tsc-Jubiläumstreffen 2021: Interview mit Broer Broers

«Ich würde wieder aus Überzeugung am tsc studieren!»

Interviews mit tsc-Jubilaren 2021

«Ich würde wieder aus Überzeugung am tsc studieren!»

Beim Jubiläumstreffen 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona beantworteten zwei Absolventinnen und drei Absolventen die Fragen von Online-Redaktor Markus Dörr. Er wollte von ihnen wissen, welche Lernerfahrungen aus dem Studium sich nach 20, 30, 40, oder 50 Jahren Dienst bewährt haben, an welchen tsc-Moment die Alumni gerne zurückdenken und wie sie das tsc heute erleben.

tsc-Absolvent 1981

Broer Broers

Broer Broers hat das Studium auf Chrischona 1981 abgeschlossen und ist heute Leiter für geistlich-theologische Fragen bei der Großstadt Mission in Hamburg.
Leiter für geistlich-theologische Fragen Großstadt Mission Hamburg

Vor 40 Jahren wurdest du ausgesendet vom tsc, was machst du heute?

Ich bin seit gut 16 Jahren in Hamburg tätig. Und zwar bei einem diakonischen Träger für Kinder- und Jugendhilfe und auch Eingliederungshilfe (Arbeit für Menschen mit Behinderung). Bei uns arbeiten über 200 Menschen, meist Erzieherinnen oder Sozialpädagogen. Ich bin unter anderem für das geistlich-theologische Profil der Großstadt-Mission zuständig.

Welche Lernerfahrung aus dem Studium hat sich in deinem Dienst bewährt?

Ich habe die Gemeinschaft auf Chrischona genossen und natürlich habe ich hier die theologischen Grundlagen bekommen. Es ist aber wichtig, da spreche ich sicher nicht nur für mich, dass man sich weiterentwickelt. Mein Leitspruch heisst: «Ich darf sein der ich bin – und werden, der ich sein kann

Erinnert ein bisschen an Gott: Ich bin der, der ich bin.

Ja, der Gott des Alten Testaments ist derselbe Gott, der heute wirkt. Die Gesellschaft verändert sich und ich glaube, Gott entwickelt sich mit uns. Es stimmt wohl, was der Evangelist Klaus Vollmer gesagt hat: «Gott ist gerne jung.» Gott ist in Bewegung und wir dürfen uns mit ihm weiterentwickeln.

Dein tsc-Moment?

Ich erinnere mich an den damals noch verpflichtenden Arbeitsdienst. Das Gewächshaus wurde neu gebaut und ich habe mit meinem ostfriesischen Freund die Heizungsrohre neu gestrichen. Viele andere Handwerksschilder waren am Bauzaun angebracht. Wir haben selbstbewusst selbst ein Schild gestaltet und dazu gehängt. Darauf stand: «Malerarbeiten Schulte-Broers». Das fand der damalige Chrischona-Verwalter wohl nicht so lustig und hat das Schild flugs abnehmen lassen. Mir fehlt im Rückblick die Leichtigkeit und der dazu gehörende Humor.

Wie erlebst du das tsc heute? Hat sich da etwas gewandelt?

Ja, das habe ich schon vor 15 Jahren gemerkt, als ich das letzte Mal hier war. Hier weht ein anderer Geist – der Geist der Veränderung und des Aufbruchs. Das Leitungsteam ist nach meiner Einschätzung permanent dran, die Ausbildung an die aktuellen Herausforderungen in den Gemeinden, aber auch in der Gesellschaft, anzupassen.

«Ich habe die Gemeinschaft auf Chrischona genossen und natürlich habe ich hier die theologischen Grundlagen bekommen.»

Broer Broers, tsc-Absolvent 1981

tsc-Absolventin 1991

Petra Feisel

Petra Feisel wurde 1991 von Chrischona ausgesendet. Heute ist sie in einer evangelischen Kindertagesstätte tätig.
Hausfrau, Mutter und Mitarbeiterin einer ev. Kita

Was machst du heute?

Ich bin Hausfrau und Mutter von vier Kindern, die jetzt am Ausfliegen sind. Berufstätig bin ich in einer evangelischen Kindertagesstätte. Dort bin ich mit den Schwerpunkten Religionspädagogik und Musik unterwegs. Ausserdem helfe ich in der Landeskirche mit. Da bin ich für die Besuchsdienste bei alten Menschen zuständig und engagiere mich auch musikalisch.

Was hat sich bewährt?

Auf jeden Fall das fundierte Bibelverständnis und das Anliegen, Werte weiter zu vermitteln. Besonders wichtig ist mir das bei Kindern. Da gestalte ich zum Beispiel kleine Gottesdienste von unserer Kita mit.
Von der Zeit auf St. Chrischona ist mir geblieben, dass wir zu Gott eine Beziehung aufgebaut haben. Das war hier ganz wichtig und das möchte ich auch anderen weitergeben, dass Gott zu uns eine persönliche Beziehung haben möchte.

Dein tsc-Moment?

Ich war mit einer Schweizerin aus dem Zürcher Oberland im Zimmer. Als Hessin musste ich mich in das Schweizerdeutsch erstmal ziemlich reinhören. Da gab es ein paar sprachliche Missverständnisse, zum Beispiel «wischen» und «putzen». Das war super lustig.
Für mich war das dann so: Immer wenn irgendetwas auf dem Berg auf Hochdeutsch stattfinden musste, musste ich ran. Das Zusammenfinden von verschiedenen Nationalitäten hat mir Spass gemacht und viel gebracht.

Wie erlebst du das tsc heute?

Ich finde es hier inzwischen schon sehr modern. Was ich auch ganz toll finde: Jetzt wird vieles aufgegriffen, was die Jugendlichen mitbringen. Das Musikalische, ihre Talente, die sie haben, die werden hier oben auf dem Berg verstärkt. Das beeindruckt mich, dass Chrischona so offen geworden ist.

«Jetzt wird vieles aufgegriffen, was die Jugendlichen mitbringen. Das Musikalische, ihre Talente, die sie haben, die werden hier oben auf dem Berg verstärkt. Das beeindruckt mich, dass Chrischona so offen geworden ist.»

Petra Feisel, tsc-Absolventin 1991

tsc-Absolvent 2001

Armin Messer

Armin Messer, tsc-Absolvent 2001, ist heute Missionsleiter von OMF International Deutschland.
Leiter OMF International Deutschland

Was machst du heute?

Ich bin bei OMF International Deutschland zusammen mit meiner Frau in der Missionsleitung tätig. Wir waren vorher 16 Jahre in Japan, sind erst seit drei Jahren zurück in der neuen Aufgabe.

Welche Lernerfahrungen aus dem Studium haben sich in deinem Dienst bewährt?

Es sind zwei Sachen. Das eine ist das Erleben der Lebensgemeinschaft auf dem Berg, die damals deutschsprachig international war. Ich studierte mit Menschen aus verschiedenen Nationen und verschiedenen kirchlichen Hintergründen. Das war eine tolle Vorbereitung für unseren Dienst mit OMF, wo über 40 Nationen und Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen zusammenarbeiten.
Es war für mich auch prägend, eine gute, solide biblische Ausbildung zu bekommen. Die war damals noch stärker auf Pastoren ausgelegt, aber wir waren in der Gemeindegründungsarbeit tätig und das war enorm hilfreich – eine gute Grundlage für den Dienst. Das andere haben wir später nach und nach dazu gelernt.

Dein tsc-Moment?

Chrischona ist nicht nur ein Ort der theologischen Ausbildung, sondern hat meiner Frau und mir auch die Fragen nach der Berufung und der Führung Gottes gestellt. Ein Lehrer hat uns sehr konkret im zweiten Studienjahr angefragt: Könnt ihr euch vorstellen, ein Missionspraktikum in Israel zu machen? Wir konnten in der ganzen Studienzeit mit verschiedenen Dozenten über persönliche Berufungsfragen sprechen und mit der Lebensgruppe auf dem Berg darüber beten. Dieses gemeinsame, ganzheitliche Suchen nach Gottes Willen fand ich stark.

Wie erlebst du das tsc heute?

Ich bin begeistert, was im Moment läuft. Stichwort: «back to the roots», zurück zum Kernauftrag, Menschen theologisch auszubilden, um das Evangelium zu kommunizieren. Ein bisschen schade finde ich, dass es den Missionszweig im Theologiestudium nicht mehr gibt und dass das Studium in drei Jahren kompakter ist und dadurch manches verloren gegangen ist.
Sehr positiv empfinde ich das Ringen des tsc mit der Frage, was aktuell für junge Menschen relevant ist. Dies schliesst auch die Fragen mit ein: Was brauchen die Gemeinden? Was braucht das Missionsfeld? Was braucht die Welt an Output? Da gibt es natürlich immer Nachschärfungsbedarf und ich bin gespannt, mehr dazu zu lernen.

OMF International Deutschland ist Partner im tsc-Netzwerk.

«Ich studierte mit Menschen aus verschiedenen Nationen und verschiedenen kirchlichen Hintergründen. Das war eine tolle Vorbereitung für unseren Dienst mit OMF, wo über 40 Nationen und Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen zusammenarbeiten.»

Armin Messer, tsc-Absolvent 2001

tsc-Absolvent 2001

Christian Seitz

Christian Seitz ist tsc-Absolvent von 2001 und Regionalleiter Mitte der Viva Kirche Schweiz.
Regionalleiter Mitte Chrischona Schweiz

Was machst du heute?

Ich bin als Regionalleiter Mitte bei Chrischona Schweiz in der Personalverantwortung für 23 Pastorinnen und Pastoren.

Welche Lernerfahrung aus dem Studium hat sich in deinem Dienst bewährt?

Ich habe im Studium gelernt, dass ich Dinge kurz und prägnant auf den Punkt bringen möchte. Pastoren haben ja manchmal die Angewohnheit, zu viel oder zu sehr über die Köpfe hinweg zu reden. Deshalb hat mich der Satz geprägt: «Ich möchte keine Antworten auf Fragen geben, die mir keiner gestellt hat.»

Dein tsc-Moment?

Zu meiner Zeit war es noch üblich, dass man eine Paar-Beziehung erst bei einem Lehrer ansprechen sollte, bevor es in der Studiengemeinschaft bekannt wird. Ich weiss noch genau, wie das war, als ich dem Dozenten Klaus Haag von Daniela erzählen wollte. Ich gehe im Brüderhaus in sein Büro, öffne die Tür, er schaut mich an, ich schau ihm in die Augen und er fragt mich nur: «Na, wie heisst sie denn?» Das war für mich schön und entspannend, dass er mir das schon angesehen hat. Ich habe diese «prophetische Gabe» bei ihm sehr geschätzt.

Wie erlebst du das tsc heute?

Natürlich anders, wie damals – und das ist gut. Zu meiner Zeit hat man vieles top-down bestimmen wollen. Heute freue ich mich, dass ich junge Menschen auf dem Campus sehe, die ihre ganze Vielfalt ausleben und auch ausleben dürfen. Ich freue mich über die theologische Vielfalt der Dozentinnen und Dozenten. Ich finde, dass Chrischona eine vielfältige Spannweite haben darf. In der Theologie findet vieles seinen Platz und man muss nicht einengen oder begrenzen.

Vor 20 Jahren wurdest du vom tsc ausgesendet. Was möchtest du in 20 Jahren über das tsc sagen?

Ein Glückwunsch von meiner Hochzeit ist mir hängen geblieben: «Ich wünsche dir, dass du in 50 Jahren deine Frau nochmal heiraten würdest.» Das würde ich mir mit 67 – in 20 Jahren – auch im Bezug aufs tsc wünschen. Dass ich sagen kann: «Ich würde wieder aus Überzeugung am tsc studieren!»

Chrischona Schweiz ist Partner im tsc-Netzwerk.

«Das würde ich mir mit 67 – in 20 Jahren – auch im Bezug aufs tsc wünschen. Dass ich sagen kann: Ich würde wieder aus Überzeugung am tsc studieren!»

Christian Seitz, tsc-Absolvent 2001

tsc-Absolventin 1971

Elfriede Scharrer

Elfriede Scharrer blickt auf ein vielfältiges Dienstleben zurück. Die tsc-Absolventin von 1971 engagiert sich stark in der Frauenarbeit.
ehemalige CVJM-Referentin, engagiert sich in der Frauenarbeit

Was waren die drei wichtigsten Stationen in deinem Dienst?

Ich war zuerst in drei Pfarrbezirken in Winnenden/Württemberg in der Jugendarbeit tätig. Da habe ich mit Mädchenarbeit angefangen und dann mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen gearbeitet. Mir war wichtig, dass eine Beziehung zur Gemeinde hergestellt wird, damit Jugendliche mit Erwachsenen über ihren Glauben ins Gespräch kommen.

Nach fünf Jahren bin ich vom CVJM-Landesverband Bayern gerufen worden. Ich war dort die erste weibliche Hauptamtliche. Meine Aufgabe war es, Mädchen und Frauen in ganz Bayern in ihren Gruppen zu begleiten und Freizeiten und Schulungen für die Mitarbeiterinnen durchzuführen. Es war wichtig für die Frauen, ein weibliches Gegenüber zu haben.

Als Ehefrau und Mutter habe ich dann ehrenamtlich weiter Jugendliche und junge Erwachsene begleitet und eine Frauengruppe gegründet, die sich auch heute nach 38 Jahren noch trifft. Viele Jahre lang war ich ehrenamtlich bei Frühstückstreffen für Frauen tätig. Später habe ich auch selbst Referate gehalten, um die Frauen in ihrem Glauben und Alltag zu ermutigen.

Was aus dem Studium hat sich in deinem Dienst bewährt?

Die Lehrer waren für mich wertvolle Vorbilder für mein Christsein und meinen späteren Dienst. Dankbar bin ich für den Unterricht bei Klaus Haag, Edgar Schmid, Elsbeth Meyer und anderen. Klaus Haag war es immer wichtig, dass das Gelernte in der Praxis Anwendung findet. Auch der Seelsorgeunterricht bei Edgar Schmid hat sich später sehr bewährt. Ich habe bis heute noch meine Mitschriften und bin sehr dankbar für diese Zeit.

Dein tsc-Moment?

Mein erster Predigttext war die Geschichte von der Heilung des blinden Bartimäus. Beim Spaziergang im Wald habe ich meine Predigt laut geprobt. Dabei ging ein Lehrer von mir unbemerkt hinter mir her. Ich weiss gar nicht mehr, was er dann gesagt hat, aber es war etwas Ermutigendes. Ich habe diesen Text später oft brauchen können. Bartimäus fasziniert mich, weil er nicht aufgehört hat zu Jesus zu rufen. Und Jesus hat den Bartimäus gehört, gesehen und gefragt: Was willst du von mir? Es begeistert mich, dass Jesus auch seine Jünger als Mitarbeiter mit einbezogen hat, indem er ihnen den Auftrag gab: Ruft ihn her! Das hat mich ermutigt, auch immer wieder andere zu Jesus zu bringen.

Wie erlebst du das tsc heute?

Wenn ich jünger wäre, würde ich gerne nochmal ein Jahr am tsc studieren, weil heute mit ganz anderen Methoden und Inhalten unterrichtet wird, allen voran die Kommunikative Theologie. Das hat früher etwas gefehlt, den einzelnen Menschen in seiner Situation und mit seinen Gaben wahrzunehmen. Gerade die vielen Themen aus der Praxis für die Praxis würden mich begeistern. Heute finde ich es ermutigend, dass Dozenten und Studenten gemeinsam auf Augenhöhe Projekte gestalten. Gut finde ich auch, dass es heute möglich ist, über das Internet Vorträge abzurufen und so auf dem Laufenden zu bleiben.

«Die Lehrer waren für mich wertvolle Vorbilder für mein Christsein und meinen späteren Dienst.»

Elfriede Scharrer, tsc-Absolventin 1971

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 11.–12.03.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 16.02.2022, 18–19.30 Uhr.
tsc-Ersties 2021: Dorothea, Ruben, Debora, Florian und Beatrice (1500x500px)

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

Erstie-Interviews 2021

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

39 neue Studentinnen und Studenten haben zum Start des Studienjahres 2021/22 ein Studium oder den Jahreskurs am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) begonnen. In Kurzinterviews berichten sie von ihrem persönlichen Weg ans tsc. Sie beschreiben ihre Vorfreude und nennen die Ziele, mit denen sie ihr Studium beginnen.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Dorothea Ulm

51 Jahre, Gemeindereferentin in Langenzenn (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vor ca. zwei Jahren sagte ich Gott, dass ich ihm mein Leben nochmal neu anvertraue und bereit bin, für ihn neue Wege zu gehen. Kurze Zeit später bekam ich ein Angebot, als Gemeindereferentin in einer kleinen Gemeinde zu arbeiten. Ich suchte nach einer Möglichkeit, die wichtigsten Grundlagen zu erlernen und informierte mich bei einem Kongress am tsc-Stand. Kurze Zeit später belegte ich mit grosser Begeisterung Online-Kurse. In der kommenden Zeit öffnete Gott mir immer wieder Türen. Das ermutigte mich, jetzt das Fernstudium zu beginnen.

Du hast bereits die Module Griechisch und Bibel in ihrer Geschichte als Online-Kurse absolviert. Wie wichtig war dieser Vorlauf für deine Entscheidung für das Fernstudium? Und was hast du dabei gelernt?

Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin. Die Schulzeit liegt bei mir ja schon etwas zurück. Das Studium forderte zwar viel Disziplin, Zeit und die Bereitschaft wissenschaftlich zu arbeiten, eröffnete aber auch den Raum, den persönlichen Glauben zu hinterfragen, zu überdenken und neu über die Grösse Gottes zu staunen. Es beeinflusste sowohl meine Beziehung zu Gott als auch zu anderen Menschen.

Du engagierst dich bereit seit Jahrzehnten an der Seite deines Mannes Volker Ulm (1. Vorsitzender im Hensoltshöher Gemeinschaftsverband) in der Gemeindearbeit. Was möchtest du im Fernstudium Neues darüber lernen?

Unsere Welt unterliegt einem ständigen Wandel, das macht auch vor der Gemeinde Jesu nicht halt. Darum freue ich mich, neue Impulse rund um Gemeindebau und Gemeindegründung zu erfahren, aber auch die Grundlagen zu erlernen, die Bibel auszulegen und Glaubensfragen zu reflektieren.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Natürlich will ich das Studium abschliessen und das Gelernte in der Gemeindepraxis umsetzen können. Ich möchte Menschen mit Jesus in Kontakt bringen und sie auf dem Weg der Nachfolge begleiten.

Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.
Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.

«Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin.»

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder

Was ist das Besondere am tsc?

Das Besondere ist für mich die herzliche und offene Atmosphäre, die am tsc herrscht. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mal wieder auf dem «Berg» sein kann und nicht nur über den Computer am tsc-Leben teilnehme. Das muss man erlebt haben!

Deine Tochter Ann-Sophie studiert neu Theologie & Musik. Dass Mutter und Tochter gemeinsam als Studentinnen am tsc studieren, ist ziemlich einmalig. Wie kam es dazu?

Von Anfang an habe ich unseren Kindern begeistert von meinem Studium erzählt. Als ich zu einer Prüfung ans tsc reiste, begleitete Ann-Sophie mich. Auch sie wurde von der freundlichen und ermutigenden Art dort angesprochen und der einzigartige Studiengang Theologie & Musik hat sie überzeugt. Jetzt freuen wir uns auf die coole Zeit, miteinander am tsc zu studieren.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Fernstudiums am meisten?

Auf die vielen neuen Impulse und darauf jede Menge Neues über Gott zu entdecken.

«Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Ruben Sommer

21 Jahre, aus Strengelbach (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Meine Entscheidung, am tsc Theologie zu studieren, war ein zweijähriger Prozess. Denn nach meiner Ausbildung zur «Fachmaturität Kommunikation» hatte ich zunächst das Ziel, Journalist zu werden. Nachdem ich durch einen längeren Prozess feststellte, dass zwar mein Kopf dabei war, aber mein Herz nicht, kam das Thema Theologie wieder auf den Tisch und unter anderem auch das tsc.

Warum hast du dich für den Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie entschieden?

«Wir können nicht nicht kommunizieren.» (P. Watzlawick) Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir uns damit auseinandersetzen. Ohne Kommunikation gibt es keine menschliche Interaktion.

Während meines Praktikums beim Radio habe ich herausgefunden: Fragen macht dich nicht unwissend, sondern öffnet Türen. Ich konnte einfach Fachleute anrufen und sagen: «Ich bin vom Radio und ich würde voll gerne mal wissen, wie das geht?» Und das ist dann mega spannend, was du dann erfährst. Es ist horizonterweiternd und augenöffnend.
Durch meinen ursprünglichen Wunsch, Journalist zu werden, bringe ich eine Offenheit und gewisse Neugier mit. Journalisten behalten ihre Erkenntnisse nicht für sich. Genau diese Leidenschaft teile ich, wenn ich etwas Neues in der Bibel entdecke, verspüre ich den Drang, es auch weiterzuerzählen. Ich möchte mich gerne auf intellektuelle Weise mit dem Glauben auseinandersetzen, ihn selbst besser verstehen, ihn aus anderen Perspektiven kennenlernen und selbstständig Bibeltexte auslegen und recherchieren können.

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie?

Kommunikation begeistert mich allgemein, da sie etwas Lebendiges ist. Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander. Ich bin gespannt, Veränderung erleben zu dürfen, denn das ist auch etwas, dass unser Glaube braucht: dass wir kommunizieren und uns weiterentwickeln. So, wie wir uns entwickeln, entwickelt sich auch unsere Perspektive und unser Glaube.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Ziel ist es, dass ich in den nächsten drei Jahren einen Ort finde, wo ich meine Gaben einsetzen kann. Und mein Gebet ist es, dass Gott mir einen Weg zeigt.

Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.
Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.

«Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander.»

BA Theologie & Pädagogik

Debora Wettstein

19 Jahre, aus Gerlikon (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Dadurch, dass meine Schwester bereits hier studiert hat, kannte ich den Berg und das tsc schon etwas. Und die Schnuppertage haben meine Entscheidung, am tsc zu studieren, auch noch einmal bestätigt. Ich freue mich, hier zu studieren und ich finde es echt bereichernd, dass drei unterschiedliche Fachbereiche mit Theologie verbunden werden.

Warum studierst du Theologie & Pädagogik?

Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik. Denn der Glaube vermittelt so viele gute Werte, an denen sich auch die Welt oft auch ein Beispiel nimmt.

Ich habe die Ausbildung zur Fachfrau Betreuung gemacht und bei gewissen Unterrichtsinhalten habe ich mir Fragen gestellt. Etwa beim Zitat: «Der Mensch ist gut». Ist der Mensch wirklich gut? Wer gibt dem Menschen überhaupt Wert? Darum freue ich mich aufs Studium am tsc, weil die Pädagogik gegründet ist auf den christlichen Glauben und somit ein festes Fundament hat.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Während dieses Studiums stelle ich mich Gott zur Verfügung. Ich möchte mir Zeit nehmen für ihn und in der Beziehung zu ihm wachsen. Ich vertraue darauf, dass er mir durch das Studium zeigt, wo mein Weg hingeht. Es macht mir grosse Freude mit Kindern zusammenzuarbeiten, aber ich bin auch offen, noch weitere Gaben zu entdecken. Ich möchte mir die nötigen Werkzeuge aneignen, die ich später gebrauchen kann und ausgerüstet sein für das, was nachher kommt.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Studiums am meisten?

Ich freu mich mega auf die Gemeinschaft unter den Studentinnen und Studenten, dass wir gemeinsam füreinander da sind und miteinander vorwärtsgehen. Ausserdem freue ich mich darauf, tiefer in Glaubensthemen abtauchen zu können.

Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.
Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik.»

BA Theologie & Musik

Florian Polifke

28 Jahre, aus Warstein (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Als operativer Logistikleiter war ich für 60 bis 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Ich habe es als Privileg erlebt und da ist es nicht erstaunlich, dass so mancher über meinen Entschluss zu studieren verwundert und überrascht war. Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen und scheue nicht davor zurück, dabei bis an meine Grenzen zu gehen. Auf den Ruf einzugehen und es zu wagen, ist herausfordernd – und ich möchte Leute ermutigen: Seid mutig und vertraut Gottes Plänen!

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Theologie & Musik?

Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.

  • Theologie: Was denke ich über Gott? Ich darf tiefer in die Materie einsteigen. Wer ist Gott? Ich will in meiner Beziehung zu Gott wachsen und mich und mein Gottesbild herausfordern lassen.
  • Musik: Ich freue mich, meine musikalischen Fähigkeiten auszubauen – sei es in der Band, in Musiktheorie oder in anderen Modulen. Mein Hauptfach ist Gesang und mein Nebenfach Klavier – auch hier bin ich schon gespannt, Neues zu entdecken, zu wachsen und mich dabei herausfordern zu lassen.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Hauptziel ist es, geistlich und persönlich zu reifen. Ich habe noch keine Ahnung, was ich nach meinem Studium machen möchte. Aber ich glaube, dass der Herr mich persönlich und geistlich herausfordern will, ihn besser kennenzulernen. Der «heilige Berg St. Chrischona» ist für mich ein Ort, an dem man Gott auch noch mal anders begegnen kann. Ein Gemeinschaftsgefühl, das durch Menschen mit Ehrlichkeit und brennender Leidenschaft für Gott geprägt ist. Ich freue mich, neue Leute kennenzulernen, die die gleiche Leidenschaft und den gleichen Fokus teilen.

Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.
Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.

«Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.»

tsc-Jahreskurs

Beatrice Strässle

52 Jahre, aus Zeiningen (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Im Januar 2021 bin ich einer Online-Bibelgruppe beigetreten, in der zufälligerweise die Ehefrau eines tsc-Dozenten mit dabei war. Sie hat mich ermutigt, einfach mal hinzugehen und mir das tsc anzugucken. Das habe ich erstmal nicht gemacht. Dann habe ich aber von meiner Schwägerin mitbekommen, dass das tsc wieder live Schnuppertage anbieten kann. Und dann bin ich angekommen – und musste gar nicht mehr überlegen – ich war so begeistert!
Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!

Warum nimmst du am tsc-Jahreskurs teil?

In den letzten Jahren durfte ich verschiedene Konfessionen erleben. Dies forderte mich heraus, mich kritisch mit meinem Glauben auseinanderzusetzen und eine Vielfalt und Lebendigkeit des Glaubens zu entdecken. Durch meinen Wunsch, mich auch in meiner Gemeinde einzubringen, kam es dazu, dass ich die katechetische Ausbildung absolvierte. Es war eine herausfordernde Zeit, gefüllt mit vielen neuen Fremdwörtern und Prüfungen.
Jetzt freue ich mich sehr, dass ich beim tsc einen Ort gefunden habe, an dem ich für ein ganzes Jahr lernen darf – ohne Prüfungen absolvieren zu müssen. Und ich habe die Möglichkeit, weiterhin bei meiner Familie zu sein und zugleich die Gemeinschaft hier mit anderen Christen zu erleben.

Worauf freust du dich zu Beginn des tsc-Jahreskurses am meisten?

Vor zwölf Jahren besuchte ich einen Alphalive-Kurs und durfte den Glauben neu kennenlernen und eine neue Beziehung zu Gott aufbauen. Dabei bekam ich auch meine erste Bibel geschenkt, denn zuvor hatte ich noch nie eine eigene besessen. Meine Neugier wuchs und auf meinem Weg die Bibel zu entdecken, kamen viele Fragen auf. Seitdem beschäftigen mich der Glaube und die Bibel sehr. Ich freue mich auf eine Zeit am tsc, in der ich mich mit vielen Leuten darüber austauschen darf und die Bibel – das Grosse und Ganze von der Schöpfung bis hin zur Offenbarung – besser kennenlernen kann.

Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.
Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.

«Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 11.–12.03.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 16.02.2022, 18–19.30 Uhr.
6 tsc-Erstie Stories 2020 (1500x500px)

Was sich die neuen Studierenden wünschen

Erstie-Stories 2020

Was sich die neuen Studierenden wünschen

Was führte die neuen Studentinnen und Studenten ans Theologische Seminar St. Chrischona (tsc)? Welche Träume und Wünsche bewegen sie? Mit welchen Zielen beginnen sie ihr Studium? Sechs «Ersties» des Studienjahres 2020/21 erzählen ihre Geschichten.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Benedikt Langer

22 Jahre, Deutscher in den USA

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vom tsc hatte ich bereits von Pastoren in meiner Gemeinde in Deutschland gehört. Zudem fiel der Name auch in Unterhaltungen während meines Semesters an der FTH in Gießen. Dementsprechend war das tsc alles andere als unbekannt für mich und meine erste Anlaufstelle, nachdem sich meine Pläne für das Studium änderten.

Du hast bereits ein Jahr Theologie studiert an der FTH Gießen. Warum wechselst du jetzt ins Fernstudium ans tsc?

Hinter meinem Wechsel ans tsc steckt eine sehr interessante und ungeplante Geschichte. Im August letzten Jahres pilgerte ich den Jakobsweg von Frankreich nach Spanien, um ein wenig Zeit in Ruhe mit Gott verbringen zu können. Doch ich verbrachte nicht nur Zeit mit Gott, sondern lernte dort auch eine junge amerikanische Frau kennen, die ich nun meine Ehefrau nennen darf. Das Stichwort «amerikanische» bringt mich nun zum Fernstudium. Im März 2020 stieg ich in den Flieger in Frankfurt, um meine Verlobte in Texas zu besuchen. Ich kam einige Stunden vor der, durch Covid-19 bedingten, Grenzschliessung an und bin wohl einer der letzten Deutschen im Jahr 2020, der in den Vereinigten Staaten gelandet ist. Seither hat sich nun einiges geändert. Mein Rückflug nach Frankfurt wurde abgesagt und es waren einige schwierige Entscheidungen zu treffen. Es ist ein Privileg und Geschenk Gottes, dass ich nun glücklich verheiratet bin, mein Theologiestudium am tsc fortsetzen kann und so vieles mehr!

Ein Fernstudium ist herausfordernd, erfordert eine hohe Eigenmotivation und Selbstdisziplin. Wie willst du es meistern? 

Aus eigener Kraft wird dies kaum möglich sein – was ist das schon? Daher liegt mein primärer Fokus auf Gott und seiner fürsorglichen Führung durch das Studium. Ich bin sehr positiv gestimmt, da ich mich als disziplinierten und motivierten Charakter beschreiben würde. Das Beste für den Besten geben – das ist meine Motivation im Fernstudium und sollte mir allen Grund geben dies erfolgreich zu meistern.

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Was gibt es Besseres als zu lernen die Bibel, das Evangelium und Gottes gute Nachricht weiterzugeben? Dies auf die richtige Art und Weise zu lernen ist für mich ein absolutes Geschenk. Kommunikative Theologie hat so viel zu bieten, ist so vielseitig und vielschichtig und begeistert mich.

Benedikt Langer, tsc-Student Fernstudium
Benedikt Langer studiert von Dallas per Fernstudium am tsc.

«Nicht über Gott zu lernen, sondern Gott tiefer kennenzulernen, das ist mein Ziel meines Studiums.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

In allem, was ich tue, möchte ich Gott besser kennen lernen. Auf dem Jakobsweg sagte ein älterer australischer Mann zu mir: «Don’t study to know about God, but to know God.» Nicht über Gott zu lernen, sondern Gott tiefer kennenzulernen, das ist mein Ziel meines Studiums.

Worauf freust du dich am meisten? 

Da ich nun in Dallas (Texas) wohne, freue ich mich unglaublich, mit deutschsprachigen Studierenden und Dozierenden in Kontakt sein zu können. Die deutschsprachige Heimat fehlt mir doch sehr und auch daher ist das Fernstudium ein so grosses Geschenk für mich – es verbindet mich weiterhin mit Daheim.

Was ist das besondere am tsc?

Für mich persönlich ist es ein besonderer Ort, da das tsc eine wunderbare Brücke vom Herz zum Kopf schlägt. Akademisches Studieren mit einem besonderen Fokus auf die persönliche Beziehung mit Gott – das ist selten und so unglaublich wichtig!

«Die deutschsprachige Heimat fehlt mir doch sehr und auch daher ist das Fernstudium ein so grosses Geschenk für mich – es verbindet mich weiterhin mit Daheim.»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Britta Labud

54 Jahre, Deutsche mit langjähriger Schweiz-Erfahrung

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich entwickelte einen Hunger, mehr von Gott zu erfahren. Ein Theologiestudium erschien mir dafür als guter Weg. Daraufhin habe ich nach «Fernstudium Theologie» gegoogelt und unter anderem auch das tsc entdeckt. Beim Stöbern auf der tsc-Internetseiten bin ich auf den Jahreskurs gestossen. Das hat eine tiefe Sehnsucht nach diesem Kurs ausgelöst. Eine Auszeit, die sich mit genau den Themen auseinandersetzt, die mir so wichtig geworden waren. Eine Gemeinschaft, die sich zusammen auf den Weg macht. Ein Wohn- und Lebensort, der diese Gemeinschaft fördert. Und ein Ort mit jungen, begeisterten Menschen, die Lobpreis als Sprache sprechen!
Also bin ich zum tsc-Schnuppertag und habe mich sehr wohl gefühlt. Als wertvoll erlebte ich die Diskussionen in der Jahreskursklasse, die theologische Bandbreite des Stoffes und der Dozentinnen und Dozenten. Stets hatte ich die Wahrnehmung, dass ich als Person wertgeschätzt werde in all meiner «Andersartigkeit», weil ich keinen pietistischen Hintergrund habe.
Nur vom finanziellen und familiären Hintergrund her erschien es mir unmöglich, diesen Traum Realität werden zu lassen. Aber Gott ging mir nach und forderte mich auf, den Schritt aufs Wasser zu tun. Dem bin ich gefolgt und habe Wunder über Wunder erlebt, die es mir ermöglichten, tatsächlich den Jahreskurs mit 60 Prozent aufzunehmen. Meinen Beruf zu 40 Prozent weiter ausüben zu können, war eine grosse Gnade.

Du hast den Jahreskurs absolviert und beginnst nun ein Theologiestudium. Welche Rolle hat der Jahreskurs für deine Entscheidung gespielt?

Der Jahreskurs hat gezeigt, dass immer noch mehr von Gott geht. Und auch, dass ich noch viel lernen kann und viel beizutragen habe zu Gottes Werk. Mich dem Wirken Gottes weiter zur Verfügung zu stellen und auch meinen von Gott geschenkten Verstand mehr in Gottes Dienst zu stellen, ist mir immer stärker ein Anliegen geworden. Daraus entstand die Überzeugung, weiter hier am tsc zu studieren.

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Zu lernen, wie ich das Evangelium kommunizieren kann. Menschen zu erreichen mit der frohen Botschaft, um ihnen das Heil zu ermöglichen. Ihre tiefste Sehnsucht zu erreichen und den Weg zu Gott zu zeigen. Dazu möchte ich mich von Gott verwenden lassen und das kann ich am tsc lernen. Die Theologie vertiefen und meinen Glauben auf ein solides Fundament zu stellen, mit dem ich anderen Menschen begegnen kann.
Theologische Diskussionen führen mit Menschen ähnlicher Sehnsucht, aber anderen Meinungen. Aspekte des Glaubens ausleuchten, die bei mir noch dunkel sind.  Spass haben an der intellektuellen Auseinandersetzung mit Glaubensgeschwistern.

Britta Labud beginnt ihr Theologiestudium als Absolventin des Jahreskurses 2019/20.
Britta Labud beginnt ihr Theologiestudium als Absolventin des Jahreskurses 2019/20.

«Der Jahreskurs hat gezeigt, dass immer noch mehr von Gott geht.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Meinen Verstand und mein Herz zu schulen für die zukünftigen Aufgaben. Im Rahmen des Jahreskurs habe ich entdeckt, dass ich ein Herz für Gemeindepflanzung habe und anscheinend auch einen Ruf. Jedenfalls habe ich mich um Teilnahme an einer Gemeindegründung von Chrischona Schweiz in der Nähe meines alten Wohnortes beworben und bin nun Teil eines Gemeindegründungsteams. Mein Studium habe ich auf dieses Ziel hin ausgerichtet.

Worauf freust du dich am meisten?

Auf die Diskussionen mit den Dozierenden und Studierenden über Gott und die Welt.

Was ist das Besondere am tsc?

Die Vielfalt in der Gemeinschaft, unter den Dozierenden und trotzdem die einende Liebe Jesu unter allen zu spüren.

«Ich will meinen Verstand und mein Herz zu schulen für die zukünftigen Aufgaben, unter anderem als Teil eines Gemeindegründungsteams.»

BA Theologie & Musik

Andrea Maag

24 Jahre, Schweizerin aus dem Emmental

Wie verlief dein Weg ans tsc? Und wie kam es dazu, dass du nun Theologie & Musik studierst?

Im vergangenen Studienjahr 2019/20 besuchte ich die Seminare des Schwerpunkts Worship im Jahreskurs. Dadurch lernte ich das tsc etwas besser kennen. Es gibt auf St. Chrischona viele begeisterte Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten, denen das Lob für Gott, die Gemeinden und der persönliche Glauben wichtig sind. Durch die Begegnung mit ihnen wurde ich angesteckt und motiviert, mich ebenfalls begeistern zu lassen.

Wie hast du deine Leidenschaft für Theologie, die Bibel, deinen Glauben entdeckt?

Durch verschiedene Wege. Wichtig waren für mich die Arbeit in der Jungschar, wo ich lernte, das weiterzugeben, was ich glaube. Und zwar im besten Falle so, dass mein Gegenüber dadurch motiviert und weitergebracht wird. Auch war und ist die Gemeinde für mich ein zentraler Ort, wo ich in meinem persönlichen Glauben inspiriert und herausgefordert werde. Doch der wichtigste Ort für diese Entdeckungen ist und bleibt die Beziehung zu Jesus Christus, die durch sein Wort und wertvolle Gebetszeiten wächst.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Musik?

Ich finde die Mischung perfekt. Beides sind wichtige Themenfelder in meinem Leben, in die ich investieren will und weiterkommen möchte.

Der Jahreskurs Worship hat Andrea Maag zum Studiengang Theologie & Musik geführt.
Der Jahreskurs Worship hat Andrea Maag zum Studiengang Theologie & Musik geführt.

«Theologie & Musik – eine perfekte Mischung!»

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich möchte die Begeisterung an guter Musik in die Gemeinden tragen. Und den Wert erkennen und aufzeigen, der im gemeinsamen Singen und Musizieren liegt.

Worauf freust du dich am meisten?

Für mich ist es ein Privileg, so viele Zeit und Energie in das Studieren von Gottes Wort investieren zu können. Ich freue mich darauf, in meinem persönlichen Glauben sowie musikalisch herausgefordert zu werden und weiterzukommen.

Was ist das Besondere am tsc?

Die enge und wertvolle Gemeinschaft untereinander, bei der man zusammen unterwegs ist, miteinander Schritte wagt und hoffentlich auch weiterkommt.

«Ich möchte die Begeisterung an guter Musik in die Gemeinden tragen. Und den Wert erkennen und aufzeigen, der im gemeinsamen Singen und Musizieren liegt.»

BA Theologie & Musik

Hannah Renz

20 Jahre, aus Deutschland

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich habe einfach «Studiengang Musik und Theologie» gegoogelt und das tsc kam als einziges Ergebnis – da fiel die Entscheidung gar nicht schwer! Und als ich zum Kennenlernen für ein paar Tage vorbeikam, habe ich gemerkt, dass es mir hier echt gut gefällt. Es ist toll, wie am tsc diskutiert und Gemeinschaft gelebt wird.

Wie hast du deine Leidenschaft für Musik entdeckt?

Ich bin da voll reingeboren. Mein Papa ist Musiker, ich durfte alles ausprobieren. Ich habe sogar extra die Schule gewechselt, um im Orchester spielen zu können. Diese Vielfalt, die einen Klang erzeugt, fasziniert mich.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Musik?

Mein Leben lang bin ich bereits gläubig und mache Musik. Beides möchte ich gerne vertiefen, meinen eigenen Weg finden und weiterwachsen. Mein Traum ist es: mit Musik Menschen zu Gott führen. Musik ist genau das, was meine Generation gerade verstärkt anspricht.

Kannst du eine lustige Erfahrung beschreiben, die du auf der Bühne gemacht hast?

Eine meiner lustigen – oder eher peinlichen – Erfahrungen auf der Bühne ist, dass ich in einer falschen Tonart gesungen habe. Ich bin diejenige, die das dann durchzieht und hofft, dass die Band es merkt und mitzieht. In diesem Fall war es so, dass eine der Bandmitglieder ganz aufgehört hat, zu spielen. Zum Glück haben die anderen mitgezogen – und wenigstens hat der Schlagzeuger ungestört weitergespielt. Das war wohl in dem Moment sehr peinlich, aber hinterher sind solche Erlebnisse auch lustig.

Hannah Renz studiert seit 2020 Theologie & Musik am tsc.
Hannah Renz studiert seit 2020 Theologie & Musik am tsc.

«Es ist toll, wie am tsc diskutiert und Gemeinschaft gelebt wird.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Für meine Studienzeit habe ich mir bewusst kein Ziel gesetzt. Ich bin eine Planerin, aber ich will bewusst offen sein, wie Gott mich hier verändert und was entsteht. Mein Wunsch ist es, die Musik ein Teil meiner Arbeit werden zu lassen und nicht nur Hobby zu bleiben. Ich blicke gespannt nach vorne. Auch für Gemeindearbeit oder Mission bin ich offen.

Was hat dich in letzter Zeit begeistert?

In den letzten vier Jahren durfte ich ein Royal Ranger Team leiten, in dem die Teilnehmer zu Beginn sechs Jahre alt waren. Mich hat begeistert, dass ich miterleben durfte, wie sie gewachsen sind. Es war schwer, sie gehen zu lassen. Gleichzeitig war es so ein Privileg, in diesem Wachstumsprozess dabei sein zu dürfen und den auch mitzutragen.

Worauf freust du dich am meisten?

Die Gemeinschaft. Dass es egal ist, woher du kommst, von welcher Gemeinde – jeder hat seinen Platz und Raum, sich zu entfalten. Hier gibt es kein richtig oder falsch, sondern ein Miteinander. Durch die Gemeinschaft kannst du dich auch viel mehr trauen, dich selbst auszuprobieren und dazuzulernen.

«Mein Traum ist es: mit Musik Menschen zu Gott führen. Musik ist genau das, was meine Generation gerade verstärkt anspricht.»

BA Theologie & Pädagogik

Naemi Pfefferle

19 Jahre, aus Deutschland

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Die Pastoren aus meiner Heimatgemeinde haben beide am tsc studiert. Ihre Erfahrungsberichte sowie das Webinar für Studieninteressierte haben mich überzeugt, am tsc zu studieren.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Pädagogik?

Theologie und Pädagogik sind beides Bereiche, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich möchte mir in beiden mehr Wissen aneignen und Grundlagen erarbeiten. In der Gemeinschaft von Christen zu studieren ermöglicht es mit einem Fundament unterschiedlichen Meinungen zu begegnen und miteinander unterwegs sein zu können.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Schritt für Schritt vorwärts gehen. Mein Ziel ist es, mein Wissen zu erweitern und gut ausgerüstet vom tsc zu gehen. Ausserdem bin ich gespannt, welche neuen Wege mir Gott aufzeigt.

Worauf freust du dich am meisten?

Ich bin wissbegierig und freue mich sehr darauf, zu lernen – auch wenn ich weiss, dass es herausfordernd wird.

Naemi Pfefferle studiert seit 2020 Theologie & Pädagogik am tsc.
Naemi Pfefferle studiert seit 2020 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Theologie und Pädagogik sind beides Bereiche, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich möchte mir in beiden mehr Wissen aneignen und Grundlagen erarbeiten.»

tsc-Jahreskurs

Simone Kristin Adt

22 Jahre, aus Deutschland

Was hast du vor dem Jahreskurs gemacht?

Ich habe beim SCM Verlag meine Ausbildung gemacht und zwei Jahre im Musikbereich in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet. Anfang 2020 habe ich die Abteilung gewechselt und seither acht Monate im Buchbereich gearbeitet als Assistentin des Verlagsleiters.

Was begeistert dich am tsc-Jahreskurs?

Ich finde es mega, dass es im Jahreskurs den Schwerpunkt Worship gibt! Und ich freue mich sehr darauf, viel über Jesus, die Bibel, den Lobpreis als Lebenshaltung und noch vieles mehr zu lernen.

Mit welchem Ziel beginnst du den Jahreskurs?

Während des Jahreskurses möchte ich mir bewusst Zeit dafür nehmen, Jesus besser kennen zu lernen, ihm den Raum in meinem Leben zu geben, der ihm zusteht. Und darauf zu hören, was er mit mir vorhat. Ich freue mich sehr darauf, in Gemeinschaft mit den anderen am tsc zu lernen, auszutauschen, Gemeinde zu leben und Musik zu machen.

Was hat dich in letzter Zeit begeistert?

Begeistert war ich in letzter Zeit vor allem von meiner Familie und meinen Freunden. Sie haben mich dazu ermutigt, den Schritt zu gehen und den Jahreskurs zu machen. Ausserdem haben sie mir fleissig bei meinem Umzug auf den Chrischona Campus geholfen.

Was ist das Besondere am tsc?

Die Offenheit und Freundlichkeit, die einem entgegengebracht wird – egal, mit wem man spricht. Man fühlt sich gleich dazugehörig und freut sich darauf, hier Zeit zu verbringen.

Simone Kristin Adt hat den tsc-Jahreskurs 2020/21 mit Schwerpunkt Worship gewählt.
Simone Kristin Adt hat den tsc-Jahreskurs 2020/21 mit Schwerpunkt Worship gewählt.

«Während des Jahreskurses möchte ich mir bewusst Zeit dafür nehmen, Jesus besser kennen zu lernen, ihm den Raum in meinem Leben zu geben, der ihm zusteht. Und darauf zu hören, was er mit mir vorhat.»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 11.–12.03.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 16.02.2022, 18–19.30 Uhr.