Online-Kurs Theologie und Praxis des Gottesdienstes

Online-Kurs Theologie und Praxis des Gottesdienstes: Weiterbildung per Fernstudium am tsc

Modulinformationen

  • Titel: Theologie und Praxis des Gottesdienstes
  • Fachbereich: Systematische Theologie
  • Modulnummer: bth4402-FS
  • E-Dozent: Dr. Horst Schaffenberger
  • Umfang: 10 MDX Credit Points (=5 ECTS-Credits)
  • Dauer: 1 Semester (Herbstsemester)
  • Nächste Kursdaten:

    • 02.09.2019-17.01.2020
    • 31.08.2020-22.01.2021

  • Kosten: CHF 690.-

E-Dozent: Dr. Horst Schaffenberger

Dr. Horst Schaffenberger, tsc-Dozent für Praktische Theologie

Horst Schaffenberger studierte Theologie am tsc (Abschluss 1984) und war anschliessend als Jugendreferent und Pastor tätig. Seit 1992 ist Horst Schaffenberger Dozent am tsc; von 2006 bis 2016 war er Seminarleiter. Er promovierte 2009 an der London School of Theology (Fachgebiet Pastoraltheologie).

E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailhorst.schaffenberger(at)tsc.education


Modulüberblick

Dieses Modul ist im Theologiestudium der erste Schritt auf dem Weg, die Bedeutung des christlichen Gottesdienstes von seinen Ursprüngen her für die Gegenwart neu zu bedenken. Dabei knüpfen die Studentinnen und Studenten an die Gottesdiensterfahrungen an, die sie selbst mitbringen und die sie in Gemeinden vorfinden. Das Modul zielt darauf ab, die Studenten zu inspirieren, motivieren und befähigen, Gottesdienste zu entwerfen und zu feiern, die der Sprache und Lebenswelt der Menschen heute entsprechen.


Modulthemen und -inhalte

  • Was ist Gottesdienst? An einer biblisch-theologischen Grundlegung arbeiten (Gottesdienstlehre).
  • Wie hat sich Gottesdienst entwickelt? Einen Blick in die Geschichte werfen.
  • Wie feiern Christen ihre Gottesdienste? Verschiedene Gottesdienstkulturen kennenlernen.
  • Warum und wozu feiern wir Gottesdienst? Die Vielfalt an Bedeutungen, Interessen und Anlässen. (Sonn- und Feiertage im Kirchenjahr, Kasualien, sonstige Anlässe) bedenken.
  • Wie modern und frei soll es sein? Liturgie verstehen.
  • Was gehört dazu? Grundelemente des Gottesdienstes.
  • Was tue ich wie? Liturgisches Verhalten und Handeln einüben.

Modulziele

Fachkompetenz
Nach Abschluss dieses Moduls wissen und verstehen die Studentinnen und Studenten,...

  • wie sich der christliche Gottesdienst theologisch begründen lässt.
  • wie die gegenwärtige Vielfalt an Gottesdienstformen geschichtlich gewachsen ist, kultiviert wurde und kritisch analysiert werden kann.
  • wie sich liturgische Elemente und Handlungen erklären lassen.
  • wie theologische Kriterien bei der Planung eines Gottesdienstes mit den Interessen und Bedürfnissen der Gemeinde in Übereinstimmung gebracht werden können.

    Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen
    Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studentinnen und Studenten fähig,...

    • auf der Grundlage des eigenen Gottesdienstverständnisses moderne Gottesdienste zu entwerfen und die Ausgestaltung gegenüber anderen plausibel zu machen.
    • das eigene liturgische Verhalten weiterzuentwickeln.

    Lern-, Lehr- und Bewertungsstrategie

    Lernen und Lehre

    Das Modul wird unter Verwendung einer Vielzahl von Online-Materialien (das heisst schriftliches Lernmaterial, Videoclips, interaktive Präsentationen etc.) und zusätzlicher Fachliteratur durchgeführt. Online-Aktivitäten (das heisst Forumsdiskussionen, Glossare, Ausarbeitungen, Selbsttests etc.) helfen den Studentinnen und Studenten, sich mit den Lernmaterialien zu beschäftigen und ihre Fachkenntnisse zu vertiefen.

    Formative (kursbegleitende) Beurteilung

    Online-Tests, Quizaufgaben und Ausarbeitungen unterstützen das kursbegleitende Lernen und die Überprüfung des eigenen Fortschritts. Darüber hinaus erhalten die Studentinnen und Studenten in Bezug auf ihre Online-Ausarbeitungen (das heisst Übungen, Leseberichte, etc...) Rückmeldungen durch den E-Dozenten.
    Die Studenten leiten einen Gottesdienst und erhalten auf der Basis eines theologisch-liturgischen Kriterienkatalogs vom jeweiligen Pastor, von interessierten Gemeindemitgliedern und/oder vom E-Dozenten konstruktive Rückmeldung.

    Summative (zusammenfassende) Beurteilung

    Am Ende des Semesters legen die Studenten eine schriftliche Ausarbeitung vor. Darin ordnen sie einen von ihnen besuchten Gottesdienst theologisch und liturgisch ein und reflektieren seine Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten.

    Gewichtung der Leistungsnachweise

    100 Prozent: Schriftliche Ausarbeitung (14'000-18'000 Zeichen)