tsc-Chorkonzert am 07.05.2022: Chor vor Publikum

tsc-Chor beeindruckt grosses Publikum bei Benefizkonzert für Ukraine-Nothilfe

Bericht vom Konzert mit dem tsc-Chor am 7. Mai 2022

tsc-Chor beeindruckt grosses Publikum bei Benefizkonzert für Ukraine-Nothilfe

Überwältigend war die Resonanz beim ersten Konzert mit dem Chor des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) seit zweieinhalb Jahren. Der Konferenzsaal auf St. Chrischona war voll besetzt. Mehr als 600 Zuhörer erlebten ein Konzert, das vor Vielfalt und Kreativität nur so sprühte. Es war gleichzeitig ein Benefizkonzert: rund 5‘000 Franken spendeten die Zuhörer für die Ukraine-Nothilfe der Hilfsorganisation Medair.

Musik, die aus der Seele kommt

Die Vorfreude war förmlich zu spüren, als sich am Samstagabend der Saal im Konferenzzentrum auf Chrischona füllte. Die Vorfreude des Publikums und die Vorfreude des tsc-Chors. Die Band hatte sich mit Improvisationen warmgespielt zu dem Spiritual «Oh when the saints», während die rund 70 Sängerinnen und Sänger einmarschierten, sich auf der Bühne formierten und direkt lossangen. In den folgenden zwei Stunden tauchte das Publikum ein in eine Welt der Musik, die aus der Seele kommt und für die Seele bestimmt ist. «Joy in my heart», sang der Chor im zweiten, dem Konzert seinen Namen gebenden Stück «Music down in my soul». Und die Sängerinnen und Sänger versprühten sie, diese Freude in ihren Herzen.

Vielfältiges Repertoire – und die Geige singt mit

Beeindruckt zeigten sich viele Zuhörer von dem vielfältigen Repertoire des Chors. Chorleiterin Susanne Hagen, die auch Leiterin des Studiengangs Theologie & Musik ist, brachte klassische und moderne Werke auf die Bühne – manche mit Bandbegleitung, andere a cappella, zwischendurch in kleineren und wechselnden Ensemble-Besetzungen. Die Studentinnen und Studenten zeigten die ganze Bandbreite dessen, was sie im Theologie-und-Musik-Studium auf Chrischona lernen und einüben: etwa klassische Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, einen zauberhaft klingenden modernen Choral des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo, oder Swing a la Duke Ellington.

Zwischendurch fühlte man sich wie in einem Musical – als ein Student das Publikum beeindruckte mit einer schauspielerischen Darbietung zu „Fiddler on the roof“. Auch die Geige sang mit, Andreas Wäldele spielte sie virtuos. Und mit der Geige bildeten Kontrabass, Saxofon, Schlagzeug, Gitarre und Piano in manchen Stücken geradezu eine klangliche Einheit mit den Stimmen des Chors.

Über den tsc-Chor

Im tsc-Chor singen rund 80 Personen mit. Darunter sind Studierende, Mitarbeitende und Freunde des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc). Geleitet wird der Chor von Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik. Der Chor gibt im Frühsommer und in der Adventszeit jeweils zwei Konzerte.

Chorvideos während der Corona-Zeit

Zu hören waren auch Stücke, die der tsc-Chor in den vergangenen zwei Corona-Jahren als Videos produzierte. Etwa «Nearer, my God to thee», das erste tsc-Chor-Video aus dem Jahr 2020, oder «Lean on me», das der tsc-Chor im vergangenen Jahr im Wenkenpark in Riehen als Video aufgenommen hat. Die Videos des tsc-Chors haben die mit Abstand meisten Klicks auf dem Youtube-Kanal des Theologischen Seminars St. Chrischona.

Nächstes Konzert mit dem tsc-Chor am 17. Juni im Basler Münster

Das Konzert hat die vielen Talente des tsc-Chors offenbart. Es wurde Zeit, dass diese wieder auf die Bühne und vors Publikum kamen. Mit stehenden Ovationen belohnte das Publikum Susanne Hagen und ihren tsc-Chor für einen gelungenen Konzertabend. Das nächste Konzert darf nicht so lange auf sich warten lassen, darin waren sich alle Beteiligten einig.

Das nächste Konzert steht schon fest: am Freitag, 17. Juni, um 20 Uhr im Basler Münster während der Nacht des Glaubens.

Fotos: Knut Burmeister, ALLTAG

Nadja und Rainer Hoffer unterschreiben den Mietvertrag für das Restaurant Waldrain. Zsolt Kubecska (Mitte), Geschäftsführer der Chrischona Campus AG, freut sich schon auf die Wiedereröffnung des beliebten Restaurants auf Basels Hausberg am 1. September 2022.

Restaurant Waldrain: Wiedereröffnung am 01.09.2022

Wiedereröffnung Restaurant Waldrain auf Chrischona

Restaurant Waldrain öffnet wieder unter neuer Betriebsführung

Nadja und Rainer Hoffner werden das Restaurant künftig betreiben

Das Restaurant Waldrain wird nach Abschluss der Umbau- und Renovierungsarbeiten am 1. September 2022 wieder eröffnet. Künftig wird es von Nadja und Rainer Hoffer geführt.

Restaurant Waldrain erwacht aus Dornröschenschlaf

Noch steht ein Gerüst um das Restaurant Waldrain auf Chrischona. Doch bald erwacht das beliebte Restaurant auf Basels Hausberg nach umfassender Renovierung aus dem Dornröschenschlaf. Die Chrischona Campus AG hat nach Prüfung zahlreicher Konzepte entschieden, die Betriebsführung des Restaurants an Nadja und Rainer Hoffer zu übertragen. «Das kreative und kompetente Konzept hat uns begeistert», sagt Zsolt Kubecska, Geschäftsführer der Chrischona Campus AG. Er ist davon überzeugt, dass sich das Restaurant Waldrain zu einer ernstzunehmenden Destination in der Region Basel entwickeln wird. Am 1. September 2022 öffnet es wieder seine Türen.

Erfahrene Gastronomen werden das Restaurant Waldrain betreiben

Nadja und Rainer Hoffer sind leidenschaftliche und erfahrene Gastronomen. Nadja Hoffer ist mit ihrem Unternehmen «Nadjas Kitchen Cosmos» mit Kochevents und Catering eine bekannte Grösse in Basel. Ihre Reputation schöpft sich aus ihrem Schaffen im «Hirschen Stammheim», wo ihre Arbeit als Küchenchefin mit 13 Gault & Millau-Punkten ausgezeichnet wurde. Sie wird ihre kulinarische Handschrift ins Restaurant Waldrain einbringen. Für den Betrieb des Restaurants haben Hoffers bereits Simon Curtis als Geschäftsführer eingestellt und suchen aktuell einen Küchenchef oder eine Küchenchefin.

Mieterin des Restaurant Waldrain ist die junge, regionale Gastro-Unternehmensgruppe «Chrischona Gastronomie AG». Nadja und Rainer Hoffer haben dieses Unternehmen gemeinsam mit den stadtbekannten Gastronomen Jeannette Born («Kocherei», vorher: «Kaserne») und Tom Wiederkehr («Die Station», Aeschenplatz) gegründet.

Fragen zum Restaurant Waldrain?

Bitte schreiben Sie per E-Mail an: info@waldrain.ch

Sie werden das Restaurant Waldrain am 1. September 2022 wieder eröffnen (v.l.): Simon Curtis (künftiger Geschäftsführer des Restaurants), Zsolt Kubecska (Geschäftsführer der Chrischona Campus AG, Eigentümerin des Restaurants) sowie Nadja und Rainer Hoffer (Mieter und Betreiber des Restaurants).
Sie werden das Restaurant Waldrain am 1. September 2022 wieder eröffnen (v.l.): Simon Curtis (künftiger Geschäftsführer des Restaurants), Zsolt Kubecska (Geschäftsführer der Chrischona Campus AG, Eigentümerin des Restaurants) sowie Nadja und Rainer Hoffer (Mieter und Betreiber des Restaurants).
Nadja und Rainer Hoffer unterschreiben den Mietvertrag für das Restaurant Waldrain. Zsolt Kubecska (Mitte), Geschäftsführer der Chrischona Campus AG, freut sich schon auf die Wiedereröffnung des beliebten Restaurants auf Basels Hausberg am 1. September 2022.
Nadja und Rainer Hoffer unterschreiben den Mietvertrag für das Restaurant Waldrain. Zsolt Kubecska (Mitte), Geschäftsführer der Chrischona Campus AG, freut sich schon auf die Wiedereröffnung des beliebten Restaurants auf Basels Hausberg am 1. September 2022.
Alt und Jung im Gespräch: tsc-Studentin und Seniorin beim Seniorentag 2022.

«Älterwerden ist eine gute Sache»

Bericht vom tsc-Seniorentag 2022

«Älterwerden ist eine gute Sache»

650 Teilnehmer wurden beim tsc-Seniorentag 2022 ermutigt

Jeder Mensch wird älter, aber nicht jeder macht sich Gedanken übers Älterwerden. Dazu ermutigte Dr. Markus Müller, Heimpfarrer des Zentrums Rämismühle, die rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seniorentags des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 3. Mai 2022. Auf Chrischona erklärte er: «Älterwerden ist eine gute Sache».

«Das Beste kommt noch»

Problemlos sei das Älterwerden nicht, sagte Markus Müller, aber eben Ansichtssache. Dazu zitierte er aus der Bibel: «Du bist alt geworden und hochbetagt, und vom Lande bleibt noch sehr viel einzunehmen.» (Josua 13,1) Wichtig sei, das Alter nicht als Abstieg zu betrachten und damit zu hadern, was nicht mehr möglich ist. Stattdessen empfiehlt Markus Müller, dankbar zu sein und himmelwärts zu schauen: «Das Beste kommt noch», ist der erfahrene Heimpfarrer überzeugt.

«Älterwerden ist Ansichtssache und beginnt im Kopf. Älterwerden heisst: Seine Seele immer mehr in den Verheissungen Gottes zu verankern und darin zuhause zu sein.»

Dr. Markus Müller, Heimpfarrer im Zentrum Rämismühle

Eine neue Sicht

Diese Botschaft stiess auf grosse Zustimmung. «Äusserst praktisch, sehr gute Beispiele, das Umkehren der Perspektive fand ich fantastisch», erklärte ein Teilnehmer aus Fraubrunnen. Mancher entwickelte gleich konkrete Ideen zur Umsetzung: «Ich möchte andere Menschen künftig nicht mehr fragen, wie es ihnen geht, sondern was sie in der letzten Zeit Positives erlebt haben», erklärte ein anderer Teilnehmer aus Kriens.

«Älterwerden ist eine gute Sache», sagt Dr. Markus Müller beim tsc-Seniorentag am 3. Mai 2022.
«Älterwerden ist eine gute Sache», sagt Dr. Markus Müller beim tsc-Seniorentag am 3. Mai 2022.
Alt und Jung im Gespräch: tsc-Studentin und Seniorin beim Seniorentag 2022.
Alt und Jung im Gespräch: tsc-Studentin und Seniorin beim Seniorentag 2022.

Grosse Freude über Präsenzveranstaltung

Der Seniorentag 2022 war die erste Grossveranstaltung des Theologischen Seminars St. Chrischona im Präsenzmodus nach der Coronazeit. Die Freude darüber war sowohl bei den Organisatoren als auch bei den Teilnehmern sehr deutlich spürbar. Schon der Anblick des vollen Konferenzsaals sorgte für strahlende Gesichter. Die Lieder wurden gerne und lautstark mitgesungen. Viele nutzten die Gelegenheit, um Gespräche zu führen, alte Bekanntschaften wieder aufzufrischen und neue Bekanntschaften zu schliessen.

Reges Interesse an tsc-Neuerungen

Das tsc hatte sich intensiv auf den Tag vorbereitet, bot ein abwechslungsreiches Programm und informierte über Neuerungen. Der tsc-Chor, den viele von seinen Youtube-Videos kannten, begeisterte die Zuhörer nun auch live. Grosses Interesse bestand an Führungen durch die Eben-Ezer-Halle. Viele hatten für deren Umbau und Renovierung gespendet und wollten mehr über die Baufortschritte erfahren.

tsc-Seniorentag 2022: Auftritt des tsc-Chors
Der tsc-Chor hat beim tsc-Seniorentag 2022 seinen ersten Live-Auftritt nach der langen Coronapause.

Videos zum Weiterdenken

Video 1: Mitschnitt des Referats von Dr. Markus Müller und der Talkrunde

Video 2: Altersspezifische Impulse von Dr. Markus Müller

Termin tsc-Seniorentag 2023

Dienstag, 2. Mai 2023

Der tsc-Seniorentag findet als Präsenzveranstaltung auf Chrischona statt.

tsc-Jahresbericht 2021: «Das Studium am tsc bringt mich geistlich und persönlich weiter» (Samuel Frers, tsc-Student)

tsc-Jahresbericht 2021

Geschichten, Zahlen, Informationen vom tsc

tsc-Jahresbericht 2021

Die theologische Ausbildung des tsc ist wirkungsvoll!

Der Jahresbericht 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) dokumentiert, warum die Bildungsarbeit des tsc wertvoll und wirkungsvoll ist. Besonders deutlich wird das in den Geschichten der Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni. tsc-Student Samuel Frers schreibt beispielsweise: «Das Studium bringt mich geistlich und persönlich weiter.» Im Herbst 2021 hat er sein Studium am tsc begonnen und erlebt es bereits als grosse Bereicherung.

«Trotz Corona hat sich das tsc 2021 weiterentwickelt»

Der tsc-Jahresbericht 2021 beginnt mit dem Bericht von Thomas Rudin, des Präsidenten des Vereins tsc. Er schreibt:

«2021 war das zweite stark von Corona geprägte Jahr. In allen Lebenslagen haben wir das gespürt. Jeder von uns. Umso mehr bedanke ich mich bei allen, die das Theologische Seminar St. Chrischona im vergangenen Jahr finanziell und im Gebet getragen haben. Die Corona-Massnahmen haben uns an manchen Stellen etwas ausgebremst. Sie hinderten uns aber nicht daran, unserem Auftrag zu folgen.

Als tsc haben wir unsere Vision so formuliert:

Wir träumen davon, dass alle Menschen Jesus Christus kennen und vertrauen lernen. Der Chrischona Berg ist ein Ort, an dem viele Frauen und Männer theologisch aus- und weitergebildet und befähigt werden, Mitverantwortung in der weltweiten Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.

Mit dieser Vision im Blick hat sich das Theologische Seminar auch 2021 weiterentwickelt. Externe Prüfer haben dem tsc erneute eine hohe Studienqualität bescheinigt (siehe Seite 4). Mit Einfallsreichtum und Kreativität ist die Studiengemeinschaft den Corona-Herausforderungen begegnet – ich denke an den tsc-Chor mit seinen grossartigen Videos, die so viele Menschen mit der frohen Botschaft erreicht haben.

Nach wie vor beeinflusst haben die Corona-Massnahmen den Hotellerie- und Konferenzbetrieb der Chrischona Campus AG. Trotz allem geht es mit der Immobilienstrategie weiter voran. Die Geschichte hat uns auf St. Chrischona ein reiches Erbe an Gebäuden beschert. Diese Fundamente wollen wir nutzen, damit darauf auch in Zukunft Segensgeschichte entsteht. Zum Beispiel mit der Renovierung der Eben-Ezer-Halle. Die historische Holzhalle wird wieder nutzbar für das tsc und ein breites Publikum. Dass wir dieses Herzensprojekt starten konnten, verdanken wir einer grosszügigen Spenderin (siehe Seite 18).

Weiterentwickelt hat sich auch das tsc-Netzwerk. Seit dem letzten Jahresbericht sind zehn neue Netzwerkpartner hinzugekommen, 84 sind es jetzt insgesamt. Sie alle stärken dem tsc den Rücken. Sie prägen die Bildungsarbeit. Und sie gestalten das Netzwerk mit – etwa mit der tsc-Netzwerk-Konferenz in diesem Jahr (siehe Seite 16)

Thomas Rudin ist Präsident des Vereins tsc.
Thomas Rudin ist Präsident des Vereins tsc.

«Danke allen Partnern, Unterstützern und Freunden – bleiben Sie dem tsc verbunden. Bitte beteiligen Sie sich an unserem Auftrag, damit das tsc und der ganze Chrischona Berg vielen Menschen zum Segen wird und stetig weiterentwickelt werden kann.»

Thomas Rudin, Präsident Verein tsc

«Das Studium bringt mich geistlich und persönlich weiter»

Samuel Frers ist der Student, der auf der Titelseite des tsc-Jahresberichts 2021 abgebildet ist. Er berichet über sein Studium der Theologie & Musik:

«Ermutigend, hinterfragend, herausfordernd, vielseitig, bereichernd, authentisch und lebendig – so erlebe ich als «Erstie» die tsc-Community. Zahlreiche Treffen wie Kaffeerunden, Lobpreis-Sessions und Sportaktivitäten haben dazu beigetragen, dass ich schnell Anschluss gefunden habe und sehr gut in die grosse Gemeinschaft aufgenommen wurde. Ich bin sehr froh, dass ich zu ihr gehöre und sie mich weiterbringt. Beispielsweise wirken sich die Begegnungen und Gespräche in der tsc-Community konkret auf meinen Alltag aus, den ich teilweise anders gestalte als vor dem Studium. Ich versuche mir jetzt jeden Tag bewusst Zeit zu nehmen, um in der Bibel zu lesen – was vor dem Studium nicht immer der Fall war. Oder ich achte darauf, dass ich genügend Schlaf bekomme, damit ich am nächsten Tag wieder produktiv, fit und konzentriert studieren kann.

Das Studieren am tsc erlebe ich als geistliche und persönliche Weiterentwicklung. Der regelmässige Austausch mit Studierenden und Dozierenden auf persönlicher und geistlicher Ebene hat mich in den letzten Monaten sehr inspiriert und in vielerlei Hinsicht herausgefordert. Zum Beispiel diskutierten wir in den Vorlesungen spannende, teils heikle Themen. Diese Diskussionen haben mich zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt. Durch den offenen, ehrlichen Umgang am tsc fühle ich mich als Student frei, meine Gedanken auszusprechen und in geschütztem Rahmen darüber zu reden. Ich habe bereits einige Begegnungen mit anderen Studierenden erlebt, in denen wir über verschiedene Themen diskutiert und dadurch voneinander gelernt haben.»

Samuel Frers studiert Theologie & Musik am tsc.
Samuel Frers studiert Theologie & Musik am tsc.

«Das Studieren am tsc erlebe ich als geistliche und persönliche Weiterentwicklung.»

Samuel Frers, tsc-Student Theologie & Musik

Lust auf mehr?

Weitere Geschichten, Zahlen und Informationen vom Theologischen Seminar St. Chrischona lesen Sie im tsc-Jahresbericht 2021. Sie können ihn entweder als PDF herunterladen oder hier online lesen.

Team des Foodnote Coffeehouse auf dem Chrischona Berg (1500x500px)

Kaffee- und Frühstückskultur auf Chrischona

Neues Foodnote Coffeehouse ist eröffnet

Kaffee- und Frühstückskultur auf Chrischona

Feiner Kaffeeduft erfüllte das Foodnote Coffeehouse auf dem Chrischona Berg am Eröffnungstag am 2. April 2022, während draussen Schnee und Minusgrade herrschten. Trotz des Winterwetters eröffnete das neue gastronomische Angebot mit Erfolg.

150 Gäste trotz Winterwetter

Während des Eröffnungstags besuchten rund 150 Gäste das Foodnote Coffeehouse, das sich im umgebauten ehemaligen Speisesaal im «Brüderhaus» des Theologischen Seminars St. Chrischona befindet. «Wir hätten uns natürlich mehr Gäste gewünscht, sind aber angesichts des schlechten Wetters sehr zufrieden», zieht Zsolt Kubecska Bilanz. Als Geschäftsführer der Chrischona Campus AG ist er die treibende Kraft hinter dem Foodnote.

Guter Kaffee, feines Frühstück

Bereits 2019 kurz nach Gründung der Chrischona Campus AG kam der Gedanke auf, für die Übernachtungsgäste auf dem Chrischona Berg eine neue Frühstücks- und Kaffeekultur zu entwickeln. Daraus entstand das Konzept des Foodnote Coffeehouse. Der Name ist ein Wortspiel aus den englischen Wörtern für Essen (Food) und Fussnote (Footnote). Es will den zahlreichen Besuchern des Ausflugsorts St. Chrischona einen guten Kaffee und ein feines Frühstück anbieten. Am Eröffnungstag wurde der Probierteller häufig bestellt. Er bestand aus Birchermüesli, Gipfeli und Brot im Blumentopf, Konfitüre, Bündner Fleisch und Käse. Wo es möglich ist, verwendet das Foodnote regionale Produkte.

Lehrreiches Take-away

Der Weg zur Eröffnung des Foodnote war lang und steinig. Erst machten die Corona-Massnahmen viele Pläne zunichte, dann personelle Wechsel und schliesslich lange Bewilligungsverfahren der Behörden. «Wir haben uns aber nie entmutigen lassen», erklärt Zsolt Kubecska. Ein Grund für den Optimismus ist im jungen Team des Foodnote zu finden. Es besteht zum Teil aus Studierenden des Theologischen Seminars St. Chrischona. Für sie ist das Foodnote ein willkommener Nebenjob, aber auch Leidenschaft und Weiterbildung. «Das Team hat viel darüber gelernt, was guten Kaffee und guten Service ausmacht», berichtet Zsolt Kubecska. Lehrreich war der Take-away-Betrieb, der während der Corona-Zeit angelaufen ist. So konnten viele Gäste das Foodnote bereits kennenlernen. Das führte dazu, dass einige die Foodnote-Eröffnung fest einplanten und trotz schlechten Wetters kamen.

Das junge Team des neuen Foodnote Coffeehouse freut sich über die Eröffnung.
Das junge Team des neuen Foodnote Coffeehouse freut sich über die Eröffnung.
Für das Foodnote Coffeehouse wurde der ehemalige Speisesaal 1 im Brüderhaus umgebaut.
Für das Foodnote Coffeehouse wurde der ehemalige Speisesaal 1 im Brüderhaus umgebaut.
Der Probierteller wurde am Eröffnungstag des Foodnote Coffeehouse häufig bestellt.
Der Probierteller wurde am Eröffnungstag des Foodnote Coffeehouse häufig bestellt.

Weitere Informationen zum Foodnote
– Seine Öffnungszeiten kommuniziert das Foodnote Coffeehouse über seine Internetseite.
Aktuelle Informationen vom Foodnote gibt’s auch auf dessen Instagram-Kanal @foodnote_coffeehouse.

Was bringt das Foodnote dem tsc?

  • Studierende und Mitarbeitende des tsc haben ein eigenes Coffeehouse, das sich für Mahlzeiten, Pausen, Besprechungen oder gemütliches Zusammensein eignet.
  • Das Foodnote bietet Nebenjobs für Studierende.
Neue tsc-Dozierende 2022: Dr. Michael Widmer, Kristina Imwalle, Paul Bruderer

Drei neue Dozierende für das tsc

tsc-Dozierende

Drei neue Dozierende für das tsc

Dr. Michael Widmer, Kristina Imwalle und Paul Bruderer unterrichten künftig am Theologischen Seminar St. Chrischona

Das Theologische Seminar St. Chrischona hat drei neue Dozierende berufen: Dr. Michael Widmer unterrichtet künftig Bibelwissenschaften, Kristina Imwalle wird die neue Dozentin für Praktische Theologie und Paul Bruderer der neue Dozent für Dogmatik.

tsc erhielt 60 Bewerbungen

Anfang Dezember 2021 hatte das tsc drei Dozentenstellen ausgeschrieben, um Abgänge zum Ende des Studienjahres 2021/22 zu ersetzen. Daraufhin sind 60 Bewerbungen beim tsc eingangen. «Sowohl quantitativ als auch qualitativ waren diese vielen Bewerbungen überraschend», freut sich Rektor Dr. Benedikt Walker. Die Findungskommission aus allen hauptamtlichen Dozierenden des tsc und zwei studentischen Vertretern entschied sich am Ende des Bewerbungsprozesses und nach Probeunterricht für Michael Widmer, Kristina Imwalle und Paul Bruderer.

Benedikt Walker ist sehr zufrieden mit den Neubesetzungen: «Mit Michael Widmer, Kristina Imwalle und Paul Bruderer hat das tsc drei neue Dozierende berufen, die unser Dozentenkollegium sehr gut ergänzen und unsere Kommunikative Theologie in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden. Sie werden unsere Ausrichtung in der theologischen Mitte stärken und die tsc-Community bereichern.»

«Mit Michael Widmer, Kristina Imwalle und Paul Bruderer hat das tsc drei neue Dozierende berufen, die unser Dozentenkollegium sehr gut ergänzen und unsere Kommunikative Theologie in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden. Sie werden unsere Ausrichtung in der theologischen Mitte stärken und die tsc-Community bereichern.»

Dr. Benedikt Walker,
Rektor tsc

Dr. Michael Widmer – Bibelwissenschaftler mit interkulturellem Hintergrund

Michael Widmer (51) ist erfahrener Dozent und Bibelwissenschaftler mit interkulturellem Hintergrund und grosser Praxiskompetenz. Diese hat er sich durch seinen langjährigen Dienst als OMF-Missionar in Japan erworben. Am dortigen Hokkaido Bible Institute unterrichtet er seit 2007 Altes Testament, Biblische Theologie und Spiritualität. «Es ist mir ein grosses Anliegen, Nachwuchs auszubilden für Gemeinden und Mission, der in der Bibel verwurzelt, aber auch am Puls der Zeit, kommunikativ und reflektiert ist», erklärt Michael Widmer. Seine theologische Ausbildung hat er Ende der 1990er Jahre an der London School of Theology absolviert. Anschliessend promovierte er an der University of Durham über Mose, Gott und die Dynamik des Fürbittegebets. Michael Widmer kennt das tsc gut. Er gesteht: «Seit vielen Jahren begleitet mich der stille Traum, einmal am tsc Altes Testament unterrichten zu können.»

Dr. Michael Widmer unterrichtet ab dem Studienjahr 2022/23 Bibelwissenschaften am tsc.

Dr. Michael Widmer

«Seit vielen Jahren begleitet mich der stille Traum, einmal am tsc Altes Testament unterrichten zu können.»

Dr. Michael Widmer,
tsc-Dozent für Bibelwissenschaften

Kristina Imwalle – junge, kommunikativ starke, praktische Theologin

Mit der Berufung der 34-jährigen Kristina Imwalle investiert das Theologische Seminar St. Chrischona in die nächste Generation von Theologinnen und Theologen. Sie stammt aus Deutschland und promoviert neben ihrer künftigen Dozententätigkeit weiterhin als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Praktischen Theologie zum Thema Bibliolog. 2018 hat sie ihr Studium zur Diplom-Theologin mit der Note sehr gut an der Universität Kiel abgeschlossen. Als ihr Herzensanliegen nennt Kristina Imwalle, «den Glauben so zu kommunizieren, dass er ankommt». Dies gelingt ihr beispielsweise in Radioandachten für den Norddeutschen Rundfunk. Mit der Kommunikativen Theologie des tsc kann sie sich gut identifizieren und freut sich darauf, sie gemeinsam mit den anderen Dozierenden weiterzuentwickeln.

Kristina Imwalle ist ab dem Studienjahr 2022/23 als tsc-Dozentin für Praktische Theologie tätig.

Kristina Imwalle

«Den Glauben so zu kommunizieren, dass er ankommt, ist mein Herzensanliegen.»

Kristina Imwalle,
tsc-Dozentin für Praktische Theologie

Paul Bruderer – pointierter Apologet und erfahrener Pastor

Der dritte neue tsc-Dozent ist Paul Bruderer (49). Er unterrichtet künftig Dogmatik neben seiner Haupttätigkeit als leitender Pastor der Chrischona Frauenfeld. Bekannt geworden ist Paul Bruderer in den letzten Jahren durch seinen Blog DanielOption.ch, auf dem er pointiert, tiefschürfend und häufig apologetisch zu Fragen der Ethik und Dogmatik Stellung bezieht. Er tut dies, weil er eine «Veränderung der theologischen Grosswetterlage» feststellt und die heutigen Christen in ihrem Glauben stärken will. «Den tsc-Studierenden möchte ich eine gesunde evangelikal-theologische Mitte verständlich vermitteln, die sich jenseits von weltfremdem Fundamentalismus und kompromittiertem Liberalismus positioniert», erklärt Paul Bruderer.

Die neuen ersetzen die abgehenden Dozierenden nicht eins zu eins. Die detaillierte Modulverteilung für das Studienjahr 2022/23 erfolgt bis zum Ende des Studienjahres 2021/22. Einzelne Module von abgehenden Dozierenden werden auch von bisherigen Dozierenden übernommen.

Paul Bruderer unterrichtet ab dem Studienjahr 2022/23 Dogmatik am tsc.

Paul Bruderer

«Den tsc-Studierenden möchte ich eine gesunde evangelikal-theologische Mitte verständlich vermitteln, die sich jenseits von weltfremdem Fundamentalismus und kompromittiertem Liberalismus positioniert»

Paul Bruderer,
tsc-Dozent für Dogmatik

Über das Theologische Seminar St. Chrischona:

  • Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) ist eine nicht staatliche, evangelisch geprägte Ausbildungsinstitution, die vornehmlich durch Spenden und Studiengebühren getragen wird.
  • Das tsc legt besonderen Wert auf die Kommunikative Theologie und die tsc-Community mit aktuell rund 130 Studierenden. Auf dem Chrischona Berg werden seit 1840 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende für evangelische Gemeinden (Landes- und Freikirchen) beziehungsweise für interkulturelle, pädagogische und musikalische Aufgaben ausgebildet.
  • Die Bachelor-Studiengänge am tsc sind von der Middlesex University London validiert.
tsc-Infobroschüre 2022: Studentinnen (1500x500px)

tsc – Dein Studium, Deine Community

tsc-Infobroschüre 2022

tsc – Dein Studium, Deine Community

Was macht das Theologische Seminar St. Chrischona aus? Und was hat es dir zu bieten? Einen guten Überblick verschafft dir die neue tsc-Infobroschüre.

Theologische Bildung am tsc – mehr als ein Studium

Die Welt braucht Christen, die mit Kopf, Hand und Herz die frohe Botschaft von Jesus Christus vorleben und weitergeben. Unsere Gesellschaft braucht Botschafterinnen und Botschafter der Liebe Gottes. Die Welt braucht dich! Und das tsc bildet dich aus!

  • Theologische Bildung ist mehr als Wissensvermittlung. Am tsc entdeckst du neue Welten und erweiterst deinen Horizont. Theologische Bildung bedeutet: Wir lernen hinzuhören. Wir hören auf Gottes Wort, reflektieren, suchen das Gespräch mit unseren Mitmenschen.
  • Theologische Bildung ist Persönlichkeitsentwicklung. Am tsc wollen wir gemeinsam geistlich und emotional reifen.
  • Weil theologische Bildung mehr als Wissensvermittlung ist, sind Dozentinnen und Dozenten am tsc auch Lernbegleiter, Förderer, Ratgeber und Vorbilder.

Diese drei Punkte zeichnen das tsc besonders aus:

1. Kommunikative Theologie

Kommunikative Theologie ist eine Theologie, die zuhört, versteht und weitergibt. Sie lebt aus dem Gespräch mit Gott. Hilft zu verstehen, was wir glauben. Macht Lust, den Glauben zu kommunizieren, macht dich sprachfähig. Sie ist reich und vielfältig.

Kommunikative Theologie ist die Grundlage aller Studienangebote am tsc. Sieben Leitsätze beschreiben die Haltung, mit der am tsc Theologie betrieben wird: Wir sprechen nicht nur über Gott, sondern sprechen zuallererst mit Gott. Wir nehmen die Bibel als Wort Gottes ernst. Wir sind in Verbindung mit Vater, Sohn und Heiligem Geist. Und wir mischen uns ein in Kirche und Gesellschaft. Kommunikative Theologie ist eine Theologie, in der wir nur gemeinsam weiterkommen – zusammen mit dir!

2. Community am tsc

Die Community am tsc ist die Studiengemeinschaft, in der du wachsen und dich entfalten kannst – und die dich trägt. Die Community ist eine geistliche Weggemeinschaft. Jesus Christus ist die Mitte der Gemeinschaft. Wir sind miteinander und mit Gott unterwegs – wachsen im Glauben, reifen als Persönlichkeiten, entdecken unsere Berufung. In der Community kannst du Erlerntes ausprobieren und trainieren. Du kommst dabei an deine Grenzen – und kannst sie überwinden. Die Community am tsc ist ein wichtiges Lernfeld für deine theologische Bildung. In einem Klima der Wertschätzung, der Ermutigung und des Ausprobierens. Und viel Spass bringt es ausserdem!

3. Chrischona Berg

St. Chrischona ist dein Studienort, den du lieben wirst! Nahe an der Grossstadt Basel und mitten in der Natur. Im Dreiländereck Schweiz, Deutschland, Frankreich. Alpenblick inklusive! Ein Ort, der die Segensgeschichte von Chrischona atmet. An dem seit 1840 Generationen von Männern und Frauen studiert haben. Das hat dein Studienort zu bieten:

  • Studieren
    Top Unterrichtsräume, Hörsäle, Bibliothek, Tonstudio, Musikübungsräume
  • Wohnen
    Möbliertes Zimmer, Wohngemeinschaft oder eigene Wohnung
  • Jobben
    Studentenjobs beim tsc und bei der Chrischona Campus AG
  • Kirche St. Chrischona
    Ort der Stille, geistliches Zentrum
  • Relaunch & Foodnote
    Gemütliche Lounge und cooles Coffeehouse
  • Eben-Ezer-Halle
    Beliebt für Feste und Konzerte
  • Sport, Spiel, Spass
    Sportplatz, Turnhalle, VIVA-Bar

Lust auf eine Tour? Melli führt dich in einem Video über den Campus:

Claudius Buser spricht der tsc-Community zum Start ins Frühlingssemester 2022 mit Psalm 91 Mut zu.

Die «Flugschule» tsc ist wieder gestartet

tsc-Semestereröffnung Frühlingssemester 2022

Die «Flugschule» tsc ist wieder gestartet

Mit einem Gottesdienst im Freien startete die Studiengemeinschaft des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 7. Februar ins Frühlingssemester 2022. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Für die Studierenden der Abschlussklasse war es ein besonderer Freudentag.

tsc ist Nest und Flugschule zugleich

Claudius Buser, stellvertretender Rektor des tsc, stellte das Frühlingssemester unter den Zuspruch des Psalm 91. Dort heisst es im Vers 4 über Gott: «Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.» Claudius Buser verglich das tsc mit einem Nest und einer Flugschule für die Studierenden. In der geschützten Umgebung der tsc-Community können sie Fehler machen und das Fliegen lernen.

Freudentag der Abschlussklasse zum Start ins finale Semester

Die Stimmung unter den Studierenden ist zum Start des neuen Semesters gut. Viele freuten sich über das Wiedersehen mit der Studiengemeinschaft. Ganz besonders freuten sie sich mit den Studentinnen und Studenten der Abschlussklasse, die am Morgen des ersten Semestertags ihre Bachelorarbeit abgegeben haben. Damit endete für sie eine intensive Zeit des Recherchierens, Lesens, Zusammenstellens und Schreibens. Die Abgabe der Bachelorarbeit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Abschluss des Bachelorstudiums. Vor der Abschlussklasse liegt jetzt das finale Semester mit den letzten Prüfungen und den letzten Ausarbeitungen. Beim tsc-Jahresfest am 26. Juni wird das tsc sie aussenden.

Claudius Buser spricht der tsc-Community zum Start ins Frühlingssemester 2022 mit Psalm 91 Mut zu.
Claudius Buser spricht der tsc-Community zum Start ins Frühlingssemester 2022 mit Psalm 91 Mut zu.

Vier neue Gastdozierende am tsc

Der Start des Frühlingssemesters markiert für vier neue Gastdozierende den Beginn ihres Dienstes am tsc. Einer von ihnen ist Dr. Daniel Ritter, der nach der Pensionierung von Martin Gerber, das Modul «Einführung Neues Testament» im Präsenzstudium übernommen hat. Daniel ist reformierter Pfarrer und frisch gebackener Doktor der Theologie. Er promovierte 2021 an der Universität Bern. Neue Gastdozentin im Modul «Interkulturelle Pädagogik» ist Andrea Baumgartner, die ausgebildete Lehrerin ist und über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten verfügt. Neu als E-Dozenten im Fernstudium sind Dr. Zachary Fischer und Markus Obländer. Der promovierte Theologe Zachary Fischer unterrichtet am tsc die Online-Kurse «Kommunikation des Evangeliums» und «Theologie & Praxis des Gottesdienstes». Der Pastor und tsc-Absolvent Markus Obländer unterrichtet den Online-Kurs «Homiletik». Er betreibt auch einen eigenen Youtube-Kanal zu Glaubensthemen.

Hoffnung auf Corona-Lockerungen

Nur im Freien war es aufgrund der Corona-Massnahmen möglich, als grössere Gruppe gemeinsam und ohne Maskenpflicht Lobpreislieder zu singen. Hoffentlich war es einer der letzten Anlässe am tsc, die wegen Corona umgeplant werden mussten. Denn in der Schweiz mehren sich Anfang Februar 2022 die Anzeichen für Lockerungen. So ist auch am tsc die Hoffnung gross, dass gemeinsame Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht in Innenräumen oder gemeinsame Mittagessen bald wieder möglich sein werden.

Stabwechsel im Modul Einführung Neues Testament: Martin Gerber (links) übergibt an Dr. Daniel Ritter.
Stabwechsel im Modul Einführung Neues Testament: Martin Gerber (links) übergibt an Dr. Daniel Ritter.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 11.–12.03.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 16.02.2022, 18–19.30 Uhr.
tsc aktuell: News und Talks mit René Winkler (1500x500px)

tsc aktuell

Videoserie auf Youtube

tsc aktuell

News und Talks mit René Winkler

In der Videoserie «tsc aktuell» präsentiert René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) News von Chrischona und führt Gespräche zu aktuellen Fragen. Sie sind auf dem Youtube-Kanal des tsc zu sehen.

19.01.2022
Was planen tsc und Chrischona Campus AG im Jahr 2022?

Zum Jahresbeginn 2022 blicken Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) und Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona Campus AG) im Gespräch mit René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) auf das, was 2022 ansteht.

13.12.2021
Wie steht’s um die Finanzen von tsc und Chrischona Campus AG?

Kurz vor dem Jahresende 2021 blicken Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) und Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona Campus AG) im Gespräch mit René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) auf die finanzielle Situation.

08.06.2021
Wie läuft Weiterbildung am tsc?

Wilf Gasser (Leiter des Instituts für Führung und Gemeinde-Entwicklung – ifge) und Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) stellen die Weiterbildungsangebote von tsc und ifge vor.

24.11.2020
Claudius Buser blickt auf 180 Jahre tsc: Was prägt bis heute?

Gespräch mit Claudius Buser (Dozent für Kirchengeschichte und stv. Rektor tsc)

08.09.2020
Wie startet das tsc ins Studienjahr 2020/21?

Statements von den tsc-Studierenden Senja Möschli, Lukas Knierim, Andrea Maag und Marc Burger sowie von Rektor Dr. Benedikt Walker

23.06.2020
Was lernt das tsc aus dem Corona-Semester?

Gespräch mit Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) und Dr. Dr. Beat Schweitzer (Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Kommunikative Theologie)

17.06.2020
Danke!

Von Herzen Danke sagen Studierende und Dozierende des Theologischen Seminars St. Chrischona für die Unterstützung der Beter, Spender und Freunde des tsc.

12.06.2020
Wie laufen Prüfungen in Coronazeiten?

Gespräch mit Rahel Bidlingmaier (Studiengangsleiterin des Bachelor-Studiengangs Theologie & Pädagogik)

28.05.2020
«Wir haben einen massiven Einbruch der Gästezahlen…»

Gespräch mit Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona Campus AG)

19.05.2020
«Ich habe eine solche Krise noch nie erlebt!»

Gespräch mit Thomas Rudin (Präsident des Vereins Theologisches Seminar St. Chrischona)

13.05.2020
Wie laufen Studienbewerbungen in der Coronakrise?

Gespräche mit Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc), Dorothee Kanzinger (Sekretärin tsc) und Melina Frey (Studentin tsc)

29.04.2020
Wie funktioniert E-Learning?

Gespräche mit Micha Habel (Student tsc) und Dr. Debora Sommer (Leiterin Fernstudium tsc)

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Claudius Buser, Stv. Rektor tsc und Dozent für Kirchengeschichte

tsc-Jahresrückblick 2021

Ereignisse der Zeitgeschichte, Anekdoten vom tsc

tsc-Jahresrückblick 2021

Autor: Claudius Buser, Dozent für Kirchengeschichte am tsc

Claudius Buser kann in seinem traditionellen tsc-Jahresrückblick 2021 bereits zum zweiten Mal hintereinander nicht am Coronathema vorbei. Seinen Schwerpunkt legt er trotzdem nicht auf 2G- oder 3G-Regeln, sondern auf RG – das Reich Gottes und was wir davon am tsc erkennen.

Erinnerungen an 2020

«Im fernen Morgenland, nein, nicht dort, wo der Stern von den Magiern gesichtet wurde, der sie zum neuen König weisen soll, sondern im noch viel ferneren Morgenland – weit weg von der Zivilisation Europas – machten sich Magier – nicht auf den Weg – sondern an die Arbeit. Sie wollten eine neue Krone basteln, nicht einfach für den neuen König, nein, sondern für alle Menschen.

Noch wollten sie die Krone den Menschen nicht zeigen, da geschah es: Die Krone machte sich selbständig auf den Weg zu den Menschen dieser Erde. Und was viele nicht glauben wollten oder konnten, wurde wahr: Diese Krone für alle, veränderte das Miteinander der Menschen auf der ganzen Welt, in einer Art und Weise, wie sich das die Menschen zu Beginn des Jahres 2020 nicht in ihren kühnsten oder wirrsten Träumen hätten vorstellen können, auch wir am tsc nicht.»

So fing mein Jahresrückblick 2020 an. Ich hatte es damals nicht sehen kommen, dass uns Corona auch in diesem Jahr so beschäftigen würde und ich nochmals mit Corona anfangen werde. Doch nun können wir Corona oder eigentlich noch viel mehr: Corona kann uns mal. Wir haben das 2021 trotzdem gelebt, und zwar unter der Leitung einer anderen Krone.

RG statt 2G oder 3G

Natürlich gab es Quarantäne, Isolation, Impfdurchbrüche und Stimmungsumbrüche. Natürlich wissen wir nun, was Boostern heisst und wie 3G geht, aber ich bin froh, dass für Heiligabend ein G kommt. Auf ihn hoffen wir und ihn erwarten wir. Er kommt ohne Impfung, Maske und Zertifikat, muss daher wohl auch in einen Stall. Er kommt ohne dies alles, weil er uns anstecken will, ganz bewusst anstecken will mit einer ungeheuren Hoffnung: mit ihm kommt nicht 3G oder 2G sondern das RG, das Reich Gottes und er trägt eben eine andere Krone, die Krone seines Reiches, weil er der König ist.

Schauen wir in dieses spezielle Jahr hinein, dann haben wir doch viele spannende Sachen erlebt. Nun aber der Reihe nach:

Claudius Buser
Claudius Buser ist Stellvertretender Rektor und Dozent für Kirchengeschichte am tsc.

Januar

Am 3. Januar 2021 vor 500 Jahren wurde Luther exkommuniziert, also aus der Kirche ausgeschlossen. 500 Jahre später wurde zur «Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung zwischen Lutheranern und der Katholischen Kirche» von 1999 ein erweitertes Dokument veröffentlicht. Ist das uns egal? Natürlich, wir haben kaum davon Kenntnis genommen. Aber es kann uns eigentlich nicht egal sein, dass Christen 500 Jahre brauchen, um sich wieder zu finden.

4. Januar: Der Dachverband Freikirchen Schweiz veröffentlicht ein von Beat Schweitzer verfasstes Papier zum Thema: Impfen oder nicht. Empfehlens- und lesenswert bis heute!

14. Januar: Das erste, nie veröffentlichte Umschlagbild des Tim-und-Struppi-Comics «Der Blaue Lotos» des Zeichners Hergé erzielt bei einer Versteigerung in Paris einen Rekordwert von 3,2 Millionen Euro. Wenn noch jemand so ein Bild zuhause hat, wo es nur Staub ansetzt, könnt ihr es dem tsc als Weihnachtsgeschenk vermachen.

Am 20. Januar ist definitiv ausgetrumpt, natürlich ging das im Vorfeld nicht ohne grossen Klamauk und am 6. Januar gab es sogar eine Erstürmung des Weissen Hauses durch einen Mob. Aber nun bitten wir Biden, die Sache zu richten. Wobei die Leute 11 Monate später nicht ganz glücklich sind mit der Arbeit von Joe, nicht in Afghanistan, nicht in Bezug auf Russland oder China und auch nicht ganz zuhause. Hoffentlich trumpelt Trump in drei Jahren nicht wieder zurück ins Weisse Haus!

«Es kann uns nicht egal sein, dass Christen 500 Jahre brauchen, um sich wieder zu finden.»

Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte

Februar

Am 5. Februar starb der jüdische US-Amerikaner Hershel Shanks im Alter von 91 Jahren. Wenige kennen Hershel Shanks mit Namen, doch viele profitieren von seinem Einsatz für eine allgemeinverständliche Archäologie in Israel. Unter anderem bei der Veröffentlichung der Schriftrollen vom Toten Meer spielte er eine grosse Rolle. Unermüdlich kämpfte er gegen deren wissenschaftlichen Verschluss.

Und bei uns am tsc werden Bachelorarbeiten eingereicht. Die vier besten Bachelorarbeit können auf dieser Internetseite gelesen werden.

Das neue Semester hat uns wieder. Wir starten mit Unterricht im Internet, können das auch schon gut, haben wir das doch schon im letzten Herbst anfangen müssen. Wir freuen uns an den Gottesdiensten, die wir trotzdem feiern dürfen – zwar ohne gemeinsamen Gesang, aber trotzdem, und haben eigentlich trotz allem eine gute Stimmung am tsc. Wir beenden zum Glück nicht im Fernmodus, sondern dürfen nach Ostern, respektive Ende April umstellen auf Präsenzunterricht. Zum Glück haben wir so viel Platz auf dem Berg.

Aber es fehlten uns schon diverse Möglichkeiten, Gemeinschaft zu gestalten. Bildschirme sind schlechte Wärmeleiter für gelebte Gemeinschaft und doch erleben wir auch, dass es funktioniert. Jedenfalls ist es mehr als einfach eine Notlösung.

März

Die Ever Given kann nichts mehr geben, sie steckt fest und rasch stauen sich 300 Schiffe hinter ihr und mit dem Stau hustet unser Konsum noch mehr. Ein Schiff, ein bisschen Sand und Europa hat ein Problem…

«Bildschirme sind schlechte Wärmeleiter für gelebte Gemeinschaft und doch erleben wir auch, dass es funktioniert. Jedenfalls ist es mehr als einfach eine Notlösung.»

Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte

April

Der Theologe Hans Küng ist tot. Während mehr als dreissig Jahren lehrte Küng an der Eberhard-Karls-Universität im Tübingen in Baden-Württemberg. Bis 2013 war er Präsident der Stiftung Weltethos.
Das Ziel des Projekts Weltethos, das er 1995 mitgegründete, beschrieb Küng auf dessen Webseite: «Frieden unter den Religionen, Kulturen und Nationen auf der Basis einiger gemeinsamer elementarer ethischer Werte, Massstäbe und Haltungen.» Ja, wenn wir den Friedefürst handeln lassen, wenn er Frieden schenkt, dann erst ist Frieden.

Mai

«Gewöhn dich an anders», hiess es für die Senioren, die altbewährten Freunde des tsc aus vielen Gemeinden in der Schweiz und in Deutschland. Corona lässt einen normalen Seniorentag nicht zu. Aber anders war echt gut und mehr Freunde des tsc als sonst erlebten den Seniorentag dezentral an vielen Orten. Es geht auch anders, das sagen wir Schweizer einfach dazu: Freude herrscht.

Wir feiern die Validierung unserer Studiengänge am 4. Mai. Es ist gut zu hören, dass die Middlesex University in London mit der Entwicklung unserer Studiengänge richtig zufrieden ist und wieder grünes Licht gibt für die nächsten Jahre.

Ende Mai feiern wir unter dem Motto: «Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist» den Semesterabschlussgottesdienst im Freien unter blauem Himmel und singen aus vollen Kehlen, natürlich mit Abstand aber trotzdem, wir singen gemeinsam, wie schön ist denn das! Ja, das hat uns schon gefehlt, das gemeinsame Singen.

Juni

Prüfungen werden geschrieben und die Bücher aufgetan, um zu sehen, wer im Buch der Noten richtig liegt. Soweit so gut. Alles bestens, wir feiern mit 29 Absolventen und Absolventinnen ein familiäres tsc-Jahresfest. Und es werden zwei Chorvideos vorgestellt, die im Wenkenpark gedreht wurden. Ich war so stolz, als ich sie sah – ich bin es heute immer noch. Einfach klasse, was da an Können und Begeisterung durchkommt und wie gut ihr klingt.

«Es ist gut zu hören, dass die Middlesex University in London mit der Entwicklung unserer Studiengänge richtig zufrieden ist und wieder grünes Licht gibt für die nächsten Jahre.»

Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte

Juli und August

Fluten ergiessen sich über Europa. Es trifft viele Regionen. In Deutschland ist es die grösste Flutkatastrophe seit 1962. Es gibt viele Opfer und manche Dörfer werden Jahre gebrauchen, bis alles wieder in Ordnung ist. Und wir machen einfach Ferien. Wie nah, Freud und Leid und wie gut, dass wir nicht alles tragen müssen.

September

Und dann kommt ihr, ihr Ersties. Wir dürfen 39 neue Studierende bei uns willkommen heissen. Wir haben uns auf euch gefreut und euch einen gutes Willkommen bereitet, so hoffe ich jedenfalls. Und Thomas Härry hat euch gute Tipps für das Theologiestudium weitergegeben. Zum Beispiel den: «Theologie ist dann eine gute Theologie, wenn sie mich in die Nachfolge führt.» Oder: «Lies die Bibel unvoreingenommen, respektive barfuss und auch entwickle eine Denkweise der Neugier, achte auf dich selbst.» Und am Samstagabend haben wir gefeiert. Märchen wurden wahr. Nicht nur Märchen: Aus Mythologien und Comics erschienen Gestalten und verwandelten das Festgelände unter dem mystischen Mastenbaum von fast 250 Metern Höhe zu einer Rampe zu ungeahnten Höhenflügen.

«Wir haben uns auf euch Ersties gefreut und euch einen gutes Willkommen bereitet, so hoffe ich jedenfalls.»

Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte

Oktober und November

Und rasch geht es in das Herbstsemester hinein. Der Unterricht treibt den Schweiss auf die Stirn, Corona taucht überraschend früh am Horizont des kommenden Herbstes auf und wieder lernen wir, mit dem Virus umzugehen.

Überraschenderweise können wir unser Jubiläumstreffen mit 160 Alumni mit der 3G-Regel durchführen und zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit sitzen wir wieder normal dicht beieinander, sehen wir wieder in maskenfreie Gesichter und singen aus vollen Kehlen in einem Innenraum – und das mit 160 Leuten. Leute, das war früher normal, jetzt erschien es einem als kleines Wunder. Und die Jubilare loben das tsc und freuen sich an dem, was sie hier oben sehen – das kann man nachlesen im CAMPUSLEBEN 4/2021.

Dezember

S’Mutti geht. Auf die Frage, wer den wohl Nachfolgerin von Merkel werden soll, sagte ein Kind: «Natürlich wieder eine Frau.» Es hatte keine andere Wirklichkeit erlebt als Mutti Merkel. 16 Jahre lang hat sie, die Pfarrerstochter, die Geschicke Deutschlands geleitet. Hut ab vor vielen ihrer Leistungen. Nun ist aber doch ein Papi gekommen, mal schauen auf was der Scholz in 16 Jahren stolz sein kann?

S’Mutti geht und wenn das Mutti geht, gehen andere einfach auch. Der innere Zusammenhang ist zwar nicht geklärt, aber es melden sich auch bei uns Leute, die gehen wollen, einige, weil sie in ein Alter gekommen sind, wo der wohlverdiente Unruhestand winkt, andere weil sie sich nach neuen Ufern aufmachen.

Schluss

Wie dem auch sei, gewöhn dich an Anderes. Wir werden uns wohl immer daran gewöhnen müssen im Leben. Anderes bleibt die Konstante im Leben. Gut, dass wir eine Mitte haben, die das Andere hält und trägt und uns begleitet und mitnimmt. Wir feiern die Ankunft dessen, der uns an Anderes gewöhnen will. Anders im Sinne von göttlich, aus der Liebe heraus, vom Reich Gottes her, das er uns bringt. Aber auch anders im Sinne von: den Anderen als Teil dieses Reiches sehen und mit dem Anderen unterwegs sein, weil auch er ein Kind Gottes ist.

Dazu haben wir ja dieses Jahr auch ein Community-Paper erstellt, das uns helfen soll, anders zu denken im Umgang miteinander, von der Mitte her, von ihm her, der in der Krippe liegt.

Claudius Buser hat diesen Jahresrückblick für den Semesterabschlussgottesdienst am 22. Dezember 2021 vorbereitet. Wegen der Corona-Massnahmen fand der Gottesdienst in verkürzter Form statt. Claudius konnte seinen Jahresrückblick deswegen nicht live vortragen.

«Anderes bleibt die Konstante im Leben. Gut, dass wir eine Mitte haben, die das Andere hält und trägt und uns begleitet und mitnimmt.»

Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte