hatten. Ohne sie kommt die Kirche wieder besser zur Geltung.

Zur Kirche St. Chrischona

Die Kirche St. Chrischona ist tagsüber öffentlich zugänglich. Der Zugang erfolgt über die Tür am Fuss des Kirchturms. Vom Vorplatz der Kirche haben Besucher bei schönem Wetter eine gute Aussicht auf den Schweizer Jura und die Alpen.

Waldrain-Kioskbetreiberinnen Xenia Ziegler und Carmen Lupp (1500x500px)

Neuer Kiosk für Chrischona-Besucher

Pressemitteilung vom 2. April 2019

Xenia Ziegler und Carmen Lupp eröffnen Kiosk beim Restaurant Waldrain

Besucher von St. Chrischona können wieder Kaffee, Kuchen und Herzhaftes kaufen. Denn Xenia Ziegler und Carmen Lupp aus Riehen öffnen neben dem Restaurant Waldrain ihren Kiosk auf Rädern – an allen schönen Wochenenden vom Wochenende nach Ostern bis September.

Gebäck, Glace, Grillwürste

Seit Ende Dezember 2018 ist das Restaurant Waldrain geschlossen, vor allem wegen des Ruhestands der langjährigen Pächter. Wann es neu eröffnet werden kann, steht aktuell noch nicht fest. Die beiden Kioskbetreiberinnen möchten die Lücke füllen, welche die Restaurantschliessung hinterlässt. Allerdings ist der Kiosk kein Imbiss oder eine Gastwirtschaft, sondern ein Verkaufsstand. Den vielen Besuchern des Ausflugsorts St. Chrischona wollen die beiden Frauen ein einfaches und gutes kulinarisches Angebot machen. Neben Getränken wird es Gebäck, Glace und Grillwürste geben, welche die Besucher selbst grillieren können.

Waldrain-Kioskbetreiberinnen Xenia Ziegler und Carmen Lupp (1024x768px)
Xenia Ziegler und Carmen Lupp (von links) freuen sich auf viele Besucher ihres Kiosks beim Restaurant Waldrain auf St. Chrischona.

«Chrischona-Besucher sollen sich wohlfühlen»

Die Kioskbetreiberinnen wissen St. Chrischona als Ausflugsort persönlich sehr zu schätzen und wollen mit ihrem Kiosk aktiv dazu beitragen, dass der Ort seine Beliebtheit behält. Besonders am Herzen liegen ihnen die Familien, die den Generationenparcours besuchen. Deshalb kündigen sie familienfreundliche Preise an.
Der Kiosk ist für beide ein Pilotprojekt. Carmen Lupp ist sonst als selbstständige Gärtnerin tätig, Xenia Ziegler führt ein Catering. Den Kiosk gehen sie mit viel Herzblut und Optimismus an. «Wir freuen uns auf gute Begegnungen, nette Leute und schönes Wetter», erklärt Carmen Lupp.

Das wünscht ihnen auch Hans-Peter Bareth, der Geschäftsführer ad interim der Chrischona-Campus AG. Sein Unternehmen betreibt die Liegenschaften auf St. Chrischona. Er hat den Weg für den Kiosk auf Rädern freigemacht und ist froh, dass sich diese Übergangslösung relativ schnell ergeben hat. «Chrischona-Besucher sollen sich wohl-fühlen. Dazu gehört eine Verpflegungsmöglichkeit, die es dank der Kioskbetreiberinnen wieder gibt», freut sich Hans-Peter Bareth.

Der Kiosk auf Rädern hat voraussichtlich an allen Wochenenden nach Ostern von 11.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, an denen schönes Wetter ist.

Zur Chrischona-Campus AG

Die Chrischona-Campus AG betreibt die Liegenschaften zwischen Kirche und Restaurant Waldrain auf St. Chrischona, darunter das Konferenzzentrum. Sie gehört zu 100 Prozent dem Verein «Theologisches Seminar St. Chrischona». Weitere Informationen: www.chrischona-campus.ch

Art for God: Warten auf Regen (1500x500px)

Art for God

Vernissage zum Thema Fasten am Theologischen Seminar St. Chrischona

Am Tag nach Aschermittwoch 2019 fand am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) die Vernissage «Art for God» statt. Rund 80 Besucher sahen Ausstellungsstücke zum Thema Fasten. Organisatorin Mirjam Ide traf damit einen Nerv.

Art for God: Künstlerinnen und Künstler

Die Künstlerinnnen und Künstler der Vernissage «Art for God». Mirjam Ide steht in der vorderen Reihe (zweite von rechts).

Mirjam studiert Theologie und Pädagogik am tsc. Im Rahmen eines pädagogischen Studienmoduls bekam sie den Auftrag, ein Projekt zu konzipieren und umzusetzen. Schon länger hegte sie den Wunsch, «etwas mit Kunst zu machen», wie sie sagt. Ihr Auftrag lautete, ein Team von Bereichsleitern zu bilden und anzuleiten, um das Projekt der Vernissage zu realisieren.

«Gott durch Bilder erleben»

Und das funktionierte: 25 Ausstellungsstücke von acht Ausstellern wurden in der Eben-Ezer-Halle auf dem Chrischona-Campus präsentiert. Drei Studenten des Studiengangs Theologie und Musik sorgten für die passende musikalische Untermalung im Hintergrund – dezent und jazzig. Rund 80 Besucher nahmen sich die Zeit, die Ausstellungsstücke am Abend der Vernissage in Augenschein zu nehmen. «Mein Wunsch war, es dass Menschen Gott durch die Bilder erleben», erklärt Mirjam. Sie freut sich darüber, dass viele Besucher darüber ins Gespräch gekommen sind – miteinander und mit den Künstlern. «Manche Besucher, die am Anfang kamen, waren drei Stunden später noch da. Zudem habe ich viele positive Rückmeldungen erhalten, zum Beispiel dass der Abend gutgetan habe», berichtet Mirjam.

Entschleunigen – das Fasten von heute

Zum Erfolg der Vernissage trug das Rahmenprogramm bei. Dessen Höhepunkte waren ein Poetry-Slam und eine Tanzvorführung zum Thema Fasten, jeweils vorgetragen von einer tsc-Studentin. Der Poetry-Slam definierte Entschleunigen als Synonym zum Fasten, das in der heutigen Zeit besser verständlich ist und auf mehr Resonanz stösst. Die Idee sei dieselbe: Bewusst reduzieren, um sich neu auf Gott ausrichten zu können. Genau dazu hat die Vernissage den Besuchern neuen Mut gemacht.

Geschichte schreiben mit dem tsc (Video-Screenshot, 1500x500px)

Geschichte schreiben mit dem tsc

Gott schreibt Geschichte.

Mit uns Menschen – und mit dem Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).

Wir als tsc sind überzeugt: Unsere Welt braucht noch viel mehr theologisch gut ausgebildete Menschen, die gemeinsam mit Gott Geschichte schreiben. In Kirchen und Gemeinden, in Werken und Unternehmen, in der weltweiten Mission.

Werner Beierer, tsc-Student im Jahreskurs (1500x500px)

«Das Beste aus drei Studiengängen»

Bericht von Simon Baum, Theologiestudent

Werner Beierer über den tsc-Jahreskurs

Die Bibel so auszulegen, dass Christen unterschiedlicher Denominationen neu zu einem lebendigen Glauben an Jesus Christus finden – das war die Motivation von Werner Beierer, sich für den tsc-Jahreskurs anzumelden. Der ehemalige Chemiefacharbeiter hat bereits vor zwei Jahren sein Handwerk niedergelegt, um sich neu zu orientieren. Der tsc-Jahreskurs hat seine Berufung bestätigt und ihm neue Perspektiven eröffnet.

Den Entscheid fürs tsc fällte Werner bei den tsc-Schnuppertagen 2018. «Der Spirit überzeugte mich», sagt er rückblickend. Besonders der familiäre Umgang unter Studenten und Dozenten habe ihn angesteckt, so dass er am Ende des Wochenendes wusste: «Genau mein Ding!»
Mit seinen 49 Jahren ist Werner zwar der Älteste in seiner Klasse, doch als «Klassen-Grufti» bezeichnet er sich nicht. Im Gegenteil: Er wird von seinen Mitstudenten enorm geschätzt und als «einer von ihnen» wahrgenommen. Auch die tsc-Community empfindet er als sehr bereichernd. Sie hat seine Art, von Gott zu denken, enorm erweitert. «Ich habe nicht nur andere Glaubensstile und Überzeugungen kennengelernt, sondern auch, diese nebeneinander stehen zu lassen.»

Alle Erwartungen übertroffen

Rückblickend auf das erste Semester sagt Werner, dass alle seine Erwartungen übertroffen wurden. «Aus allen drei Studiengängen wurde das Beste herausgenommen», lobt er den Jahreskurs – und mit Verweis auf die tsc-Internetseite sagt er: «Die Werbung hält, was sie verspricht!»
Besonders zwei Fächer begeistern ihn: Dogmatik und Seelsorge. «Durch die Dogmatik habe ich gelernt, eigene Glaubenssätze zu hinterfragen und diese auf ihren biblischen Gehalt hin zu überprüfen. Dies hat mich kommunikativer gemacht.» Das Fach Seelsorge hat ihm wertvolle Hilfsmittel für Gespräche an die Hand gegeben. Und: «Durch ein persönliches Gespräch mit dem Dozenten habe ich selbst in einem Lebensbereich Heilung erfahren dürfen», freut sich Werner. Der Seelsorgeunterricht bestätigte schliesslich auch seine Berufung. Er möchte sich nach dem Jahreskurs in diesem Bereich weiterbilden.

Gottes Liebe ändert sich nicht!

Noch etwas hat Werner erkannt: «Gott will mich beschenken, auch wenn ich gerade keinen Dienst für ihn tue.» Vor dem Jahreskurs ging er regelmässig auf die Strasse, um den Menschen vom Evangelium zu erzählen. Jetzt lässt er einfach ein Jahr lang in sich investieren. «Dass es nichts an Gottes Liebe ändert, ob ich gerade aktiv für ihn bin oder nicht, ist eine geniale Erkenntnis!»

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