tsc-Aussendung 2022: Abschlussklasse mit Kollegium (1500x500px)

28 «Wunder» ausgesendet

tsc-Aussendung 2022

28 «Wunder» ausgesendet

28 Absolventinnen und Absolventen – jede und jeder ein Wunder Gottes – sendete das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) am 26. Juni 2022 in einem feierlichen Gottesdienst vom Chrischona Berg aus. Rund 350 ihrer Freunde, Verwandte und Wegbegleiter erlebten eine fröhliche Feier, die inhaltlich vom Psalm 118 und musikalisch vom tsc-Chor geprägt war.

Ehrliche, ermutigende Predigt über Psalm 118

Die Aussendung markiert das erfolgreiche Ende der Studienzeit. Jeweils fünf Absolventinnen und Absolventen schlossen die Bachelorstudiengänge Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik und Theologie & Musik ab, hinzu kommen 13 Jahreskursler. Gemeinsam bilden sie den 182. Abschlussjahrgang des Theologischen Seminars St. Chrischona. Das Motto der Feier leitete sich von Psalm 118,23 ab: «Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.» Dr. Horst Schaffenberger, tsc-Dozent für Praktische Theologie, hielt dazu eine von Lebenserfahrungen geprägte schonungslos ehrliche, aber ermutigende Predigt. Der Abschlussklasse stellte er ein gutes Zeugnis aus: «Ihr seid ein Wunder. Wie Gott euch am tsc reifen liess, das ist ein Wunder vor meinen Augen.»

Dr. Horst Schaffenberger predigt an der Aussendung 2022.
Dr. Horst Schaffenberger predigt an der Aussendung 2022.

«Eine der besten Entscheidungen meines Lebens»

Einer, der am tsc gereift ist, ist der 25-jährige Lukas Knierim. Er erklärte: «Theologie & Pädagogik am tsc zu studieren, war eine der besten Entscheidungen, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe. Ich konnte mich und meine Gaben in den letzten vier Jahren neu entdecken, ihren Wert vervielfachen und für andere einsetzen.»

Lukas und den anderen Absolventinnen und Absolventen wurde von Dozierenden des tsc jeweils ein persönliches Segenswort zugesprochen. Alle erhielten von tsc-Rektor Dr. Benedikt Walker eine Tüte mit Geschenken und den Tipp, durch regelmässige geistliche Übungen immer wieder das Gespräch mit Gott zu suchen. Die meisten von ihnen beginnen demnächst eine Tätigkeit in christlichen Gemeinden oder Werken, andere studieren weiter.

«Theologie & Pädagogik am tsc zu studieren, war eine der besten Entscheidungen, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe.»

Lukas Knierim, tsc-Absolvent 2022

Lukas Knierim hält eine Ansprache in Form eines Poetry Slams, in der er den Wert der tsc-Community für den Studienerfolg hervorhebt.
Lukas Knierim hält eine Ansprache in Form eines Poetry Slams, in der er den Wert der tsc-Community für den Studienerfolg hervorhebt.

Kleines Konzert vom tsc-Chor

Musikalisch hatte die Aussendung 2022 den Charakter eines kleinen Konzerts des tsc-Chors. In den Wochen zuvor hatte der Chor unter der Leitung von Susanne Hagen zwei erfolgreiche Konzerte gegeben. Die gut eingeübten Sängerinnen und Sänger begeisterten nun erneut mit ihren kraftvollen Lobpreisliedern. Den Schlusspunkt setzte «Lean on Me», dessen Musikvideo auf Youtube viel zur Popularität des tsc-Chors beigetragen hat.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klausurtagung des tsc-Kollegiums am 15. Juni 2022 in Böckten.

Was ist wichtig für den pastoralen Dienst?

Klausurtagung 2022 des tsc-Kollegiums

Was ist wichtig für den pastoralen Dienst?

Grundsätzliche Überlegungen zur theologischen Ausbildung für den pastoralen Dienst und gute Begegnungen standen auf dem Programm der diesjährigen Klausurtagung des tsc-Kollegiums. 15 Teilnehmende trafen sich am 15. Juni 2022 in der evangelischen Freikirche «gate44» in Böckten mit Steffen Kern, dem Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes. Ausserdem statte der tsc-Vorstand dem Kollegium einen Besuch ab.

Antrittsbesuch des Gnadauer Präses Steffen Kern

Wegen Corona fand die jährliche Klausurtagung diesmal nicht am Jahresanfang, sondern in der Jahresmitte statt. So war es möglich, das Treffen im Präsenzmodus durchzuführen. Steffen Kern stellte sich dem tsc-Kollegium als «Mensch des Wortes» vor, dem sowohl das Wort Gottes als auch die Kommunikation sehr am Herzen liegen. Er berichtete von Stationen seines Lebenslaufs, darunter der Dienst als Vorsitzender des Gemeinschaftsverbandes «Die Apis» und die langjährige Tätigkeit in landeskirchlichen Synoden. Seit 2021 amtiert Steffen Kern als Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, in dem auch das Theologische Seminar St. Chrischona Mitglied ist.

Überforderungsprofil für den pastoralen Dienst

Mit dem tsc-Kollegium teilte Steffen Kern einige Überlegungen zum pastoralen Dienst. Dessen Anforderungsprofil entwickle sich immer mehr zum «Überforderungsprofil» für Absolventinnen und Absolventen theologischer Hochschulen. Gründe dafür sieht der Gnadauer Präses unter anderem in der Akademisierung, Digitalisierung und Professionalisierung des Dienstes sowie in der Pluralisierung der Gemeindeformen. Gemeinden erwarten von Hauptamtlichen vielfältige Kompetenzen, die Bewerber nur schwer alle erfüllen könnten. Was also ist wirklich wichtig für den pastoralen Dienst? «Die Predigtkompetenz ist weiterhin wichtig», so Steffen Kern. Ausserdem erklärte er: «Wir brauchen vermehrt Menschen mit sozialpädagogischer Kompetenz, es braucht aber immer eine theologische Grundqualifikation.» Kombinierte Studiengänge wie Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik am tsc seien da zukunftsweisend.

Gnadauer Präses Steffen Kern (links) im Gespräch mit tsc-Rektor Dr. Benedikt Walker
Gnadauer Präses Steffen Kern (links) im Gespräch mit tsc-Rektor Dr. Benedikt Walker

«Wir brauchen vermehrt Menschen mit sozialpädagogischer Kompetenz, es braucht aber immer eine theologische Grundqualifikation.»

Steffen Kern, Präses des Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverbandes

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klausurtagung des tsc-Kollegiums am 15. Juni 2022 in Böckten
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klausurtagung des tsc-Kollegiums am 15. Juni 2022 in Böckten

Ganzheitliche theologische Ausbildung am tsc

Ebenfalls zukunftsweisend war der Workshop am Nachmittag. Das tsc-Kollegium beschäftigte sich mit einer neuen Version des Manifests des ICETE – einer international tätigen Community für evangelikale theologische Bildung. Das Manifest definiert mit einer missionarischen Grundhaltung und einem global gültigen Anspruch die Grundlagen, Kontexte, Prozesse, Bereiche und Institutionen theologischer Ausbildung. Das Kollegium sieht das tsc in den Zielformulierungen des Manifests, die eine ganzheitliche theologische Ausbildung fordern, grundsätzlich gut aufgestellt. Die Kommunikative Theologie und die tsc-Community tragen dazu bei, dass Studierende sich sowohl theologisch als auch persönlich weiterentwickeln. Am tsc erhalten sie eine theologische Ausbildung, die sie fit macht für die Praxis: den Dienst in christlichen Gemeinden, Werken oder Unternehmen.

Begegnung mit dem tsc-Vereinsvorstand

Die Klausurtagung endete mit einem weiteren Besuch. Fünf der sechs Vorstandsmitglieder des Vereins tsc stellten sich dem Kollegium persönlich vor. Sie erklärten die Hintergründe und Ziele ihres ehrenamtlichen Engagements für das Theologische Seminar St. Chrischona. Beim anschliessenden Abendessen lernten sich Vereinsvorstand und Kollegium noch besser kennen und tauschten sich aus. Eine Begegnung, die sich künftig auszahlen wird.

tsc-Klausurtagung 2022: Workshop
In einem Workshop diskutiert das tsc-Kollegium über die neue Version des Manifests des ICETE zur theologischen Ausbildung.

Das tsc dankt der evangelischen Freikirche «gate44» in Böckten herzlich für die Gastfreundschaft und die gute Bewirtung bei der Klausurtagung. Die Freikirche ist Partner im tsc-Netzwerk.

tsc-Infobroschüre 2022: Studentinnen (1500x500px)

tsc – Dein Studium, Deine Community

tsc-Infobroschüre 2022

tsc – Dein Studium, Deine Community

Was macht das Theologische Seminar St. Chrischona aus? Und was hat es dir zu bieten? Einen guten Überblick verschafft dir die neue tsc-Infobroschüre.

Theologische Bildung am tsc – mehr als ein Studium

Die Welt braucht Christen, die mit Kopf, Hand und Herz die frohe Botschaft von Jesus Christus vorleben und weitergeben. Unsere Gesellschaft braucht Botschafterinnen und Botschafter der Liebe Gottes. Die Welt braucht dich! Und das tsc bildet dich aus!

  • Theologische Bildung ist mehr als Wissensvermittlung. Am tsc entdeckst du neue Welten und erweiterst deinen Horizont. Theologische Bildung bedeutet: Wir lernen hinzuhören. Wir hören auf Gottes Wort, reflektieren, suchen das Gespräch mit unseren Mitmenschen.
  • Theologische Bildung ist Persönlichkeitsentwicklung. Am tsc wollen wir gemeinsam geistlich und emotional reifen.
  • Weil theologische Bildung mehr als Wissensvermittlung ist, sind Dozentinnen und Dozenten am tsc auch Lernbegleiter, Förderer, Ratgeber und Vorbilder.

Diese drei Punkte zeichnen das tsc besonders aus:

1. Kommunikative Theologie

Kommunikative Theologie ist eine Theologie, die zuhört, versteht und weitergibt. Sie lebt aus dem Gespräch mit Gott. Hilft zu verstehen, was wir glauben. Macht Lust, den Glauben zu kommunizieren, macht dich sprachfähig. Sie ist reich und vielfältig.

Kommunikative Theologie ist die Grundlage aller Studienangebote am tsc. Sieben Leitsätze beschreiben die Haltung, mit der am tsc Theologie betrieben wird: Wir sprechen nicht nur über Gott, sondern sprechen zuallererst mit Gott. Wir nehmen die Bibel als Wort Gottes ernst. Wir sind in Verbindung mit Vater, Sohn und Heiligem Geist. Und wir mischen uns ein in Kirche und Gesellschaft. Kommunikative Theologie ist eine Theologie, in der wir nur gemeinsam weiterkommen – zusammen mit dir!

2. Community am tsc

Die Community am tsc ist die Studiengemeinschaft, in der du wachsen und dich entfalten kannst – und die dich trägt. Die Community ist eine geistliche Weggemeinschaft. Jesus Christus ist die Mitte der Gemeinschaft. Wir sind miteinander und mit Gott unterwegs – wachsen im Glauben, reifen als Persönlichkeiten, entdecken unsere Berufung. In der Community kannst du Erlerntes ausprobieren und trainieren. Du kommst dabei an deine Grenzen – und kannst sie überwinden. Die Community am tsc ist ein wichtiges Lernfeld für deine theologische Bildung. In einem Klima der Wertschätzung, der Ermutigung und des Ausprobierens. Und viel Spass bringt es ausserdem!

3. Chrischona Berg

St. Chrischona ist dein Studienort, den du lieben wirst! Nahe an der Grossstadt Basel und mitten in der Natur. Im Dreiländereck Schweiz, Deutschland, Frankreich. Alpenblick inklusive! Ein Ort, der die Segensgeschichte von Chrischona atmet. An dem seit 1840 Generationen von Männern und Frauen studiert haben. Das hat dein Studienort zu bieten:

  • Studieren
    Top Unterrichtsräume, Hörsäle, Bibliothek, Tonstudio, Musikübungsräume
  • Wohnen
    Möbliertes Zimmer, Wohngemeinschaft oder eigene Wohnung
  • Jobben
    Studentenjobs beim tsc und bei der Chrischona Campus AG
  • Kirche St. Chrischona
    Ort der Stille, geistliches Zentrum
  • Relaunch & Foodnote
    Gemütliche Lounge und cooles Coffeehouse
  • Eben-Ezer-Halle
    Beliebt für Feste und Konzerte
  • Sport, Spiel, Spass
    Sportplatz, Turnhalle, VIVA-Bar

Lust auf eine Tour? Melli führt dich in einem Video über den Campus:

Claudius Buser spricht der tsc-Community zum Start ins Frühlingssemester 2022 mit Psalm 91 Mut zu.

Die «Flugschule» tsc ist wieder gestartet

tsc-Semestereröffnung Frühlingssemester 2022

Die «Flugschule» tsc ist wieder gestartet

Mit einem Gottesdienst im Freien startete die Studiengemeinschaft des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 7. Februar ins Frühlingssemester 2022. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Für die Studierenden der Abschlussklasse war es ein besonderer Freudentag.

tsc ist Nest und Flugschule zugleich

Claudius Buser, stellvertretender Rektor des tsc, stellte das Frühlingssemester unter den Zuspruch des Psalm 91. Dort heisst es im Vers 4 über Gott: «Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.» Claudius Buser verglich das tsc mit einem Nest und einer Flugschule für die Studierenden. In der geschützten Umgebung der tsc-Community können sie Fehler machen und das Fliegen lernen.

Freudentag der Abschlussklasse zum Start ins finale Semester

Die Stimmung unter den Studierenden ist zum Start des neuen Semesters gut. Viele freuten sich über das Wiedersehen mit der Studiengemeinschaft. Ganz besonders freuten sie sich mit den Studentinnen und Studenten der Abschlussklasse, die am Morgen des ersten Semestertags ihre Bachelorarbeit abgegeben haben. Damit endete für sie eine intensive Zeit des Recherchierens, Lesens, Zusammenstellens und Schreibens. Die Abgabe der Bachelorarbeit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Abschluss des Bachelorstudiums. Vor der Abschlussklasse liegt jetzt das finale Semester mit den letzten Prüfungen und den letzten Ausarbeitungen. Beim tsc-Jahresfest am 26. Juni wird das tsc sie aussenden.

Claudius Buser spricht der tsc-Community zum Start ins Frühlingssemester 2022 mit Psalm 91 Mut zu.
Claudius Buser spricht der tsc-Community zum Start ins Frühlingssemester 2022 mit Psalm 91 Mut zu.

Vier neue Gastdozierende am tsc

Der Start des Frühlingssemesters markiert für vier neue Gastdozierende den Beginn ihres Dienstes am tsc. Einer von ihnen ist Dr. Daniel Ritter, der nach der Pensionierung von Martin Gerber, das Modul «Einführung Neues Testament» im Präsenzstudium übernommen hat. Daniel ist reformierter Pfarrer und frisch gebackener Doktor der Theologie. Er promovierte 2021 an der Universität Bern. Neue Gastdozentin im Modul «Interkulturelle Pädagogik» ist Andrea Baumgartner, die ausgebildete Lehrerin ist und über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten verfügt. Neu als E-Dozenten im Fernstudium sind Dr. Zachary Fischer und Markus Obländer. Der promovierte Theologe Zachary Fischer unterrichtet am tsc die Online-Kurse «Kommunikation des Evangeliums» und «Theologie & Praxis des Gottesdienstes». Der Pastor und tsc-Absolvent Markus Obländer unterrichtet den Online-Kurs «Homiletik». Er betreibt auch einen eigenen Youtube-Kanal zu Glaubensthemen.

Hoffnung auf Corona-Lockerungen

Nur im Freien war es aufgrund der Corona-Massnahmen möglich, als grössere Gruppe gemeinsam und ohne Maskenpflicht Lobpreislieder zu singen. Hoffentlich war es einer der letzten Anlässe am tsc, die wegen Corona umgeplant werden mussten. Denn in der Schweiz mehren sich Anfang Februar 2022 die Anzeichen für Lockerungen. So ist auch am tsc die Hoffnung gross, dass gemeinsame Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht in Innenräumen oder gemeinsame Mittagessen bald wieder möglich sein werden.

Stabwechsel im Modul Einführung Neues Testament: Martin Gerber (links) übergibt an Dr. Daniel Ritter.
Stabwechsel im Modul Einführung Neues Testament: Martin Gerber (links) übergibt an Dr. Daniel Ritter.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
Die tsc-Studenten Fritz Hunger (links) und Martin Scheuermann am Brandenburger Tor in Berlin.

«Herzlich willkomm´ in Brannenborg!»

Praxiseinsatz

«Herzlich willkomm´ in Brannenborg!»

tsc-Studenten besuchen Deutschlands atheistischen Osten

Praxiseinsätze sind fester Bestandteil jedes Studiengangs am Theologischen Seminar St. Chrischona, weil die Studierenden dabei wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und direkte Einblicke in die Arbeit von Gemeinden und Werken erhalten. Im Sommer 2021 besuchten die tsc-Studenten Fritz Hunger und Martin Scheuermann mit weiteren Praktikantinnen und Praktikanten das Gemeindegründungsprojekt der St. Bernhard Gemeinschaftskirche in Brandenburg an der Havel. Sie berichten:

Kirche auf Ebay gekauft

«Hallo, ick bin die Elke!» «Grüss dich, ick bin der Jürgen!» – so wurden wir an unserem ersten Abend in Brandenburg begrüsst. In die St. Bernhard Gemeinschaftskirche kamen wir auf Einladung von Hans-Martin Richter. Er hat selbst am tsc studiert und fand 2013 auf Ebay die Anzeige, dass in Brandenburg an der Havel eine katholische Kirche für 120’000 Euro verkauft werden sollte. Dank einiger Spendenzusagen entschied er sich für den Kauf, sammelte ein Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und erhielt die Kirche letztlich für die Hälfte der ausgeschriebenen Summe. Seit 2014 arbeitet das Team unter den Brandenburgern mit Hauskreisen sowie in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Austausch mit Gemeindegründern

Im Zusammenhang mit unserem Besuch der St. Bernhard Gemeinschaftskirche entstanden auch Begegnungen mit Leiterinnen und Leitern anderer Gemeindegründungsprojekte, zum Beispiel: Elbkirche Magdeburg, Refo Moabit Berlin. Wir erlebten den Austausch als horizonterweiternd. Die drei Gemeinden haben ein tiefes Bedürfnis, Antworten auf folgende Fragen zu finden: Für wen gestalten wir Gemeinde? Wer lebt in dieser Stadt oder Siedlung? Was brauchen genau diese Menschen? Wir hatten den Eindruck, dass etablierte Kirchen oft an der Missachtung dieser Fragen scheitern.

Senioren kommen zum Glauben

Als Studenten des Studiengang Theologie & Musik lernen wir, die Gemeinde im Lobpreis am Instrument zu begleiten und konnten dies in den Morgenandachten der Gemeinschaftskirche anwenden. Besonders berührend erlebten wir die Begegnung mit Senioren, welche erst vor kurzem zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind. Mehrmals hatten wir Freudentränen in den Augen, als wir die Leidenschaft der «jungen» Christen für ihre kleine Kirche gesehen haben! Der Hunger nach der Liebe Gottes in Brandenburg war für uns wie ein trockener Boden, der unter grossem Lärm zusammenbricht, als er mit Wasser in Berührung kommt.

Sozial-religiöses Vakuum nach 40 Jahren DDR

Helmut Matthies, der ehemalige Leiter der evangelischen Nachrichtenagentur idea, führte uns in die wechselhafte Geschichte Brandenburgs an der Havel ein: von der grossen Slawenmission durch Mönche hin bis zur Errichtung der ersten Gaskammer wurde die Stadt ferner im Dritten Reich zum Ausgangspunkt des T4-Euthanasieprogramms. Nach 40 Jahren DDR erlitten viele Brandenburger finanzielle Ausbeutung und finden sich trotz der Wiedervereinigung in einem sozial-religiösen Vakuum wieder.

Obwohl Fritz im Erzgebirge aufgewachsen ist, war es für ihn eindrücklich und schockierend zugleich, dass es der DDR in Brandenburg gelungen ist, Kirche und Glaube nahezu «auszurotten». Zwei Generationen sind nicht mehr im Bewusstsein einer göttlichen Person aufgewachsen, während im Erzgebirge dieses Bewusstsein noch stärker vorhanden ist.

Die tsc-Studenten Fritz Hunger (links) und Martin Scheuermann am Brandenburger Tor in Berlin.
Die tsc-Studenten Fritz Hunger (links) und Martin Scheuermann am Brandenburger Tor in Berlin.
In der ehemals katholischen St. Bernhard Kirche in Brandenburg an der Havel hat sich die neue Gemeinschaftskirche gegründet.
In der ehemals katholischen St. Bernhard Kirche in Brandenburg an der Havel hat sich die neue Gemeinschaftskirche gegründet.

Was ist Gott?

Während wir uns die Frage stellen, wie Gott ist oder wer Gott ist, stellen sich die meisten Brandenburger die Frage, was Gott ist. Unterschiede zwischen den christlichen Konfessionen spielen für sie keine Rolle: Christ ist Christ, egal ob katholisch oder evangelisch. Das meint auch der katholische Pfarrer Patzelt, welchen wir in seiner Kirchgemeinde besucht haben: «Die Hauptsache katholischen Lebens ist Jesus Christus in der Mitte zu haben!»

Wie funktioniert Missionsarbeit in Brandenburg?

«Die traditionelle Familie in Brandenburg besteht aus einer alleinerziehenden Mutter und einem Vater, der nach einem Jahr die Beziehung wieder auflöst. Die Frage: ‹Wie lange bleibst du noch bei uns?› stellen uns die Menschen daher häufig, da sie keine Beständigkeit kennen», sagt Hans-Martin Richter. Er fügt hinzu: «Mission in Brandenburg kann meiner Meinung nach nur durch die Gründung einer Gemeinde geschehen. Beziehungen sind sehr wichtig, denn die Menschen beginnen erst an Gott zu glauben, wenn sie Vertrauen gewonnen haben.»

Fritz Hunger und Martin Scheuermann überlegen sich, ob sie nach dem Studium am tsc in einer Gemeindegründungsarbeit tätig sein möchten. Einen Besuch bei der St. Bernhard Gemeinschaftskirche können sie sehr empfehlen.

«Mission in Brandenburg kann meiner Meinung nach nur durch die Gründung einer Gemeinde geschehen. Beziehungen sind sehr wichtig, denn die Menschen beginnen erst an Gott zu glauben, wenn sie Vertrauen gewonnen haben.»

Hans-Martin Richter, Gründer der St. Bernhard Gemeinschaftskirche in Brandenburg an der Havel

Linktipp:

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
tsc-Ersties 2021: Dorothea, Ruben, Debora, Florian und Beatrice (1500x500px)

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

Erstie-Interviews 2021

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

39 neue Studentinnen und Studenten haben zum Start des Studienjahres 2021/22 ein Studium oder den Jahreskurs am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) begonnen. In Kurzinterviews berichten sie von ihrem persönlichen Weg ans tsc. Sie beschreiben ihre Vorfreude und nennen die Ziele, mit denen sie ihr Studium beginnen.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Dorothea Ulm

51 Jahre, Gemeindereferentin in Langenzenn (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vor ca. zwei Jahren sagte ich Gott, dass ich ihm mein Leben nochmal neu anvertraue und bereit bin, für ihn neue Wege zu gehen. Kurze Zeit später bekam ich ein Angebot, als Gemeindereferentin in einer kleinen Gemeinde zu arbeiten. Ich suchte nach einer Möglichkeit, die wichtigsten Grundlagen zu erlernen und informierte mich bei einem Kongress am tsc-Stand. Kurze Zeit später belegte ich mit grosser Begeisterung Online-Kurse. In der kommenden Zeit öffnete Gott mir immer wieder Türen. Das ermutigte mich, jetzt das Fernstudium zu beginnen.

Du hast bereits die Module Griechisch und Bibel in ihrer Geschichte als Online-Kurse absolviert. Wie wichtig war dieser Vorlauf für deine Entscheidung für das Fernstudium? Und was hast du dabei gelernt?

Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin. Die Schulzeit liegt bei mir ja schon etwas zurück. Das Studium forderte zwar viel Disziplin, Zeit und die Bereitschaft wissenschaftlich zu arbeiten, eröffnete aber auch den Raum, den persönlichen Glauben zu hinterfragen, zu überdenken und neu über die Grösse Gottes zu staunen. Es beeinflusste sowohl meine Beziehung zu Gott als auch zu anderen Menschen.

Du engagierst dich bereit seit Jahrzehnten an der Seite deines Mannes Volker Ulm (1. Vorsitzender im Hensoltshöher Gemeinschaftsverband) in der Gemeindearbeit. Was möchtest du im Fernstudium Neues darüber lernen?

Unsere Welt unterliegt einem ständigen Wandel, das macht auch vor der Gemeinde Jesu nicht halt. Darum freue ich mich, neue Impulse rund um Gemeindebau und Gemeindegründung zu erfahren, aber auch die Grundlagen zu erlernen, die Bibel auszulegen und Glaubensfragen zu reflektieren.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Natürlich will ich das Studium abschliessen und das Gelernte in der Gemeindepraxis umsetzen können. Ich möchte Menschen mit Jesus in Kontakt bringen und sie auf dem Weg der Nachfolge begleiten.

Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.
Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.

«Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin.»

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder

Was ist das Besondere am tsc?

Das Besondere ist für mich die herzliche und offene Atmosphäre, die am tsc herrscht. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mal wieder auf dem «Berg» sein kann und nicht nur über den Computer am tsc-Leben teilnehme. Das muss man erlebt haben!

Deine Tochter Ann-Sophie studiert neu Theologie & Musik. Dass Mutter und Tochter gemeinsam als Studentinnen am tsc studieren, ist ziemlich einmalig. Wie kam es dazu?

Von Anfang an habe ich unseren Kindern begeistert von meinem Studium erzählt. Als ich zu einer Prüfung ans tsc reiste, begleitete Ann-Sophie mich. Auch sie wurde von der freundlichen und ermutigenden Art dort angesprochen und der einzigartige Studiengang Theologie & Musik hat sie überzeugt. Jetzt freuen wir uns auf die coole Zeit, miteinander am tsc zu studieren.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Fernstudiums am meisten?

Auf die vielen neuen Impulse und darauf jede Menge Neues über Gott zu entdecken.

«Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Ruben Sommer

21 Jahre, aus Strengelbach (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Meine Entscheidung, am tsc Theologie zu studieren, war ein zweijähriger Prozess. Denn nach meiner Ausbildung zur «Fachmaturität Kommunikation» hatte ich zunächst das Ziel, Journalist zu werden. Nachdem ich durch einen längeren Prozess feststellte, dass zwar mein Kopf dabei war, aber mein Herz nicht, kam das Thema Theologie wieder auf den Tisch und unter anderem auch das tsc.

Warum hast du dich für den Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie entschieden?

«Wir können nicht nicht kommunizieren.» (P. Watzlawick) Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir uns damit auseinandersetzen. Ohne Kommunikation gibt es keine menschliche Interaktion.

Während meines Praktikums beim Radio habe ich herausgefunden: Fragen macht dich nicht unwissend, sondern öffnet Türen. Ich konnte einfach Fachleute anrufen und sagen: «Ich bin vom Radio und ich würde voll gerne mal wissen, wie das geht?» Und das ist dann mega spannend, was du dann erfährst. Es ist horizonterweiternd und augenöffnend.
Durch meinen ursprünglichen Wunsch, Journalist zu werden, bringe ich eine Offenheit und gewisse Neugier mit. Journalisten behalten ihre Erkenntnisse nicht für sich. Genau diese Leidenschaft teile ich, wenn ich etwas Neues in der Bibel entdecke, verspüre ich den Drang, es auch weiterzuerzählen. Ich möchte mich gerne auf intellektuelle Weise mit dem Glauben auseinandersetzen, ihn selbst besser verstehen, ihn aus anderen Perspektiven kennenlernen und selbstständig Bibeltexte auslegen und recherchieren können.

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie?

Kommunikation begeistert mich allgemein, da sie etwas Lebendiges ist. Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander. Ich bin gespannt, Veränderung erleben zu dürfen, denn das ist auch etwas, dass unser Glaube braucht: dass wir kommunizieren und uns weiterentwickeln. So, wie wir uns entwickeln, entwickelt sich auch unsere Perspektive und unser Glaube.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Ziel ist es, dass ich in den nächsten drei Jahren einen Ort finde, wo ich meine Gaben einsetzen kann. Und mein Gebet ist es, dass Gott mir einen Weg zeigt.

Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.
Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.

«Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander.»

BA Theologie & Pädagogik

Debora Wettstein

19 Jahre, aus Gerlikon (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Dadurch, dass meine Schwester bereits hier studiert hat, kannte ich den Berg und das tsc schon etwas. Und die Schnuppertage haben meine Entscheidung, am tsc zu studieren, auch noch einmal bestätigt. Ich freue mich, hier zu studieren und ich finde es echt bereichernd, dass drei unterschiedliche Fachbereiche mit Theologie verbunden werden.

Warum studierst du Theologie & Pädagogik?

Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik. Denn der Glaube vermittelt so viele gute Werte, an denen sich auch die Welt oft auch ein Beispiel nimmt.

Ich habe die Ausbildung zur Fachfrau Betreuung gemacht und bei gewissen Unterrichtsinhalten habe ich mir Fragen gestellt. Etwa beim Zitat: «Der Mensch ist gut». Ist der Mensch wirklich gut? Wer gibt dem Menschen überhaupt Wert? Darum freue ich mich aufs Studium am tsc, weil die Pädagogik gegründet ist auf den christlichen Glauben und somit ein festes Fundament hat.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Während dieses Studiums stelle ich mich Gott zur Verfügung. Ich möchte mir Zeit nehmen für ihn und in der Beziehung zu ihm wachsen. Ich vertraue darauf, dass er mir durch das Studium zeigt, wo mein Weg hingeht. Es macht mir grosse Freude mit Kindern zusammenzuarbeiten, aber ich bin auch offen, noch weitere Gaben zu entdecken. Ich möchte mir die nötigen Werkzeuge aneignen, die ich später gebrauchen kann und ausgerüstet sein für das, was nachher kommt.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Studiums am meisten?

Ich freu mich mega auf die Gemeinschaft unter den Studentinnen und Studenten, dass wir gemeinsam füreinander da sind und miteinander vorwärtsgehen. Ausserdem freue ich mich darauf, tiefer in Glaubensthemen abtauchen zu können.

Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.
Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik.»

BA Theologie & Musik

Florian Polifke

28 Jahre, aus Warstein (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Als operativer Logistikleiter war ich für 60 bis 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Ich habe es als Privileg erlebt und da ist es nicht erstaunlich, dass so mancher über meinen Entschluss zu studieren verwundert und überrascht war. Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen und scheue nicht davor zurück, dabei bis an meine Grenzen zu gehen. Auf den Ruf einzugehen und es zu wagen, ist herausfordernd – und ich möchte Leute ermutigen: Seid mutig und vertraut Gottes Plänen!

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Theologie & Musik?

Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.

  • Theologie: Was denke ich über Gott? Ich darf tiefer in die Materie einsteigen. Wer ist Gott? Ich will in meiner Beziehung zu Gott wachsen und mich und mein Gottesbild herausfordern lassen.
  • Musik: Ich freue mich, meine musikalischen Fähigkeiten auszubauen – sei es in der Band, in Musiktheorie oder in anderen Modulen. Mein Hauptfach ist Gesang und mein Nebenfach Klavier – auch hier bin ich schon gespannt, Neues zu entdecken, zu wachsen und mich dabei herausfordern zu lassen.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Hauptziel ist es, geistlich und persönlich zu reifen. Ich habe noch keine Ahnung, was ich nach meinem Studium machen möchte. Aber ich glaube, dass der Herr mich persönlich und geistlich herausfordern will, ihn besser kennenzulernen. Der «heilige Berg St. Chrischona» ist für mich ein Ort, an dem man Gott auch noch mal anders begegnen kann. Ein Gemeinschaftsgefühl, das durch Menschen mit Ehrlichkeit und brennender Leidenschaft für Gott geprägt ist. Ich freue mich, neue Leute kennenzulernen, die die gleiche Leidenschaft und den gleichen Fokus teilen.

Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.
Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.

«Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.»

tsc-Jahreskurs

Beatrice Strässle

52 Jahre, aus Zeiningen (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Im Januar 2021 bin ich einer Online-Bibelgruppe beigetreten, in der zufälligerweise die Ehefrau eines tsc-Dozenten mit dabei war. Sie hat mich ermutigt, einfach mal hinzugehen und mir das tsc anzugucken. Das habe ich erstmal nicht gemacht. Dann habe ich aber von meiner Schwägerin mitbekommen, dass das tsc wieder live Schnuppertage anbieten kann. Und dann bin ich angekommen – und musste gar nicht mehr überlegen – ich war so begeistert!
Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!

Warum nimmst du am tsc-Jahreskurs teil?

In den letzten Jahren durfte ich verschiedene Konfessionen erleben. Dies forderte mich heraus, mich kritisch mit meinem Glauben auseinanderzusetzen und eine Vielfalt und Lebendigkeit des Glaubens zu entdecken. Durch meinen Wunsch, mich auch in meiner Gemeinde einzubringen, kam es dazu, dass ich die katechetische Ausbildung absolvierte. Es war eine herausfordernde Zeit, gefüllt mit vielen neuen Fremdwörtern und Prüfungen.
Jetzt freue ich mich sehr, dass ich beim tsc einen Ort gefunden habe, an dem ich für ein ganzes Jahr lernen darf – ohne Prüfungen absolvieren zu müssen. Und ich habe die Möglichkeit, weiterhin bei meiner Familie zu sein und zugleich die Gemeinschaft hier mit anderen Christen zu erleben.

Worauf freust du dich zu Beginn des tsc-Jahreskurses am meisten?

Vor zwölf Jahren besuchte ich einen Alphalive-Kurs und durfte den Glauben neu kennenlernen und eine neue Beziehung zu Gott aufbauen. Dabei bekam ich auch meine erste Bibel geschenkt, denn zuvor hatte ich noch nie eine eigene besessen. Meine Neugier wuchs und auf meinem Weg die Bibel zu entdecken, kamen viele Fragen auf. Seitdem beschäftigen mich der Glaube und die Bibel sehr. Ich freue mich auf eine Zeit am tsc, in der ich mich mit vielen Leuten darüber austauschen darf und die Bibel – das Grosse und Ganze von der Schöpfung bis hin zur Offenbarung – besser kennenlernen kann.

Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.
Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.

«Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
Die Studentinnen und Studenten im Bachelor-Studiengang Theologie & Musik stellen die grösste Gruppe im Studienjahr 2021/22.

Start ins Theologiestudium mit guten Tipps

tsc beginnt Studienjahr 2021/22 mit 39 neuen Studierenden

Start ins Theologiestudium mit guten Tipps

Kommen die «Ersties», geht das Theologiestudium wieder los! So lautet die Regel zum Beginn jedes Studienjahres am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Anfang September 2021 hiess die Studiengemeinschaft 39 neue Studierende und 22 Gasthörende herzlich willkommen. Zum Start bekamen sie gute Tipps für ein erfolgreiches Studium.

Kommunikative Theologie begeistert

Eine der Besonderheiten am tsc ist die Kommunikative Theologie. Sie will mit und über Gott ins Gespräch kommen. Diese Art, Theologie zu betreiben, zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Bachelorstudiengänge und den tsc-Jahreskurs. Sie ist auch einer der Gründe, sich für ein Studium am tsc zu entscheiden. Dorothea Ulm, eine neue Studentin im Fernstudium Theologie, erklärte: «Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden.»

Tipps von Thomas Härry

Bei den Einführungstagen vor dem Studienstart 2021 ging es um wichtige Grundlagen, um diese Kommunikative Theologie studieren zu können, darunter: Selbstführung, Zeitmanagement, Umgang mit Krisen und Förderung von Reifeprozessen.

Das tsc hatte deshalb Thomas Härry als Referenten eingeladen. Der Schweizer Theologe ist mit seinen Büchern über Selbstführung bekannt geworden (z. B.: «Von der Kunst, sich selbst zu führen»). Er gab der tsc-Studiengemeinschaft viele Tipps, wie sie die anstehenden Herausforderungen des Theologiestudiums bewältigen können. Aus dem Judentum lernen könne man beispielsweise eine Haltung der Anbetung. «Theologie ist dann eine gute, wenn sie mich in die Nachfolge führt», erklärte Thomas Härry weiter. Ausserdem hatte er zahlreiche Praxistipps auf Lager: Lies die Bibel unvoreingenommen, entwickle eine Denkweise der Neugier, achte auf dich selbst. Immer wieder berichtete er aus seinem persönlichen Leben und gab Beispiele, wie seine Tipps konkret umgesetzt werden können.

tsc-Angebote, um geistlich emotional zu reifen

Mit teilweise neu entwickelten Angeboten will das Theologische Seminar St. Chrischona seine Studierenden bei ihren Lern- und Reifeprozessen unterstützen. Dazu stellte Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, ein Konzept vor. Dieses besteht aus Kleingruppenangeboten, Kreativ-Gottesdiensten und Praxisräumen Kommunikativer Theologie, zum Beispiel Diskussionsforen zu brennenden Themen. «Theologie studieren verlangt geistlich emotionales Reifen. Das wird sehr persönlich, man muss Widersprüche aushalten und sich kritischen Fragen stellen», erklärte er den Hintergedanken. Zwar seien Reifeprozesse nur schwer zu messen und nicht zu garantieren, aber das tsc könne die nötigen Voraussetzungen dafür schaffen. «Wir wollen den Studierenden aktiv einen Raum geben, um weiterzukommen», so der Rektor des tsc.

40 Prozent der tsc-Studiengemeinschaft sind Neue

Viel beitragen zu persönlichen Reifeprozessen wird erfahrungsgemäss die tsc-Studiengemeinschaft. Sie bildete sich zum Beginn des Studienjahres 2021/22 wieder ganz neu. 135 Studierende und Gasthörende zählt das tsc aktuell. Rund 40 Prozent von ihnen sind frisch hinzugekommen. Umso wichtiger sind die Einführungstage, um sich kennenzulernen. Dazu gab es eine ganze Reihe von Anlässen und Angeboten, beispielsweise eine Art «Speed-Dating», ein buntes Kostümfest und gemeinsame Essen. Das fröhliche Miteinander trug viel zu einer positiven Atmosphäre bei. So gelang der Start ins neue Studienjahr 2021/22.

Thomas Härry gibt den Studentinnen und Studenten des tsc praktische Tipps, wie sie das Theologiestudium meistern können.
Thomas Härry gibt den Studentinnen und Studenten des tsc praktische Tipps, wie sie das Theologiestudium meistern können.
Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) erklärt das neue Konzept des tsc, geistlich emotionale Reifeprozesse zu unterstützen.
Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) erklärt das neue Konzept des tsc, geistlich emotionale Reifeprozesse zu unterstützen.
Das gegenseitige Kennenlernen ist ein wichtiges Ziel der Einführungstage am tsc.
Das gegenseitige Kennenlernen ist ein wichtiges Ziel der Einführungstage am tsc.

tsc-Konzept für geistlich emotionales Reifen

    1. Lebensgruppen im 1. Semester für Ersties, Ziel: Ankommen
    2. Kleingruppenangebot von September bis März von René Winkler für Studierende ab dem 2. Studienjahr
    3. Öffentliche Kreativ-Gottesdienste
    4. Praxisräume Kommunikative Theologie, darunter teilweise interne Diskussionsforen zu aktuellen, heiss diskutierten Fragen

BTh Kommunikative Theologie

Präsenz- oder Fernstudium? Der Bachelor-Studiengang Kommunikative Theologie lässt sich auf beiden Wegen studieren. Für das Gruppenfoto zum Beginn des Studienjahres 2021/22 versammeln sich die Studierenden aus beiden Modi gemeinsam.
Präsenz- oder Fernstudium? Der Bachelor-Studiengang Kommunikative Theologie lässt sich auf beiden Wegen studieren. Für das Gruppenfoto zum Beginn des Studienjahres 2021/22 versammeln sich die Studierenden aus beiden Modi gemeinsam.

BA Theologie & Pädagogik

Die Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs Theologie & Pädagogik zum Start des Studienjahres 2021/22
Die Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs Theologie & Pädagogik zum Start des Studienjahres 2021/22

BA Theologie & Musik

Die Studentinnen und Studenten im Bachelor-Studiengang Theologie & Musik stellen die grösste Gruppe im Studienjahr 2021/22.
Die Studentinnen und Studenten im Bachelor-Studiengang Theologie & Musik stellen die grösste Gruppe im Studienjahr 2021/22.

tsc-Jahreskurs

Der tsc-Jahreskurs 2021/22 besteht aus 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (1 fehlt auf dem Foto). Sie sind ein Jahr lang intensiv unterwegs mit Jesus Christus, mit der Bibel und miteinander.
Der tsc-Jahreskurs 2021/22 besteht aus 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (1 fehlt auf dem Foto). Sie sind ein Jahr lang intensiv unterwegs mit Jesus Christus, mit der Bibel und miteinander.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
Graduierte mit Sonnenblume: 15 der 21 Bachelorabsolventinnen und -absolventen 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona freuen sich über ihren Studienabschluss.

Dankbarer Blick zurück über die Bachelorurkunden

tsc-Graduierungsfeier 2021

Dankbarer Blick zurück über die Bachelorurkunden

Bei der Graduierungsfeier am 3. September blickte die Abschlussklasse 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) noch einmal auf ihr Studium zurück. Sie präsentierte drei spannende Bachelorarbeiten und erinnerte sich mit einer Prise Wehmut an die prägende Zeit am tsc. Für die Studiengemeinschaft gab’s grossen Dank, für die 21 Absolventinnen und Absolventen gab’s Applaus und ihre Bachelorurkunden.

Qualitäts-Bachelorabschlüsse

Drei Bachelorstudiengänge bietet das tsc an: Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik. Jeder ist validiert von der Middlesex University London – eine seit 25 Jahren bestehende und gewachsene akademische Partnerschaft. Die Absolventinnen und Absolventen des tsc erwerben «Bachelor mit Honours degree» – die höchsten Bachelorabschlüsse, die das britische Bildungssystem kennt. Bei der Graduierungsfeier erhielten die Absolventinnen und Absolventen von den Leiterinnen und Leiter ihrer Studiengänge ihre jeweilige Bachelorurkunden.

Waren Frauen bei der Speisung der 5000 dabei?

Aus jedem der Studiengänge wurde die am besten bewertete Bachelorarbeit präsentiert. Den Anfang machte Franziska Chiavi. Die Absolventin des Bachelorstudiengangs Kommunikative Theologie hatte sich mit der feministischen Hermeneutik auseinandergesetzt, eine Lehre der Bibelauslegung, die die Frau ins Zentrum stellt. Ein Beispiel dafür ist die Speisung der 5000 – in der Heiligen Schrift ist nur die Rede von Männern. Waren also keine Frauen dabei? Doch, vermutet die feministische Hermeneutik. Das sei chancenreich – so Franziska Chiavi – wenn Vorurteile aufgebrochen und weibliche Erfahrungswerte beachtet werden. Kritisch werde es aber dort, wo die Autorität der Bibel als Gottes Wort hinterfragt werde.

Wann ist ein Mann ein Mann?

Geschlechterfragen erörterte auch Micha-David Hirt in seiner Bachelorarbeit im Studiengang Theologie & Pädagogik. Er thematisierte die Essenz des Mannseins – eine aktuelle und für viele junge Männer auch persönlich sehr relevante Frage. Der tsc-Absolvent untersuchte, was Identität konstruiert. «Identität ist ein komplexes Phänomen», stellte er wiederholt fest. Auf der Suche nach bibeltheologischen Antworten analysierte er die Schöpfungsgeschichte und kam zur Überzeugung: «Männer stehen nicht in Konkurrenz zur Frau, sondern ihr gegenüber. In der Ergänzung liegt grosse Stärke.»

Was macht Trostlieder aus?

Eine interdisziplinäre Bachelorarbeit hat Johanna Habel verfasst. Die Absolventin des Studiengangs Theologie & Musik untersuchte sowohl theologisch als auch musikwissenschaftlich, wie Lieder trösten können und was Lieder über Leid besonders macht. Drei Trostlieder aus der Kirchengeschichte untersuchte sie näher, eines davon ist «It Is Well With My Soul» von Horatio Spafford. Dort begründet der Lieddichter den Trost theologisch: «Was immer mein Los ist, du hast mich gelehrt: Meine Seele ist im Frieden damit». Musikalisch hat der Echoeffekt im Chorus eine tröstende, weil sich wiederholende und damit beruhigende Wirkung.

Micha-David Hirt, Franziska Chiavi und Johanna Habel (von links) stellten an der Graduierungsfeier 2021 ihre ausgezeichneten Bachelorarbeiten vor.
Micha-David Hirt, Franziska Chiavi und Johanna Habel (von links) stellten an der Graduierungsfeier 2021 ihre ausgezeichneten Bachelorarbeiten vor.

Bachelorarbeiten von tsc-Studierenden

Jedes Jahr veröffentlicht das Theologische Seminar St. Chrischona ausgewählte und besonders gut benotete Bachelorarbeiten auf seiner Internetseite. So kannst du dich in spannende theologische Themen einlesen und dir ein eigenes Bild machen von der hohen Qualität des Studiums am tsc.

Graduierungsfeier: die einen gehen, die anderen starten

Erst seit wenigen Jahren finden die Graduierungsfeiern des tsc direkt vor dem Start ins neue Studienjahr statt. Dies erzeugt eine besondere Situation. Denn das Publikum besteht nicht nur aus den Absolventinnen und Absolventen mit Familien und Freunden, sondern auch aus den neuen Studierenden des tsc. Während die einen ihr Studium erfolgreich beendet haben und schon die nächste Lebensphase begonnen haben, starten die anderen erst damit. Die Abschlussklasse machte den Neuen dann auch Mut für ihre bevorstehende Zeit und zeigte, wie sie sie meistern können.

Lehrreiche Erfahrungen, schöne Erinnerungen

Stellvertretend für die Abschlussklasse erinnerte sich Rahel Ernst an die zurückliegende Studienzeit. Sie hob besonders die Bedeutung der tsc-Studiengemeinschaft hervor: «Mit Christus im Zentrum haben wir zusammen gebetet, gesungen, uns herausgefordert und ermutigt.» Mit einem Blumenstrauss bedankte sie sich bei den Mitstudierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden des tsc für das gemeinsame Unterwegssein und alle Unterstützung. Vom tsc nehmen die Absolventinnen und Absolventen eben nicht nur Bachelorurkunden, sondern vor allem lehrreiche Erfahrungen und schöne Erinnerungen mit.

Graduierte mit Sonnenblume: 15 der 21 Bachelorabsolventinnen und -absolventen 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona freuen sich über ihren Studienabschluss.
Graduierte mit Sonnenblume: 15 der 21 Bachelorabsolventinnen und -absolventen 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona freuen sich über ihren Studienabschluss.

Infos zu den Bachelorstudiengängen

  • Die Bachelorstudiengänge des Theologischen Seminars St. Chrischona sind von der Middlesex University London validiert. Es handelt sich um anerkannte Bachelorabschlüsse nach hohem europäischem Bildungsstandard.
  • Studierende können den Bachelor in Theologie (Honours) im Präsenz- oder Fernstudium erwerben, ausserdem den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Pädagogik sowie den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Musik.
  • Die Bezeichnung «Honours» bedeutet: Bachelor mit Honours Degree. Der Honours-Bachelor ist der höchste Bachelorabschluss im britischen Bildungssystem. Vom Arbeitsaufwand entspricht er dem im deutschsprachigen Raum bekannten Bologna-Bachelor. Der Honours-Bachelor ist kein akademischer Grad, sondern die Bezeichnung für einen Bachelorstudiengang, der durch eine bestimmte Studienleistung mit entsprechender Note abgeschlossen werden kann (level of honours degree).

Interessiert?

  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 17.11.2021, 18–19.30 Uhr.
  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 22.–23.10.2021.
tsc-Aussendungsfeier 2021: Abschlussklasse (1500x1000px)

Auf und davon in den Dienst

tsc-Aussendungsfeier 2021

Auf und davon in den Dienst

29 Absolventinnen und Absolventen verabschiedete das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) am 27. Juni 2021 mit einer coronabedingten Aussendungsfeier im familiären Rahmen. Ganz nach ihrem Motto machen sie sich «auf und davon» in den Dienst in Kirchen, christlichen Gemeinden und Werken.

Aussendung mit weinendem Auge

Den grössten Teil der Aussendungsfeier nahmen die Laudationen und Bibelverszusprachen an die Absolventinnen und Absolventen ein. Fazit dieses Programmteils: Jeder Einzelne war für ein, drei oder mehr Jahre eine Bereicherung der Studiengemeinschaft am tsc. Das Loslassen geschieht deshalb auch mit einem weinenden Auge. «Viel zu schnell ist die Zeit mit euch vergangen», bekannte etwa Susanne Hagen, die Leiterin des Bachelorstudiengangs Theologie & Musik.

Aussendung als Auftrag des tsc

Es ist der Auftrag des Theologischen Seminars St. Chrischona, Menschen auszubilden, um sie wieder auszusenden. Der Fokus liegt auf dem, was sie am tsc lernen, erleben und von dort mitnehmen. Rektor Dr. Benedikt Walker erinnerte die Absolventinnen und Absolventen an einen wichtigen Punkt: «Theologie studieren bedeutet: Wir lernen hinzuhören. Wir hören Gottes Stimme zu, reflektieren, suchen das Gespräch mit anderen und reagieren darauf.» Und René Winkler, der am tsc den Bereich Weiterbildungen leitet, predigte mit Verweis auf Abraham: «Nicht seine Leistung, sondern sein Glaube war entscheidend.» Wie Abraham sei auch die tsc-Abschlussklasse 2021 erwählt und berufen, Menschen Gottes zu sein.

tsc-Aussendungsfeier 2021: Benedikt Walker
Benedikt Walker wünscht den Absolventinnen und Absolventen 2021, dass sie lebenslang auf Gottes Stimme hören.

Wer ein tsc-Studium absolviert, ist gefragt

Fast alle Absolventinnen und Absolventen haben bereits eine Stelle gefunden, mit der sie nach einer Sommerpause starten – mehrheitlich in einer Gemeinde- oder Kirchenarbeit. Das trifft zum Beispiel auf die 34-jährige Franziska Chiavi zu. Sie hat den Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie abgeschlossen und geht als Pastorin in die Chrischona Frauenfeld. Gefragt sind auch die Absolventinnen und Absolventen der kombinierten Bachelor-Studiengänge Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik. Der 28-jährige Micha Habel ist einer der Absolventen der Theologie & Musik. Er hat bereits während seines Studiums als Jugendpastor in der Stami Lörrach gearbeitet und wird das weiter tun.

Corona-Auflagen verhinderten tsc-Jahresfest 2021

Es war das zweite Mal, dass die Corona-Massnahmen ein grosses tsc-Jahresfest verhinderten. Aufgrund der kurz vor der Aussendungsfeier erfolgten Corona-Lockerungen war die Stimmung jedoch gelöst. Jede Absolventin und jeder Absolvent durfte zwei Gäste nach St. Chrischona einladen. Rund 150 Personen vor Ort und weitere rund 400 Personen via Livestream verfolgten die zweieinhalbstündige Feier.

Zwei Musikvideos des tsc-Chors feierten Premiere

Im Gegensatz zur Aussendung 2020 durfte 2021 wieder gesungen werden. Überhaupt nahm die Musik viel Raum ein während der Aussendungsfeier. Kleine Ensembles aus dem Studiengang Theologie & Musik trugen Lieder vor. Und am Ende feierten zwei Musikvideos des tsc-Chors ihre Premieren: «Vater unser» und «Lean on Me», jeweils mit grosser Beteiligung der tsc-Abschlussklasse. Diese können weiterhin auf dem Youtube-Kanal des tsc angesehen werden.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
tsc-Abschlussgottesdienst Frühlingssemester 2021

Corona-Studienjahr endet mit Dankbarkeit

Abschlussgottesdienst Frühlingssemester 2021 am tsc

Corona-Studienjahr endet mit Dankbarkeit

Nach vielen Corona-Herausforderungen endete das Studienjahr 2020/21 am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) Ende Mai schliesslich so, wie es September begonnen hatte: mit dem Lobpreis Gottes im Freien bei strahlendem Sonnenschein. Dass die bisherige Corona-Zeit aber Spuren hinterlassen hat, machte der Abschlussgottesdienst deutlich.

«Nicht durch Heer oder Kraft»

Er stand unter dem Bibelwort aus Sacharja 4,6: «Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.» Einige Studentinnen und Studenten berichteten der Studiengemeinschaft des tsc von ihren Erlebnissen mit Gott.

«Dankbar für das Lernfeld Corona»

Corona war mehrfach Thema. Gott sei Dank ist am tsc bislang niemand schwer daran erkrankt. Es gab jedoch vereinzelte Corona-Fälle. Eine Studentin erinnerte an die herausfordernde Quarantäne-Zeit, die einige durchmachen mussten. Sie fand damals Frieden über die Situation, nachdem sie Jesus Christus um Hilfe angefleht hatte. Auch Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, blickte auf die Corona-Zeit zurück. Er hat gelernt, mit den unklaren und wechselnden Bedingungen klarzukommen und nun weniger Angst, Fehler zu machen. «Im Rückblick bin ich dankbar für das Lernfeld Corona – auch wenn ich es mir nicht nochmal wünsche», sagte der Rektor.

Wie Corona das Studienjahr prägte

Die Corona-Massnahmen prägten das gesamte Studienjahr 2020/21. Nach einem hoffnungsvollen Start mit Präsenzstudium im September 2020 folgte im November in der zweiten Corona-Welle der Wechsel in den Online-Modus. Danach konnten erst Ende April 2021 wieder Kurse im Präsenzmodus durchgeführt werden. Diese Umstellungen waren jeweils für die Studierenden und die Dozierenden mit Herausforderungen verbunden. So mussten die Dozentinnen und Dozenten beispielsweise die Methodik des Unterrichts umstellen und teilweise Unterrichtsinhalte ganz neu vermitteln. Mit grossem Einsatz und der Unterstützung durch die Möglichkeiten der Online-Lernplattform Moodle gelang dies letztlich gut.

Grosse Freude über Corona-Lockerungen

Schwieriger war es für die Studiengemeinschaft. Aus gemeinsamen Gottesdiensten, Gebetskreisen, Essen und Veranstaltungen zieht sie normalerweise viel ihrer Stärke. Aufgrund der Corona-Massnahmen waren diese Treffen entweder gar nicht oder nur über das Internet möglich. Gross war deshalb die Freude über die ersten Corona-Lockerungen Ende April 2021. Wegen des sommerlichen Wetters konnte die Studiengemeinschaft den Abschlussgottesdienst schliesslich sogar im Freien feiern und unter Einhaltung eines Abstands wieder singen. Laut ertönte der Lobpreis: «Und es ist Kraft im Kreuze Jesu!» Diese Glaubensaussage bleibt gültig – auch in der nächsten Phase der Corona-Pandemie oder der nächsten Krise.

tsc-Abschlussgottesdienst Frühlingssemester 2021
Im Freien feiert die Studiengemeinschaft des tsc den Abschlussgottesdienst des Frühlingssemesters 2021. Er steht unter dem Bibelwort aus Sacharja 4,6: «Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.»
tsc-Abschlussgottesdienst Frühlingssemester 2021: Rektor Dr. Benedikt Walker
Rektor Dr. Benedikt Walker ist dankbar für Lernerfahrungen, die er in der Corona-Zeit gemacht hat.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.