tsc-Ersties 2021: Dorothea, Ruben, Debora, Florian und Beatrice (1500x500px)

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

Erstie-Interviews 2021

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

39 neue Studentinnen und Studenten haben zum Start des Studienjahres 2021/22 ein Studium oder den Jahreskurs am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) begonnen. In Kurzinterviews berichten sie von ihrem persönlichen Weg ans tsc. Sie beschreiben ihre Vorfreude und nennen die Ziele, mit denen sie ihr Studium beginnen.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Dorothea Ulm

51 Jahre, Gemeindereferentin in Langenzenn (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vor ca. zwei Jahren sagte ich Gott, dass ich ihm mein Leben nochmal neu anvertraue und bereit bin, für ihn neue Wege zu gehen. Kurze Zeit später bekam ich ein Angebot, als Gemeindereferentin in einer kleinen Gemeinde zu arbeiten. Ich suchte nach einer Möglichkeit, die wichtigsten Grundlagen zu erlernen und informierte mich bei einem Kongress am tsc-Stand. Kurze Zeit später belegte ich mit grosser Begeisterung Online-Kurse. In der kommenden Zeit öffnete Gott mir immer wieder Türen. Das ermutigte mich, jetzt das Fernstudium zu beginnen.

Du hast bereits die Module Griechisch und Bibel in ihrer Geschichte als Online-Kurse absolviert. Wie wichtig war dieser Vorlauf für deine Entscheidung für das Fernstudium? Und was hast du dabei gelernt?

Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin. Die Schulzeit liegt bei mir ja schon etwas zurück. Das Studium forderte zwar viel Disziplin, Zeit und die Bereitschaft wissenschaftlich zu arbeiten, eröffnete aber auch den Raum, den persönlichen Glauben zu hinterfragen, zu überdenken und neu über die Grösse Gottes zu staunen. Es beeinflusste sowohl meine Beziehung zu Gott als auch zu anderen Menschen.

Du engagierst dich bereit seit Jahrzehnten an der Seite deines Mannes Volker Ulm (1. Vorsitzender im Hensoltshöher Gemeinschaftsverband) in der Gemeindearbeit. Was möchtest du im Fernstudium Neues darüber lernen?

Unsere Welt unterliegt einem ständigen Wandel, das macht auch vor der Gemeinde Jesu nicht halt. Darum freue ich mich, neue Impulse rund um Gemeindebau und Gemeindegründung zu erfahren, aber auch die Grundlagen zu erlernen, die Bibel auszulegen und Glaubensfragen zu reflektieren.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Natürlich will ich das Studium abschliessen und das Gelernte in der Gemeindepraxis umsetzen können. Ich möchte Menschen mit Jesus in Kontakt bringen und sie auf dem Weg der Nachfolge begleiten.

Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.
Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.

«Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin.»

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder

Was ist das Besondere am tsc?

Das Besondere ist für mich die herzliche und offene Atmosphäre, die am tsc herrscht. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mal wieder auf dem «Berg» sein kann und nicht nur über den Computer am tsc-Leben teilnehme. Das muss man erlebt haben!

Deine Tochter Ann-Sophie studiert neu Theologie & Musik. Dass Mutter und Tochter gemeinsam als Studentinnen am tsc studieren, ist ziemlich einmalig. Wie kam es dazu?

Von Anfang an habe ich unseren Kindern begeistert von meinem Studium erzählt. Als ich zu einer Prüfung ans tsc reiste, begleitete Ann-Sophie mich. Auch sie wurde von der freundlichen und ermutigenden Art dort angesprochen und der einzigartige Studiengang Theologie & Musik hat sie überzeugt. Jetzt freuen wir uns auf die coole Zeit, miteinander am tsc zu studieren.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Fernstudiums am meisten?

Auf die vielen neuen Impulse und darauf jede Menge Neues über Gott zu entdecken.

«Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Ruben Sommer

21 Jahre, aus Strengelbach (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Meine Entscheidung, am tsc Theologie zu studieren, war ein zweijähriger Prozess. Denn nach meiner Ausbildung zur «Fachmaturität Kommunikation» hatte ich zunächst das Ziel, Journalist zu werden. Nachdem ich durch einen längeren Prozess feststellte, dass zwar mein Kopf dabei war, aber mein Herz nicht, kam das Thema Theologie wieder auf den Tisch und unter anderem auch das tsc.

Warum hast du dich für den Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie entschieden?

«Wir können nicht nicht kommunizieren.» (P. Watzlawick) Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir uns damit auseinandersetzen. Ohne Kommunikation gibt es keine menschliche Interaktion.

Während meines Praktikums beim Radio habe ich herausgefunden: Fragen macht dich nicht unwissend, sondern öffnet Türen. Ich konnte einfach Fachleute anrufen und sagen: «Ich bin vom Radio und ich würde voll gerne mal wissen, wie das geht?» Und das ist dann mega spannend, was du dann erfährst. Es ist horizonterweiternd und augenöffnend.
Durch meinen ursprünglichen Wunsch, Journalist zu werden, bringe ich eine Offenheit und gewisse Neugier mit. Journalisten behalten ihre Erkenntnisse nicht für sich. Genau diese Leidenschaft teile ich, wenn ich etwas Neues in der Bibel entdecke, verspüre ich den Drang, es auch weiterzuerzählen. Ich möchte mich gerne auf intellektuelle Weise mit dem Glauben auseinandersetzen, ihn selbst besser verstehen, ihn aus anderen Perspektiven kennenlernen und selbstständig Bibeltexte auslegen und recherchieren können.

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie?

Kommunikation begeistert mich allgemein, da sie etwas Lebendiges ist. Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander. Ich bin gespannt, Veränderung erleben zu dürfen, denn das ist auch etwas, dass unser Glaube braucht: dass wir kommunizieren und uns weiterentwickeln. So, wie wir uns entwickeln, entwickelt sich auch unsere Perspektive und unser Glaube.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Ziel ist es, dass ich in den nächsten drei Jahren einen Ort finde, wo ich meine Gaben einsetzen kann. Und mein Gebet ist es, dass Gott mir einen Weg zeigt.

Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.
Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.

«Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander.»

BA Theologie & Pädagogik

Debora Wettstein

19 Jahre, aus Gerlikon (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Dadurch, dass meine Schwester bereits hier studiert hat, kannte ich den Berg und das tsc schon etwas. Und die Schnuppertage haben meine Entscheidung, am tsc zu studieren, auch noch einmal bestätigt. Ich freue mich, hier zu studieren und ich finde es echt bereichernd, dass drei unterschiedliche Fachbereiche mit Theologie verbunden werden.

Warum studierst du Theologie & Pädagogik?

Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik. Denn der Glaube vermittelt so viele gute Werte, an denen sich auch die Welt oft auch ein Beispiel nimmt.

Ich habe die Ausbildung zur Fachfrau Betreuung gemacht und bei gewissen Unterrichtsinhalten habe ich mir Fragen gestellt. Etwa beim Zitat: «Der Mensch ist gut». Ist der Mensch wirklich gut? Wer gibt dem Menschen überhaupt Wert? Darum freue ich mich aufs Studium am tsc, weil die Pädagogik gegründet ist auf den christlichen Glauben und somit ein festes Fundament hat.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Während dieses Studiums stelle ich mich Gott zur Verfügung. Ich möchte mir Zeit nehmen für ihn und in der Beziehung zu ihm wachsen. Ich vertraue darauf, dass er mir durch das Studium zeigt, wo mein Weg hingeht. Es macht mir grosse Freude mit Kindern zusammenzuarbeiten, aber ich bin auch offen, noch weitere Gaben zu entdecken. Ich möchte mir die nötigen Werkzeuge aneignen, die ich später gebrauchen kann und ausgerüstet sein für das, was nachher kommt.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Studiums am meisten?

Ich freu mich mega auf die Gemeinschaft unter den Studentinnen und Studenten, dass wir gemeinsam füreinander da sind und miteinander vorwärtsgehen. Ausserdem freue ich mich darauf, tiefer in Glaubensthemen abtauchen zu können.

Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.
Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik.»

BA Theologie & Musik

Florian Polifke

28 Jahre, aus Warstein (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Als operativer Logistikleiter war ich für 60 bis 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Ich habe es als Privileg erlebt und da ist es nicht erstaunlich, dass so mancher über meinen Entschluss zu studieren verwundert und überrascht war. Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen und scheue nicht davor zurück, dabei bis an meine Grenzen zu gehen. Auf den Ruf einzugehen und es zu wagen, ist herausfordernd – und ich möchte Leute ermutigen: Seid mutig und vertraut Gottes Plänen!

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Theologie & Musik?

Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.

  • Theologie: Was denke ich über Gott? Ich darf tiefer in die Materie einsteigen. Wer ist Gott? Ich will in meiner Beziehung zu Gott wachsen und mich und mein Gottesbild herausfordern lassen.
  • Musik: Ich freue mich, meine musikalischen Fähigkeiten auszubauen – sei es in der Band, in Musiktheorie oder in anderen Modulen. Mein Hauptfach ist Gesang und mein Nebenfach Klavier – auch hier bin ich schon gespannt, Neues zu entdecken, zu wachsen und mich dabei herausfordern zu lassen.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Hauptziel ist es, geistlich und persönlich zu reifen. Ich habe noch keine Ahnung, was ich nach meinem Studium machen möchte. Aber ich glaube, dass der Herr mich persönlich und geistlich herausfordern will, ihn besser kennenzulernen. Der «heilige Berg St. Chrischona» ist für mich ein Ort, an dem man Gott auch noch mal anders begegnen kann. Ein Gemeinschaftsgefühl, das durch Menschen mit Ehrlichkeit und brennender Leidenschaft für Gott geprägt ist. Ich freue mich, neue Leute kennenzulernen, die die gleiche Leidenschaft und den gleichen Fokus teilen.

Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.
Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.

«Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.»

tsc-Jahreskurs

Beatrice Strässle

52 Jahre, aus Zeiningen (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Im Januar 2021 bin ich einer Online-Bibelgruppe beigetreten, in der zufälligerweise die Ehefrau eines tsc-Dozenten mit dabei war. Sie hat mich ermutigt, einfach mal hinzugehen und mir das tsc anzugucken. Das habe ich erstmal nicht gemacht. Dann habe ich aber von meiner Schwägerin mitbekommen, dass das tsc wieder live Schnuppertage anbieten kann. Und dann bin ich angekommen – und musste gar nicht mehr überlegen – ich war so begeistert!
Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!

Warum nimmst du am tsc-Jahreskurs teil?

In den letzten Jahren durfte ich verschiedene Konfessionen erleben. Dies forderte mich heraus, mich kritisch mit meinem Glauben auseinanderzusetzen und eine Vielfalt und Lebendigkeit des Glaubens zu entdecken. Durch meinen Wunsch, mich auch in meiner Gemeinde einzubringen, kam es dazu, dass ich die katechetische Ausbildung absolvierte. Es war eine herausfordernde Zeit, gefüllt mit vielen neuen Fremdwörtern und Prüfungen.
Jetzt freue ich mich sehr, dass ich beim tsc einen Ort gefunden habe, an dem ich für ein ganzes Jahr lernen darf – ohne Prüfungen absolvieren zu müssen. Und ich habe die Möglichkeit, weiterhin bei meiner Familie zu sein und zugleich die Gemeinschaft hier mit anderen Christen zu erleben.

Worauf freust du dich zu Beginn des tsc-Jahreskurses am meisten?

Vor zwölf Jahren besuchte ich einen Alphalive-Kurs und durfte den Glauben neu kennenlernen und eine neue Beziehung zu Gott aufbauen. Dabei bekam ich auch meine erste Bibel geschenkt, denn zuvor hatte ich noch nie eine eigene besessen. Meine Neugier wuchs und auf meinem Weg die Bibel zu entdecken, kamen viele Fragen auf. Seitdem beschäftigen mich der Glaube und die Bibel sehr. Ich freue mich auf eine Zeit am tsc, in der ich mich mit vielen Leuten darüber austauschen darf und die Bibel – das Grosse und Ganze von der Schöpfung bis hin zur Offenbarung – besser kennenlernen kann.

Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.
Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.

«Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss): Der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat): Er ist beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis): individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22.–23.10.2021.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 17.11.2021, 18–19.30 Uhr.
Die Studentinnen und Studenten im Bachelor-Studiengang Theologie & Musik stellen die grösste Gruppe im Studienjahr 2021/22.

Start ins Theologiestudium mit guten Tipps

tsc beginnt Studienjahr 2021/22 mit 39 neuen Studierenden

Start ins Theologiestudium mit guten Tipps

Kommen die «Ersties», geht das Theologiestudium wieder los! So lautet die Regel zum Beginn jedes Studienjahres am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Anfang September 2021 hiess die Studiengemeinschaft 39 neue Studierende und 22 Gasthörende herzlich willkommen. Zum Start bekamen sie gute Tipps für ein erfolgreiches Studium.

Kommunikative Theologie begeistert

Eine der Besonderheiten am tsc ist die Kommunikative Theologie. Sie will mit und über Gott ins Gespräch kommen. Diese Art, Theologie zu betreiben, zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Bachelorstudiengänge und den tsc-Jahreskurs. Sie ist auch einer der Gründe, sich für ein Studium am tsc zu entscheiden. Dorothea Ulm, eine neue Studentin im Fernstudium Theologie, erklärte: «Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden.»

Tipps von Thomas Härry

Bei den Einführungstagen vor dem Studienstart 2021 ging es um wichtige Grundlagen, um diese Kommunikative Theologie studieren zu können, darunter: Selbstführung, Zeitmanagement, Umgang mit Krisen und Förderung von Reifeprozessen.

Das tsc hatte deshalb Thomas Härry als Referenten eingeladen. Der Schweizer Theologe ist mit seinen Büchern über Selbstführung bekannt geworden (z. B.: «Von der Kunst, sich selbst zu führen»). Er gab der tsc-Studiengemeinschaft viele Tipps, wie sie die anstehenden Herausforderungen des Theologiestudiums bewältigen können. Aus dem Judentum lernen könne man beispielsweise eine Haltung der Anbetung. «Theologie ist dann eine gute, wenn sie mich in die Nachfolge führt», erklärte Thomas Härry weiter. Ausserdem hatte er zahlreiche Praxistipps auf Lager: Lies die Bibel unvoreingenommen, entwickle eine Denkweise der Neugier, achte auf dich selbst. Immer wieder berichtete er aus seinem persönlichen Leben und gab Beispiele, wie seine Tipps konkret umgesetzt werden können.

tsc-Angebote, um geistlich emotional zu reifen

Mit teilweise neu entwickelten Angeboten will das Theologische Seminar St. Chrischona seine Studierenden bei ihren Lern- und Reifeprozessen unterstützen. Dazu stellte Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, ein Konzept vor. Dieses besteht aus Kleingruppenangeboten, Kreativ-Gottesdiensten und Praxisräumen Kommunikativer Theologie, zum Beispiel Diskussionsforen zu brennenden Themen. «Theologie studieren verlangt geistlich emotionales Reifen. Das wird sehr persönlich, man muss Widersprüche aushalten und sich kritischen Fragen stellen», erklärte er den Hintergedanken. Zwar seien Reifeprozesse nur schwer zu messen und nicht zu garantieren, aber das tsc könne die nötigen Voraussetzungen dafür schaffen. «Wir wollen den Studierenden aktiv einen Raum geben, um weiterzukommen», so der Rektor des tsc.

40 Prozent der tsc-Studiengemeinschaft sind Neue

Viel beitragen zu persönlichen Reifeprozessen wird erfahrungsgemäss die tsc-Studiengemeinschaft. Sie bildete sich zum Beginn des Studienjahres 2021/22 wieder ganz neu. 135 Studierende und Gasthörende zählt das tsc aktuell. Rund 40 Prozent von ihnen sind frisch hinzugekommen. Umso wichtiger sind die Einführungstage, um sich kennenzulernen. Dazu gab es eine ganze Reihe von Anlässen und Angeboten, beispielsweise eine Art «Speed-Dating», ein buntes Kostümfest und gemeinsame Essen. Das fröhliche Miteinander trug viel zu einer positiven Atmosphäre bei. So gelang der Start ins neue Studienjahr 2021/22.

Thomas Härry gibt den Studentinnen und Studenten des tsc praktische Tipps, wie sie das Theologiestudium meistern können.
Thomas Härry gibt den Studentinnen und Studenten des tsc praktische Tipps, wie sie das Theologiestudium meistern können.
Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) erklärt das neue Konzept des tsc, geistlich emotionale Reifeprozesse zu unterstützen.
Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) erklärt das neue Konzept des tsc, geistlich emotionale Reifeprozesse zu unterstützen.
Das gegenseitige Kennenlernen ist ein wichtiges Ziel der Einführungstage am tsc.
Das gegenseitige Kennenlernen ist ein wichtiges Ziel der Einführungstage am tsc.

tsc-Konzept für geistlich emotionales Reifen

    1. Lebensgruppen im 1. Semester für Ersties, Ziel: Ankommen
    2. Kleingruppenangebot von September bis März von René Winkler für Studierende ab dem 2. Studienjahr
    3. Öffentliche Kreativ-Gottesdienste
    4. Praxisräume Kommunikative Theologie, darunter teilweise interne Diskussionsforen zu aktuellen, heiss diskutierten Fragen

BTh Kommunikative Theologie

Präsenz- oder Fernstudium? Der Bachelor-Studiengang Kommunikative Theologie lässt sich auf beiden Wegen studieren. Für das Gruppenfoto zum Beginn des Studienjahres 2021/22 versammeln sich die Studierenden aus beiden Modi gemeinsam.
Präsenz- oder Fernstudium? Der Bachelor-Studiengang Kommunikative Theologie lässt sich auf beiden Wegen studieren. Für das Gruppenfoto zum Beginn des Studienjahres 2021/22 versammeln sich die Studierenden aus beiden Modi gemeinsam.

BA Theologie & Pädagogik

Die Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs Theologie & Pädagogik zum Start des Studienjahres 2021/22
Die Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs Theologie & Pädagogik zum Start des Studienjahres 2021/22

BA Theologie & Musik

Die Studentinnen und Studenten im Bachelor-Studiengang Theologie & Musik stellen die grösste Gruppe im Studienjahr 2021/22.
Die Studentinnen und Studenten im Bachelor-Studiengang Theologie & Musik stellen die grösste Gruppe im Studienjahr 2021/22.

tsc-Jahreskurs

Der tsc-Jahreskurs 2021/22 besteht aus 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (1 fehlt auf dem Foto). Sie sind ein Jahr lang intensiv unterwegs mit Jesus Christus, mit der Bibel und miteinander.
Der tsc-Jahreskurs 2021/22 besteht aus 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (1 fehlt auf dem Foto). Sie sind ein Jahr lang intensiv unterwegs mit Jesus Christus, mit der Bibel und miteinander.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss): Der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat): Er ist beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis): individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22.–23.10.2021.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 17.11.2021, 18–19.30 Uhr.
Graduierte mit Sonnenblume: 15 der 21 Bachelorabsolventinnen und -absolventen 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona freuen sich über ihren Studienabschluss.

Dankbarer Blick zurück über die Bachelorurkunden

tsc-Graduierungsfeier 2021

Dankbarer Blick zurück über die Bachelorurkunden

Bei der Graduierungsfeier am 3. September blickte die Abschlussklasse 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) noch einmal auf ihr Studium zurück. Sie präsentierte drei spannende Bachelorarbeiten und erinnerte sich mit einer Prise Wehmut an die prägende Zeit am tsc. Für die Studiengemeinschaft gab’s grossen Dank, für die 21 Absolventinnen und Absolventen gab’s Applaus und ihre Bachelorurkunden.

Qualitäts-Bachelorabschlüsse

Drei Bachelorstudiengänge bietet das tsc an: Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik. Jeder ist validiert von der Middlesex University London – eine seit 25 Jahren bestehende und gewachsene akademische Partnerschaft. Die Absolventinnen und Absolventen des tsc erwerben «Bachelor mit Honours degree» – die höchsten Bachelorabschlüsse, die das britische Bildungssystem kennt. Bei der Graduierungsfeier erhielten die Absolventinnen und Absolventen von den Leiterinnen und Leiter ihrer Studiengänge ihre jeweilige Bachelorurkunden.

Waren Frauen bei der Speisung der 5000 dabei?

Aus jedem der Studiengänge wurde die am besten bewertete Bachelorarbeit präsentiert. Den Anfang machte Franziska Chiavi. Die Absolventin des Bachelorstudiengangs Kommunikative Theologie hatte sich mit der feministischen Hermeneutik auseinandergesetzt, eine Lehre der Bibelauslegung, die die Frau ins Zentrum stellt. Ein Beispiel dafür ist die Speisung der 5000 – in der Heiligen Schrift ist nur die Rede von Männern. Waren also keine Frauen dabei? Doch, vermutet die feministische Hermeneutik. Das sei chancenreich – so Franziska Chiavi – wenn Vorurteile aufgebrochen und weibliche Erfahrungswerte beachtet werden. Kritisch werde es aber dort, wo die Autorität der Bibel als Gottes Wort hinterfragt werde.

Wann ist ein Mann ein Mann?

Geschlechterfragen erörterte auch Micha-David Hirt in seiner Bachelorarbeit im Studiengang Theologie & Pädagogik. Er thematisierte die Essenz des Mannseins – eine aktuelle und für viele junge Männer auch persönlich sehr relevante Frage. Der tsc-Absolvent untersuchte, was Identität konstruiert. «Identität ist ein komplexes Phänomen», stellte er wiederholt fest. Auf der Suche nach bibeltheologischen Antworten analysierte er die Schöpfungsgeschichte und kam zur Überzeugung: «Männer stehen nicht in Konkurrenz zur Frau, sondern ihr gegenüber. In der Ergänzung liegt grosse Stärke.»

Was macht Trostlieder aus?

Eine interdisziplinäre Bachelorarbeit hat Johanna Habel verfasst. Die Absolventin des Studiengangs Theologie & Musik untersuchte sowohl theologisch als auch musikwissenschaftlich, wie Lieder trösten können und was Lieder über Leid besonders macht. Drei Trostlieder aus der Kirchengeschichte untersuchte sie näher, eines davon ist «It Is Well With My Soul» von Horatio Spafford. Dort begründet der Lieddichter den Trost theologisch: «Was immer mein Los ist, du hast mich gelehrt: Meine Seele ist im Frieden damit». Musikalisch hat der Echoeffekt im Chorus eine tröstende, weil sich wiederholende und damit beruhigende Wirkung.

Micha-David Hirt, Franziska Chiavi und Johanna Habel (von links) stellten an der Graduierungsfeier 2021 ihre ausgezeichneten Bachelorarbeiten vor.
Micha-David Hirt, Franziska Chiavi und Johanna Habel (von links) stellten an der Graduierungsfeier 2021 ihre ausgezeichneten Bachelorarbeiten vor.

Bachelorarbeiten von tsc-Studierenden

Jedes Jahr veröffentlicht das Theologische Seminar St. Chrischona ausgewählte und besonders gut benotete Bachelorarbeiten auf seiner Internetseite. So kannst du dich in spannende theologische Themen einlesen und dir ein eigenes Bild machen von der hohen Qualität des Studiums am tsc.

Graduierungsfeier: die einen gehen, die anderen starten

Erst seit wenigen Jahren finden die Graduierungsfeiern des tsc direkt vor dem Start ins neue Studienjahr statt. Dies erzeugt eine besondere Situation. Denn das Publikum besteht nicht nur aus den Absolventinnen und Absolventen mit Familien und Freunden, sondern auch aus den neuen Studierenden des tsc. Während die einen ihr Studium erfolgreich beendet haben und schon die nächste Lebensphase begonnen haben, starten die anderen erst damit. Die Abschlussklasse machte den Neuen dann auch Mut für ihre bevorstehende Zeit und zeigte, wie sie sie meistern können.

Lehrreiche Erfahrungen, schöne Erinnerungen

Stellvertretend für die Abschlussklasse erinnerte sich Rahel Ernst an die zurückliegende Studienzeit. Sie hob besonders die Bedeutung der tsc-Studiengemeinschaft hervor: «Mit Christus im Zentrum haben wir zusammen gebetet, gesungen, uns herausgefordert und ermutigt.» Mit einem Blumenstrauss bedankte sie sich bei den Mitstudierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden des tsc für das gemeinsame Unterwegssein und alle Unterstützung. Vom tsc nehmen die Absolventinnen und Absolventen eben nicht nur Bachelorurkunden, sondern vor allem lehrreiche Erfahrungen und schöne Erinnerungen mit.

Graduierte mit Sonnenblume: 15 der 21 Bachelorabsolventinnen und -absolventen 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona freuen sich über ihren Studienabschluss.
Graduierte mit Sonnenblume: 15 der 21 Bachelorabsolventinnen und -absolventen 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona freuen sich über ihren Studienabschluss.

Infos zu den Bachelorstudiengängen

  • Die Bachelorstudiengänge des Theologischen Seminars St. Chrischona sind von der Middlesex University London validiert. Es handelt sich um anerkannte Bachelorabschlüsse nach hohem europäischem Bildungsstandard.
  • Studierende können den Bachelor in Theologie (Honours) im Präsenz- oder Fernstudium erwerben, ausserdem den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Pädagogik sowie den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Musik.
  • Die Bezeichnung «Honours» bedeutet: Bachelor mit Honours Degree. Der Honours-Bachelor ist der höchste Bachelorabschluss im britischen Bildungssystem. Vom Arbeitsaufwand entspricht er dem im deutschsprachigen Raum bekannten Bologna-Bachelor. Der Honours-Bachelor ist kein akademischer Grad, sondern die Bezeichnung für einen Bachelorstudiengang, der durch eine bestimmte Studienleistung mit entsprechender Note abgeschlossen werden kann (level of honours degree).

Interessiert?

  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 17.11.2021, 18–19.30 Uhr.
  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22.–23.10.2021.
tsc-Aussendungsfeier 2021: Abschlussklasse (1500x1000px)

Auf und davon in den Dienst

tsc-Aussendungsfeier 2021

Auf und davon in den Dienst

29 Absolventinnen und Absolventen verabschiedete das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) am 27. Juni 2021 mit einer coronabedingten Aussendungsfeier im familiären Rahmen. Ganz nach ihrem Motto machen sie sich «auf und davon» in den Dienst in Kirchen, christlichen Gemeinden und Werken.

Aussendung mit weinendem Auge

Den grössten Teil der Aussendungsfeier nahmen die Laudationen und Bibelverszusprachen an die Absolventinnen und Absolventen ein. Fazit dieses Programmteils: Jeder Einzelne war für ein, drei oder mehr Jahre eine Bereicherung der Studiengemeinschaft am tsc. Das Loslassen geschieht deshalb auch mit einem weinenden Auge. «Viel zu schnell ist die Zeit mit euch vergangen», bekannte etwa Susanne Hagen, die Leiterin des Bachelorstudiengangs Theologie & Musik.

Aussendung als Auftrag des tsc

Es ist der Auftrag des Theologischen Seminars St. Chrischona, Menschen auszubilden, um sie wieder auszusenden. Der Fokus liegt auf dem, was sie am tsc lernen, erleben und von dort mitnehmen. Rektor Dr. Benedikt Walker erinnerte die Absolventinnen und Absolventen an einen wichtigen Punkt: «Theologie studieren bedeutet: Wir lernen hinzuhören. Wir hören Gottes Stimme zu, reflektieren, suchen das Gespräch mit anderen und reagieren darauf.» Und René Winkler, der am tsc den Bereich Weiterbildungen leitet, predigte mit Verweis auf Abraham: «Nicht seine Leistung, sondern sein Glaube war entscheidend.» Wie Abraham sei auch die tsc-Abschlussklasse 2021 erwählt und berufen, Menschen Gottes zu sein.

tsc-Aussendungsfeier 2021: Benedikt Walker
Benedikt Walker wünscht den Absolventinnen und Absolventen 2021, dass sie lebenslang auf Gottes Stimme hören.

Wer ein tsc-Studium absolviert, ist gefragt

Fast alle Absolventinnen und Absolventen haben bereits eine Stelle gefunden, mit der sie nach einer Sommerpause starten – mehrheitlich in einer Gemeinde- oder Kirchenarbeit. Das trifft zum Beispiel auf die 34-jährige Franziska Chiavi zu. Sie hat den Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie abgeschlossen und geht als Pastorin in die Chrischona Frauenfeld. Gefragt sind auch die Absolventinnen und Absolventen der kombinierten Bachelor-Studiengänge Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik. Der 28-jährige Micha Habel ist einer der Absolventen der Theologie & Musik. Er hat bereits während seines Studiums als Jugendpastor in der Stami Lörrach gearbeitet und wird das weiter tun.

Corona-Auflagen verhinderten tsc-Jahresfest 2021

Es war das zweite Mal, dass die Corona-Massnahmen ein grosses tsc-Jahresfest verhinderten. Aufgrund der kurz vor der Aussendungsfeier erfolgten Corona-Lockerungen war die Stimmung jedoch gelöst. Jede Absolventin und jeder Absolvent durfte zwei Gäste nach St. Chrischona einladen. Rund 150 Personen vor Ort und weitere rund 400 Personen via Livestream verfolgten die zweieinhalbstündige Feier.

Zwei Musikvideos des tsc-Chors feierten Premiere

Im Gegensatz zur Aussendung 2020 durfte 2021 wieder gesungen werden. Überhaupt nahm die Musik viel Raum ein während der Aussendungsfeier. Kleine Ensembles aus dem Studiengang Theologie & Musik trugen Lieder vor. Und am Ende feierten zwei Musikvideos des tsc-Chors ihre Premieren: «Vater unser» und «Lean on Me», jeweils mit grosser Beteiligung der tsc-Abschlussklasse. Diese können weiterhin auf dem Youtube-Kanal des tsc angesehen werden.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss): Der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat): Er ist beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis): individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22.–23.10.2021.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 17.11.2021, 18–19.30 Uhr.
tsc-Abschlussgottesdienst Frühlingssemester 2021

Corona-Studienjahr endet mit Dankbarkeit

Abschlussgottesdienst Frühlingssemester 2021 am tsc

Corona-Studienjahr endet mit Dankbarkeit

Nach vielen Corona-Herausforderungen endete das Studienjahr 2020/21 am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) Ende Mai schliesslich so, wie es September begonnen hatte: mit dem Lobpreis Gottes im Freien bei strahlendem Sonnenschein. Dass die bisherige Corona-Zeit aber Spuren hinterlassen hat, machte der Abschlussgottesdienst deutlich.

«Nicht durch Heer oder Kraft»

Er stand unter dem Bibelwort aus Sacharja 4,6: «Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.» Einige Studentinnen und Studenten berichteten der Studiengemeinschaft des tsc von ihren Erlebnissen mit Gott.

«Dankbar für das Lernfeld Corona»

Corona war mehrfach Thema. Gott sei Dank ist am tsc bislang niemand schwer daran erkrankt. Es gab jedoch vereinzelte Corona-Fälle. Eine Studentin erinnerte an die herausfordernde Quarantäne-Zeit, die einige durchmachen mussten. Sie fand damals Frieden über die Situation, nachdem sie Jesus Christus um Hilfe angefleht hatte. Auch Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, blickte auf die Corona-Zeit zurück. Er hat gelernt, mit den unklaren und wechselnden Bedingungen klarzukommen und nun weniger Angst, Fehler zu machen. «Im Rückblick bin ich dankbar für das Lernfeld Corona – auch wenn ich es mir nicht nochmal wünsche», sagte der Rektor.

Wie Corona das Studienjahr prägte

Die Corona-Massnahmen prägten das gesamte Studienjahr 2020/21. Nach einem hoffnungsvollen Start mit Präsenzstudium im September 2020 folgte im November in der zweiten Corona-Welle der Wechsel in den Online-Modus. Danach konnten erst Ende April 2021 wieder Kurse im Präsenzmodus durchgeführt werden. Diese Umstellungen waren jeweils für die Studierenden und die Dozierenden mit Herausforderungen verbunden. So mussten die Dozentinnen und Dozenten beispielsweise die Methodik des Unterrichts umstellen und teilweise Unterrichtsinhalte ganz neu vermitteln. Mit grossem Einsatz und der Unterstützung durch die Möglichkeiten der Online-Lernplattform Moodle gelang dies letztlich gut.

Grosse Freude über Corona-Lockerungen

Schwieriger war es für die Studiengemeinschaft. Aus gemeinsamen Gottesdiensten, Gebetskreisen, Essen und Veranstaltungen zieht sie normalerweise viel ihrer Stärke. Aufgrund der Corona-Massnahmen waren diese Treffen entweder gar nicht oder nur über das Internet möglich. Gross war deshalb die Freude über die ersten Corona-Lockerungen Ende April 2021. Wegen des sommerlichen Wetters konnte die Studiengemeinschaft den Abschlussgottesdienst schliesslich sogar im Freien feiern und unter Einhaltung eines Abstands wieder singen. Laut ertönte der Lobpreis: «Und es ist Kraft im Kreuze Jesu!» Diese Glaubensaussage bleibt gültig – auch in der nächsten Phase der Corona-Pandemie oder der nächsten Krise.

tsc-Abschlussgottesdienst Frühlingssemester 2021
Im Freien feiert die Studiengemeinschaft des tsc den Abschlussgottesdienst des Frühlingssemesters 2021. Er steht unter dem Bibelwort aus Sacharja 4,6: «Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.»
tsc-Abschlussgottesdienst Frühlingssemester 2021: Rektor Dr. Benedikt Walker
Rektor Dr. Benedikt Walker ist dankbar für Lernerfahrungen, die er in der Corona-Zeit gemacht hat.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss): Der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat): Er ist beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis): individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22.–23.10.2021.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 17.11.2021, 18–19.30 Uhr.
Logo des Gnadauer Bündnisses für Lernen und Arbeiten im Gnadauer Verband (1500x500px)

Benedikt Walker im Vorstand des Gnadauer Bündnisses

tsc-Engagement im Gnadauer Gemeinschaftsverband in Deutschland

Rektor Dr. Benedikt Walker in den Vorstand des Gnadauer Bündnisses gewählt

Dr. Benedikt Walker, der Rektor des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc), ist am 4. Mai 2021 in den Vorstand des Gnadauer Bündnisses für Lernen und Arbeiten im Gnadauer Gemeinschaftsverband in Deutschland gewählt worden. Ihm liegt viel an einer engen Verzahnung zwischen Ausbildung und Gemeindearbeit.

Welche Erwartungen haben Gemeinden an Alumni theologischer Ausbildungsstätten?

Dr. Benedikt Walker liegt viel an einer engen Verzahnung zwischen Ausbildung und Gemeindearbeit. Er sagt: «Mir ist wichtig zu erfahren, welche Erwartungen Gemeinden und Verbände an Absolventen theologischer Ausbildungsstätten haben. Ich möchte erspüren, wie Gemeinschaftsarbeit perspektivisch in den nächsten Jahren aussieht – um in der Ausbildung die richtigen Weichen stellen zu können.»

Enge Verbindung von tsc und Gnadauer Verband

Mit der Gemeinschaftsbewegung in Deutschland ist das tsc mit seiner über 180-jährigen Geschichte eng verbunden. «Es freut mich, im Vorstand des Gnadauer Bündnisses dieser Verbundenheit Ausdruck zu verleihen», sagt Dr. Benedikt Walker. Viele Absolventinnen und Absolventen des tsc arbeiten in Gemeinden und Werken innerhalb des Gnadauer Verbandes. Etwa die Hälfte der Studierenden auf St. Chrischona kommen aus Deutschland. Das tsc hat sich immer auch als Ausbildungsstätte innerhalb der Gemeinschaftsbewegung verstanden. Deshalb ist das tsc selbstverständlich Mitglied im Gnadauer Gemeinschaftsverband und gehört zu den Gründungsmitgliedern des Gnadauer Bündnisses für Lernen und Arbeiten im Gnadauer Gemeinschaftsverband.

Dr. Benedikt Walker, Rektor tsc
Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) ist in den Vorstand des Gnadauer Bündnisses für Lernen und Arbeiten im Gnadauer Gemeinschaftsverband in Deutschland gewählt worden.

Frank Spatz: «tsc ist wichtiger Partner»

Für Frank Spatz, Generalsekretär des Gnadauer Verbandes, ist das tsc ein wichtiger Partner im Spektrum der Ausbildungsstätten im Gemeinschaftsverband. Er sagt: «Deshalb schätzen wir es sehr, dass Benedikt Walker mit uns die Ausbildungslandschaft und die Arbeitsbedingungen im Gnadauer Verband weiterentwickelt.»

Von Seiten des tsc engagiert sich ausserdem bereits seit Jahren René Winkler, Leiter Weiterbildung am tsc, im Vorstand des Gnadauer Verbandes. Dort leitet er aktuell das Projektteam des Gnadauer Zukunftsprozesses «Weites Land».

Was macht das Gnadauer Bündnis?

Logo des Gnadauer Bündnisses für Lernen und Arbeiten im Gnadauer Verband (500x500px)

Das Gnadauer Bündnis setzt qualitative Standards für Ausbildung und hauptamtliche Beschäftigung im Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband. Dabei geht es um Ausbildungsinhalte und Diversifikation in der Ausbildung, strukturierte, begleitete Übergänge aus der Ausbildung in die Berufstätigkeit sowie konkrete Arbeitsbedingungen. Das Bündnis benennt Mindestgrössen für Vergütung, freie Tage, Fortbildungszeiten, regelt die Vertretung von Hauptamtlichen in Leitungsgremien und vermittelt berufliche Perspektiven.

Im Mai 2021 gehören dem Gnadauer Bündnis 21 Gemeindeverbände und Werke sowie 7 theologische Ausbildungsstätten an.

Die tsc-Beteiligten am Review freuen sich über die Neu-Validierung der Bachelor-Studiengänge bis 2027.

Viel Lob für verbesserte Studiengänge

Middlesex University validiert tsc-Bachelor-Studiengänge bis 2027

Viel Lob für verbesserte Studiengänge

Eine grosse Prüfung hat das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) bestanden. Am 28. April 2021 wurden seine drei Bachelor-Studiengänge Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik durch die Middlesex University London für die nächsten sechs Jahre validiert.

Partnerschaft zwischen tsc und Middlesex University

Der Überprüfungsprozess (englisch: «Review») dient der Qualitätssicherung und der Weiterentwicklung des tsc-Studienangebots. Alle sechs Jahre muss das Theologische Seminar St. Chrischona diesen Prozess als akademischer Partner der Middlesex University durchlaufen. Der Vorteil dieser Kooperation: Die tsc-Studierenden können international anerkannte Bachelor-Abschlüsse einer renommierten britischen Universität erwerben.

tsc wird hohe Studienqualität bescheinigt

Dr. Dr. Beat Schweitzer ist Leiter des Bachelor-Studiengangs Kommunikative Theologie am tsc. Als Projektleiter ist er verantwortlich für den erfolgreichen Review 2021. Dessen Ergebnis fasst er so zusammen: «Die Middlesex University London und externe Prüfer haben uns als tsc erneut eine hohe Studienqualität bescheinigt. Ich bin sehr zufrieden, dass wir unsere Bachelor-Studiengänge in verbesserter Form weitere sechs Jahre anbieten können.»

Verkündigungskompetenz wird gestärkt

Durch den Review kommt es ab dem Studienjahr 2021/22 zu Verbesserungen in allen drei Bachelor-Studiengängen. Gestärkt werden die Kommunikative Theologie – das Markenzeichen des tsc – und die Verkündigungskompetenz. Die Studierenden erhalten neu bereits im zweiten Jahr eine grundlegende Predigtausbildung, damit sie im dritten Jahr mehr Predigtpraxis bekommen können. «Das ist eine Folge unserer Gespräche mit den Partnern im tsc-Netzwerk. Eine gute Predigtausbildung ist das wichtigste Bedürfnis der Gemeinden», erklärt Beat Schweitzer. Im Bachelor-Studiengang Theologie & Pädagogik gibt es im ersten Jahr ein neues Pflichtmodul «Jugend & Medien», das gemeinsam mit der Fachstelle Mediensucht «return» in Hannover entwickelt wird. Im Bachelor-Studiengang Theologie & Musik wird es unter anderem eine neue «Musik-Master-Klasse» geben, um die musikalische Leitungskompetenz der Studierenden zu stärken.

Die tsc-Beteiligten am Review freuen sich über die Neu-Validierung der Bachelor-Studiengänge bis 2027.
Die tsc-Beteiligten am Review freuen sich über die Neu-Validierung der Bachelor-Studiengänge bis 2027.
Dr. Dr. Beat Schweitzer, Studiengangsleiter Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie am tsc
Dr. Dr. Beat Schweitzer ist Studiengangsleiter Kommunikative Theologie und Dozent für Ethik am tsc.

«Enthusiastische Studierende, familiäre Studienatmosphäre»

Das tsc hat viel Lob erhalten von den Vertreterinnen und Vertretern der Middlesex University. Der enge Kontakt und intensive Austausch mit den Studierenden hat sie beeindruckt. «Die Middlesex-Vertreter schwärmten von unseren enthusiastischen Studierenden und unserer aussergewöhnlich familiären Studienatmosphäre», sagt Beat Schweitzer. Pluspunkte sammelte das tsc zudem beim Fernstudium Theologie. Hier lobten sie die hohe Qualität und die persönliche Betreuung durch die E-Dozierenden.

Am tsc herrscht eine familiäre Studienatmosphäre.
Am tsc herrscht eine familiäre Studienatmosphäre.

Interessiert?

  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Studiengangsleitenden deine Fragen direkt stellen. Die nächsten Termine: 18.05. und 15.06.2021, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr.
  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22. bis 23. Oktober 2021.

Infos zum tsc-Studienangebot

Durch die Kooperation mit der Middlesex University London können Studierende am tsc den Bachelor in Theologie im Präsenz- oder Fernstudium, den Bachelor of Arts in Theologie & Pädagogik sowie den Bachelor of Arts in Theologie & Musik erwerben. Zum tsc-Studienangebot gehören ausserdem der tsc-Jahreskurs als Orientierungsjahr und Online-Kurse zur individuellen Weiterbildung.

tsc-Eröffnungsgottesdienst des Frühlingssemesters 2021 (1500x500px)

Mit Bachkantate ins Frühlingssemester 2021

Semestereröffnungs-Gottesdienst am tsc

Mit Bachkantate ins Frühlingssemester 2021

Die Kantate «Barmherziges Herze der ewigen Liebe» (BWV 185) von Johann Sebastian Bach stand am Beginn des Frühlingssemesters 2021 am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte, verlas ihren Text im Semestereröffnungs-Gottesdienst vor 50 Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden.

«Das ist der Christen Kunst»

Die Jahreslosung 2021 aus Lukas 6,36 hatte Claudius Buser darauf gebracht. Sie lautet: «Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist». Die Bachkantate «Barmherziges Herze der ewigen Liebe» nimmt viele biblische Themen zur Barmherzigkeit auf. In der Form der barocken Dichtkunst heisst es beispielsweise: «Das ist der Christen Kunst: Nur Gott und sich erkennen, von wahrer Liebe brennen, nicht unzulässig richten, noch fremdes Tun vernichten, des Nächsten nicht vergessen, mit reichem Masse messen: Das macht bei Gott und Menschen Gunst, das ist der Christen Kunst.»

Claudius Buser wünschte der Studiengemeinschaft am tsc, dass sie diese Kunst der Christen im neuen Semester immer wieder einüben. Dazu werde es genug Gelegenheiten geben. «Corona wird uns noch einiges abringen. Dennoch: Lasst uns das neue Semester mit echtem Ernst und echter Vorfreude anpacken», so Claudius Buser.

Unterricht läuft über das Internet

Weiterhin prägen die Corona-Massnahmen das Studieren und Leben am tsc. Der Unterricht findet fast ausschliesslich über das Internet statt. Wegen der Verpflichtung zum Home Office sind Dozierende und Mitarbeitende zudem nur punktuell auf dem Chrischona Campus anzutreffen. Umso mehr schätzt es die Studiengemeinschaft, in regelmässigen Gottesdiensten mit bis zu 50 Personen zusammenkommen zu können. Auch wenn dabei Maskentragepflicht sowie Abstandsregeln gelten und der Gemeindegesang untersagt ist. Erleichtert wird die Einhaltung der Massnahmen aufgrund der räumlichen Grösse des Konferenzzentrums auf dem Chrischona Campus. Durch eine coronakonforme Sitzordnung ist das Einhalten der Regeln unproblematisch.

Mit Pinzette und Maske verteilt Claudius Buser die Oblaten während des Abendmahls beim Semester-Eröffnungsgottesdienst 2021.
Mit Pinzette und Maske verteilt Claudius Buser die Oblaten während des Abendmahls beim Semester-Eröffnungsgottesdienst 2021.

Konstruktiver Umgang mit Corona

Überhaupt herrscht am tsc eine Stimmung vor, die konstruktiv mit den Corona-Herausforderungen umgehen will. Rektor Benedikt Walker lobte diese Einstellung in seiner Info-Mail zum Start des Frühlingssemesters. Konkret nannte er die Idee der Einrichtung eines Online-Pausenraums in der Videotelefonie-Software «Teams», der dem sozialen Miteinander gut tue. Ausserdem erklärte er: «Die bisherigen Erfahrungen mit Corona lassen mich hoffen: Wir werden das Frühlingssemester nicht unter denselben Bedingungen beenden, wie wir es beginnen.»

«Das ist der Christen Kunst:
Nur Gott und sich erkennen,
von wahrer Liebe brennen,
nicht unzulässig richten,
noch fremdes Tun vernichten,
des Nächsten nicht vergessen,
mit reichem Masse messen:
Das macht bei Gott und Menschen Gunst,
das ist der Christen Kunst.»

Aus der Kantate «Barmherziges Herze der ewigen Liebe» von Johann Sebastian Bach, 1715.

Interessiert?

  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Studiengangsleitenden deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 15.06.2021, 18 bis 19.30 Uhr.
  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22.–23.10.2021.

Zahlen zum Start des Frühlingssemesters 2021

  • Gesamtzahl: 140 Studierende und Gasthörende
  • Abschlussklasse 2021: 28 Studentinnen und Studenten

Broschüre zu 180 Jahre tsc

Broschüre erschienen

180 Jahre tsc - was uns prägt und bewegt

Am 8. März 2020 ist das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) 180 Jahre alt geworden. Welche Themen und Ereignisse haben das tsc bewegt, geprägt und vorangebracht? Was hat sich in die DNA des tsc eingeprägt und wirkt heute noch weiter? Claudius Buser, Dozent für Kirchengeschichte und stellvertretender Rektor des tsc, hat sich diesen Fragen gewidmet. Entstanden ist eine Broschüre, die den Bogen vom Gestern zum Heute spannt.

Good News

Ein Student sitzt auf der Mauer bei der Kirche St. Chrischona. Sein T-Shirt trägt die Aufschrift «Good News». Auf dem Titelbild der Broschüre spiegelt sich so der Gründungsgedanke von 1840, der noch heute tief verwurzelt ist am tsc: «Junge Handwerker ausbilden, damit sie das Evangelium in Wort und Schrift verständlich unter den Menschen vorleben und verbreiten können». Studieren kann man am tsc nach wie vor auch ohne Abitur oder Matura. Auch Handwerker sind unter den Studierenden von heute.

Von den Anfängen bis heute

Claudius Buser beschreibt im ersten Teil wichtige Etappen aus der Geschichte des tsc. Wie die Bildungsinstitution auf St. Chrischona im Umfeld eines pietistisch praktischen Christentums entstand. Wie sie sich Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Prediger- und Missionsseminar im deutschsprachigen Europa entwickelte. Wie St. Chrischona zu einem Vorreiter in Sachen «Theologische Bildung für alle» wurde. Wie sich das tsc im Chrischona-Verband unter dem Motto «Bewährtes erhalten, Neues wagen» im 20. Jahrhundert weiterentwickelte. Wie sich die Arbeit auf Chrischona heute im 21. Jahrhundert «zurück zu den Wurzeln» orientiert und fokussiert: Menschen für die Mitarbeit im Reich Gottes auszubilden.

Über 6600 Männer und Frauen haben seit 1840 auf St. Chrischona studiert. Ein paar Absolventinnen und Absolventen kommen in der Broschüre zu Wort. Sie erzählen, wie das tsc sie geprägt hat und wie sie die DNA des tsc beschreiben.

Das Evangelium verständlich und leidenschaftlich kommunizieren

Die Geschichte des tsc ist durchdrungen vom Wunsch, das Evangelium verständlich und leidenschaftlich zu kommunizieren. Doch was umfasst Kommunikation eigentlich alles, wie ist sie in der Theologie zu denken, wie umfassend kann man darüber reden? Solche Fragen führten dazu, das theologische Arbeiten am tsc unter den Begriff der Kommunikativen Theologie zu stellen. Gott spricht uns Menschen an und befähigt uns zur Antwort. Kommunikative Theologie staunt über diese Möglichkeit, lernt Gottes Reden in der biblischen Botschaft kennen, versucht zu antworten und anderen zeitgemäss von dieser Botschaft zu erzählen.

Das Profil des Theologischen Seminars St. Chrischona – gewachsen in 180 Jahren

Im zweiten Teil der Broschüre benennt Claudius Buser Schwerpunkte, die aus der Geschichte erwachsen heute dem tsc sein Profil geben:

  • Die Liebe Gottes treibt uns – wir glauben an die verändernde Kraft des Evangeliums.
  • Aus der Schrift leben – wir trauen der Bibel und bleiben mit ihr unterwegs.
  • Hoffnungsorientiertes Arbeiten – es kommt besser, als wir es je zu träumen wagen.
  • Freisetzen aller Kräfte und Gaben – in Gottes Reich arbeiten Frau und Mann, Alt und Jung gemeinsam.
  • Impulsgeber für andere – wir dienen allen Christen und geben Impulse des Handelns Gottes gerne weiter.
  • Wir sind nicht allein unterwegs – wir arbeiten zusammen und bilden andere aus.
  • Heil, Heilung und Heiligung gehören zusammen – wir setzen uns für eine ganzheitliche Spiritualität ein.

Autor der Broschüre:
Claudius Buser

Claudius Buser, Stv. Rektor tsc und Dozent für Kirchengeschichte
Claudius Buser ist stellvertretender Rektor und Dozent für Kirchengeschichte am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).

Video zum Thema:
Claudius Buser blickt auf 180 Jahre tsc: Was prägt bis heute?

6 tsc-Erstie Stories 2020 (1500x500px)

Was sich die neuen Studierenden wünschen

Erstie-Stories 2020

Was sich die neuen Studierenden wünschen

Was führte die neuen Studentinnen und Studenten ans Theologische Seminar St. Chrischona (tsc)? Welche Träume und Wünsche bewegen sie? Mit welchen Zielen beginnen sie ihr Studium? Sechs «Ersties» des Studienjahres 2020/21 erzählen ihre Geschichten.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Benedikt Langer

22 Jahre, Deutscher in den USA

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vom tsc hatte ich bereits von Pastoren in meiner Gemeinde in Deutschland gehört. Zudem fiel der Name auch in Unterhaltungen während meines Semesters an der FTH in Gießen. Dementsprechend war das tsc alles andere als unbekannt für mich und meine erste Anlaufstelle, nachdem sich meine Pläne für das Studium änderten.

Du hast bereits ein Jahr Theologie studiert an der FTH Gießen. Warum wechselst du jetzt ins Fernstudium ans tsc?

Hinter meinem Wechsel ans tsc steckt eine sehr interessante und ungeplante Geschichte. Im August letzten Jahres pilgerte ich den Jakobsweg von Frankreich nach Spanien, um ein wenig Zeit in Ruhe mit Gott verbringen zu können. Doch ich verbrachte nicht nur Zeit mit Gott, sondern lernte dort auch eine junge amerikanische Frau kennen, die ich nun meine Ehefrau nennen darf. Das Stichwort «amerikanische» bringt mich nun zum Fernstudium. Im März 2020 stieg ich in den Flieger in Frankfurt, um meine Verlobte in Texas zu besuchen. Ich kam einige Stunden vor der, durch Covid-19 bedingten, Grenzschliessung an und bin wohl einer der letzten Deutschen im Jahr 2020, der in den Vereinigten Staaten gelandet ist. Seither hat sich nun einiges geändert. Mein Rückflug nach Frankfurt wurde abgesagt und es waren einige schwierige Entscheidungen zu treffen. Es ist ein Privileg und Geschenk Gottes, dass ich nun glücklich verheiratet bin, mein Theologiestudium am tsc fortsetzen kann und so vieles mehr!

Ein Fernstudium ist herausfordernd, erfordert eine hohe Eigenmotivation und Selbstdisziplin. Wie willst du es meistern? 

Aus eigener Kraft wird dies kaum möglich sein – was ist das schon? Daher liegt mein primärer Fokus auf Gott und seiner fürsorglichen Führung durch das Studium. Ich bin sehr positiv gestimmt, da ich mich als disziplinierten und motivierten Charakter beschreiben würde. Das Beste für den Besten geben – das ist meine Motivation im Fernstudium und sollte mir allen Grund geben dies erfolgreich zu meistern.

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Was gibt es Besseres als zu lernen die Bibel, das Evangelium und Gottes gute Nachricht weiterzugeben? Dies auf die richtige Art und Weise zu lernen ist für mich ein absolutes Geschenk. Kommunikative Theologie hat so viel zu bieten, ist so vielseitig und vielschichtig und begeistert mich.

Benedikt Langer, tsc-Student Fernstudium
Benedikt Langer studiert von Dallas per Fernstudium am tsc.

«Nicht über Gott zu lernen, sondern Gott tiefer kennenzulernen, das ist mein Ziel meines Studiums.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

In allem, was ich tue, möchte ich Gott besser kennen lernen. Auf dem Jakobsweg sagte ein älterer australischer Mann zu mir: «Don’t study to know about God, but to know God.» Nicht über Gott zu lernen, sondern Gott tiefer kennenzulernen, das ist mein Ziel meines Studiums.

Worauf freust du dich am meisten? 

Da ich nun in Dallas (Texas) wohne, freue ich mich unglaublich, mit deutschsprachigen Studierenden und Dozierenden in Kontakt sein zu können. Die deutschsprachige Heimat fehlt mir doch sehr und auch daher ist das Fernstudium ein so grosses Geschenk für mich – es verbindet mich weiterhin mit Daheim.

Was ist das besondere am tsc?

Für mich persönlich ist es ein besonderer Ort, da das tsc eine wunderbare Brücke vom Herz zum Kopf schlägt. Akademisches Studieren mit einem besonderen Fokus auf die persönliche Beziehung mit Gott – das ist selten und so unglaublich wichtig!

«Die deutschsprachige Heimat fehlt mir doch sehr und auch daher ist das Fernstudium ein so grosses Geschenk für mich – es verbindet mich weiterhin mit Daheim.»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Britta Labud

54 Jahre, Deutsche mit langjähriger Schweiz-Erfahrung

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich entwickelte einen Hunger, mehr von Gott zu erfahren. Ein Theologiestudium erschien mir dafür als guter Weg. Daraufhin habe ich nach «Fernstudium Theologie» gegoogelt und unter anderem auch das tsc entdeckt. Beim Stöbern auf der tsc-Internetseiten bin ich auf den Jahreskurs gestossen. Das hat eine tiefe Sehnsucht nach diesem Kurs ausgelöst. Eine Auszeit, die sich mit genau den Themen auseinandersetzt, die mir so wichtig geworden waren. Eine Gemeinschaft, die sich zusammen auf den Weg macht. Ein Wohn- und Lebensort, der diese Gemeinschaft fördert. Und ein Ort mit jungen, begeisterten Menschen, die Lobpreis als Sprache sprechen!
Also bin ich zum tsc-Schnuppertag und habe mich sehr wohl gefühlt. Als wertvoll erlebte ich die Diskussionen in der Jahreskursklasse, die theologische Bandbreite des Stoffes und der Dozentinnen und Dozenten. Stets hatte ich die Wahrnehmung, dass ich als Person wertgeschätzt werde in all meiner «Andersartigkeit», weil ich keinen pietistischen Hintergrund habe.
Nur vom finanziellen und familiären Hintergrund her erschien es mir unmöglich, diesen Traum Realität werden zu lassen. Aber Gott ging mir nach und forderte mich auf, den Schritt aufs Wasser zu tun. Dem bin ich gefolgt und habe Wunder über Wunder erlebt, die es mir ermöglichten, tatsächlich den Jahreskurs mit 60 Prozent aufzunehmen. Meinen Beruf zu 40 Prozent weiter ausüben zu können, war eine grosse Gnade.

Du hast den Jahreskurs absolviert und beginnst nun ein Theologiestudium. Welche Rolle hat der Jahreskurs für deine Entscheidung gespielt?

Der Jahreskurs hat gezeigt, dass immer noch mehr von Gott geht. Und auch, dass ich noch viel lernen kann und viel beizutragen habe zu Gottes Werk. Mich dem Wirken Gottes weiter zur Verfügung zu stellen und auch meinen von Gott geschenkten Verstand mehr in Gottes Dienst zu stellen, ist mir immer stärker ein Anliegen geworden. Daraus entstand die Überzeugung, weiter hier am tsc zu studieren.

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Zu lernen, wie ich das Evangelium kommunizieren kann. Menschen zu erreichen mit der frohen Botschaft, um ihnen das Heil zu ermöglichen. Ihre tiefste Sehnsucht zu erreichen und den Weg zu Gott zu zeigen. Dazu möchte ich mich von Gott verwenden lassen und das kann ich am tsc lernen. Die Theologie vertiefen und meinen Glauben auf ein solides Fundament zu stellen, mit dem ich anderen Menschen begegnen kann.
Theologische Diskussionen führen mit Menschen ähnlicher Sehnsucht, aber anderen Meinungen. Aspekte des Glaubens ausleuchten, die bei mir noch dunkel sind.  Spass haben an der intellektuellen Auseinandersetzung mit Glaubensgeschwistern.

Britta Labud beginnt ihr Theologiestudium als Absolventin des Jahreskurses 2019/20.
Britta Labud beginnt ihr Theologiestudium als Absolventin des Jahreskurses 2019/20.

«Der Jahreskurs hat gezeigt, dass immer noch mehr von Gott geht.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Meinen Verstand und mein Herz zu schulen für die zukünftigen Aufgaben. Im Rahmen des Jahreskurs habe ich entdeckt, dass ich ein Herz für Gemeindepflanzung habe und anscheinend auch einen Ruf. Jedenfalls habe ich mich um Teilnahme an einer Gemeindegründung von Chrischona Schweiz in der Nähe meines alten Wohnortes beworben und bin nun Teil eines Gemeindegründungsteams. Mein Studium habe ich auf dieses Ziel hin ausgerichtet.

Worauf freust du dich am meisten?

Auf die Diskussionen mit den Dozierenden und Studierenden über Gott und die Welt.

Was ist das Besondere am tsc?

Die Vielfalt in der Gemeinschaft, unter den Dozierenden und trotzdem die einende Liebe Jesu unter allen zu spüren.

«Ich will meinen Verstand und mein Herz zu schulen für die zukünftigen Aufgaben, unter anderem als Teil eines Gemeindegründungsteams.»

BA Theologie & Musik

Andrea Maag

24 Jahre, Schweizerin aus dem Emmental

Wie verlief dein Weg ans tsc? Und wie kam es dazu, dass du nun Theologie & Musik studierst?

Im vergangenen Studienjahr 2019/20 besuchte ich die Seminare des Schwerpunkts Worship im Jahreskurs. Dadurch lernte ich das tsc etwas besser kennen. Es gibt auf St. Chrischona viele begeisterte Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten, denen das Lob für Gott, die Gemeinden und der persönliche Glauben wichtig sind. Durch die Begegnung mit ihnen wurde ich angesteckt und motiviert, mich ebenfalls begeistern zu lassen.

Wie hast du deine Leidenschaft für Theologie, die Bibel, deinen Glauben entdeckt?

Durch verschiedene Wege. Wichtig waren für mich die Arbeit in der Jungschar, wo ich lernte, das weiterzugeben, was ich glaube. Und zwar im besten Falle so, dass mein Gegenüber dadurch motiviert und weitergebracht wird. Auch war und ist die Gemeinde für mich ein zentraler Ort, wo ich in meinem persönlichen Glauben inspiriert und herausgefordert werde. Doch der wichtigste Ort für diese Entdeckungen ist und bleibt die Beziehung zu Jesus Christus, die durch sein Wort und wertvolle Gebetszeiten wächst.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Musik?

Ich finde die Mischung perfekt. Beides sind wichtige Themenfelder in meinem Leben, in die ich investieren will und weiterkommen möchte.

Der Jahreskurs Worship hat Andrea Maag zum Studiengang Theologie & Musik geführt.
Der Jahreskurs Worship hat Andrea Maag zum Studiengang Theologie & Musik geführt.

«Theologie & Musik – eine perfekte Mischung!»

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich möchte die Begeisterung an guter Musik in die Gemeinden tragen. Und den Wert erkennen und aufzeigen, der im gemeinsamen Singen und Musizieren liegt.

Worauf freust du dich am meisten?

Für mich ist es ein Privileg, so viele Zeit und Energie in das Studieren von Gottes Wort investieren zu können. Ich freue mich darauf, in meinem persönlichen Glauben sowie musikalisch herausgefordert zu werden und weiterzukommen.

Was ist das Besondere am tsc?

Die enge und wertvolle Gemeinschaft untereinander, bei der man zusammen unterwegs ist, miteinander Schritte wagt und hoffentlich auch weiterkommt.

«Ich möchte die Begeisterung an guter Musik in die Gemeinden tragen. Und den Wert erkennen und aufzeigen, der im gemeinsamen Singen und Musizieren liegt.»

BA Theologie & Musik

Hannah Renz

20 Jahre, aus Deutschland

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich habe einfach «Studiengang Musik und Theologie» gegoogelt und das tsc kam als einziges Ergebnis – da fiel die Entscheidung gar nicht schwer! Und als ich zum Kennenlernen für ein paar Tage vorbeikam, habe ich gemerkt, dass es mir hier echt gut gefällt. Es ist toll, wie am tsc diskutiert und Gemeinschaft gelebt wird.

Wie hast du deine Leidenschaft für Musik entdeckt?

Ich bin da voll reingeboren. Mein Papa ist Musiker, ich durfte alles ausprobieren. Ich habe sogar extra die Schule gewechselt, um im Orchester spielen zu können. Diese Vielfalt, die einen Klang erzeugt, fasziniert mich.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Musik?

Mein Leben lang bin ich bereits gläubig und mache Musik. Beides möchte ich gerne vertiefen, meinen eigenen Weg finden und weiterwachsen. Mein Traum ist es: mit Musik Menschen zu Gott führen. Musik ist genau das, was meine Generation gerade verstärkt anspricht.

Kannst du eine lustige Erfahrung beschreiben, die du auf der Bühne gemacht hast?

Eine meiner lustigen – oder eher peinlichen – Erfahrungen auf der Bühne ist, dass ich in einer falschen Tonart gesungen habe. Ich bin diejenige, die das dann durchzieht und hofft, dass die Band es merkt und mitzieht. In diesem Fall war es so, dass eine der Bandmitglieder ganz aufgehört hat, zu spielen. Zum Glück haben die anderen mitgezogen – und wenigstens hat der Schlagzeuger ungestört weitergespielt. Das war wohl in dem Moment sehr peinlich, aber hinterher sind solche Erlebnisse auch lustig.

Hannah Renz studiert seit 2020 Theologie & Musik am tsc.
Hannah Renz studiert seit 2020 Theologie & Musik am tsc.

«Es ist toll, wie am tsc diskutiert und Gemeinschaft gelebt wird.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Für meine Studienzeit habe ich mir bewusst kein Ziel gesetzt. Ich bin eine Planerin, aber ich will bewusst offen sein, wie Gott mich hier verändert und was entsteht. Mein Wunsch ist es, die Musik ein Teil meiner Arbeit werden zu lassen und nicht nur Hobby zu bleiben. Ich blicke gespannt nach vorne. Auch für Gemeindearbeit oder Mission bin ich offen.

Was hat dich in letzter Zeit begeistert?

In den letzten vier Jahren durfte ich ein Royal Ranger Team leiten, in dem die Teilnehmer zu Beginn sechs Jahre alt waren. Mich hat begeistert, dass ich miterleben durfte, wie sie gewachsen sind. Es war schwer, sie gehen zu lassen. Gleichzeitig war es so ein Privileg, in diesem Wachstumsprozess dabei sein zu dürfen und den auch mitzutragen.

Worauf freust du dich am meisten?

Die Gemeinschaft. Dass es egal ist, woher du kommst, von welcher Gemeinde – jeder hat seinen Platz und Raum, sich zu entfalten. Hier gibt es kein richtig oder falsch, sondern ein Miteinander. Durch die Gemeinschaft kannst du dich auch viel mehr trauen, dich selbst auszuprobieren und dazuzulernen.

«Mein Traum ist es: mit Musik Menschen zu Gott führen. Musik ist genau das, was meine Generation gerade verstärkt anspricht.»

BA Theologie & Pädagogik

Naemi Pfefferle

19 Jahre, aus Deutschland

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Die Pastoren aus meiner Heimatgemeinde haben beide am tsc studiert. Ihre Erfahrungsberichte sowie das Webinar für Studieninteressierte haben mich überzeugt, am tsc zu studieren.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Pädagogik?

Theologie und Pädagogik sind beides Bereiche, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich möchte mir in beiden mehr Wissen aneignen und Grundlagen erarbeiten. In der Gemeinschaft von Christen zu studieren ermöglicht es mit einem Fundament unterschiedlichen Meinungen zu begegnen und miteinander unterwegs sein zu können.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Schritt für Schritt vorwärts gehen. Mein Ziel ist es, mein Wissen zu erweitern und gut ausgerüstet vom tsc zu gehen. Ausserdem bin ich gespannt, welche neuen Wege mir Gott aufzeigt.

Worauf freust du dich am meisten?

Ich bin wissbegierig und freue mich sehr darauf, zu lernen – auch wenn ich weiss, dass es herausfordernd wird.

Naemi Pfefferle studiert seit 2020 Theologie & Pädagogik am tsc.
Naemi Pfefferle studiert seit 2020 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Theologie und Pädagogik sind beides Bereiche, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich möchte mir in beiden mehr Wissen aneignen und Grundlagen erarbeiten.»

tsc-Jahreskurs

Simone Kristin Adt

22 Jahre, aus Deutschland

Was hast du vor dem Jahreskurs gemacht?

Ich habe beim SCM Verlag meine Ausbildung gemacht und zwei Jahre im Musikbereich in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet. Anfang 2020 habe ich die Abteilung gewechselt und seither acht Monate im Buchbereich gearbeitet als Assistentin des Verlagsleiters.

Was begeistert dich am tsc-Jahreskurs?

Ich finde es mega, dass es im Jahreskurs den Schwerpunkt Worship gibt! Und ich freue mich sehr darauf, viel über Jesus, die Bibel, den Lobpreis als Lebenshaltung und noch vieles mehr zu lernen.

Mit welchem Ziel beginnst du den Jahreskurs?

Während des Jahreskurses möchte ich mir bewusst Zeit dafür nehmen, Jesus besser kennen zu lernen, ihm den Raum in meinem Leben zu geben, der ihm zusteht. Und darauf zu hören, was er mit mir vorhat. Ich freue mich sehr darauf, in Gemeinschaft mit den anderen am tsc zu lernen, auszutauschen, Gemeinde zu leben und Musik zu machen.

Was hat dich in letzter Zeit begeistert?

Begeistert war ich in letzter Zeit vor allem von meiner Familie und meinen Freunden. Sie haben mich dazu ermutigt, den Schritt zu gehen und den Jahreskurs zu machen. Ausserdem haben sie mir fleissig bei meinem Umzug auf den Chrischona Campus geholfen.

Was ist das Besondere am tsc?

Die Offenheit und Freundlichkeit, die einem entgegengebracht wird – egal, mit wem man spricht. Man fühlt sich gleich dazugehörig und freut sich darauf, hier Zeit zu verbringen.

Simone Kristin Adt hat den tsc-Jahreskurs 2020/21 mit Schwerpunkt Worship gewählt.
Simone Kristin Adt hat den tsc-Jahreskurs 2020/21 mit Schwerpunkt Worship gewählt.

«Während des Jahreskurses möchte ich mir bewusst Zeit dafür nehmen, Jesus besser kennen zu lernen, ihm den Raum in meinem Leben zu geben, der ihm zusteht. Und darauf zu hören, was er mit mir vorhat.»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss): Der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss): die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat): Er ist beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis): individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22.–23.10.2021.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 17.11.2021, 18–19.30 Uhr.