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27.06.2016 10:36 Alter: 2 yrs
Kategorie: tsc-Aussendung
Von: Markus Dörr

Hoffnung entsteht, wo Hoffnungsträger sind

Theologisches Seminar St. Chrischona sendet 31 Absolventen aus


tsc sendet 31 Hoffnungsträger aus (tsc-Aussendung 2016)

Die 31 Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) 2016 wollen Hoffnungsträger für eine Welt voller enttäuschter Hoffnungen sein.

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Die 31 Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) 2016 wollen „Hoffnungsträger“ für eine Welt voller enttäuschter Hoffnungen sein. Dieses Motto wählten sie selbst für ihre Aussendungsfeier mit rund 650 Freunden, Verwandten und Wegbegleitern. Sie machte deutlich, warum die tsc-Absolventen die Hoffnung nicht aufgeben.

Was Hoffnungsträger ausmacht

Wer an Jesus Christus glaubt und mit ihm lebt, hat die Hoffnung auf eine bessere Welt. Weil Jesus durch seine Auferstehung die Gesetze dieser Welt überwunden hat und jeden Tag neue Hoffnung schenken kann. tsc-Dozent Dr. Andreas Loos erklärte in seiner Opens external link in new windowPredigt zur Aussendung der Absolventen, was einen Hoffnungsträger ausmacht: „Dass du auf Gott schaust und siehst, was es bedeutet, dir jeden Tag Hoffnung abzuringen für eine Welt, die ein hoffnungsloser Fall zu sein scheint.“

„Ihr könnt einen Unterschied machen!“

Dabei stellte der tsc-Dozent klar, dass die Absolventen einen herausfordernden Dienst antreten. Die harte Realität werde manche Hoffnung nach unten korrigieren. Ausserdem würden Zeiten kommen, wenn die künftigen Pastoren, Gemeindepädagogen oder Missionare alle Hoffnung fahren lassen. Dennoch gelte: „Es lässt sich etwas ändern, ihr könnt einen Unterschied machen!“ Wichtig sei, es nicht alleine schaffen zu wollen. „Ihr braucht Menschen, welche die Hoffnung mit euch tragen“, riet Dr. Loos den Absolventen.

Mit prallvollem Rucksack in den Dienst

Viele solcher Menschen waren zur Aussendungsfeier auf den Chrischona-Campus gekommen. Die Familien, Freunde und Wegbegleiter der tsc-Absolventen feierten mit ihnen gemeinsam den Abschluss des Opens internal link in current windowBachelor-Studiums oder des tsc-Jahreskurses. In den Rückblicken auf die Studienzeit war Veränderung ein grosses Thema. So beginnt mancher Student, der ledig auf den Chrischona-Campus kam, seinen Dienst jetzt mit einer Familie. Andere probierten in ihrer Studienzeit verschiedene Bartmoden aus. Alle aber erhielten am tsc einen prallvollen Rucksack mit Wissen und Fähigkeiten, beispielsweise zu guten Leistungen und Beziehungen.

Emotionaler Abschied

Fast jeder der 31 tsc-Absolventen weiss zum Zeitpunkt der Aussendung schon, wie es weitergeht. Einige starten eine Stelle als Pastor, Gemeindepädagoge oder Jugendreferent. Andere folgen der Berufung in den Missionsdienst. Wieder andere gehen zurück in ihren gelernten Beruf und bringen sich als theologisch ausgebildete Mitarbeiter in ihre Gemeinden ein. Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte, brachte die Emotionen der anderen tsc-Studenten und tsc-Mitarbeiter zum Ausdruck: „Wir lassen euch ungern gehen, weil viele Freundschaften entstanden sind. Aber wir lassen euch gerne gehen, weil ihr an Orte und zu Menschen geht, die euch brauchen.“ Hoffnung entsteht eben dort, wo Hoffnungsträger sie hintragen – vom Theologischen Seminar St. Chrischona in die Welt.

Eine Fotoauswahl der tsc-Aussendung 2016 finden Sie im Opens external link in new windowFotoalbum auf der tsc-Facebook-Seite.
Die Predigt von Dr. Andreas Loos können Sie Opens external link in new windowauf Soundcloud anhören.


Dateien:
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