Das Feuer im Herzen bewahren: 33 neue Studierende starten am TSC
August 31, 2026
Zeitgleich mit dem TSC startete auch das IGW auf dem Chrischona Berg ins neue Studienjahr 2026/27. Begegnungen, Gottesdienste und Lobpreiszeiten stärkten das Miteinander der Studierenden beider Ausbildungsstätten. Seit 2025 arbeiten TSC und IGW in einem «Joint Venture» eng zusammen und entwickeln Bildungsangebote. Ein erstes Ergebnis ist die TSC-IGW Academy, die die weiterführenden Studienmöglichkeiten auf Master-Level sowie Weiterbildungsangebote ohne Credits bündelt. Das stösst auf Anklang: So starten im September in den Master-Studienprogrammen der TSC-IGW Academy rund 40 Studentinnen und Studenten. Hinzu kommen weitere 52 neue Studierende in den Bachelorstudiengängen des IGW.
Vielfältige Wege ans TSC
Hinter den Zahlen stehen persönliche Berufungsgeschichten. Die neuen Studierenden des TSC kommen je zur Hälfte aus der Schweiz und aus Deutschland. Eine Person stammt aus Österreich. Manche wechselten direkt nach Matura oder Abitur ans TSC, andere bringen bereits Berufserfahrung mit, etwa als Lehrerin, Schreiner oder Sachbearbeiter. Verbunden sind sie durch den Wunsch, ihren Glauben zu vertiefen und sich für ihren weiteren Dienst in Kirche und Gesellschaft auszurüsten. Einer von ihnen ist der 26-jährige Manuel Moseler aus Landquart. Er erklärt: «Gott bestätigte mir den Ruf in den pastoralen Dienst. Durch das Theologiestudium am TSC möchte ich mich gut darauf vorbereiten.»
Ermutigung durch den Propheten Jeremia
Am TSC ist es Tradition, dass Gäste von befreundeten Institutionen bei den Eröffnungstagen das neue Studienjahr mit ermutigenden Impulsen einläuten. Diesmal sprach Tina Arnold, die Direktorin der Ev. Missionsschule Unterweissach, anhand des Propheten Jeremia über den Umgang mit Enttäuschungen, Herausforderungen und Fragen des Glaubens. Dabei verband sie persönliche Erfahrungen mit Erkenntnissen aus den fünf Klagegebeten Jeremias. Sie empfahl den Studierenden, sich nicht von Gefühlen bestimmen zu lassen, sondern auf Gottes Zusagen zu vertrauen. Mit Blick auf Jeremias Brief an die Verbannten in Babylon riet sie, «nicht auf gepackten Koffern sitzen zu bleiben, sondern der Stadt Bestes zu suchen». Christen sollten die Gesellschaft aktiv mitgestalten und für sie beten. Zum Abschluss zeigte sich Tina Arnold dankbar für die intensive, gemeinsame Zeit mit den Studierenden am TSC: «Es war ein Vorrecht, diese geistliche Gemeinschaft genossen zu haben.»