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Coffeehouse Foodnote eröffnet bald

Neues Coffeehouse Foodnote eröffnet nach Lockdown

Café statt Speisesaal

Im ehemaligen Speisesaal 1 im Brüderhaus des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) eröffnet nach Ende des Lockdowns in der Gastronomie das Coffeehouse Foodnote. Neben Kaffeespezialitäten bietet es Frühstückskreationen an für die Gäste und Besucher von St. Chrischona sowie die Studierenden und Mitarbeitenden des tsc.

«Wir erfinden Frühstücken neu!»

Der Name Foodnote ist ein Wortspiel aus den englischen Wörtern für Essen (Food) und Fussnote (Foodnote). Hinter dem Projekt stecken der Ideengeber Zsolt Kubecska, die Gastgeberin und tsc-Absolventin Desirée Kratzat und der Gastronom und Spitzenkoch Thierry Boillat. Alle drei sind angestellt bei der Chrischona Campus AG. Geschäftsführer Zsolt Kubecska erklärt die Idee zum Foodnote so: «Wir erfinden Frühstücken neu!». Ein gutes Frühstücksangebot für die Hotelgäste auf Chrischona war ein Ausgangspunkt der Überlegungen. Das Foodnote will aber viel mehr sein: «Wer ins Foodnote kommt, den wollen wir begeistern von unserem hervorragenden Kaffee, unseren kulinarischen Eigenkreationen und unserer Gastfreundlichkeit», sagt Desirée Kratzat.

Umbaumassnahmen erzeugen Café-Flair

Im Herbst 2020 wurde der Speisesaal 1 zum Coffeehouse Foodnote umgebaut. Die Wände wurden neu gestrichen, das Mobiliar mit Ausnahme der Standuhr komplett ersetzt. Anstatt der langen Tische des Speisesaals finden die Besucherinnen und Besucher nun kleine Café-Tische vor, die zusammen mit den Raumteilern für ein klassisches Café-Flair sorgen. Neu ist eine Theke mit Barista Kaffeemaschine installiert. Für künftige musikalische Aufführungen – etwa aus dem Bachelor-Studiengang Theologie & Musik – steht ein Flügel bereit.

Interner Testbetrieb während des Lockdowns

Für die Studierenden und Mitarbeitenden des Theologischen Seminars St. Chrischona sowie der Chrischona Campus AG ist das Foodnote im internen Testbetrieb bereits geöffnet. Das Café wird von ihnen als Pausenraum und Treffpunkt genutzt. Mit Rückmeldungen und Verbesserungsvorschlägen unterstützen sie das Foodnote-Team. Einige Studierende arbeiten selbst mit im Team, für sie ist es ein interessanter Nebenjob.

Um sich möglichst gut auf die Eröffnung vorzubereiten, hat sich das Foodnote-Team in Barista-Kursen weitergebildet und die Abläufe optimiert. Kochkünstler Thierry Boillat hat erste Kreationen entwickelt, zum Beispiel bei Birchermüesli, Kuchen und Suppen. Er setzt auf frische, regionale Produkte.

Vorfreude auf Eröffnung

Seit Mitte Februar bietet das Coffeehouse Foodnote an Wochenenden Kaffee, Kuchen und Suppen zum Mitnehmen an. Schon die ersten Betriebstage zeigten, dass die Nachfrage gross ist bei den Besucherinnen und Besuchern von St. Chrischona. Desirée Kratzat freut sich umso mehr auf die Eröffnung nach Ende des Gastro-Lockdowns: «Wir sind sehr motiviert und gut vorbereitet. Ich wünsche mir viele Besucherinnen und Besucher, die im Foodnote einen Kaffee geniessen.»

Das Foodnote-Team freut sich auf die baldige Eröffnung: Thierry Boillat, Zsolt Kubecska und Desirée Kratzat (von links).
Das Foodnote-Team freut sich auf die baldige Eröffnung: Thierry Boillat, Zsolt Kubecska und Desirée Kratzat (von links).
Für das Coffeehouse Foodnote wurde der ehemalige Speisesaal 1 im Brüderhaus umgebaut.
Für das Coffeehouse Foodnote wurde der ehemalige Speisesaal 1 im Brüderhaus umgebaut.
Logo des Coffeehouse Foodnote
Logo des Coffeehouse Foodnote

Weitere Informationen zum Foodnote
– Das Coffeehouse Foodnote eröffnet nach dem Ende des Lockdowns in der Gastronomie. Der genaue Termin wird über die Foodnote-Internetseite kommuniziert.
Aktuelle Informationen vom Foodnote gibt’s auch auf dessen Instagram-Kanal @foodnote_coffeehouse.

Was bringt das Foodnote dem tsc?

  • Studierende und Mitarbeitende haben ein Café, das sich für Pausen, Besprechungen oder gemütliches Zusammensein eignet.
  • Das Foodnote bietet Nebenjobs für Studierende.
  • Musikalische Aufführungen oder musikalische Begleitung im Foodnote sind angedacht. Sie bieten ein Übungsfeld für Studierende der Theologie & Musik.
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Zertifizierte Weiterbildungen für Gemeindemitarbeiter

ifge und tsc bieten CAS-Programme an

Zertifizierte Weiterbildungen für Gemeindemitarbeiter

Praxisorientierte Weiterbildungen zu Leiterschafts- und Gemeinde-Entwicklung bietet das Institut für Führung und Gemeinde-Entwicklung (ifge) an. In Zusammenarbeit mit dem Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) können zwei ifge-Weiterbildungen neu als CAS-Programme mit Weiterbildungszertifikat absolviert werden.

Kompetenzen erweitern beim ifge

Der Pastor, Dozent und Berater Wilf Gasser leitet das ifge seit dessen Gründung vor elf Jahren. Seit 2020 ist es das Weiterbildungsinstitut des tsc in den Bereichen Leiterschafts- und Gemeinde-Entwicklung. Das Hauptanliegen der Weiterbildungsangebote beschreibt er so: «Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gemeinden erweitern ihre Kompetenzen bezüglich Leiterschaft und Gemeindebau.» Deshalb stand zunächst die praktische Relevanz der Angebote für den Gemeindealltag im Vordergrund, nicht deren akademische Anbindung.

Gestiegene Nachfrage nach zertifizierten Weiterbildungen

Mit den Jahren sei die Nachfrage nach zertifizierten Weiterbildungen jedoch gestiegen. «Es wird zunehmend Wert daraufgelegt, dass Weiterbildungen anerkannt und anschlussfähig sind», erklärt Wilf Gasser. ifge und tsc haben deshalb die notwendigen Schritte eingeleitet, damit ifge-Weiterbildungen als «Certificate of Advanced Studies» (CAS) angeboten werden können.

«Hochgradig praxisorientiert und akademisch anschlussfähig»

Dies gelang im Dezember 2020 über die Akkreditierung bei der Gesellschaft für Bildung und Forschung in Europa. Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, hat dies mit ermöglicht. Das tsc ist dort assoziiertes Mitglied. Als CAS-Programme akkreditiert sind das Leiter-Entwicklungsprogramm und das Pastoral-Training des ifge. Benedikt Walker hat die akademische Leitung über diese Kurse übernommen, Programmleiter ist Wilf Gasser. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können in diesen beiden Kursen nun die europaweit bekannten ECTS-Credits erwerben. Benedikt Walker freut das: «Leiter-Entwicklungsprogramm und Pastoral-Training sind damit nicht nur hochgradig praxisorientiert, sondern auch akademisch anschlussfähig.»

Wilf Gasser leitet das Institut für Führung und Gemeinde-Entwicklung (ifge).
Wilf Gasser leitet das Institut für Führung und Gemeinde-Entwicklung (ifge).

Was sind CAS-Programme?
Die Abkürzung CAS steht für «Certificate of Advanced Studies». Es handelt sich um berufsbegleitende Weiterbildungsprogramme, die mit einem Zertifikat abschliessen und akademisch anschlussfähig sind, z. B. an einen «Master of Advanced Studies (MAS)».

CAS-Programme des ifge

  • CAS PT Pastoral-Training: Einsteigerinnen und -einsteiger im Pastorenberuf lernen, wie sie lebensnah predigen, Menschen begleiten und Gemeinde bauen können.
  • CAS LEP Leiter-Entwicklungsprogramm: Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter mit mehrjähriger Berufserfahrung bauen ihre Führungs- und Gemeindebaukompetenzen aus, etwa in den Bereichen Team-, Selbst- und Konfliktmanagement.
  • Das ifge bietet die CAS-Programme regelmässig an.

Das ifge führt in der Schweiz und in Deutschland Kurse und CAS-Programme durch. In Deutschland ist Jos Tromp als Kursleiter aktiv, er ist Regionalleiter beim Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland.

tsc-Eröffnungsgottesdienst des Frühlingssemesters 2021 (1500x500px)

Mit Bachkantate ins Frühlingssemester 2021

Semestereröffnungs-Gottesdienst am tsc

Mit Bachkantate ins Frühlingssemester 2021

Die Kantate «Barmherziges Herze der ewigen Liebe» (BWV 185) von Johann Sebastian Bach stand am Beginn des Frühlingssemesters 2021 am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte, verlas ihren Text im Semestereröffnungs-Gottesdienst vor 50 Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden.

«Das ist der Christen Kunst»

Die Jahreslosung 2021 aus Lukas 6,36 hatte Claudius Buser darauf gebracht. Sie lautet: «Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist». Die Bachkantate «Barmherziges Herze der ewigen Liebe» nimmt viele biblische Themen zur Barmherzigkeit auf. In der Form der barocken Dichtkunst heisst es beispielsweise: «Das ist der Christen Kunst: Nur Gott und sich erkennen, von wahrer Liebe brennen, nicht unzulässig richten, noch fremdes Tun vernichten, des Nächsten nicht vergessen, mit reichem Masse messen: Das macht bei Gott und Menschen Gunst, das ist der Christen Kunst.»

Claudius Buser wünschte der Studiengemeinschaft am tsc, dass sie diese Kunst der Christen im neuen Semester immer wieder einüben. Dazu werde es genug Gelegenheiten geben. «Corona wird uns noch einiges abringen. Dennoch: Lasst uns das neue Semester mit echtem Ernst und echter Vorfreude anpacken», so Claudius Buser.

Unterricht läuft über das Internet

Weiterhin prägen die Corona-Massnahmen das Studieren und Leben am tsc. Der Unterricht findet fast ausschliesslich über das Internet statt. Wegen der Verpflichtung zum Home Office sind Dozierende und Mitarbeitende zudem nur punktuell auf dem Chrischona Campus anzutreffen. Umso mehr schätzt es die Studiengemeinschaft, in regelmässigen Gottesdiensten mit bis zu 50 Personen zusammenkommen zu können. Auch wenn dabei Maskentragepflicht sowie Abstandsregeln gelten und der Gemeindegesang untersagt ist. Erleichtert wird die Einhaltung der Massnahmen aufgrund der räumlichen Grösse des Konferenzzentrums auf dem Chrischona Campus. Durch eine coronakonforme Sitzordnung ist das Einhalten der Regeln unproblematisch.

Mit Pinzette und Maske verteilt Claudius Buser die Oblaten während des Abendmahls beim Semester-Eröffnungsgottesdienst 2021.
Mit Pinzette und Maske verteilt Claudius Buser die Oblaten während des Abendmahls beim Semester-Eröffnungsgottesdienst 2021.

Konstruktiver Umgang mit Corona

Überhaupt herrscht am tsc eine Stimmung vor, die konstruktiv mit den Corona-Herausforderungen umgehen will. Rektor Benedikt Walker lobte diese Einstellung in seiner Info-Mail zum Start des Frühlingssemesters. Konkret nannte er die Idee der Einrichtung eines Online-Pausenraums in der Videotelefonie-Software «Teams», der dem sozialen Miteinander gut tue. Ausserdem erklärte er: «Die bisherigen Erfahrungen mit Corona lassen mich hoffen: Wir werden das Frühlingssemester nicht unter denselben Bedingungen beenden, wie wir es beginnen.»

Jahresfest als Livestream mit Publikum?

Das lässt auch die 23 Studentinnen und Studenten der Abschlussklasse 2021 hoffen. Sie werden nach dem erfolgreichen Abschluss ihres letzten Semesters beim Jahresfest am 27. Juni ausgesendet. Welche Corona-Massnahmen dann gelten, ist noch nicht klar. Das tsc plant verschiedene Varianten, darunter einen Livestream mit Publikum.

«Das ist der Christen Kunst:
Nur Gott und sich erkennen,
von wahrer Liebe brennen,
nicht unzulässig richten,
noch fremdes Tun vernichten,
des Nächsten nicht vergessen,
mit reichem Masse messen:
Das macht bei Gott und Menschen Gunst,
das ist der Christen Kunst.»

Aus der Kantate «Barmherziges Herze der ewigen Liebe» von Johann Sebastian Bach, 1715.

Interessiert?

  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Studiengangsleitenden deine Fragen direkt stellen. Die nächsten Termine: 12.03. / 14.04. / 15.06.2021, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr.
  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 12.–13.03.2021.

Zahlen zum Start des Frühlingssemesters 2021

  • Gesamtzahl: 140 Studierende und Gasthörende
  • Abschlussklasse 2021: 23 Studentinnen und Studenten
Forum Kommunikative Theologie 2021: Andreas Loos / Online-Konferenz

Spannende Theologie mit schwarzen Elefanten

Forum Kommunikative Theologie 2021

Spannende Theologie mit schwarzen Elefanten

«Schwarze Elefanten» sorgten für angeregte Diskussionen beim Forum Kommunikative Theologie 2021, an dem 65 Interessierte online teilnahmen. Schwarze Elefanten? Das sind Ereignisse, die wahrscheinlich sind und grosse Veränderungen hervorrufen können, aber keiner sehen will. Unter dem Motto «Überrascht vom Erwartbaren» hatte das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) vier Theologen eingeladen, ihre jeweiligen schwarzen Elefanten vorzustellen.

Droht ein christlicher Nationalismus in der Schweiz?

Top aktuell ist der schwarze Elefant von Marc Jost. Der Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz fragt sich angesichts des Sturms auf das Kapitol, ob Christen einem neuen Nationalismus verfallen. Nationalistische Tendenzen nimmt er nämlich auch in der Schweiz wahr, beispielsweise in Gesprächen über Migration. «Nur eine multikulturelle Kirche bietet einen wahren Vorgeschmack auf die himmlische Gemeinschaft», leitet Marc Jost aus Offenbarung 7 ab. Er rät deshalb, politische Bewegungen sorgfältig zu prüfen und den Blick über den nationalen Tellerrand zu wagen.

Theologie in der VUKA-Welt

Einen schwarzen Elefanten der Theologie sieht Christian Haslebacher. Der Vorsitzende von Chrischona Schweiz sieht es als Herausforderung, Theologie zu betreiben in einer von Veränderlichkeit, Unsicherheit, Komplexität und Widersprüchlichkeit (VUKA) geprägten Welt. «Ich erlebe sehr viel Polarisierung zwischen liberaler und neo-konservativer Theologie», berichtete er. Als möglichen dritten Weg schlug Christian Haslebacher vor, zwischen der Gewichtung theologischer Fragen angemessen zu unterscheiden. «Es braucht Einheit in den nötigen Kernfragen, Freiheit in allen Nicht-Kernfragen und in allem die Liebe», erklärte er. Doch wer entscheidet das? Was sind die Kriterien? Dies wurde heiss diskutiert.

Die Fülle des Evangeliums neu entdecken

Noch grundsätzlicher setzte Dr. Andreas Loos an. Der Dozent für Systematische Theologie des tsc zeigte unter anderem anhand von Umfragen, dass das Evangelium heute kaum mehr verstanden wird. Wie also die Menschen erreichen? Er plädierte dafür, die «unerschöpfliche Fülle des Evangeliums» mit Hilfe des Heiligen Geistes neu zu entdecken. Es könnten Gleichnisse sein, die aktuell die grösste Sogkraft entfalten. Zum Beispiel das vom verlorenen Sohn, der vom Vater so unendlich geliebt wird, dass dieser ihm entgegenläuft.

Forum Kommunikative Theologie 2021: Marc Jost
Droht ein neuer christlicher Nationalismus? Marc Jost erkennt Tendenzen und rät, politische Bewegungen sorgfältig zu prüfen.
Forum Kommunikative Theologie 2021: Schwarze Elefanten
Kreative Annäherung: So sehen die schwarzen Elefanten für E-Dozentin Corina Frank aus.

Wenn die Kirche sich dem Staat anbiedert

Ein vierter schwarzer Elefant lauert im Spannungsverhältnis zwischen Kirche und Staat. Das zeigte Dr. Stefan Felber auf, der Altes Testament am tsc unterrichtet. Er kritisiert sowohl die Politisierung der (Landes-)Kirche als auch die religiöse Aufladung der Politik. «Im Begriff der Zivilreligion lassen sich beide zu einem Denkmuster verbinden», führte er aus. Die Kirche dürfe sich dem Staat nicht anbiedern. Ihre Berufung sei es, die Obrigkeiten an Gottes Gebote zu erinnern.

Angeregter Austausch beim Forum Kommunikative Theologie

In Online-Gesprächsgruppen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über jedes Themenfeld. Vielfach kam es zu einem angeregten, konstruktiven Austausch zwischen Menschen aus dem Gemeindedienst und Dozierenden des tsc. Dank des Forums wird sie eine künftige Begegnung mit den schwarzen Elefanten nun nicht mehr überraschen.

Forum Kommunikative Theologie 2021: Stefan Felber
Dr. Stefan Felber sieht das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in einer Schieflage.

Communicatio-Magazin

Die Inhalte des Forums Kommunikative Theologie 2021 werden in der nächsten Ausgabe des Communicatio-Magazin veröffentlicht, die an Ostern erscheint. Sie können es kostenlos abonnieren.

Forum 2022

Das nächste Forum Kommunikative Theologie findet am 20. und 21. Januar 2022 statt.

tsc-Retraite 2021: tsc will emotional gesunde Spiritualität fördern (1500x500px)

tsc will emotional gesunde Spiritualität fördern

Retraite 2021 der tsc-Mitarbeitenden

tsc will emotional gesunde Spiritualität fördern

Wer am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) studiert, nimmt nicht nur Wissen auf und erlernt Fähigkeiten, sondern reift auch als Persönlichkeit. Ein Schlüssel dafür ist eine emotional gesunde Spiritualität. Mit diesem Thema setzten sich rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des tsc in ihrer Online-Retraite (Klausurtagung) am Jahresanfang 2021 auseinander.

Angeregte Diskussionen

Die Grundfrage lautete: Welchen Einfluss haben Persönlichkeit, Gemeinschaft, Prägung, Selbstführung oder Theologie auf die Entwicklung einer emotional gesunden Spiritualität? In kleinen Gruppen diskutierten die Mitarbeitenden angeregt darüber, ganz nach dem fünften Leitsatz der Kommunikativen Theologie: «Wir hören zu und lehren und lernen miteinander.» Hierbei machte sich die Unterschiedlichkeit der Mitarbeiterschaft des tsc bemerkbar. Manche der Dozentinnen und Dozenten hatten sich bereits beruflich mit Teilfragen beschäftigt. Sie konnten Erkenntnisse aus der theologischen, pädagogischen oder psychologischen Forschung einbringen. Wer weniger Vorwissen hatte, bereicherte die Diskussion durch persönliche Einschätzungen oder Beispiele.

«Theologie und Glaube ohne Emotion gibt es nicht!»

Ihre Ergebnisse hielten die Mitarbeitenden auf digitalen Pinnwänden der Plattform «Padlet» fest. Dr. Andreas Loos, Dozent für Systematische Theologie, erklärte beispielsweise: «Theologie und Glaube ohne Emotion gibt es nicht! Beispiel Martin Luther: Dass sich Christus auf dem Weg zum Kreuz und am Kreuz geängstigt hat, war für ihn die entscheidende Hilfe im Umgang mit seiner eigenen Angst.»

Für Rektor Dr. Benedikt Walker ist klar: «Kommunikative Theologie, der Dienst als Lernbegleiter und gewinnende Teamarbeit verlangen alle nach emotional gesunder Spiritualität.» Das Theologische Seminar St. Chrischona wird deshalb weiterarbeiten am Thema. Die Ergebnisse der Retraite sowie konkrete Angebote wie Lebens- und Kleingruppen werden in einem Konzept zusammengefasst. Es soll zum Beginn des Studienjahres 2021/22 kommuniziert werden. Ziel ist es, die Studentinnen und Studenten bei ihren persönlichen Reifungsprozessen noch nachhaltiger und strukturierter zu unterstützen.

Online-Retraite mit guter geistlicher Gemeinschaft

Eine Retraite zum Jahresanfang hat eine lange Tradition am tsc. Wegen der Corona-Massnahmen wurde sie 2021 zum ersten Mal komplett über das Internet durchgeführt. Sowohl technisch als auch atmosphärisch verlief die Premiere erfolgreich: In den Pausen zwischen den inhaltlichen Austauschrunden und Bibelarbeiten entwickelten sich informelle Gespräche, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten sogar gemeinsam Abendmahl per Videotelefonie. Sie erlebten, dass auch online eine gute geistliche Gemeinschaft möglich ist. Das freute die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders.

Dr. Andreas Loos, Dozent des tsc, spricht die Einsetzungsworte des Abendmahls in der Kirche St. Chrischona. Die Mitarbeitenden nehmen per Videotelefonie daran teil.
Dr. Andreas Loos, Dozent des tsc, spricht die Einsetzungsworte des Abendmahls in der Kirche St. Chrischona. Die Mitarbeitenden nehmen per Videotelefonie daran teil.
Restaurant Waldrain auf St. Chrischona (1500x500px)

Restaurant Waldrain: Wiedereröffnung geplant

Restaurant Waldrain seit 17.12.2018 geschlossen

Restaurant Waldrain wird frühestens 2022 wiedereröffnet

Das Restaurant Waldrain auf St. Chrischona ist geschlossen seit das langjährige Pächterehepaar Ende 2018 in den Ruhestand gegangen ist. Eine Wiedereröffnung ist frühestens 2022 möglich. Bevor ein neuer Pächter das Waldrain weiter betreiben kann, braucht es Investitionen und ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept.

Kleine Geschichte des Waldrains

Im Waldrain wurden Besucher von St. Chrischona seit 1914 verpflegt – erst in der Kaffeehalle, später im Restaurant. Daniel Balliet übernahm das Restaurant Waldrain 1983 als Betriebsleiter. Mit Unterbrechungen war er mehr als 25 Jahre im Waldrain tätig, zuletzt als Pächter mit dem Konzept Selbstbedienungsrestaurant.

Hoher Investitionsbedarf

Dass es vorerst keinen Pächterwechsel gab, liegt an dem hohen Investitionsbedarf, den das über hundert Jahre alte Gebäude hat. Erst müssen bauliche Veränderungen umgesetzt werden. Ausserdem braucht es ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für den Weiterbetrieb des Restaurant Waldrains. Die Konkurrenzsituation im Dreiländereck ist gross und St. Chrischona ist als Ausflugsziel vor allem bei schönem Wetter und am Wochenende beliebt, nicht aber an regnerischen Tagen oder Werktagen.

Restaurant Waldrain auf St. Chrischona (1024x683px)
Das Restaurant Waldrain auf St. Chrischona ist seit dem 17.12.2018 geschlossen. Wieder eröffnet wird es nach Ende der Umbau- und Sanierungsarbeiten mit neuem Konzept und neuem Pächter frühestens 2022.

Neue Strukturen auf St. Chrischona

Das Restaurant Waldrain bildet mit dem Theologischem Seminar, dem Konferenzzentrum, der Kirche und weiteren Gebäuden auf St. Chrischona den Chrischona Campus. Zum 1. Januar 2019 sind neue Strukturen in Kraft getreten. Der Verein Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) ist Eigentümer der Liegenschaften, konzentriert sich aber auf die theologische Bildungsarbeit. Die neue Chrischona Campus AG, die zu 100 Prozent dem Verein tsc gehört, kümmert sich um den Betrieb der Liegenschaften.

Wiedereröffnung frühestens 2022

Die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Restaurant Waldrain beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2021. Wegen der Corona-Pandemie gibt es Unklarheiten bezüglich der Wiedereröffnung. Möglich sein wird diese frühestens 2022.

Sie haben Fragen zum Restaurant Waldrain?
Bitte wenden Sie sich an:

Chrischona Campus AG
Chrischonarain 200
4126 Bettingen
Schweiz
waldrain@chrischona-campus.ch

Ethische Überlegungen zur Covid-19-Impfung (1500x500px)

Impfen oder nicht?

Ethische Überlegungen zu einer Corona-Impfung

Impfen oder nicht?

Autor: Dr. Dr. Beat Schweitzer

Die Impfungen gegen das Corona-Virus haben weltweit begonnen. Doch soll man sich eigentlich impfen lassen? Und ist das nicht gefährlich? Dr. Dr. Beat Schweitzer hat diese Fragen durchdacht. Der promovierte Molekularbiologe und Theologe ist Dozent für Ethik am Theologischen Seminar St. Chrischona. Er kommt nach einer Güterabwägung zum Schluss: Er lässt sich impfen.

Beat Schweitzer hat seine ethischen Überlegungen bewusst kurz gehalten und allgemein verständlich formuliert. Es handelt sich nicht um ein ethisches Gutachten, sondern um eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und Argumente. Aufgrund dieser Konzeption beantwortet er auch nicht alle Fragen, die mit diesem Thema in Verbindung stehen. Die ethischen Überlegungen sollen eine erste Hilfestellung sein für eine eigenverantwortliche Entscheidung im Umgang mit der Corona-Impfung.

Erster Corona-Impfstoff ist zugelassen, was nun?

Seit beinahe einem Jahr hält uns das Corona-Virus auf Trab und fordert uns als Individuum und als Gesellschaft heraus. Der Wunsch nach einer Rückkehr zu normalen Verhältnissen wächst mit jedem Tag. Diese Hoffnung hat vor kurzem Nahrung erhalten. Mitte Dezember 2020 hat Swissmedic einen ersten Impfstoff gegen das Corona-Virus in der Schweiz zugelassen (siehe: www.swissmedic.ch) und weitere Impfstoffe befinden sich in Prüfung. Die Schweiz ist deshalb in einer komfortablen Lage, denn eine Impfung ist möglich. Damit stellt sich die Frage: «Impfen oder nicht?». Die verantwortlichen Behörden erhoffen sich von dieser Impfung einerseits einen Schutz des Individuums (insbesondere der Risikopersonen) und damit verbunden eine Entlastung der Gesundheitseinrichtungen. Andererseits soll eine Impfung dazu beitragen, dass das Virus weniger bis gar nicht mehr verbreitet wird (Unterbrechung der Infektionswege), was dem Schutz der gesamten Bevölkerung zu Gute käme.

Darf das Allgemeinwohl fordern, dass individuelle Rechte eingeschränkt werden?

Eine solche Impfung wäre eine präventive und keine therapeutische Massnahme. Denn ein gesunder Mensch lässt sich durch die Impfung einem gewissen Risiko aussetzen, um sich selbst und andere zu schützen. Ist dieses Risiko gerechtfertigt? Wir betreten hier ein Spannungsfeld zwischen Individual- und Sozialethik: Darf das Allgemeinwohl (z. B. Herdenimmunität, Gemeinschaftsschutz, Solidarität, Entlastung des Gesundheitswesens) fordern, dass individuelle Rechte (z. B. Recht auf Selbstbestimmung, Recht auf Unversehrtheit) eingeschränkt werden? Meines Erachtens hängt die Beantwortung dieser Frage von den Auswirkungen einer Impfung auf die geimpfte Person ab und ist eine Güterabwägung. Im Fall einer Impfung gegen Masern oder gegen Kinderlähmung fällt diese Abwägung heute klar zu Gunsten einer Impfung aus. Die beschriebenen Nebenwirkungen stehen statistisch in keinem Verhältnis zu den Folgen eines schweren Verlaufes von z. B. Masern (siehe: www.rki.de). Obwohl in der Schweiz rechtlich keine Impfpflicht besteht, fühlen wir uns im Fall von Masern dennoch moralisch verpflichtet, uns bzw. unsere Kinder dagegen impfen zu lassen.

Dr. Dr. Beat Schweitzer, Studiengangsleiter Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie am tsc
Dr. Dr. Beat Schweitzer ist Studiengangsleiter Kommunikative Theologie und Dozent für Ethik am tsc.

Schwierige Güterabwägung wegen Unklarheiten

Bei der Corona-Impfung ist eine solche Güterabwägung schwieriger. Der aktuell zugelassene Impfstoff gehört zu der neuartigen mRNA-Impfstoffen. Langjährige Erfahrungswerte durch vergleichbare klinische Anwendungen beim Menschen liegen nicht vor. Positiv ins Gewicht fällt, dass ca. neun von zehn geimpften Personen vor den Folgen einer Erkrankung geschützt sind. Die Testprotokolle zeigen, dass typische Impfnebenwirkungen (z. B. Fieber, Kopfweh, Muskelschmerz) auftreten, aber wieder abklingen. Bei vereinzelten Testpersonen traten allergische Reaktionen oder eine vorübergehende Lähmung des Geschichtsnervs auf. (Quelle: https://www.fda.gov/media/144245/download, S. 38, Ob diese Nebenwirkungen mit der Impfung zusammenhängen, ist unklar).

Langzeitfolgen der Impfungen sind bisher nicht bekannt, was aufgrund der noch kurzen Testphase auch zu erwarten ist. Allerdings sind in vielen Ländern die Impfungen schon angelaufen und voll im Gange. In Deutschland ist das Paul-Ehrlich-Institut für die Überwachung der Sicherheit von Impfstoffen und Arzneimitteln zuständig. Dieses Institut sammelt und analysiert die zunehmende Datenmenge rund um die Corona-Impfung und gibt in regelmässigen Abständen Sicherheitsberichte heraus.

Verändert der Impfstoff meine DNA?

Bedenken an einer Corona-Impfung könnten auch am neuartigen mRNA-Impfstoff liegen. Im Unterschied zu bisherigen Impfstoffen wird hier das Immunsystem-aktivierende Antigen nicht in Form eines Proteinstückes, sondern als «Bauplan» in Form von mRNA zur Verfügung gestellt. Diese mRNA wird von körpereigenen Zellen aufgenommen und löst dann in diesen Zellen die Produktion des Antigens aus. Nach kurzer Zeit wird diese mRNA dann abgebaut. Manche befürchten, dass diese eingeschleuste mRNA die eigene DNA verändert. Dazu müsste jedoch die einzelsträngige mRNA zuerst in eine doppelsträngige DNA umgebaut werden. Dafür ist ein bestimmtes Enzym nötig (Reverse Transkriptase), das der Mensch jedoch nicht besitzt. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass die eingeschleuste mRNA nicht in die eigene DNA eingebaut wird – was auch mit der von einer menschlichen Zelle ständig selbst-produzierten mRNA nicht geschieht.

«Manche befürchten, dass diese eingeschleuste mRNA die eigene DNA verändert. Dazu müsste jedoch die einzelsträngige mRNA zuerst in eine doppelsträngige DNA umgebaut werden. Dafür ist ein bestimmtes Enzym nötig (Reverse Transkriptase), das der Mensch jedoch nicht besitzt.»

Was ist mRNA?
Eine mRNA (englisch: messenger RNA), auch Boten-RNA genannt, ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die als Transkript eines zu einem Gen gehörenden Teilabschnitts der Desoxyribonukleinsäure (DNA) die genetische Information für den Aufbau eines Proteins in einer Zelle enthält. Mit einer mRNA wird also die Bauanleitung für ein bestimmtes Protein zellulär verfügbar.

Corona-Erkrankung kann lange nachwirken

Auf der anderen Seite der Güterabwägung sind die Auswirkungen einer Covid19-Erkrankung zu bedenken. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit zum Tod führen. Wer die Krankheit übersteht, muss mit Nachwirkungen rechnen. Neben Müdigkeit und Geschmacksstörungen gibt es Berichte über Folgen wie z. B. Herzprobleme, Beeinträchtigungen der Lungenfunktion, Gehirnbeeinträchtigungen und ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen. (Quelle: Studie von Adam Hampshire et al.)  Wie lange solche Nachwirkungen anhalten und welche noch dazu kommen, wird die Zeit zeigen.

Die Waage neigt sich zu Gunsten der Impfung

Auf beiden Seiten der «Waage» liegen in dieser Güterabwägung offene Fragen, insbesondere nach den möglichen Langzeitfolgen einer Impfung oder einer Erkrankung. Vieles wissen wir aber bereits jetzt. Vergleicht man die bisher bekannten Nebenwirkungen und die bekannten Berichte zu möglichen Folgen einer Erkrankung, dann neigt sich die Waage zu Gunsten einer Impfung. Wenn dann noch mitbedacht wird, dass eine Impfung eine Entlastung des Gesundheitswesens bedeutet und im besten Fall auch andere Menschen vor einer Ansteckung schützt, dann ist das Urteil umso deutlicher. In der Summe empfiehlt sich deshalb meines Erachtens eine Impfung gegen das Corona-Virus.

«Vergleicht man die möglichen Nebenwirkungen und die möglichen Folgen einer Erkrankung, dann neigt sich die Waage deutlich zu Gunsten einer Impfung.»

Die ethischen Überlegungen von Dr. Dr. Beat Schweitzer und der Rat von christlichen Ärztinnen und Ärzten haben den Schweizer Freikirchenverband zu einer Impfempfehlung veranlasst. Mehr dazu auf: www.livenet.ch.

Chorleiterin Susanne Hagen begleitet ihren Chor am Flügel.

Musikvideo statt Adventskonzert

Musikvideo statt Adventskonzert

tsc-Chor veröffentlicht Weihnachts-Medley auf Youtube

Chöre haben es schwer in Zeiten von Corona. Proben und Konzerte müssen ausfallen, die Motivation schwindet. Der Chor des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) hat sich deshalb etwas einfallen lassen und ein neues Musikvideo auf Youtube veröffentlicht. Mit Weihnachtsliedern will er Licht in diese Zeiten bringen.

Anknüpfen an den Erfolg des vorherigen Musikvideos

Für den tsc-Chor war das Jahr 2020 frustrierend. Aufgrund der Corona-Krise mussten alle Konzerte und Auftritte bei Veranstaltungen abgesagt werden. Die mehrfach verschärften Corona-Massnahmen verboten schliesslich sogar die Proben.
Was also tun? Der tsc-Chor erinnerte sich an den Frühsommer zurück, als er bereits mit dem Musikvideo zum Lied «Nearer, My God, to Thee» für Aufsehen gesorgt hatte. Das Video wurde auf Youtube bislang mehr als 24’000 Mal aufgerufen.

Stimmungsvolle Weihnachtslieder

Passend zur Vorweihnachtszeit besteht das neue Musikvideo aus einem Mix von vier Weihnachtsliedern (englisch: «Christmas Carols»). Eingeleitet wird es vom «Coventry Carol», in dem die Frauen Bethlehems sich um das neugeborene Jesus-Kind sorgen. Fröhlicher geht es mit «Carol of the bells» weiter. Dann wird es traditionell: Der Chor singt die erste Strophe des evangelischen Weihnachtsliedes «Ich steh an deiner Krippen hier», dessen Text von Paul Gerhardt und Musik von Johann Sebastian Bach stammt. Das Video endet mit Händels Hallelujah.

Überschwängliches Lob für den Laienchor

Die Reaktionen auf das Video fallen sehr positiv aus. Nach den ersten 48 Stunden verzeichnete es bereits mehr als 4800 Videoaufrufe. Die Kommentare loben den Chor überschwänglich, z. B. mit: «Wundervoll», «Ganz grosses Kino» oder «Weihnachten in allen Facetten: Das winzige Kind und der Herr der Herren!». Dies ist besonders erfreulich, weil der tsc-Chor ein Laienchor ist, dessen Zusammensetzung sich in jedem Studienjahr ändert.

Corona erschwerte Videoproduktion

Die Corona-Massnahmen wurden auch während der Produktion des Musikvideos beachtet, die massgeblich von Studierenden und Alumni des tsc durchgeführt wurde. Jede Sängerin und jeder Sänger wurde einzeln im Tonstudio aufgenommen und später gefilmt. Für das Produktionsteam galten Maskenpflicht und Abstandsregel. Die Tonaufnahmen gelangen problemlos. Weil aber während der Videoaufnahmen einige Sängerinnen und Sänger in Quarantäne waren, konnten nicht alle gefilmt werden.

Der tsc-Chor besteht aus Studierenden, Dozierenden, Mitarbeitenden und Freunden des Theologischen Seminars St. Chrischona. Geleitet wird er von Susanne Hagen, Leiterin des Bachelor-Studiengangs Theologie & Musik.

Wer wirkt mit im Chorvideo?

  • 1./2. Violine & Bratsche: Andreas Wäldele
  • Kontrabass: Christof Metz
  • Flügel: Susanne Hagen
  • Marc Burger
  • Melina Frey
  • Judtih Koch
  • Simone Adt
  • Angela Bacher
  • Tanja Bürgelin-Arslan
  • Rahel Ernst
  • Melina Frey
  • Maryam Fuchs
  • Petra Glatthard
  • Amelie Görnert
  • Debora Gutmann
  • Astrid Kämpfer
  • Judith Koch
  • Stephanie Korinek
  • Simone Krückels
  • Ileana Mangas
  • Daniela Müller
  • Deborah Müller
  • Johanna Peter
  • Corina Rechsteiner
  • Julianna Suter
  • Romana Binninger
  • Marion Dirr
  • Vanessa Habermann
  • Esther Heeß
  • Eva Helle
  • Stefanie Hunger
  • Nadine Keller
  • Lea Knüsel
  • Desirée Kratzat
  • Lisa Langendorf
  • Viola Lies
  • Andrea Maag
  • Corina Mattli
  • Senja Möschli
  • Simona Niederberger
  • Naemi Pfefferle
  • Hannah Renz
  • Irmgard Schaffenberger
  • Judith Schroth
  • Monika Veil
  • Sarah Wasef
  • Marc Burger
  • Matthias Görnert
  • Adrian Inniger
  • Eduard Klassen
  • Gabriel Portner
  • Michael Schweitzer
  • Samuel Weber
  • Samuel Zumbrunn
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Claudius Buser blickt im Online-Semesterabschlussgottesdienst am 16.12.2020 zurück auf das Corona-Jahr 2020 (1297x432px)

tsc-Jahresrückblick 2020

Ereignisse der Zeitgeschichte, Anekdoten vom tsc

Jahresrückblick 2020

Autor: Claudius Buser, Dozent für Kirchengeschichte am tsc

Am Ende des Corona-Jahres 2020 fälllt auch der traditionelle tsc-Jahresrückblick von Claudius Buser ernster und nachdenklicher aus als üblich. Trotzdem bleibt er zuversichtlich und erzählt von vielem, was gelungen ist.

Im fernen Morgenland…

Nein, nicht dort, wo der Stern von den Magiern gesichtet wurde, der sie zum neuen König weisen soll, sondern im noch viel ferneren Morgenland, weit weg von der Zivilisation Europas, machten sich Magier nicht auf den Weg, sondern an die Arbeit. Sie wollten eine neue Krone basteln, nicht einfach für den neuen König, nein, sondern für alle Menschen.

Noch wollten sie die Krone den Menschen nicht zeigen, da geschah es: Die Krone machte sich selbständig auf den Weg zu den Menschen dieser Erde. Und was viele nicht glauben wollten oder konnten, wurde wahr: Diese Krone für alle veränderte das Miteinander der Menschen auf der ganzen Welt in einer Art und Weise, wie sich das die Menschen zu Beginn des Jahres 2020 nicht in ihren kühnsten oder wirrsten Träumen hätten vorstellen können, auch wir am tsc nicht.

Englands Abdockmanöver von Europa

Auf der europäischen Insel der Briten, Sachsen, Angeln und anderen keltischen und germanischen Stämmen wurde es den Menschen zu viel. Sie zogen sich definitiv von Europa zurück. Die Sterne Europas verblassten über der Insel, doch die Krone aus dem fernen Morgenland fand den Weg auch zu ihnen. Seit dem 31. Januar ist England wieder eine Insel. Das Abdockmanöver vom Festland dauert aber noch an bis zum heutigen Tag.

180 Jahre tsc

Im Herzen Europas und eigentlich auch im Herzen der Schweiz, hoch über der Stadt Basel, feierte in diesem Jahr eine interkulturelle Gruppe von Studentinnen, Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das 180. Wiegenfest der Pilgermission St. Chrischona, dem heutigen Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).

Auch uns erreichte die Kunde der Krone für alle: Wir fingen an die Hände zu waschen und den Mund zu bedecken, Distanz zu wahren und Türklinken zu meiden, ins Homeoffice zu gehen und die digitale Welt zu nutzen wie nie zuvor, denn diese Krone wollten wir nicht auf dem Berg der Heiligen (ich meine natürlich: der Heiligen St. Chrischona). Doch sie kam, wie sie zu allen kam; glücklicherweise ohne grossen Schaden anzurichten.

180 Jahre tsc haben wir trotzdem gefeiert – wenigstens ein bisschen – mit wunderschönen digitalen Liedern von unserem Chor, mit einer Broschüre, die alle lesen sollten, und mit vielen kleineren Dingen erinnerten wir uns immer wieder an dieses Wiegenfest: 180 Jahre sind wir schon unterwegs und das ist ein Grund zur Dankbarkeit. Wir fühlen uns gekrönt mit viel Gnade und Barmherzigkeit (und nicht mit «made in China»).

Claudius Buser, Stv. Rektor tsc und Dozent für Kirchengeschichte
Claudius Buser ist stellvertretender Rektor und Dozent für Kirchengeschichte am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).

«Wir können Corona!»

Leider zwang uns dieses ausserordentliche Jahr mit seinem in der Geschichte so noch nie da gewesenen Lockdown nach dem 16. März (inkl. Grenzschliessungen) schon auch zu massiven Einschränkungen: Der Unterricht konnte nicht mehr im Lehrsaal, sondern nur noch über das Internet durchgeführt werden. Gäste blieben aus, Konferenzen wurden abgesagt oder online durchgeführt. Das tsc-Standteam musste sich neu erfinden und viele Feste blieben ungefeiert.

Doch wurden auch viele neue Wege entdeckt und kreative Ideen entwickelt. Konnten wir die Schnuppertage im März gerade noch vor Ort durchführen, mussten wir danach umstellen auf Schnupper-Webinare für am Studium Interessierte. Formate, wie die Videoserie «tsc aktuell» mit Infos an alle Freunde des tsc, Videobotschaften und Gottesdienste gingen erstmals online. Die einmalige Aktion der Studentinnen und Studenten, an alle tsc-Freunde über 80 Jahre eine Karte zu schreiben, wurde umgesetzt; auch Gebetsvormittage und andere Anlässe wurden trotzdem in anderen Formen durchgeführt. Die Liste ist nicht vollständig, aber doch schon eindrücklich lang. Wir können Corona!

Und mitten im Coronajahr liessen wir es uns nicht nehmen, auf dem Chrischona Campus den Begegnungsort «Relaunch» einzuweihen und – damit beide ehemaligen Speisesäle im Brüderhaus so richtig gut aussehen – vor wenigen Tagen ganz still unser neues Coffeehouse «Foodnote» zu eröffnen, in dem es wirklich, aber nun wirklich guten Kaffee gibt.

«Der Unterricht konnte nicht mehr im Lehrsaal, sondern nur noch über das Internet durchgeführt werden. Gäste blieben aus, Konferenzen wurden abgesagt oder online durchgeführt. Das tsc-Standteam musste sich neu erfinden und viele Feste blieben ungefeiert.»

Abenteuer Online-Unterricht

Das muss hier nun einfach gesagt werden: So viele haben sich, angetrieben durch die Nachrichten aus dem fernen Morgenland und der neuen Situation mit dieser Krone, so richtig ins Zeug gelegt: Abläufe wurden neu durchdacht und weiterentwickelt, Dozentinnen und Dozenten geschult, damit sie mit der neuen Situation zurechtkommen. Wieder andere sind eingesprungen und haben Dinge gemacht, die sie zuvor noch nie gemacht haben oder haben sich als Ersatz angeboten, wo es Ausfälle gab. Ja, viele haben einfach die Ärmel hochgekrempelt und sich investiert und angepackt. Danke für all diese Zusatzinvestitionen in Krisenstäben, Schulungen, neuen digitalen Formaten und neuen Lehr- und Lernmethoden, etc.

Danke euch allen, liebe Studentinnen und Studenten, geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe alle, die ihr euch auf das Abenteuer Online-Unterricht einfach eingelassen habt. Danke.

Freude über kurze Rückkehr zur Normalität

Dankbar sind wir, dass trotz allem, die gesamte Abschlussklasse abschliessen durfte am Ende des vergangenen Studienjahres und wir am tsc zu Beginn des neuen Studienjahres eine grossartige Truppe von 33 neuen Studentinnen und Studenten und 27 Gasthörerinnen und Gasthörern begrüssen durften.

Wir freuten uns im September, dass der Studienbetrieb wieder so richtig – und zwar normal – los ging mit all den vielen jungen motivierten Menschen. Sogar die Seminarreise nach Rust und Freiburg konnten wir noch durchführen. Ja, lange sah es recht gut aus und wir freuten uns an einem etwas anderen, aber doch normaleren «Normal».

Corona kam zurück

Und dann kam Corona zurück. Die tsc-Netzwerk-Konferenz war glücklicherweise schon länger auf Online-Tagung getrimmt und wurde so auch mit Erfolg durchgeführt. In der Woche danach wurde alles wieder anders, Corona kam mit solcher Wucht zurück, dass es uns erneut in die digitale Welt zwang.

Wir freuen uns auf das Jahr 2021, wenn die Dinge hoffentlich «normaler» funktionieren, respektive das neue Normal, uns dann auch wieder geläufig und selbstverständlich wird.

«So viele haben sich so richtig ins Zeug gelegt: Abläufe wurden neu durchdacht und weiterentwickelt, Dozentinnen und Dozenten geschult, damit sie mit der neuen Situation zurechtkommen. Danke an alle, die ihr euch auf das Abenteuer Online-Unterricht einfach eingelassen habt.»

Mehr Grund zur Hoffnung als zur Resignation

Aber noch stehen festliche Tage bevor. Auf unseren Tischen sehen wir täglich den Adventskranz, dieser Kranz zeigt an: Wir warten auf den König, der mit Recht die Krone trägt und jedem die Krone des Lebens anbietet, der den Menschen auf Erden Frieden bringt und festliche Freude.

Dieser König und seine Krone machen nicht Angst, sondern froh. Wer von ihm gekrönt ist, hat immer mehr Grund zur Hoffnung als zur Resignation, denn er krönt uns mit seiner vergebenden Liebe und seiner unverdienten Zuwendung und für immer und ewig mit der Krone des ewigen Lebens.

Daher getrost und zuversichtlich: Fröhliche Weihnachten 2020, ja: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Und bleibt gesund.

«Wer vom König Jesus gekrönt ist, hat immer mehr Grund zur Hoffnung als zur Resignation, denn er krönt uns mit seiner vergebenden Liebe und seiner unverdienten Zuwendung und für immer und ewig mit der Krone des ewigen Lebens.»

Claudius Buser hat diesen Jahresrückblick im Semesterabschlussgottesdienst am 16.12.2020 vorgetragen. Der Gottesdienst fand wegen der Corona-Massnahmen online statt.

Leitsätze Kommunikative Theologie: Teil 4 (1500x500px)

Wir lesen und studieren die Bibel als Gottes Kommunikationsbuch.

Leitsatz 4 zur Kommunikativen Theologie

4. Wir lesen und studieren die Bibel als Gottes Kommunikationsbuch, suchen die biblische Wahrheit und gewinnen so Überzeugungen.

Autoren: Dr. Stefan Felber, Dr. Daniel Gleich

Der Leitsatz kurz erklärt

Wir lesen und studieren die Bibel als Gottes Kommunikationsbuch, suchen die biblische Wahrheit und gewinnen so Überzeugungen. Die Bibel mutet eine Wahrheit zu, die ausserhalb des Menschen liegt, die nicht immer unmittelbar einleuchtet. Deshalb studieren wir die biblischen Bücher, ringen um das richtige Verständnis. Weil es Gott selbst ist, der durch die Bibel mit uns kommuniziert, lesen und studieren wir die Bibel als das wirksame Wort Gottes. In ihr finden wir das Leben, ja Gott selbst. Darum lohnt es sich so sehr, die Bibel anhaltend zu lesen, und darum lässt Kommunikative Theologie Menschen nicht unverändert zurück.

Video zum Leitsatz

Ausgewiesene Bibelliebhaber sind sowohl Dr. Stefan Felber als auch Dr. Daniel Gleich. Beide sind Dozenten für Bibelwissenschaften am Theologischen Seminar St. Chrischona. Im Video zum 4. Leitsatz der Kommunikativen Theologie erklären sie, welche Auswirkung unsere Haltung zur Bibel auf das Verständnis ihrer Botschaft haben kann. In kurzen Anekdoten geben sie Einblick in ihr persönliches Verhältnis zur Bibel, die sie als Gottes Kommunikationsbuch an uns Menschen sehen und in der es deshalb sehr viel zu entdecken gibt.

Warum es so wichtig ist, die Bibel zu lesen

Wir lesen die Bibel allein und miteinander. Wir leben lesend mit und aus ihr, deuten das Leben durch sie und werden zugleich von ihr gedeutet. Denn das Lesen und Hören der Schrift ist nach Jesus die Grundlage für alles Reden über Gottes Absichten mit den Menschen. Wie bereits im jüdischen Synagogengottesdienst so gehörte das Vorlesen aus den Schriften auch in den urchristlichen Versammlungen zu den wesentlichen Bestandteilen. Auch Paulus ermutigte seinen Mitarbeiter Timotheus, nicht damit aufzuhören, aus den Schriften vorzulesen, zu ermahnen und zu lehren.

Wie verstehen wir die Bibel richtig?

Beim Hören und Lesen der Bibel geht es uns immer wieder wie dem Kämmerer aus Äthiopien, der auf die Frage, ob er verstehe, was er liest, antworten muss: «Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet?» (Apostelgeschichte 8,31a) Der zeitliche und kulturelle Abstand zwischen den biblischen Schriften und uns heutigen Lesern erschwert das Verstehen noch mehr. Deshalb studieren wir die biblischen Bücher mit ihrer jeweiligen Geschichte, Kultur und Sprache. Dabei ringen wir um das richtige Verständnis der Texte zusammen mit den Auslegern in Gemeinde und Wissenschaft aus früherer und neuerer Zeit.

Weil es Gott selbst ist, der durch die Bibel mit uns kommuniziert, lesen und studieren wir die Bibel allerdings nicht so wie andere literarische Werke. Wir lesen sie als das wirksame Wort Gottes, als ein Geschenk von ihm, an dem wir uns freuen.

Wir lesen die Bibel als wirksames Wort Gottes

Weil es Gott selbst ist, der durch die Bibel mit uns kommuniziert, lesen und studieren wir die Bibel allerdings nicht so wie andere literarische Werke. Wir lesen sie als das wirksame Wort Gottes, als ein Geschenk von ihm, an dem wir uns freuen. Es ist der Heilige Geist selbst, durch den wir die Schrift so empfangen und bewahren können. Zugleich lesen wir die Bibel durch den Heiligen Geist auch als Gottes Anrede an uns, die immer wieder nach unserer Antwort fragt. So führt Gott mit uns durch die Bibel einen lebenslangen Dialog.

Kommunikative Theologie lässt Menschen nicht unverändert zurück

Zugleich mutet uns die Bibel eine Wahrheit zu, die ausserhalb des Menschen liegt, die inakzeptabel erscheinen kann oder nicht immer unmittelbar einleuchtet. So begibt sie sich je neu mit den Menschen auf einen Suchweg. Die Gewissheit, dass Jesus Christus durch die ganze Schrift zu uns spricht, lässt uns zuversichtlich nach weiterer, tieferer Erkenntnis, nach erneuerter Liebe und Hoffnung streben. Jesus hat verbürgt: Seine Worte sind Geist und Leben. Im Wort Gottes finden wir das Leben, ja Gott selbst. Als « Schwert des Geistes» ist das biblische Wort so stark, dass es sogar den Teufel abwehren kann. Darum lohnt es sich so sehr, ja für die Ewigkeit, die Bibel anhaltend zu lesen, und darum lässt Kommunikative Theologie Menschen nicht unverändert zurück.

Keine Rechthaberei, keine distanzierte Skepsis!

Auf diese Weise wollen wir eine unreflektierte Rechthaberei, die den Unterschied von Bibel und eigener Auslegung nicht erkennt, ebenso vermeiden wie eine distanzierte Skepsis gegenüber biblischen Wahrheitsansprüchen. Nicht so, dass es keine Haltung des Suchens mehr gäbe, doch so, dass unsere Suche ein klares Fundament und ein heiliges Ziel erhält: die Begegnung mit dem dreieinigen Gott.

Die Erklärungen zu den Leitsätzen 5 und 6 der Kommunikativen Theologie veröffentlicht das Theologische Seminar St. Chrischona voraussichtlich im Frühjahr 2021 als eigene Blogartikel mit Video.

Die 7 Leitsätze der Kommunikativen Theologie

  1. Wir sind so frei und reden über das Evangelium von Jesus Christus.
  2. Wir nehmen Kirche und Gesellschaft so, wie sie heute sind, und beteiligen uns am Gespräch über Gott und das Leben.
  3. Wir sind in Verbindung mit Vater, Sohn und Heiligem Geist und tun, was Gott schon immer tut: kommunizieren.
  4. Wir lesen und studieren die Bibel als Gottes Kommunikationsbuch, suchen die biblische Wahrheit und gewinnen so Überzeugungen.
  5. Wir hören zu und lehren und lernen miteinander.
  6. Wir setzen auf Gottes Wirken und tun alles, was wir können. Wir tun alles, was wir können und setzen auf Gottes Wirken.
  7. Wir kommen in der Theologie weiter – zusammen mit dir.
Pfr. Dr. Stefan Felber, tsc-Dozent für Altes Testament (Portraitfoto, 3zu4)
Pfr. Dr. Stefan Felber ist Dozent des Theologischen Seminars St. Chrischona für Altes Testament.
Dr. Daniel Gleich ist Dozent des Theologischen Seminars St. Chrischona für Neues Testament.
Dr. Daniel Gleich ist Dozent des Theologischen Seminars St. Chrischona für Neues Testament.

Was ist Kommunikative Theologie?

Kommunikative Theologie bildet die Grundlage aller Studiengänge am tsc – nicht nur des gleichnamigen theologischen Bachelor-Studiengangs. Kurz auf den Punkt gebracht funktioniert sie so: Wir hören zu. Wir lernen von- und miteinander. Wir wollen verstehen und verstanden werden. Wir sind so frei und reden von Jesus Christus. Wir leben unsere Beziehung zu Gott.