Fünf neue tsc-Studierende: Samuel, Micha, Jale, Anne, Kurt (von links nach rechts)

«Ich bin gespannt, was mich erwartet!»

Erstie-Interviews 2022

«Ich bin gespannt, was mich erwartet!»

Interviews mit neuen Studierenden des tsc

Fünf der 33 neuen Studentinnen und Studenten erzählen zum Start des Studienjahres 2022/23, wie ihr Weg ans tsc verlief. Sie beantworten auch die Fragen, mit welchem Ziel sie ihr Studium oder den Jahreskurs beginnen und wie ihr erster Eindruck von der tsc-Community ist.

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Samuel Weber

28 Jahre, aus Dübendorf (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Bis zu meiner Bewerbung für das Theologiestudium war es ein längerer Weg. Wichtig waren der Besuch einer Jüngerschaftsschule und später eines Bibelgrundkurses in Norwegen. Dabei wurde der Ruf ins Theologiestudium in mir laut. Durch die Empfehlung eines Kollegen und des Pastors meiner Gemeinde, der Chrischona Dübendorf, bin ich auf das tsc aufmerksam geworden. Beworben habe ich mich, weil ich dem Ruf Gottes folge. Am Schluss brauchte ich keine Überzeugung mehr.

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich kann mir vieles vorstellen. Zum Beispiel den Dienst in der Mission oder die Arbeit als Teilzeitpastor. Ich arbeite gerne praktisch und begegne Menschen inmitten der Arbeit.

Wie ist dein erster Eindruck von der tsc-Community?

Ich bin herzlich willkommen geheissen worden, die Menschen haben Freude. Das ist super. Ich hoffe, ich habe neben den vielen Angeboten der Community noch Zeit für das Studium. (lacht)

Samuel Weber studiert seit 2022 Kommunikative Theologie im Präsenzmodus am tsc.
Samuel Weber studiert seit 2022 Kommunikative Theologie im Präsenzmodus am tsc.

«Beworben habe ich mich, weil ich dem Ruf Gottes folge. Am Schluss brauchte ich keine Überzeugung mehr.»

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Kurt Messerli

42 Jahre, aus Hergiswil (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich bin schon über 40 und habe keine Matura. Ein Theologiestudium hatte ich für mich eigentlich abgeschrieben. Mein Interesse galt zunächst nur den Online-Kursen, vor allem Griechisch und Hebräisch. Über eine Kollegin aus der Chrischona Sursee habe ich erfahren, dass das am tsc möglich ist. Der tsc-Studienberater René Wälty hat mich dann darüber informiert, dass ich am tsc mit meiner Berufsausbildung zum Studium aufgenommen werden kann. Und er hat mir Mut gemacht, das komplette Fernstudium ins Auge zu fassen. Fürs Erste fange ich mit dem Griechisch-Modul an.

Wie vereinbarst du das Fernstudium mit deinem Beruf?

Ich weiss, was es heisst, neben dem Schaffen zu lernen. Ich versuche es zunächst ohne Reduktion meines Arbeitspensums, arbeite also weiter 100 % als Verkehrsexperte für die Motorfahrzeugkontrolle. Mittags, abends und samstags will ich mir Zeit reservieren für den Online-Kurs. Ich bin aber durchaus optimistisch.

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Mein Traum ist es, das Wort Gottes zu predigen und die Bibel in den Ursprachen lesen zu können. Ich bin offen für alles, was Gott mit mir vorhat. Aktuell engagiere ich mich gemeinsam mit meiner Frau in einer «Biker-Church», also einer Gemeinde für Motorradfahrer.

Wie wichtig war das Schnuppern für deine Entscheidung, dich zu bewerben?

Hier habe ich die Führung Gottes erlebt. Ferientage muss ich mindestens sechs Wochen im Voraus einreichen, weil wir im Betrieb normalerweise wochenlang komplett ausgebucht sind. Für den Schnuppertag am 12. Mai habe ich aber kurzfristig Ferien erhalten und kommen können. Meine Frau hat mich begleitet und ebenfalls Feuer gefangen fürs tsc. Sie macht jetzt zuerst einmal den Jahreskurs Worship.

Wie ist dein erster Eindruck von der tsc-Community?

Beim Schnuppertag habe ich die Eben-Ezer-Sessions miterlebt. Das ist cool gewesen. Das Schleifen, das persönliche Wachsen in der Gemeinschaft, finde ich sehr wichtig. Als Fernstudent werde ich das vermissen.

Was schätzt du am Fernstudium?

Toll ist, dass ich überall studieren kann. Ich nehme einfach meinen Laptop mit und kann loslegen.

Kurt Messerli studiert seit 2022 Theologie im Fernstudium am tsc.
Kurt Messerli studiert seit 2022 Theologie im Fernstudium am tsc.

«Mein Traum ist es, das Wort Gottes zu predigen und die Bibel in den Ursprachen lesen zu können.»

BA Theologie & Pädagogik

Micha Blaser

23 Jahre, aus Faulensee (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Es war ein längerer Prozess. Nach meiner Lehre zum Automatiker / Mechatroniker habe ich erst einige Zeit in diesem Beruf gearbeitet, bin dann aber auf die Bibelschule Klostermühle in Deutschland gegangen. Während der Bibelschulzeit habe ich gemerkt, dass ich sehr gerne die Bibel studiere. Danach habe ich mich beruflich neuorientiert und ein halbes Jahr lang an einer heilpädagogischen Schule gearbeitet. Mehr und mehr zeigte sich, dass ich das Theologische mit dem Sozialen verbinden möchte. Über einen längeren Prozess habe ich mich dann zum Studium der Theologie & Pädagogik am tsc beworben.

Was erwartest du vom Studium am tsc?

Ganz ehrlich: Ich weiss noch nicht genau, was mich erwartet und bin ziemlich gespannt. Ich hoffe, dass ich eine solide, theologische Grundbildung bekomme. Ausserdem erwarte ich, dass mein Rucksack vollgepackt wird mit Kompetenzen, zum Beispiel wie ich Projekte manage oder Menschen zielgruppenspezifisch mit der biblischen Botschaft erreiche.

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich bin offen für verschiedene berufliche Möglichkeiten. Aktuell gefällt mir besonders die Erlebnispädagogik. Ich würde später sehr gerne in einem Umfeld arbeiten, wo die biblische Lehre mit erlebnispädagogischen Mitteln entdeckt und tiefer verinnerlicht werden kann.

Wie erlebst du die tsc-Community?

Mein erster Eindruck: Wirklich gut! Die Menschen sind super nett. Zwar waren die Einführungstage etwas voll gepackt, aber jeder unterstützt einen. Auch der Zusammenhalt unter den Studierenden ist sehr gut.

Micha Blaser studiert seit 2022 Theologie & Pädagogik am tsc.
Micha Blaser studiert seit 2022 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Ich hoffe, dass ich eine solide, theologische Grundbildung bekomme.»

BA Theologie & Musik

Anne Werle

19 Jahre, aus Dresden (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich wollte etwas mit Musik und Theologie machen, dachte aber lange, ich müsste mich für eines von beiden entscheiden. Dann stiess meine Mutter im Internet auf den Bachelorstudiengang Theologie & Musik am tsc. Das klang mega cool. Ich wusste aber nicht, wie ich das Studium bezahlen soll, das hielt mich von einer Bewerbung ab. Am Christival 2022 wurde ich von verschiedenen Personen und durch ein Erlebnis im Gebet ermutigt, den Schritt aufs Wasser zu wagen. Ich erhielt den Zuspruch, dass sich in meiner Berufung meine Begabung entfalten und der Lobpreis in mir rauskommen darf. Nun vertraue ich auf Gott, dass er mich versorgt.

Welche Instrumente spielst du?

Im Hauptfach Geige, im Nebenfach Klavier.

Wie hast du die Aufnahmeprüfung erlebt?

Die Aufnahmeprüfung lief besser als erwartet. Ich hatte durch meinen Musik-Leistungskurs Vorkenntnisse in Musiktheorie und Gehörbildung. In relativ kurzer Zeit konnte ich mich vorbereiten.

Wie ist dein erster Eindruck von der tsc-Community?

Es ist ein sehr herzlicher Empfang gewesen, ich fühle mich sehr wohl am tsc.

Was erwartest du vom Studium am tsc?

Musikalisch will ich mich weiterentwickeln, zum Beispiel bei Improvisationen mit der Geige oder im Zusammenspiel mit Bands. Da habe ich noch nicht so viele Erfahrungen. Theologisch freue ich mich auch sehr darauf, weil ich viele Fragen habe und eine grosse Sehnsucht, einen grossen Durst, tief ins Wort Gottes einzusteigen. Ich hoffe einfach auf Menschen zu treffen, die mich herausfordern und gute Impulse geben können.

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich freue mich sehr, das zu entdecken, was Gott für mich geplant hat. Deshalb bin ich offen für das, was sich ergibt und beginne mein Studium nicht mit einem konkreten Ziel.

Anne Werle freut sich darüber, dass sie am tsc sowohl Theologie als auch Musik studieren kann.
Anne Werle freut sich darüber, dass sie am tsc sowohl Theologie als auch Musik studieren kann.

«Am Christival 2022 wurde ich von verschiedenen Personen und durch ein Erlebnis im Gebet ermutigt, den Schritt aufs Wasser zu wagen. Ich erhielt den Zuspruch, dass sich in meiner Berufung meine Begabung entfalten und der Lobpreis in mir rauskommen darf.»

tsc-Jahreskurs

Jael Nater

21 Jahre, aus Kölliken (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Nach dem Abschluss meiner kaufmännischen Lehre arbeitete ich drei Jahre in diesem Beruf. Während dieser Zeit wuchs in mir die Sehnsucht, eine Bibelschule zu besuchen. Das tsc war mir bekannt, da ich in einer Chrischona Gemeinde aufgewachsen bin und auch schon mehrfach am CREA! Meeting teilgenommen habe. Als ich dann im Internet auf das Angebot des tsc-Jahreskurses mit dem Schwerpunkt Worship gestossen bin, habe ich mich zum Schnuppern angemeldet und schnell gemerkt: Das ist es.

Wie wichtig war das Schnuppern für deine Entscheidung, dich zu bewerben?

Ich erlebte einen Tag mit dem damaligen Jahreskurs, durfte den Unterricht in Dogmatik und die Bibelwerkstatt besuchen. Das war wichtig, weil ich die Atmosphäre selbst spüren konnte, die am tsc herrscht.

Welches Instrument spielst du?

Ich spiele Klavier.

Mit welchem Ziel beginnst du den Jahreskurs?

Ich möchte mein Bibelwissen erweitern und die Zusammenhänge besser verstehen. Ausserdem will ich meine Beziehung zu Jesus vertiefen. Auch musikalisch will ich besser werden und den Klavierunterricht auffrischen. Ich freue mich auch auf das Zusammenspiel mit einer Band.

Was begeistert dich am tsc-Jahreskurs?

Es ist ein guter Mix. Ich freue mich auf die biblischen Impulse, aber auch auf die Gemeinschaft und den Austausch mit anderen Christen.

Wie ist dein erster Eindruck von der tsc-Community?

Es sind alles sehr nette, offene und hilfsbereite Menschen. Ich fühle mich sehr willkommen und einfach gut aufgehoben.

Jael Nater will im tsc-Jahreskurs ihr Bibelwissen erweitern.
Jael Nater will im tsc-Jahreskurs ihr Bibelwissen erweitern.

«Ich möchte mein Bibelwissen erweitern und die Zusammenhänge besser verstehen. Ausserdem will ich meine Beziehung zu Jesus vertiefen.»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
tsc-Ersties 2021: Dorothea, Ruben, Debora, Florian und Beatrice (1500x500px)

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

Erstie-Interviews 2021

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

39 neue Studentinnen und Studenten haben zum Start des Studienjahres 2021/22 ein Studium oder den Jahreskurs am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) begonnen. In Kurzinterviews berichten sie von ihrem persönlichen Weg ans tsc. Sie beschreiben ihre Vorfreude und nennen die Ziele, mit denen sie ihr Studium beginnen.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Dorothea Ulm

51 Jahre, Gemeindereferentin in Langenzenn (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vor ca. zwei Jahren sagte ich Gott, dass ich ihm mein Leben nochmal neu anvertraue und bereit bin, für ihn neue Wege zu gehen. Kurze Zeit später bekam ich ein Angebot, als Gemeindereferentin in einer kleinen Gemeinde zu arbeiten. Ich suchte nach einer Möglichkeit, die wichtigsten Grundlagen zu erlernen und informierte mich bei einem Kongress am tsc-Stand. Kurze Zeit später belegte ich mit grosser Begeisterung Online-Kurse. In der kommenden Zeit öffnete Gott mir immer wieder Türen. Das ermutigte mich, jetzt das Fernstudium zu beginnen.

Du hast bereits die Module Griechisch und Bibel in ihrer Geschichte als Online-Kurse absolviert. Wie wichtig war dieser Vorlauf für deine Entscheidung für das Fernstudium? Und was hast du dabei gelernt?

Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin. Die Schulzeit liegt bei mir ja schon etwas zurück. Das Studium forderte zwar viel Disziplin, Zeit und die Bereitschaft wissenschaftlich zu arbeiten, eröffnete aber auch den Raum, den persönlichen Glauben zu hinterfragen, zu überdenken und neu über die Grösse Gottes zu staunen. Es beeinflusste sowohl meine Beziehung zu Gott als auch zu anderen Menschen.

Du engagierst dich bereit seit Jahrzehnten an der Seite deines Mannes Volker Ulm (1. Vorsitzender im Hensoltshöher Gemeinschaftsverband) in der Gemeindearbeit. Was möchtest du im Fernstudium Neues darüber lernen?

Unsere Welt unterliegt einem ständigen Wandel, das macht auch vor der Gemeinde Jesu nicht halt. Darum freue ich mich, neue Impulse rund um Gemeindebau und Gemeindegründung zu erfahren, aber auch die Grundlagen zu erlernen, die Bibel auszulegen und Glaubensfragen zu reflektieren.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Natürlich will ich das Studium abschliessen und das Gelernte in der Gemeindepraxis umsetzen können. Ich möchte Menschen mit Jesus in Kontakt bringen und sie auf dem Weg der Nachfolge begleiten.

Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.
Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.

«Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin.»

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder

Was ist das Besondere am tsc?

Das Besondere ist für mich die herzliche und offene Atmosphäre, die am tsc herrscht. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mal wieder auf dem «Berg» sein kann und nicht nur über den Computer am tsc-Leben teilnehme. Das muss man erlebt haben!

Deine Tochter Ann-Sophie studiert neu Theologie & Musik. Dass Mutter und Tochter gemeinsam als Studentinnen am tsc studieren, ist ziemlich einmalig. Wie kam es dazu?

Von Anfang an habe ich unseren Kindern begeistert von meinem Studium erzählt. Als ich zu einer Prüfung ans tsc reiste, begleitete Ann-Sophie mich. Auch sie wurde von der freundlichen und ermutigenden Art dort angesprochen und der einzigartige Studiengang Theologie & Musik hat sie überzeugt. Jetzt freuen wir uns auf die coole Zeit, miteinander am tsc zu studieren.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Fernstudiums am meisten?

Auf die vielen neuen Impulse und darauf jede Menge Neues über Gott zu entdecken.

«Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Ruben Sommer

21 Jahre, aus Strengelbach (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Meine Entscheidung, am tsc Theologie zu studieren, war ein zweijähriger Prozess. Denn nach meiner Ausbildung zur «Fachmaturität Kommunikation» hatte ich zunächst das Ziel, Journalist zu werden. Nachdem ich durch einen längeren Prozess feststellte, dass zwar mein Kopf dabei war, aber mein Herz nicht, kam das Thema Theologie wieder auf den Tisch und unter anderem auch das tsc.

Warum hast du dich für den Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie entschieden?

«Wir können nicht nicht kommunizieren.» (P. Watzlawick) Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir uns damit auseinandersetzen. Ohne Kommunikation gibt es keine menschliche Interaktion.

Während meines Praktikums beim Radio habe ich herausgefunden: Fragen macht dich nicht unwissend, sondern öffnet Türen. Ich konnte einfach Fachleute anrufen und sagen: «Ich bin vom Radio und ich würde voll gerne mal wissen, wie das geht?» Und das ist dann mega spannend, was du dann erfährst. Es ist horizonterweiternd und augenöffnend.
Durch meinen ursprünglichen Wunsch, Journalist zu werden, bringe ich eine Offenheit und gewisse Neugier mit. Journalisten behalten ihre Erkenntnisse nicht für sich. Genau diese Leidenschaft teile ich, wenn ich etwas Neues in der Bibel entdecke, verspüre ich den Drang, es auch weiterzuerzählen. Ich möchte mich gerne auf intellektuelle Weise mit dem Glauben auseinandersetzen, ihn selbst besser verstehen, ihn aus anderen Perspektiven kennenlernen und selbstständig Bibeltexte auslegen und recherchieren können.

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie?

Kommunikation begeistert mich allgemein, da sie etwas Lebendiges ist. Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander. Ich bin gespannt, Veränderung erleben zu dürfen, denn das ist auch etwas, dass unser Glaube braucht: dass wir kommunizieren und uns weiterentwickeln. So, wie wir uns entwickeln, entwickelt sich auch unsere Perspektive und unser Glaube.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Ziel ist es, dass ich in den nächsten drei Jahren einen Ort finde, wo ich meine Gaben einsetzen kann. Und mein Gebet ist es, dass Gott mir einen Weg zeigt.

Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.
Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.

«Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander.»

BA Theologie & Pädagogik

Debora Wettstein

19 Jahre, aus Gerlikon (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Dadurch, dass meine Schwester bereits hier studiert hat, kannte ich den Berg und das tsc schon etwas. Und die Schnuppertage haben meine Entscheidung, am tsc zu studieren, auch noch einmal bestätigt. Ich freue mich, hier zu studieren und ich finde es echt bereichernd, dass drei unterschiedliche Fachbereiche mit Theologie verbunden werden.

Warum studierst du Theologie & Pädagogik?

Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik. Denn der Glaube vermittelt so viele gute Werte, an denen sich auch die Welt oft auch ein Beispiel nimmt.

Ich habe die Ausbildung zur Fachfrau Betreuung gemacht und bei gewissen Unterrichtsinhalten habe ich mir Fragen gestellt. Etwa beim Zitat: «Der Mensch ist gut». Ist der Mensch wirklich gut? Wer gibt dem Menschen überhaupt Wert? Darum freue ich mich aufs Studium am tsc, weil die Pädagogik gegründet ist auf den christlichen Glauben und somit ein festes Fundament hat.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Während dieses Studiums stelle ich mich Gott zur Verfügung. Ich möchte mir Zeit nehmen für ihn und in der Beziehung zu ihm wachsen. Ich vertraue darauf, dass er mir durch das Studium zeigt, wo mein Weg hingeht. Es macht mir grosse Freude mit Kindern zusammenzuarbeiten, aber ich bin auch offen, noch weitere Gaben zu entdecken. Ich möchte mir die nötigen Werkzeuge aneignen, die ich später gebrauchen kann und ausgerüstet sein für das, was nachher kommt.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Studiums am meisten?

Ich freu mich mega auf die Gemeinschaft unter den Studentinnen und Studenten, dass wir gemeinsam füreinander da sind und miteinander vorwärtsgehen. Ausserdem freue ich mich darauf, tiefer in Glaubensthemen abtauchen zu können.

Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.
Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik.»

BA Theologie & Musik

Florian Polifke

28 Jahre, aus Warstein (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Als operativer Logistikleiter war ich für 60 bis 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Ich habe es als Privileg erlebt und da ist es nicht erstaunlich, dass so mancher über meinen Entschluss zu studieren verwundert und überrascht war. Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen und scheue nicht davor zurück, dabei bis an meine Grenzen zu gehen. Auf den Ruf einzugehen und es zu wagen, ist herausfordernd – und ich möchte Leute ermutigen: Seid mutig und vertraut Gottes Plänen!

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Theologie & Musik?

Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.

  • Theologie: Was denke ich über Gott? Ich darf tiefer in die Materie einsteigen. Wer ist Gott? Ich will in meiner Beziehung zu Gott wachsen und mich und mein Gottesbild herausfordern lassen.
  • Musik: Ich freue mich, meine musikalischen Fähigkeiten auszubauen – sei es in der Band, in Musiktheorie oder in anderen Modulen. Mein Hauptfach ist Gesang und mein Nebenfach Klavier – auch hier bin ich schon gespannt, Neues zu entdecken, zu wachsen und mich dabei herausfordern zu lassen.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Hauptziel ist es, geistlich und persönlich zu reifen. Ich habe noch keine Ahnung, was ich nach meinem Studium machen möchte. Aber ich glaube, dass der Herr mich persönlich und geistlich herausfordern will, ihn besser kennenzulernen. Der «heilige Berg St. Chrischona» ist für mich ein Ort, an dem man Gott auch noch mal anders begegnen kann. Ein Gemeinschaftsgefühl, das durch Menschen mit Ehrlichkeit und brennender Leidenschaft für Gott geprägt ist. Ich freue mich, neue Leute kennenzulernen, die die gleiche Leidenschaft und den gleichen Fokus teilen.

Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.
Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.

«Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.»

tsc-Jahreskurs

Beatrice Strässle

52 Jahre, aus Zeiningen (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Im Januar 2021 bin ich einer Online-Bibelgruppe beigetreten, in der zufälligerweise die Ehefrau eines tsc-Dozenten mit dabei war. Sie hat mich ermutigt, einfach mal hinzugehen und mir das tsc anzugucken. Das habe ich erstmal nicht gemacht. Dann habe ich aber von meiner Schwägerin mitbekommen, dass das tsc wieder live Schnuppertage anbieten kann. Und dann bin ich angekommen – und musste gar nicht mehr überlegen – ich war so begeistert!
Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!

Warum nimmst du am tsc-Jahreskurs teil?

In den letzten Jahren durfte ich verschiedene Konfessionen erleben. Dies forderte mich heraus, mich kritisch mit meinem Glauben auseinanderzusetzen und eine Vielfalt und Lebendigkeit des Glaubens zu entdecken. Durch meinen Wunsch, mich auch in meiner Gemeinde einzubringen, kam es dazu, dass ich die katechetische Ausbildung absolvierte. Es war eine herausfordernde Zeit, gefüllt mit vielen neuen Fremdwörtern und Prüfungen.
Jetzt freue ich mich sehr, dass ich beim tsc einen Ort gefunden habe, an dem ich für ein ganzes Jahr lernen darf – ohne Prüfungen absolvieren zu müssen. Und ich habe die Möglichkeit, weiterhin bei meiner Familie zu sein und zugleich die Gemeinschaft hier mit anderen Christen zu erleben.

Worauf freust du dich zu Beginn des tsc-Jahreskurses am meisten?

Vor zwölf Jahren besuchte ich einen Alphalive-Kurs und durfte den Glauben neu kennenlernen und eine neue Beziehung zu Gott aufbauen. Dabei bekam ich auch meine erste Bibel geschenkt, denn zuvor hatte ich noch nie eine eigene besessen. Meine Neugier wuchs und auf meinem Weg die Bibel zu entdecken, kamen viele Fragen auf. Seitdem beschäftigen mich der Glaube und die Bibel sehr. Ich freue mich auf eine Zeit am tsc, in der ich mich mit vielen Leuten darüber austauschen darf und die Bibel – das Grosse und Ganze von der Schöpfung bis hin zur Offenbarung – besser kennenlernen kann.

Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.
Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.

«Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
Leitsätze Kommunikative Theologie: Teil 5 (1500x500px)

Wir hören zu und lehren und lernen miteinander.

Leitsatz 5 zur Kommunikativen Theologie

5. Wir hören zu und lehren und lernen miteinander.

Autoren: Rahel Bidlingmaier, Dr. Eckhard Hagedorn

Der Leitsatz kurz erklärt

Wir hören zu und lehren und lernen miteinander. Weil wir in der Kommunikativen Theologie Ja sagen wollen zum Abenteuer des Zuhörens und der Horizonterweiterung. Es kann uns nichts Besseres passieren, als dass Studierende und Dozierende einen Lebenstil des Zuhörens und Lernens anstreben und verwirklichen. Wir wollen für Gott ganz Ohr sein. Und wir wollen sorgfältig hinhören, was die Menschen unserer Zeit bewegt. Damit wir in unserem Lehren und Lernen zu Wegbereitern der Zukunft werden.

Video zum Leitsatz

Im fünften Leitsatz der Kommunikativen Theologie bringt das tsc auf den Punkt, mit welcher Haltung es Theologie betreiben will: «Wir hören zu und lehren und lernen miteinander.» Diese Haltung schafft die Grundlage für den theologischen Diskurs. Deshalb bewerten Rahel Bidlingmaier (tsc-Dozentin für Pädagogik) und Claudius Buser (tsc-Dozent für Kirchengeschichte) den Leitsatz im Video als sehr wichtigen Leitsatz. Im Gespräch mit Desirée Kratzat (tsc-Absolventin 2020) erklären sie, wie sie auf Gott hören wollen und auf das, was die Menschen unserer Zeit bewegt.

Jesus ist unser aller Lehrer

Für Gott ganz Ohr zu sein, ist die Grundberufung der Theologie und der Gemeinde. Wir haben es mit dem Gott zu tun, der vielfältig geredet und dessen Reden in Jesus Christus unüberbietbar seinen Höhepunkt erreicht hat. Deshalb möchten wir am Theologischen Seminar St. Chrischona Hörgemeinschaft, Studiengemeinschaft und Nachfolgegemeinschaft sein. Jesus ist dabei unser aller Lehrer. Die Bindung an ihn befreit uns zu einer weit gefächerten Aufmerksamkeit.

Wir sagen Ja zum Abenteuer des Zuhörens

Es gefällt uns gar nicht, dass das Wort «Redseligkeit» in aller Munde ist, «Hörseligkeit» aber nicht mal im Wörterbuch steht. Mit der Kommunikativen Theologie arbeiten wir daran, dass das anders wird. Wichtig ist uns eine Gesprächskultur, in der einer für den anderen hörenswert ist. Wir möchten Ja sagen zum Abenteuer des Zuhörens und der Horizonterweiterung und uns nicht nur für das interessieren, was uns sowieso schon interessiert. Deshalb möchten wir in allen unseren Studiengängen Lernen als Lebenstil und Existenzform ausprägen.

Wir möchten Ja sagen zum Abenteuer des Zuhörens und der Horizonterweiterung und uns nicht nur für das interessieren, was uns sowieso schon interessiert.

Definition unserer Lernkultur

Wir sind gemeinsam Teil einer jahrtausendealten Lerngemeinschaft. Dass die Bibel Lese- und Lebensbuch in einem ist, gibt unserer Kommunikation eine orientierende Mitte und eine grosse Weite. Wir fragen nach Wegweisendem, wo immer wir es finden können, und setzen im Studium aktuelle Erkenntnisse der Didaktik um. Im Übrigen sind wir ganz unbescheiden der Meinung, dass in der jüdischen und der christlichen Lernkultur noch viele ungehobene Schätze auf ihre (Wieder-)Entdecker warten.

Gelingende Kommunikation ist bedroht

Gelingende Kommunikation ist von vielen Seiten her bedroht – auch von unserer Seite. Öfter als uns lieb ist, sind wir eher Teil des Problems als der Lösung. Wir möchten sprachsensibel sein, entpuppen uns aber als Sprachgrobiane. Wir wollen heraus aus den Modewörtern und Klischees, aber immer noch prägen schiefe Alternativen unser Denken. Wir möchten so reden, dass es andere fördert, und ertappen uns beim Nachplappern von Floskeln.

Wir profitieren voneinander und machen uns gegenseitig fit

Doch wir sind bereit, uns hinterfragen und korrigieren zu lassen – und werden dadurch fähig, Verantwortung zu übernehmen. Dabei verteilt sich Lehren und Lernen nicht schematisch auf Lehrpersonen als Lehrende und Studierende als Lernende. Wir profitieren von denen, die uns voraus sind in Kenntnissen, Erfahrungen und Fähigkeiten und machen uns gegenseitig fit.

Bemühen um ein faires Miteinander

Unsere Dozentinnen und Dozenten sind sehr verschieden, was Temperament, kirchliche Prägung, Erfahrungen und Überzeugungen angeht. Wir erwarten von ihnen mehr, als sich nur um ein faires Miteinander zu bemühen. Es kann uns nichts Besseres passieren, als dass sie selbst einen Lebensstil des Zuhörens und Lernens anstreben und verwirklichen. Auch in Konflikten gilt: Ich höre zu, gehe davon aus, dass es der andere wahrscheinlich nicht weniger gut meint als ich und bleibe lernoffen.

In unserem Lehren und Lernen verstehen wir uns als Wegbereiter der Zukunft. Deshalb hören wir auch sorgfältig hin, was die Menschen unserer Zeit bewegt.

Ein Lebensstil des Zuhörens und Lernens

Unser Lehren und Lernen zielt nicht auf Besitzstandswahrung in einer Gesellschaft, die sich weitgehend vom christlichen Glauben verabschiedet hat. Wir möchten miteinander unterscheiden lernen, was für Kirche als Minderheit zukunftsfähig ist und was nicht. Das gehört zu unserer Würde (und ist nicht nur Bürde). In unserem Lehren und Lernen verstehen wir uns als Wegbereiter der Zukunft. Deshalb hören wir auch sorgfältig hin, was die Menschen unserer Zeit bewegt.

Was ist Kommunikative Theologie?

Kommunikative Theologie bildet die Grundlage aller Studiengänge am tsc – nicht nur des gleichnamigen theologischen Bachelor-Studiengangs. Kurz auf den Punkt gebracht funktioniert sie so: Wir hören zu. Wir lernen von- und miteinander. Wir wollen verstehen und verstanden werden. Wir sind so frei und reden von Jesus Christus. Wir leben unsere Beziehung zu Gott.

Jahreskurs-Tage 2020 in Hasliberg: Trottinett (1500x500px)

Jahreskurs in Hasliberg

Bericht von den Jahreskurs-Tagen im September 2020

Jahreskurs in Hasliberg

Es hat wieder begonnen: Das neue Studienjahr am tsc und somit auch der Jahreskurs 2020/2021. Zum Start der zehnmonatigen Bibelschule fuhren die Jahreskursler nach Hasliberg ins Berner Oberland. Mit dabei war die 22-jährige Simone Kristin Adt, die Folgendes berichtet:

Drei Tage im Berner Oberland

«Für drei Tage fuhren wir auf den Hasliberg östlich von Interlaken im Berner Oberland, um dort bei wunderschönem, spätsommerlichem Wetter zu wandern, die Natur zu geniessen, gemeinsam zu essen, zu spielen und uns gegenseitig kennen zu lernen. Nach den morgendlichen Inputs konnten wir uns Zeit nehmen, um uns Ziele zu setzen, die wir in den kommenden Monaten geistlich, intellektuell und charakterlich erreichen wollen. Das war gar nicht so einfach, aber sehr hilfreich, um zu sehen, wo man gerne wachsen möchte und was einem dabei helfen kann.

Vorfreude auf eine prägende Zeit mit Jesus

Gemeinsamer Lobpreis, der Austausch darüber, an welchen Punkten wir momentan stehen und auch das Beten für die kommende gemeinsame Zeit, war Teil dieser Tage. Es ist unglaublich spannend, wie unterschiedlich wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jahreskurses sind, und zu entdecken, was uns verbindet. Ganz bestimmt wird es eine prägende Zeit, die wir miteinander erleben. Wir freuen uns, dass Jesus diesen Weg mit uns geht.»

Jahreskurs-Tage 2020 in Hasliberg: Bergwandern (1024x576px)
Die Jahreskursler beim Bergwandern.
Jahreskurs-Tage 2020 in Hasliberg: Trottinett (1024x576px)
Der tsc-Jahreskurs 2020/21 hat Spass beim Trottinettfahren.

Interessiert am tsc-Jahreskurs?

  • Infos zum Studienangebot und zum Jahreskurs des tsc in kompakter Form erhältst du bei unseren Webinaren. Dabei kannst du dem Jahreskurs-Leiter deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 10.12.2020, 18–19.30 Uhr.
  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 25.11.2020.
6 tsc-Erstie Stories 2020 (1500x500px)

Was sich die neuen Studierenden wünschen

Erstie-Stories 2020

Was sich die neuen Studierenden wünschen

Was führte die neuen Studentinnen und Studenten ans Theologische Seminar St. Chrischona (tsc)? Welche Träume und Wünsche bewegen sie? Mit welchen Zielen beginnen sie ihr Studium? Sechs «Ersties» des Studienjahres 2020/21 erzählen ihre Geschichten.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Benedikt Langer

22 Jahre, Deutscher in den USA

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vom tsc hatte ich bereits von Pastoren in meiner Gemeinde in Deutschland gehört. Zudem fiel der Name auch in Unterhaltungen während meines Semesters an der FTH in Gießen. Dementsprechend war das tsc alles andere als unbekannt für mich und meine erste Anlaufstelle, nachdem sich meine Pläne für das Studium änderten.

Du hast bereits ein Jahr Theologie studiert an der FTH Gießen. Warum wechselst du jetzt ins Fernstudium ans tsc?

Hinter meinem Wechsel ans tsc steckt eine sehr interessante und ungeplante Geschichte. Im August letzten Jahres pilgerte ich den Jakobsweg von Frankreich nach Spanien, um ein wenig Zeit in Ruhe mit Gott verbringen zu können. Doch ich verbrachte nicht nur Zeit mit Gott, sondern lernte dort auch eine junge amerikanische Frau kennen, die ich nun meine Ehefrau nennen darf. Das Stichwort «amerikanische» bringt mich nun zum Fernstudium. Im März 2020 stieg ich in den Flieger in Frankfurt, um meine Verlobte in Texas zu besuchen. Ich kam einige Stunden vor der, durch Covid-19 bedingten, Grenzschliessung an und bin wohl einer der letzten Deutschen im Jahr 2020, der in den Vereinigten Staaten gelandet ist. Seither hat sich nun einiges geändert. Mein Rückflug nach Frankfurt wurde abgesagt und es waren einige schwierige Entscheidungen zu treffen. Es ist ein Privileg und Geschenk Gottes, dass ich nun glücklich verheiratet bin, mein Theologiestudium am tsc fortsetzen kann und so vieles mehr!

Ein Fernstudium ist herausfordernd, erfordert eine hohe Eigenmotivation und Selbstdisziplin. Wie willst du es meistern? 

Aus eigener Kraft wird dies kaum möglich sein – was ist das schon? Daher liegt mein primärer Fokus auf Gott und seiner fürsorglichen Führung durch das Studium. Ich bin sehr positiv gestimmt, da ich mich als disziplinierten und motivierten Charakter beschreiben würde. Das Beste für den Besten geben – das ist meine Motivation im Fernstudium und sollte mir allen Grund geben dies erfolgreich zu meistern.

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Was gibt es Besseres als zu lernen die Bibel, das Evangelium und Gottes gute Nachricht weiterzugeben? Dies auf die richtige Art und Weise zu lernen ist für mich ein absolutes Geschenk. Kommunikative Theologie hat so viel zu bieten, ist so vielseitig und vielschichtig und begeistert mich.

Benedikt Langer, tsc-Student Fernstudium
Benedikt Langer studiert von Dallas per Fernstudium am tsc.

«Nicht über Gott zu lernen, sondern Gott tiefer kennenzulernen, das ist mein Ziel meines Studiums.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

In allem, was ich tue, möchte ich Gott besser kennen lernen. Auf dem Jakobsweg sagte ein älterer australischer Mann zu mir: «Don’t study to know about God, but to know God.» Nicht über Gott zu lernen, sondern Gott tiefer kennenzulernen, das ist mein Ziel meines Studiums.

Worauf freust du dich am meisten? 

Da ich nun in Dallas (Texas) wohne, freue ich mich unglaublich, mit deutschsprachigen Studierenden und Dozierenden in Kontakt sein zu können. Die deutschsprachige Heimat fehlt mir doch sehr und auch daher ist das Fernstudium ein so grosses Geschenk für mich – es verbindet mich weiterhin mit Daheim.

Was ist das besondere am tsc?

Für mich persönlich ist es ein besonderer Ort, da das tsc eine wunderbare Brücke vom Herz zum Kopf schlägt. Akademisches Studieren mit einem besonderen Fokus auf die persönliche Beziehung mit Gott – das ist selten und so unglaublich wichtig!

«Die deutschsprachige Heimat fehlt mir doch sehr und auch daher ist das Fernstudium ein so grosses Geschenk für mich – es verbindet mich weiterhin mit Daheim.»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Britta Labud

54 Jahre, Deutsche mit langjähriger Schweiz-Erfahrung

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich entwickelte einen Hunger, mehr von Gott zu erfahren. Ein Theologiestudium erschien mir dafür als guter Weg. Daraufhin habe ich nach «Fernstudium Theologie» gegoogelt und unter anderem auch das tsc entdeckt. Beim Stöbern auf der tsc-Internetseiten bin ich auf den Jahreskurs gestossen. Das hat eine tiefe Sehnsucht nach diesem Kurs ausgelöst. Eine Auszeit, die sich mit genau den Themen auseinandersetzt, die mir so wichtig geworden waren. Eine Gemeinschaft, die sich zusammen auf den Weg macht. Ein Wohn- und Lebensort, der diese Gemeinschaft fördert. Und ein Ort mit jungen, begeisterten Menschen, die Lobpreis als Sprache sprechen!
Also bin ich zum tsc-Schnuppertag und habe mich sehr wohl gefühlt. Als wertvoll erlebte ich die Diskussionen in der Jahreskursklasse, die theologische Bandbreite des Stoffes und der Dozentinnen und Dozenten. Stets hatte ich die Wahrnehmung, dass ich als Person wertgeschätzt werde in all meiner «Andersartigkeit», weil ich keinen pietistischen Hintergrund habe.
Nur vom finanziellen und familiären Hintergrund her erschien es mir unmöglich, diesen Traum Realität werden zu lassen. Aber Gott ging mir nach und forderte mich auf, den Schritt aufs Wasser zu tun. Dem bin ich gefolgt und habe Wunder über Wunder erlebt, die es mir ermöglichten, tatsächlich den Jahreskurs mit 60 Prozent aufzunehmen. Meinen Beruf zu 40 Prozent weiter ausüben zu können, war eine grosse Gnade.

Du hast den Jahreskurs absolviert und beginnst nun ein Theologiestudium. Welche Rolle hat der Jahreskurs für deine Entscheidung gespielt?

Der Jahreskurs hat gezeigt, dass immer noch mehr von Gott geht. Und auch, dass ich noch viel lernen kann und viel beizutragen habe zu Gottes Werk. Mich dem Wirken Gottes weiter zur Verfügung zu stellen und auch meinen von Gott geschenkten Verstand mehr in Gottes Dienst zu stellen, ist mir immer stärker ein Anliegen geworden. Daraus entstand die Überzeugung, weiter hier am tsc zu studieren.

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Zu lernen, wie ich das Evangelium kommunizieren kann. Menschen zu erreichen mit der frohen Botschaft, um ihnen das Heil zu ermöglichen. Ihre tiefste Sehnsucht zu erreichen und den Weg zu Gott zu zeigen. Dazu möchte ich mich von Gott verwenden lassen und das kann ich am tsc lernen. Die Theologie vertiefen und meinen Glauben auf ein solides Fundament zu stellen, mit dem ich anderen Menschen begegnen kann.
Theologische Diskussionen führen mit Menschen ähnlicher Sehnsucht, aber anderen Meinungen. Aspekte des Glaubens ausleuchten, die bei mir noch dunkel sind.  Spass haben an der intellektuellen Auseinandersetzung mit Glaubensgeschwistern.

Britta Labud beginnt ihr Theologiestudium als Absolventin des Jahreskurses 2019/20.
Britta Labud beginnt ihr Theologiestudium als Absolventin des Jahreskurses 2019/20.

«Der Jahreskurs hat gezeigt, dass immer noch mehr von Gott geht.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Meinen Verstand und mein Herz zu schulen für die zukünftigen Aufgaben. Im Rahmen des Jahreskurs habe ich entdeckt, dass ich ein Herz für Gemeindepflanzung habe und anscheinend auch einen Ruf. Jedenfalls habe ich mich um Teilnahme an einer Gemeindegründung von Chrischona Schweiz in der Nähe meines alten Wohnortes beworben und bin nun Teil eines Gemeindegründungsteams. Mein Studium habe ich auf dieses Ziel hin ausgerichtet.

Worauf freust du dich am meisten?

Auf die Diskussionen mit den Dozierenden und Studierenden über Gott und die Welt.

Was ist das Besondere am tsc?

Die Vielfalt in der Gemeinschaft, unter den Dozierenden und trotzdem die einende Liebe Jesu unter allen zu spüren.

«Ich will meinen Verstand und mein Herz zu schulen für die zukünftigen Aufgaben, unter anderem als Teil eines Gemeindegründungsteams.»

BA Theologie & Musik

Andrea Maag

24 Jahre, Schweizerin aus dem Emmental

Wie verlief dein Weg ans tsc? Und wie kam es dazu, dass du nun Theologie & Musik studierst?

Im vergangenen Studienjahr 2019/20 besuchte ich die Seminare des Schwerpunkts Worship im Jahreskurs. Dadurch lernte ich das tsc etwas besser kennen. Es gibt auf St. Chrischona viele begeisterte Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten, denen das Lob für Gott, die Gemeinden und der persönliche Glauben wichtig sind. Durch die Begegnung mit ihnen wurde ich angesteckt und motiviert, mich ebenfalls begeistern zu lassen.

Wie hast du deine Leidenschaft für Theologie, die Bibel, deinen Glauben entdeckt?

Durch verschiedene Wege. Wichtig waren für mich die Arbeit in der Jungschar, wo ich lernte, das weiterzugeben, was ich glaube. Und zwar im besten Falle so, dass mein Gegenüber dadurch motiviert und weitergebracht wird. Auch war und ist die Gemeinde für mich ein zentraler Ort, wo ich in meinem persönlichen Glauben inspiriert und herausgefordert werde. Doch der wichtigste Ort für diese Entdeckungen ist und bleibt die Beziehung zu Jesus Christus, die durch sein Wort und wertvolle Gebetszeiten wächst.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Musik?

Ich finde die Mischung perfekt. Beides sind wichtige Themenfelder in meinem Leben, in die ich investieren will und weiterkommen möchte.

Der Jahreskurs Worship hat Andrea Maag zum Studiengang Theologie & Musik geführt.
Der Jahreskurs Worship hat Andrea Maag zum Studiengang Theologie & Musik geführt.

«Theologie & Musik – eine perfekte Mischung!»

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich möchte die Begeisterung an guter Musik in die Gemeinden tragen. Und den Wert erkennen und aufzeigen, der im gemeinsamen Singen und Musizieren liegt.

Worauf freust du dich am meisten?

Für mich ist es ein Privileg, so viele Zeit und Energie in das Studieren von Gottes Wort investieren zu können. Ich freue mich darauf, in meinem persönlichen Glauben sowie musikalisch herausgefordert zu werden und weiterzukommen.

Was ist das Besondere am tsc?

Die enge und wertvolle Gemeinschaft untereinander, bei der man zusammen unterwegs ist, miteinander Schritte wagt und hoffentlich auch weiterkommt.

«Ich möchte die Begeisterung an guter Musik in die Gemeinden tragen. Und den Wert erkennen und aufzeigen, der im gemeinsamen Singen und Musizieren liegt.»

BA Theologie & Musik

Hannah Renz

20 Jahre, aus Deutschland

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich habe einfach «Studiengang Musik und Theologie» gegoogelt und das tsc kam als einziges Ergebnis – da fiel die Entscheidung gar nicht schwer! Und als ich zum Kennenlernen für ein paar Tage vorbeikam, habe ich gemerkt, dass es mir hier echt gut gefällt. Es ist toll, wie am tsc diskutiert und Gemeinschaft gelebt wird.

Wie hast du deine Leidenschaft für Musik entdeckt?

Ich bin da voll reingeboren. Mein Papa ist Musiker, ich durfte alles ausprobieren. Ich habe sogar extra die Schule gewechselt, um im Orchester spielen zu können. Diese Vielfalt, die einen Klang erzeugt, fasziniert mich.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Musik?

Mein Leben lang bin ich bereits gläubig und mache Musik. Beides möchte ich gerne vertiefen, meinen eigenen Weg finden und weiterwachsen. Mein Traum ist es: mit Musik Menschen zu Gott führen. Musik ist genau das, was meine Generation gerade verstärkt anspricht.

Kannst du eine lustige Erfahrung beschreiben, die du auf der Bühne gemacht hast?

Eine meiner lustigen – oder eher peinlichen – Erfahrungen auf der Bühne ist, dass ich in einer falschen Tonart gesungen habe. Ich bin diejenige, die das dann durchzieht und hofft, dass die Band es merkt und mitzieht. In diesem Fall war es so, dass eine der Bandmitglieder ganz aufgehört hat, zu spielen. Zum Glück haben die anderen mitgezogen – und wenigstens hat der Schlagzeuger ungestört weitergespielt. Das war wohl in dem Moment sehr peinlich, aber hinterher sind solche Erlebnisse auch lustig.

Hannah Renz studiert seit 2020 Theologie & Musik am tsc.
Hannah Renz studiert seit 2020 Theologie & Musik am tsc.

«Es ist toll, wie am tsc diskutiert und Gemeinschaft gelebt wird.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Für meine Studienzeit habe ich mir bewusst kein Ziel gesetzt. Ich bin eine Planerin, aber ich will bewusst offen sein, wie Gott mich hier verändert und was entsteht. Mein Wunsch ist es, die Musik ein Teil meiner Arbeit werden zu lassen und nicht nur Hobby zu bleiben. Ich blicke gespannt nach vorne. Auch für Gemeindearbeit oder Mission bin ich offen.

Was hat dich in letzter Zeit begeistert?

In den letzten vier Jahren durfte ich ein Royal Ranger Team leiten, in dem die Teilnehmer zu Beginn sechs Jahre alt waren. Mich hat begeistert, dass ich miterleben durfte, wie sie gewachsen sind. Es war schwer, sie gehen zu lassen. Gleichzeitig war es so ein Privileg, in diesem Wachstumsprozess dabei sein zu dürfen und den auch mitzutragen.

Worauf freust du dich am meisten?

Die Gemeinschaft. Dass es egal ist, woher du kommst, von welcher Gemeinde – jeder hat seinen Platz und Raum, sich zu entfalten. Hier gibt es kein richtig oder falsch, sondern ein Miteinander. Durch die Gemeinschaft kannst du dich auch viel mehr trauen, dich selbst auszuprobieren und dazuzulernen.

«Mein Traum ist es: mit Musik Menschen zu Gott führen. Musik ist genau das, was meine Generation gerade verstärkt anspricht.»

BA Theologie & Pädagogik

Naemi Pfefferle

19 Jahre, aus Deutschland

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Die Pastoren aus meiner Heimatgemeinde haben beide am tsc studiert. Ihre Erfahrungsberichte sowie das Webinar für Studieninteressierte haben mich überzeugt, am tsc zu studieren.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Pädagogik?

Theologie und Pädagogik sind beides Bereiche, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich möchte mir in beiden mehr Wissen aneignen und Grundlagen erarbeiten. In der Gemeinschaft von Christen zu studieren ermöglicht es mit einem Fundament unterschiedlichen Meinungen zu begegnen und miteinander unterwegs sein zu können.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Schritt für Schritt vorwärts gehen. Mein Ziel ist es, mein Wissen zu erweitern und gut ausgerüstet vom tsc zu gehen. Ausserdem bin ich gespannt, welche neuen Wege mir Gott aufzeigt.

Worauf freust du dich am meisten?

Ich bin wissbegierig und freue mich sehr darauf, zu lernen – auch wenn ich weiss, dass es herausfordernd wird.

Naemi Pfefferle studiert seit 2020 Theologie & Pädagogik am tsc.
Naemi Pfefferle studiert seit 2020 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Theologie und Pädagogik sind beides Bereiche, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich möchte mir in beiden mehr Wissen aneignen und Grundlagen erarbeiten.»

tsc-Jahreskurs

Simone Kristin Adt

22 Jahre, aus Deutschland

Was hast du vor dem Jahreskurs gemacht?

Ich habe beim SCM Verlag meine Ausbildung gemacht und zwei Jahre im Musikbereich in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet. Anfang 2020 habe ich die Abteilung gewechselt und seither acht Monate im Buchbereich gearbeitet als Assistentin des Verlagsleiters.

Was begeistert dich am tsc-Jahreskurs?

Ich finde es mega, dass es im Jahreskurs den Schwerpunkt Worship gibt! Und ich freue mich sehr darauf, viel über Jesus, die Bibel, den Lobpreis als Lebenshaltung und noch vieles mehr zu lernen.

Mit welchem Ziel beginnst du den Jahreskurs?

Während des Jahreskurses möchte ich mir bewusst Zeit dafür nehmen, Jesus besser kennen zu lernen, ihm den Raum in meinem Leben zu geben, der ihm zusteht. Und darauf zu hören, was er mit mir vorhat. Ich freue mich sehr darauf, in Gemeinschaft mit den anderen am tsc zu lernen, auszutauschen, Gemeinde zu leben und Musik zu machen.

Was hat dich in letzter Zeit begeistert?

Begeistert war ich in letzter Zeit vor allem von meiner Familie und meinen Freunden. Sie haben mich dazu ermutigt, den Schritt zu gehen und den Jahreskurs zu machen. Ausserdem haben sie mir fleissig bei meinem Umzug auf den Chrischona Campus geholfen.

Was ist das Besondere am tsc?

Die Offenheit und Freundlichkeit, die einem entgegengebracht wird – egal, mit wem man spricht. Man fühlt sich gleich dazugehörig und freut sich darauf, hier Zeit zu verbringen.

Simone Kristin Adt hat den tsc-Jahreskurs 2020/21 mit Schwerpunkt Worship gewählt.
Simone Kristin Adt hat den tsc-Jahreskurs 2020/21 mit Schwerpunkt Worship gewählt.

«Während des Jahreskurses möchte ich mir bewusst Zeit dafür nehmen, Jesus besser kennen zu lernen, ihm den Raum in meinem Leben zu geben, der ihm zusteht. Und darauf zu hören, was er mit mir vorhat.»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.