Fünf neue tsc-Studierende: Samuel, Micha, Jale, Anne, Kurt (von links nach rechts)

«Ich bin gespannt, was mich erwartet!»

Erstie-Interviews 2022

«Ich bin gespannt, was mich erwartet!»

Interviews mit neuen Studierenden des tsc

Fünf der 33 neuen Studentinnen und Studenten erzählen zum Start des Studienjahres 2022/23, wie ihr Weg ans tsc verlief. Sie beantworten auch die Fragen, mit welchem Ziel sie ihr Studium oder den Jahreskurs beginnen und wie ihr erster Eindruck von der tsc-Community ist.

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Samuel Weber

28 Jahre, aus Dübendorf (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Bis zu meiner Bewerbung für das Theologiestudium war es ein längerer Weg. Wichtig waren der Besuch einer Jüngerschaftsschule und später eines Bibelgrundkurses in Norwegen. Dabei wurde der Ruf ins Theologiestudium in mir laut. Durch die Empfehlung eines Kollegen und des Pastors meiner Gemeinde, der Chrischona Dübendorf, bin ich auf das tsc aufmerksam geworden. Beworben habe ich mich, weil ich dem Ruf Gottes folge. Am Schluss brauchte ich keine Überzeugung mehr.

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich kann mir vieles vorstellen. Zum Beispiel den Dienst in der Mission oder die Arbeit als Teilzeitpastor. Ich arbeite gerne praktisch und begegne Menschen inmitten der Arbeit.

Wie ist dein erster Eindruck von der tsc-Community?

Ich bin herzlich willkommen geheissen worden, die Menschen haben Freude. Das ist super. Ich hoffe, ich habe neben den vielen Angeboten der Community noch Zeit für das Studium. (lacht)

Samuel Weber studiert seit 2022 Kommunikative Theologie im Präsenzmodus am tsc.
Samuel Weber studiert seit 2022 Kommunikative Theologie im Präsenzmodus am tsc.

«Beworben habe ich mich, weil ich dem Ruf Gottes folge. Am Schluss brauchte ich keine Überzeugung mehr.»

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Kurt Messerli

42 Jahre, aus Hergiswil (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich bin schon über 40 und habe keine Matura. Ein Theologiestudium hatte ich für mich eigentlich abgeschrieben. Mein Interesse galt zunächst nur den Online-Kursen, vor allem Griechisch und Hebräisch. Über eine Kollegin aus der Chrischona Sursee habe ich erfahren, dass das am tsc möglich ist. Der tsc-Studienberater René Wälty hat mich dann darüber informiert, dass ich am tsc mit meiner Berufsausbildung zum Studium aufgenommen werden kann. Und er hat mir Mut gemacht, das komplette Fernstudium ins Auge zu fassen. Fürs Erste fange ich mit dem Griechisch-Modul an.

Wie vereinbarst du das Fernstudium mit deinem Beruf?

Ich weiss, was es heisst, neben dem Schaffen zu lernen. Ich versuche es zunächst ohne Reduktion meines Arbeitspensums, arbeite also weiter 100 % als Verkehrsexperte für die Motorfahrzeugkontrolle. Mittags, abends und samstags will ich mir Zeit reservieren für den Online-Kurs. Ich bin aber durchaus optimistisch.

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Mein Traum ist es, das Wort Gottes zu predigen und die Bibel in den Ursprachen lesen zu können. Ich bin offen für alles, was Gott mit mir vorhat. Aktuell engagiere ich mich gemeinsam mit meiner Frau in einer «Biker-Church», also einer Gemeinde für Motorradfahrer.

Wie wichtig war das Schnuppern für deine Entscheidung, dich zu bewerben?

Hier habe ich die Führung Gottes erlebt. Ferientage muss ich mindestens sechs Wochen im Voraus einreichen, weil wir im Betrieb normalerweise wochenlang komplett ausgebucht sind. Für den Schnuppertag am 12. Mai habe ich aber kurzfristig Ferien erhalten und kommen können. Meine Frau hat mich begleitet und ebenfalls Feuer gefangen fürs tsc. Sie macht jetzt zuerst einmal den Jahreskurs Worship.

Wie ist dein erster Eindruck von der tsc-Community?

Beim Schnuppertag habe ich die Eben-Ezer-Sessions miterlebt. Das ist cool gewesen. Das Schleifen, das persönliche Wachsen in der Gemeinschaft, finde ich sehr wichtig. Als Fernstudent werde ich das vermissen.

Was schätzt du am Fernstudium?

Toll ist, dass ich überall studieren kann. Ich nehme einfach meinen Laptop mit und kann loslegen.

Kurt Messerli studiert seit 2022 Theologie im Fernstudium am tsc.
Kurt Messerli studiert seit 2022 Theologie im Fernstudium am tsc.

«Mein Traum ist es, das Wort Gottes zu predigen und die Bibel in den Ursprachen lesen zu können.»

BA Theologie & Pädagogik

Micha Blaser

23 Jahre, aus Faulensee (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Es war ein längerer Prozess. Nach meiner Lehre zum Automatiker / Mechatroniker habe ich erst einige Zeit in diesem Beruf gearbeitet, bin dann aber auf die Bibelschule Klostermühle in Deutschland gegangen. Während der Bibelschulzeit habe ich gemerkt, dass ich sehr gerne die Bibel studiere. Danach habe ich mich beruflich neuorientiert und ein halbes Jahr lang an einer heilpädagogischen Schule gearbeitet. Mehr und mehr zeigte sich, dass ich das Theologische mit dem Sozialen verbinden möchte. Über einen längeren Prozess habe ich mich dann zum Studium der Theologie & Pädagogik am tsc beworben.

Was erwartest du vom Studium am tsc?

Ganz ehrlich: Ich weiss noch nicht genau, was mich erwartet und bin ziemlich gespannt. Ich hoffe, dass ich eine solide, theologische Grundbildung bekomme. Ausserdem erwarte ich, dass mein Rucksack vollgepackt wird mit Kompetenzen, zum Beispiel wie ich Projekte manage oder Menschen zielgruppenspezifisch mit der biblischen Botschaft erreiche.

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich bin offen für verschiedene berufliche Möglichkeiten. Aktuell gefällt mir besonders die Erlebnispädagogik. Ich würde später sehr gerne in einem Umfeld arbeiten, wo die biblische Lehre mit erlebnispädagogischen Mitteln entdeckt und tiefer verinnerlicht werden kann.

Wie erlebst du die tsc-Community?

Mein erster Eindruck: Wirklich gut! Die Menschen sind super nett. Zwar waren die Einführungstage etwas voll gepackt, aber jeder unterstützt einen. Auch der Zusammenhalt unter den Studierenden ist sehr gut.

Micha Blaser studiert seit 2022 Theologie & Pädagogik am tsc.
Micha Blaser studiert seit 2022 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Ich hoffe, dass ich eine solide, theologische Grundbildung bekomme.»

BA Theologie & Musik

Anne Werle

19 Jahre, aus Dresden (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich wollte etwas mit Musik und Theologie machen, dachte aber lange, ich müsste mich für eines von beiden entscheiden. Dann stiess meine Mutter im Internet auf den Bachelorstudiengang Theologie & Musik am tsc. Das klang mega cool. Ich wusste aber nicht, wie ich das Studium bezahlen soll, das hielt mich von einer Bewerbung ab. Am Christival 2022 wurde ich von verschiedenen Personen und durch ein Erlebnis im Gebet ermutigt, den Schritt aufs Wasser zu wagen. Ich erhielt den Zuspruch, dass sich in meiner Berufung meine Begabung entfalten und der Lobpreis in mir rauskommen darf. Nun vertraue ich auf Gott, dass er mich versorgt.

Welche Instrumente spielst du?

Im Hauptfach Geige, im Nebenfach Klavier.

Wie hast du die Aufnahmeprüfung erlebt?

Die Aufnahmeprüfung lief besser als erwartet. Ich hatte durch meinen Musik-Leistungskurs Vorkenntnisse in Musiktheorie und Gehörbildung. In relativ kurzer Zeit konnte ich mich vorbereiten.

Wie ist dein erster Eindruck von der tsc-Community?

Es ist ein sehr herzlicher Empfang gewesen, ich fühle mich sehr wohl am tsc.

Was erwartest du vom Studium am tsc?

Musikalisch will ich mich weiterentwickeln, zum Beispiel bei Improvisationen mit der Geige oder im Zusammenspiel mit Bands. Da habe ich noch nicht so viele Erfahrungen. Theologisch freue ich mich auch sehr darauf, weil ich viele Fragen habe und eine grosse Sehnsucht, einen grossen Durst, tief ins Wort Gottes einzusteigen. Ich hoffe einfach auf Menschen zu treffen, die mich herausfordern und gute Impulse geben können.

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich freue mich sehr, das zu entdecken, was Gott für mich geplant hat. Deshalb bin ich offen für das, was sich ergibt und beginne mein Studium nicht mit einem konkreten Ziel.

Anne Werle freut sich darüber, dass sie am tsc sowohl Theologie als auch Musik studieren kann.
Anne Werle freut sich darüber, dass sie am tsc sowohl Theologie als auch Musik studieren kann.

«Am Christival 2022 wurde ich von verschiedenen Personen und durch ein Erlebnis im Gebet ermutigt, den Schritt aufs Wasser zu wagen. Ich erhielt den Zuspruch, dass sich in meiner Berufung meine Begabung entfalten und der Lobpreis in mir rauskommen darf.»

tsc-Jahreskurs

Jael Nater

21 Jahre, aus Kölliken (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Nach dem Abschluss meiner kaufmännischen Lehre arbeitete ich drei Jahre in diesem Beruf. Während dieser Zeit wuchs in mir die Sehnsucht, eine Bibelschule zu besuchen. Das tsc war mir bekannt, da ich in einer Chrischona Gemeinde aufgewachsen bin und auch schon mehrfach am CREA! Meeting teilgenommen habe. Als ich dann im Internet auf das Angebot des tsc-Jahreskurses mit dem Schwerpunkt Worship gestossen bin, habe ich mich zum Schnuppern angemeldet und schnell gemerkt: Das ist es.

Wie wichtig war das Schnuppern für deine Entscheidung, dich zu bewerben?

Ich erlebte einen Tag mit dem damaligen Jahreskurs, durfte den Unterricht in Dogmatik und die Bibelwerkstatt besuchen. Das war wichtig, weil ich die Atmosphäre selbst spüren konnte, die am tsc herrscht.

Welches Instrument spielst du?

Ich spiele Klavier.

Mit welchem Ziel beginnst du den Jahreskurs?

Ich möchte mein Bibelwissen erweitern und die Zusammenhänge besser verstehen. Ausserdem will ich meine Beziehung zu Jesus vertiefen. Auch musikalisch will ich besser werden und den Klavierunterricht auffrischen. Ich freue mich auch auf das Zusammenspiel mit einer Band.

Was begeistert dich am tsc-Jahreskurs?

Es ist ein guter Mix. Ich freue mich auf die biblischen Impulse, aber auch auf die Gemeinschaft und den Austausch mit anderen Christen.

Wie ist dein erster Eindruck von der tsc-Community?

Es sind alles sehr nette, offene und hilfsbereite Menschen. Ich fühle mich sehr willkommen und einfach gut aufgehoben.

Jael Nater will im tsc-Jahreskurs ihr Bibelwissen erweitern.
Jael Nater will im tsc-Jahreskurs ihr Bibelwissen erweitern.

«Ich möchte mein Bibelwissen erweitern und die Zusammenhänge besser verstehen. Ausserdem will ich meine Beziehung zu Jesus vertiefen.»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
Neue tsc-Dozierende 2022: Dr. Michael Widmer, Kristina Imwalle, Paul Bruderer

Drei neue Dozierende für das tsc

tsc-Dozierende

Drei neue Dozierende für das tsc

Dr. Michael Widmer, Kristina Imwalle und Paul Bruderer unterrichten künftig am Theologischen Seminar St. Chrischona

Das Theologische Seminar St. Chrischona hat drei neue Dozierende berufen: Dr. Michael Widmer unterrichtet künftig Bibelwissenschaften, Kristina Imwalle wird die neue Dozentin für Praktische Theologie und Paul Bruderer der neue Dozent für Dogmatik.

tsc erhielt 60 Bewerbungen

Anfang Dezember 2021 hatte das tsc drei Dozentenstellen ausgeschrieben, um Abgänge zum Ende des Studienjahres 2021/22 zu ersetzen. Daraufhin sind 60 Bewerbungen beim tsc eingangen. «Sowohl quantitativ als auch qualitativ waren diese vielen Bewerbungen überraschend», freut sich Rektor Dr. Benedikt Walker. Die Findungskommission aus allen hauptamtlichen Dozierenden des tsc und zwei studentischen Vertretern entschied sich am Ende des Bewerbungsprozesses und nach Probeunterricht für Michael Widmer, Kristina Imwalle und Paul Bruderer.

Benedikt Walker ist sehr zufrieden mit den Neubesetzungen: «Mit Michael Widmer, Kristina Imwalle und Paul Bruderer hat das tsc drei neue Dozierende berufen, die unser Dozentenkollegium sehr gut ergänzen und unsere Kommunikative Theologie in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden. Sie werden unsere Ausrichtung in der theologischen Mitte stärken und die tsc-Community bereichern.»

«Mit Michael Widmer, Kristina Imwalle und Paul Bruderer hat das tsc drei neue Dozierende berufen, die unser Dozentenkollegium sehr gut ergänzen und unsere Kommunikative Theologie in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden. Sie werden unsere Ausrichtung in der theologischen Mitte stärken und die tsc-Community bereichern.»

Dr. Benedikt Walker,
Rektor tsc

Dr. Michael Widmer – Bibelwissenschaftler mit interkulturellem Hintergrund

Michael Widmer (51) ist erfahrener Dozent und Bibelwissenschaftler mit interkulturellem Hintergrund und grosser Praxiskompetenz. Diese hat er sich durch seinen langjährigen Dienst als OMF-Missionar in Japan erworben. Am dortigen Hokkaido Bible Institute unterrichtet er seit 2007 Altes Testament, Biblische Theologie und Spiritualität. «Es ist mir ein grosses Anliegen, Nachwuchs auszubilden für Gemeinden und Mission, der in der Bibel verwurzelt, aber auch am Puls der Zeit, kommunikativ und reflektiert ist», erklärt Michael Widmer. Seine theologische Ausbildung hat er Ende der 1990er Jahre an der London School of Theology absolviert. Anschliessend promovierte er an der University of Durham über Mose, Gott und die Dynamik des Fürbittegebets. Michael Widmer kennt das tsc gut. Er gesteht: «Seit vielen Jahren begleitet mich der stille Traum, einmal am tsc Altes Testament unterrichten zu können.»

Dr. Michael Widmer unterrichtet ab dem Studienjahr 2022/23 Bibelwissenschaften am tsc.

Dr. Michael Widmer

«Seit vielen Jahren begleitet mich der stille Traum, einmal am tsc Altes Testament unterrichten zu können.»

Dr. Michael Widmer,
tsc-Dozent für Bibelwissenschaften

Kristina Imwalle – junge, kommunikativ starke, praktische Theologin

Mit der Berufung der 34-jährigen Kristina Imwalle investiert das Theologische Seminar St. Chrischona in die nächste Generation von Theologinnen und Theologen. Sie stammt aus Deutschland und promoviert neben ihrer künftigen Dozententätigkeit weiterhin als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Praktischen Theologie zum Thema Bibliolog. 2018 hat sie ihr Studium zur Diplom-Theologin mit der Note sehr gut an der Universität Kiel abgeschlossen. Als ihr Herzensanliegen nennt Kristina Imwalle, «den Glauben so zu kommunizieren, dass er ankommt». Dies gelingt ihr beispielsweise in Radioandachten für den Norddeutschen Rundfunk. Mit der Kommunikativen Theologie des tsc kann sie sich gut identifizieren und freut sich darauf, sie gemeinsam mit den anderen Dozierenden weiterzuentwickeln.

Kristina Imwalle ist ab dem Studienjahr 2022/23 als tsc-Dozentin für Praktische Theologie tätig.

Kristina Imwalle

«Den Glauben so zu kommunizieren, dass er ankommt, ist mein Herzensanliegen.»

Kristina Imwalle,
tsc-Dozentin für Praktische Theologie

Paul Bruderer – pointierter Apologet und erfahrener Pastor

Der dritte neue tsc-Dozent ist Paul Bruderer (49). Er unterrichtet künftig Dogmatik neben seiner Haupttätigkeit als leitender Pastor der Chrischona Frauenfeld. Bekannt geworden ist Paul Bruderer in den letzten Jahren durch seinen Blog DanielOption.ch, auf dem er pointiert, tiefschürfend und häufig apologetisch zu Fragen der Ethik und Dogmatik Stellung bezieht. Er tut dies, weil er eine «Veränderung der theologischen Grosswetterlage» feststellt und die heutigen Christen in ihrem Glauben stärken will. «Den tsc-Studierenden möchte ich eine gesunde evangelikal-theologische Mitte verständlich vermitteln, die sich jenseits von weltfremdem Fundamentalismus und kompromittiertem Liberalismus positioniert», erklärt Paul Bruderer.

Die neuen ersetzen die abgehenden Dozierenden nicht eins zu eins. Die detaillierte Modulverteilung für das Studienjahr 2022/23 erfolgt bis zum Ende des Studienjahres 2021/22. Einzelne Module von abgehenden Dozierenden werden auch von bisherigen Dozierenden übernommen.

Paul Bruderer unterrichtet ab dem Studienjahr 2022/23 Dogmatik am tsc.

Paul Bruderer

«Den tsc-Studierenden möchte ich eine gesunde evangelikal-theologische Mitte verständlich vermitteln, die sich jenseits von weltfremdem Fundamentalismus und kompromittiertem Liberalismus positioniert»

Paul Bruderer,
tsc-Dozent für Dogmatik

Über das Theologische Seminar St. Chrischona:

  • Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) ist eine nicht staatliche, evangelisch geprägte Ausbildungsinstitution, die vornehmlich durch Spenden und Studiengebühren getragen wird.
  • Das tsc legt besonderen Wert auf die Kommunikative Theologie und die tsc-Community. Auf dem Chrischona Berg werden seit 1840 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende für evangelische Gemeinden (Landes- und Freikirchen) beziehungsweise für interkulturelle, pädagogische und musikalische Aufgaben ausgebildet.
  • Die Bachelor-Studiengänge am tsc sind von der Middlesex University London validiert.
tsc-Jubiläumstreffen 2021: Interview mit Broer Broers

«Ich würde wieder aus Überzeugung am tsc studieren!»

Interviews mit tsc-Jubilaren 2021

«Ich würde wieder aus Überzeugung am tsc studieren!»

Beim Jubiläumstreffen 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona beantworteten zwei Absolventinnen und drei Absolventen die Fragen von Online-Redaktor Markus Dörr. Er wollte von ihnen wissen, welche Lernerfahrungen aus dem Studium sich nach 20, 30, 40, oder 50 Jahren Dienst bewährt haben, an welchen tsc-Moment die Alumni gerne zurückdenken und wie sie das tsc heute erleben.

tsc-Absolvent 1981

Broer Broers

Broer Broers hat das Studium auf Chrischona 1981 abgeschlossen und ist heute Leiter für geistlich-theologische Fragen bei der Großstadt Mission in Hamburg.
Leiter für geistlich-theologische Fragen Großstadt Mission Hamburg

Vor 40 Jahren wurdest du ausgesendet vom tsc, was machst du heute?

Ich bin seit gut 16 Jahren in Hamburg tätig. Und zwar bei einem diakonischen Träger für Kinder- und Jugendhilfe und auch Eingliederungshilfe (Arbeit für Menschen mit Behinderung). Bei uns arbeiten über 200 Menschen, meist Erzieherinnen oder Sozialpädagogen. Ich bin unter anderem für das geistlich-theologische Profil der Großstadt-Mission zuständig.

Welche Lernerfahrung aus dem Studium hat sich in deinem Dienst bewährt?

Ich habe die Gemeinschaft auf Chrischona genossen und natürlich habe ich hier die theologischen Grundlagen bekommen. Es ist aber wichtig, da spreche ich sicher nicht nur für mich, dass man sich weiterentwickelt. Mein Leitspruch heisst: «Ich darf sein der ich bin – und werden, der ich sein kann

Erinnert ein bisschen an Gott: Ich bin der, der ich bin.

Ja, der Gott des Alten Testaments ist derselbe Gott, der heute wirkt. Die Gesellschaft verändert sich und ich glaube, Gott entwickelt sich mit uns. Es stimmt wohl, was der Evangelist Klaus Vollmer gesagt hat: «Gott ist gerne jung.» Gott ist in Bewegung und wir dürfen uns mit ihm weiterentwickeln.

Dein tsc-Moment?

Ich erinnere mich an den damals noch verpflichtenden Arbeitsdienst. Das Gewächshaus wurde neu gebaut und ich habe mit meinem ostfriesischen Freund die Heizungsrohre neu gestrichen. Viele andere Handwerksschilder waren am Bauzaun angebracht. Wir haben selbstbewusst selbst ein Schild gestaltet und dazu gehängt. Darauf stand: «Malerarbeiten Schulte-Broers». Das fand der damalige Chrischona-Verwalter wohl nicht so lustig und hat das Schild flugs abnehmen lassen. Mir fehlt im Rückblick die Leichtigkeit und der dazu gehörende Humor.

Wie erlebst du das tsc heute? Hat sich da etwas gewandelt?

Ja, das habe ich schon vor 15 Jahren gemerkt, als ich das letzte Mal hier war. Hier weht ein anderer Geist – der Geist der Veränderung und des Aufbruchs. Das Leitungsteam ist nach meiner Einschätzung permanent dran, die Ausbildung an die aktuellen Herausforderungen in den Gemeinden, aber auch in der Gesellschaft, anzupassen.

«Ich habe die Gemeinschaft auf Chrischona genossen und natürlich habe ich hier die theologischen Grundlagen bekommen.»

Broer Broers, tsc-Absolvent 1981

tsc-Absolventin 1991

Petra Feisel

Petra Feisel wurde 1991 von Chrischona ausgesendet. Heute ist sie in einer evangelischen Kindertagesstätte tätig.
Hausfrau, Mutter und Mitarbeiterin einer ev. Kita

Was machst du heute?

Ich bin Hausfrau und Mutter von vier Kindern, die jetzt am Ausfliegen sind. Berufstätig bin ich in einer evangelischen Kindertagesstätte. Dort bin ich mit den Schwerpunkten Religionspädagogik und Musik unterwegs. Ausserdem helfe ich in der Landeskirche mit. Da bin ich für die Besuchsdienste bei alten Menschen zuständig und engagiere mich auch musikalisch.

Was hat sich bewährt?

Auf jeden Fall das fundierte Bibelverständnis und das Anliegen, Werte weiter zu vermitteln. Besonders wichtig ist mir das bei Kindern. Da gestalte ich zum Beispiel kleine Gottesdienste von unserer Kita mit.
Von der Zeit auf St. Chrischona ist mir geblieben, dass wir zu Gott eine Beziehung aufgebaut haben. Das war hier ganz wichtig und das möchte ich auch anderen weitergeben, dass Gott zu uns eine persönliche Beziehung haben möchte.

Dein tsc-Moment?

Ich war mit einer Schweizerin aus dem Zürcher Oberland im Zimmer. Als Hessin musste ich mich in das Schweizerdeutsch erstmal ziemlich reinhören. Da gab es ein paar sprachliche Missverständnisse, zum Beispiel «wischen» und «putzen». Das war super lustig.
Für mich war das dann so: Immer wenn irgendetwas auf dem Berg auf Hochdeutsch stattfinden musste, musste ich ran. Das Zusammenfinden von verschiedenen Nationalitäten hat mir Spass gemacht und viel gebracht.

Wie erlebst du das tsc heute?

Ich finde es hier inzwischen schon sehr modern. Was ich auch ganz toll finde: Jetzt wird vieles aufgegriffen, was die Jugendlichen mitbringen. Das Musikalische, ihre Talente, die sie haben, die werden hier oben auf dem Berg verstärkt. Das beeindruckt mich, dass Chrischona so offen geworden ist.

«Jetzt wird vieles aufgegriffen, was die Jugendlichen mitbringen. Das Musikalische, ihre Talente, die sie haben, die werden hier oben auf dem Berg verstärkt. Das beeindruckt mich, dass Chrischona so offen geworden ist.»

Petra Feisel, tsc-Absolventin 1991

tsc-Absolvent 2001

Armin Messer

Armin Messer, tsc-Absolvent 2001, ist heute Missionsleiter von OMF International Deutschland.
Leiter OMF International Deutschland

Was machst du heute?

Ich bin bei OMF International Deutschland zusammen mit meiner Frau in der Missionsleitung tätig. Wir waren vorher 16 Jahre in Japan, sind erst seit drei Jahren zurück in der neuen Aufgabe.

Welche Lernerfahrungen aus dem Studium haben sich in deinem Dienst bewährt?

Es sind zwei Sachen. Das eine ist das Erleben der Lebensgemeinschaft auf dem Berg, die damals deutschsprachig international war. Ich studierte mit Menschen aus verschiedenen Nationen und verschiedenen kirchlichen Hintergründen. Das war eine tolle Vorbereitung für unseren Dienst mit OMF, wo über 40 Nationen und Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen zusammenarbeiten.
Es war für mich auch prägend, eine gute, solide biblische Ausbildung zu bekommen. Die war damals noch stärker auf Pastoren ausgelegt, aber wir waren in der Gemeindegründungsarbeit tätig und das war enorm hilfreich – eine gute Grundlage für den Dienst. Das andere haben wir später nach und nach dazu gelernt.

Dein tsc-Moment?

Chrischona ist nicht nur ein Ort der theologischen Ausbildung, sondern hat meiner Frau und mir auch die Fragen nach der Berufung und der Führung Gottes gestellt. Ein Lehrer hat uns sehr konkret im zweiten Studienjahr angefragt: Könnt ihr euch vorstellen, ein Missionspraktikum in Israel zu machen? Wir konnten in der ganzen Studienzeit mit verschiedenen Dozenten über persönliche Berufungsfragen sprechen und mit der Lebensgruppe auf dem Berg darüber beten. Dieses gemeinsame, ganzheitliche Suchen nach Gottes Willen fand ich stark.

Wie erlebst du das tsc heute?

Ich bin begeistert, was im Moment läuft. Stichwort: «back to the roots», zurück zum Kernauftrag, Menschen theologisch auszubilden, um das Evangelium zu kommunizieren. Ein bisschen schade finde ich, dass es den Missionszweig im Theologiestudium nicht mehr gibt und dass das Studium in drei Jahren kompakter ist und dadurch manches verloren gegangen ist.
Sehr positiv empfinde ich das Ringen des tsc mit der Frage, was aktuell für junge Menschen relevant ist. Dies schliesst auch die Fragen mit ein: Was brauchen die Gemeinden? Was braucht das Missionsfeld? Was braucht die Welt an Output? Da gibt es natürlich immer Nachschärfungsbedarf und ich bin gespannt, mehr dazu zu lernen.

OMF International Deutschland ist Partner im tsc-Netzwerk.

«Ich studierte mit Menschen aus verschiedenen Nationen und verschiedenen kirchlichen Hintergründen. Das war eine tolle Vorbereitung für unseren Dienst mit OMF, wo über 40 Nationen und Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen zusammenarbeiten.»

Armin Messer, tsc-Absolvent 2001

tsc-Absolvent 2001

Christian Seitz

Christian Seitz ist tsc-Absolvent von 2001 und Regionalleiter Mitte der Viva Kirche Schweiz.
Regionalleiter Mitte Chrischona Schweiz

Was machst du heute?

Ich bin als Regionalleiter Mitte bei Chrischona Schweiz in der Personalverantwortung für 23 Pastorinnen und Pastoren.

Welche Lernerfahrung aus dem Studium hat sich in deinem Dienst bewährt?

Ich habe im Studium gelernt, dass ich Dinge kurz und prägnant auf den Punkt bringen möchte. Pastoren haben ja manchmal die Angewohnheit, zu viel oder zu sehr über die Köpfe hinweg zu reden. Deshalb hat mich der Satz geprägt: «Ich möchte keine Antworten auf Fragen geben, die mir keiner gestellt hat.»

Dein tsc-Moment?

Zu meiner Zeit war es noch üblich, dass man eine Paar-Beziehung erst bei einem Lehrer ansprechen sollte, bevor es in der Studiengemeinschaft bekannt wird. Ich weiss noch genau, wie das war, als ich dem Dozenten Klaus Haag von Daniela erzählen wollte. Ich gehe im Brüderhaus in sein Büro, öffne die Tür, er schaut mich an, ich schau ihm in die Augen und er fragt mich nur: «Na, wie heisst sie denn?» Das war für mich schön und entspannend, dass er mir das schon angesehen hat. Ich habe diese «prophetische Gabe» bei ihm sehr geschätzt.

Wie erlebst du das tsc heute?

Natürlich anders, wie damals – und das ist gut. Zu meiner Zeit hat man vieles top-down bestimmen wollen. Heute freue ich mich, dass ich junge Menschen auf dem Campus sehe, die ihre ganze Vielfalt ausleben und auch ausleben dürfen. Ich freue mich über die theologische Vielfalt der Dozentinnen und Dozenten. Ich finde, dass Chrischona eine vielfältige Spannweite haben darf. In der Theologie findet vieles seinen Platz und man muss nicht einengen oder begrenzen.

Vor 20 Jahren wurdest du vom tsc ausgesendet. Was möchtest du in 20 Jahren über das tsc sagen?

Ein Glückwunsch von meiner Hochzeit ist mir hängen geblieben: «Ich wünsche dir, dass du in 50 Jahren deine Frau nochmal heiraten würdest.» Das würde ich mir mit 67 – in 20 Jahren – auch im Bezug aufs tsc wünschen. Dass ich sagen kann: «Ich würde wieder aus Überzeugung am tsc studieren!»

Chrischona Schweiz ist Partner im tsc-Netzwerk.

«Das würde ich mir mit 67 – in 20 Jahren – auch im Bezug aufs tsc wünschen. Dass ich sagen kann: Ich würde wieder aus Überzeugung am tsc studieren!»

Christian Seitz, tsc-Absolvent 2001

tsc-Absolventin 1971

Elfriede Scharrer

Elfriede Scharrer blickt auf ein vielfältiges Dienstleben zurück. Die tsc-Absolventin von 1971 engagiert sich stark in der Frauenarbeit.
ehemalige CVJM-Referentin, engagiert sich in der Frauenarbeit

Was waren die drei wichtigsten Stationen in deinem Dienst?

Ich war zuerst in drei Pfarrbezirken in Winnenden/Württemberg in der Jugendarbeit tätig. Da habe ich mit Mädchenarbeit angefangen und dann mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen gearbeitet. Mir war wichtig, dass eine Beziehung zur Gemeinde hergestellt wird, damit Jugendliche mit Erwachsenen über ihren Glauben ins Gespräch kommen.

Nach fünf Jahren bin ich vom CVJM-Landesverband Bayern gerufen worden. Ich war dort die erste weibliche Hauptamtliche. Meine Aufgabe war es, Mädchen und Frauen in ganz Bayern in ihren Gruppen zu begleiten und Freizeiten und Schulungen für die Mitarbeiterinnen durchzuführen. Es war wichtig für die Frauen, ein weibliches Gegenüber zu haben.

Als Ehefrau und Mutter habe ich dann ehrenamtlich weiter Jugendliche und junge Erwachsene begleitet und eine Frauengruppe gegründet, die sich auch heute nach 38 Jahren noch trifft. Viele Jahre lang war ich ehrenamtlich bei Frühstückstreffen für Frauen tätig. Später habe ich auch selbst Referate gehalten, um die Frauen in ihrem Glauben und Alltag zu ermutigen.

Was aus dem Studium hat sich in deinem Dienst bewährt?

Die Lehrer waren für mich wertvolle Vorbilder für mein Christsein und meinen späteren Dienst. Dankbar bin ich für den Unterricht bei Klaus Haag, Edgar Schmid, Elsbeth Meyer und anderen. Klaus Haag war es immer wichtig, dass das Gelernte in der Praxis Anwendung findet. Auch der Seelsorgeunterricht bei Edgar Schmid hat sich später sehr bewährt. Ich habe bis heute noch meine Mitschriften und bin sehr dankbar für diese Zeit.

Dein tsc-Moment?

Mein erster Predigttext war die Geschichte von der Heilung des blinden Bartimäus. Beim Spaziergang im Wald habe ich meine Predigt laut geprobt. Dabei ging ein Lehrer von mir unbemerkt hinter mir her. Ich weiss gar nicht mehr, was er dann gesagt hat, aber es war etwas Ermutigendes. Ich habe diesen Text später oft brauchen können. Bartimäus fasziniert mich, weil er nicht aufgehört hat zu Jesus zu rufen. Und Jesus hat den Bartimäus gehört, gesehen und gefragt: Was willst du von mir? Es begeistert mich, dass Jesus auch seine Jünger als Mitarbeiter mit einbezogen hat, indem er ihnen den Auftrag gab: Ruft ihn her! Das hat mich ermutigt, auch immer wieder andere zu Jesus zu bringen.

Wie erlebst du das tsc heute?

Wenn ich jünger wäre, würde ich gerne nochmal ein Jahr am tsc studieren, weil heute mit ganz anderen Methoden und Inhalten unterrichtet wird, allen voran die Kommunikative Theologie. Das hat früher etwas gefehlt, den einzelnen Menschen in seiner Situation und mit seinen Gaben wahrzunehmen. Gerade die vielen Themen aus der Praxis für die Praxis würden mich begeistern. Heute finde ich es ermutigend, dass Dozenten und Studenten gemeinsam auf Augenhöhe Projekte gestalten. Gut finde ich auch, dass es heute möglich ist, über das Internet Vorträge abzurufen und so auf dem Laufenden zu bleiben.

«Die Lehrer waren für mich wertvolle Vorbilder für mein Christsein und meinen späteren Dienst.»

Elfriede Scharrer, tsc-Absolventin 1971

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
Jubilarinnen und Jubilare im Gespräch miteinander.

Was sich im Leben bewährt

tsc-Jubiläumstreffen 2021

Was sich im Leben bewährt

Rund 160 Absolventinnen und Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) folgten Anfang November 2021 der Einladung zum Jubiläumstreffen. Sie erlebten zwei Tage mit Feierlichkeiten, Informationen und Gemeinschaft. Die Frage des Treffens lautete: Was hat sich im Leben bewährt?

«Jesus begeistert mich!»

Die traditionelle Jubilarenfeier moderierte René Winkler, der am tsc die Alumni-Arbeit verantwortet. Er fragte zwölf Jubilarinnen und Jubilare, was sich in ihrem Leben bewährt hat. Die häufigste Antwort: die persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Der 92-jährige Karl Lechner, der 1956 sein Studium auf Chrischona abgeschlossen hat und als FEG-Pastor tätig war, erklärte: «Je länger je mehr ist für mich Jesus der Mensch, der mich am meisten begeistert.» Leo Peter, der 1961 ausgesendet wurde und Pastor bei Chrischona Schweiz war, sagte: «Ich bin riesig dankbar für Chrischona und die Führung Gottes in meinem Leben.»

Die Jubilarinnen und Jubilare berichteten auch von Herausforderungen und schwierigen Lebensphasen. Für Petra Feisel vom tsc-Abschlussjahrgang 1991, die als Erzieherin tätig ist, hat sich deshalb bewährt, «dass wir nicht immer für alles verantwortlich sind. Gott gibt uns nicht zu viele Aufgaben. Ich habe gelernt, wo ich die Grenzen ziehen muss.»

Herzensbeziehung zu Jesus bewährt sich

Die Frage, was sich im Leben bewährt, war zudem Thema im gemeinsamen Gottesdienst der Jubilarinnen und Jubilare mit der tsc-Studiengemeinschaft. Einen entsprechenden geistlichen Impuls setzten die tsc-Studentin Ruth Hunziker und der tsc-Jubilar Adalbert Kanzinger. Für Ruth hat sich bewährt, eine Herzensbeziehung zu Jesus zu führen – «eifach e chli sy bi Jesus». Adalbert hob hervor: «Wir sollten nicht nur das Evangelium predigen, sondern es auch leben.» Er plädierte für eine gelebte Barmherzigkeit – einen Glauben, der durch die Liebe tätig ist.

Der Gottesdienst war ein starkes Zeichen für das gemeinsame Unterwegssein am tsc. Die aktuellen tsc-Studierenden lobten Gott gemeinsam mit den Jubilarinnen und Jubilaren, die einst am tsc studierten.

Unterschiedliche Lebensläufe der Jubilare

Die Jubilarinnen und Jubilare haben vor 10, 20, 30, 40, 50, 60 oder mehr Jahren ihr Studium am tsc abgeschlossen und kehrten teilweise nach vielen Jahren erstmals wieder zurück nach St. Chrischona. Ihre Berufungen und Lebenswege führten sie in ganz unterschiedliche Tätigkeitsfelder. Viele arbeiten in Gemeinden, etwa im pastoralen Dienst. Andere sind in sozialdiakonischen Werken oder Missionsorganisation tätig. Und es gibt manch aussergewöhnliche Lebensläufe, etwa als Botschafter.

Grosse Freude über das Jubiläumstreffen 2021

Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, begrüsste alle Jubilarinnen und Jubilare herzlich. Er informierte sie über die Entwicklungen der letzten Jahre und stellte aktuelle Projekte vor, darunter den Umbau und die Renovierung der Eben-Ezer-Halle. Dort entstehen zwei neue Unterrichtsräume und schallisolierte Musikübungsräume für den wachsenden Bachelorstudiengang Theologie & Musik. Dabei zeigte Benedikt Walker einige der erfolgreichen Musikvideos, die in der Corona-Zeit auf dem tsc-Youtube-Kanal veröffentlicht wurden.

Die Freude über das Jubiläumstreffen war diesmal besonders gross, weil es nach vielen coronabedingten Veranstaltungsausfällen im Jahr 2021 die tsc-Veranstaltung mit den meisten Besucherinnen und Besuchern auf Chrischona war. Ausser der Covid-Zertifikatspflicht galten keine grösseren Einschränkungen. Dies ermöglichte eine entspannte und fröhliche Atmosphäre.

Infos zum tsc-Jubiläumstreffen

  • Das tsc-Jubiläumstreffen findet jährlich statt.
  • Eingeladen werden alle Absolventinnen und Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona bzw. des früheren Predigerseminars und der Bibelschule für Frauen, deren Aussendung 10, 20, 30, 40, 50, 60 oder mehr Jahre zurückliegt.
René Winkler (Bildmitte) fragt die Jubilarinnen und Jubilare des tsc, was sich in ihrem Leben bewährt hat.
René Winkler (Bildmitte) fragt die Jubilarinnen und Jubilare des tsc, was sich in ihrem Leben bewährt hat.
Leo Peter wurde 1961 von St. Chrischona ausgesendet und war viele Jahre als Pastor bei Chrischona Schweiz tätig. Er sagt: «Ich bin riesig dankbar für Chrischona und die Führung Gottes in meinem Leben.»
Leo Peter wurde 1961 von St. Chrischona ausgesendet und war viele Jahre als Pastor bei Chrischona Schweiz tätig. Er sagt: «Ich bin riesig dankbar für Chrischona und die Führung Gottes in meinem Leben.»
tsc-Studentin trifft tsc-Absolvent: Ruth Hunziker und Adalbert Kanzinger erzählten im Gottesdienst mit den Jubilarinnen und Jubilaren, was sich in ihrem Glaubensleben bewährt hat.
tsc-Studentin trifft tsc-Absolvent: Ruth Hunziker und Adalbert Kanzinger erzählten im Gottesdienst mit den Jubilarinnen und Jubilaren, was sich in ihrem Glaubensleben bewährt hat.

«Mit meinen Studienkollegen vom Ordinationsjahrgang 1971 konnte ich das 50-Jahr-Jubiläum feiern. Ich freute mich über die sehr ansprechend gestaltete Jubiläumsfeier. Dazu hat das tsc als Gastgeber einmal mehr das Beste gegeben. Herzlichen Dank!  Dazu wurden der heutige Auftrag der Ausbildungsstätte und die damit verbundenen Anliegen in sehr guter Weise und mit historischer Komponente präsentiert. So konnte ich mir schliesslich als alter Chrischona-Hase neu sagen: Paul, du bist bei einer guten Sache mit dabei. Bleib weiter am Ball!»

Paul Herren, tsc-Absolvent 1971

tsc-Abschlussjahrgang 1971: Brüder mit Ehefrauen

tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 1971 mit Ehefrauen
tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 1971 mit Ehefrauen

tsc-Abschlussjahrgang 1971: Bibelschülerinnen

tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 1971 der Bibelschule für Frauen
tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 1971 der Bibelschule für Frauen

tsc-Abschlussjahrgang 1991: Brüder mit Ehefrauen

tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 1991 mit Ehefrauen
tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 1991 mit Ehefrauen

tsc-Abschlussjahrgang 1991: Bibelschülerinnen

tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 1991 der Bibelschule für Frauen
tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 1991 der Bibelschule für Frauen

tsc-Abschlussjahrgang 2001

tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 2001 mit Partnerinnen und Partnern
tsc-Jubiläumstreffen 2021: Abschlussklasse 2001 mit Partnerinnen und Partnern
tsc-Ersties 2021: Dorothea, Ruben, Debora, Florian und Beatrice (1500x500px)

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

Erstie-Interviews 2021

Worauf sich die neuen tsc-Studierenden freuen

39 neue Studentinnen und Studenten haben zum Start des Studienjahres 2021/22 ein Studium oder den Jahreskurs am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) begonnen. In Kurzinterviews berichten sie von ihrem persönlichen Weg ans tsc. Sie beschreiben ihre Vorfreude und nennen die Ziele, mit denen sie ihr Studium beginnen.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Dorothea Ulm

51 Jahre, Gemeindereferentin in Langenzenn (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vor ca. zwei Jahren sagte ich Gott, dass ich ihm mein Leben nochmal neu anvertraue und bereit bin, für ihn neue Wege zu gehen. Kurze Zeit später bekam ich ein Angebot, als Gemeindereferentin in einer kleinen Gemeinde zu arbeiten. Ich suchte nach einer Möglichkeit, die wichtigsten Grundlagen zu erlernen und informierte mich bei einem Kongress am tsc-Stand. Kurze Zeit später belegte ich mit grosser Begeisterung Online-Kurse. In der kommenden Zeit öffnete Gott mir immer wieder Türen. Das ermutigte mich, jetzt das Fernstudium zu beginnen.

Du hast bereits die Module Griechisch und Bibel in ihrer Geschichte als Online-Kurse absolviert. Wie wichtig war dieser Vorlauf für deine Entscheidung für das Fernstudium? Und was hast du dabei gelernt?

Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin. Die Schulzeit liegt bei mir ja schon etwas zurück. Das Studium forderte zwar viel Disziplin, Zeit und die Bereitschaft wissenschaftlich zu arbeiten, eröffnete aber auch den Raum, den persönlichen Glauben zu hinterfragen, zu überdenken und neu über die Grösse Gottes zu staunen. Es beeinflusste sowohl meine Beziehung zu Gott als auch zu anderen Menschen.

Du engagierst dich bereit seit Jahrzehnten an der Seite deines Mannes Volker Ulm (1. Vorsitzender im Hensoltshöher Gemeinschaftsverband) in der Gemeindearbeit. Was möchtest du im Fernstudium Neues darüber lernen?

Unsere Welt unterliegt einem ständigen Wandel, das macht auch vor der Gemeinde Jesu nicht halt. Darum freue ich mich, neue Impulse rund um Gemeindebau und Gemeindegründung zu erfahren, aber auch die Grundlagen zu erlernen, die Bibel auszulegen und Glaubensfragen zu reflektieren.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Natürlich will ich das Studium abschliessen und das Gelernte in der Gemeindepraxis umsetzen können. Ich möchte Menschen mit Jesus in Kontakt bringen und sie auf dem Weg der Nachfolge begleiten.

Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.
Dorothea Ulm studiert Theologie im Fernstudium am tsc.

«Die Online-Kurse waren eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob ich den Anforderungen des Studiums gewachsen bin.»

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder

Was ist das Besondere am tsc?

Das Besondere ist für mich die herzliche und offene Atmosphäre, die am tsc herrscht. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mal wieder auf dem «Berg» sein kann und nicht nur über den Computer am tsc-Leben teilnehme. Das muss man erlebt haben!

Deine Tochter Ann-Sophie studiert neu Theologie & Musik. Dass Mutter und Tochter gemeinsam als Studentinnen am tsc studieren, ist ziemlich einmalig. Wie kam es dazu?

Von Anfang an habe ich unseren Kindern begeistert von meinem Studium erzählt. Als ich zu einer Prüfung ans tsc reiste, begleitete Ann-Sophie mich. Auch sie wurde von der freundlichen und ermutigenden Art dort angesprochen und der einzigartige Studiengang Theologie & Musik hat sie überzeugt. Jetzt freuen wir uns auf die coole Zeit, miteinander am tsc zu studieren.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Fernstudiums am meisten?

Auf die vielen neuen Impulse und darauf jede Menge Neues über Gott zu entdecken.

«Mich begeistert, dass es tatsächlich um Kommunikation geht. Theologie bleibt nicht im wissenschaftlichen Denken stecken, sondern soll auf unterschiedliche Arten und Weisen kommuniziert werden. Das ist total spannend und fasziniert mich immer wieder»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Ruben Sommer

21 Jahre, aus Strengelbach (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Meine Entscheidung, am tsc Theologie zu studieren, war ein zweijähriger Prozess. Denn nach meiner Ausbildung zur «Fachmaturität Kommunikation» hatte ich zunächst das Ziel, Journalist zu werden. Nachdem ich durch einen längeren Prozess feststellte, dass zwar mein Kopf dabei war, aber mein Herz nicht, kam das Thema Theologie wieder auf den Tisch und unter anderem auch das tsc.

Warum hast du dich für den Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie entschieden?

«Wir können nicht nicht kommunizieren.» (P. Watzlawick) Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir uns damit auseinandersetzen. Ohne Kommunikation gibt es keine menschliche Interaktion.

Während meines Praktikums beim Radio habe ich herausgefunden: Fragen macht dich nicht unwissend, sondern öffnet Türen. Ich konnte einfach Fachleute anrufen und sagen: «Ich bin vom Radio und ich würde voll gerne mal wissen, wie das geht?» Und das ist dann mega spannend, was du dann erfährst. Es ist horizonterweiternd und augenöffnend.
Durch meinen ursprünglichen Wunsch, Journalist zu werden, bringe ich eine Offenheit und gewisse Neugier mit. Journalisten behalten ihre Erkenntnisse nicht für sich. Genau diese Leidenschaft teile ich, wenn ich etwas Neues in der Bibel entdecke, verspüre ich den Drang, es auch weiterzuerzählen. Ich möchte mich gerne auf intellektuelle Weise mit dem Glauben auseinandersetzen, ihn selbst besser verstehen, ihn aus anderen Perspektiven kennenlernen und selbstständig Bibeltexte auslegen und recherchieren können.

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie?

Kommunikation begeistert mich allgemein, da sie etwas Lebendiges ist. Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander. Ich bin gespannt, Veränderung erleben zu dürfen, denn das ist auch etwas, dass unser Glaube braucht: dass wir kommunizieren und uns weiterentwickeln. So, wie wir uns entwickeln, entwickelt sich auch unsere Perspektive und unser Glaube.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Ziel ist es, dass ich in den nächsten drei Jahren einen Ort finde, wo ich meine Gaben einsetzen kann. Und mein Gebet ist es, dass Gott mir einen Weg zeigt.

Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.
Ruben Sommer studiert seit 2021 Kommunikative Theologie im Präsenzstudium am tsc.

«Wissen sammeln und weitergeben – in der Kommunikativen Theologie treffen zwei meiner Leidenschaften aufeinander.»

BA Theologie & Pädagogik

Debora Wettstein

19 Jahre, aus Gerlikon (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Dadurch, dass meine Schwester bereits hier studiert hat, kannte ich den Berg und das tsc schon etwas. Und die Schnuppertage haben meine Entscheidung, am tsc zu studieren, auch noch einmal bestätigt. Ich freue mich, hier zu studieren und ich finde es echt bereichernd, dass drei unterschiedliche Fachbereiche mit Theologie verbunden werden.

Warum studierst du Theologie & Pädagogik?

Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik. Denn der Glaube vermittelt so viele gute Werte, an denen sich auch die Welt oft auch ein Beispiel nimmt.

Ich habe die Ausbildung zur Fachfrau Betreuung gemacht und bei gewissen Unterrichtsinhalten habe ich mir Fragen gestellt. Etwa beim Zitat: «Der Mensch ist gut». Ist der Mensch wirklich gut? Wer gibt dem Menschen überhaupt Wert? Darum freue ich mich aufs Studium am tsc, weil die Pädagogik gegründet ist auf den christlichen Glauben und somit ein festes Fundament hat.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Während dieses Studiums stelle ich mich Gott zur Verfügung. Ich möchte mir Zeit nehmen für ihn und in der Beziehung zu ihm wachsen. Ich vertraue darauf, dass er mir durch das Studium zeigt, wo mein Weg hingeht. Es macht mir grosse Freude mit Kindern zusammenzuarbeiten, aber ich bin auch offen, noch weitere Gaben zu entdecken. Ich möchte mir die nötigen Werkzeuge aneignen, die ich später gebrauchen kann und ausgerüstet sein für das, was nachher kommt.

Worauf freust du dich zu Beginn deines Studiums am meisten?

Ich freu mich mega auf die Gemeinschaft unter den Studentinnen und Studenten, dass wir gemeinsam füreinander da sind und miteinander vorwärtsgehen. Ausserdem freue ich mich darauf, tiefer in Glaubensthemen abtauchen zu können.

Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.
Debora Wettstein studiert seit 2021 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Durch den Glauben gibt pädagogisches Handeln für mich einen Sinn. Deshalb wollte ich nicht Sozialpädagogik studieren, sondern Theologie & Pädagogik.»

BA Theologie & Musik

Florian Polifke

28 Jahre, aus Warstein (D)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Als operativer Logistikleiter war ich für 60 bis 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Ich habe es als Privileg erlebt und da ist es nicht erstaunlich, dass so mancher über meinen Entschluss zu studieren verwundert und überrascht war. Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen und scheue nicht davor zurück, dabei bis an meine Grenzen zu gehen. Auf den Ruf einzugehen und es zu wagen, ist herausfordernd – und ich möchte Leute ermutigen: Seid mutig und vertraut Gottes Plänen!

Was begeistert dich am Bachelorstudiengang Theologie & Musik?

Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.

  • Theologie: Was denke ich über Gott? Ich darf tiefer in die Materie einsteigen. Wer ist Gott? Ich will in meiner Beziehung zu Gott wachsen und mich und mein Gottesbild herausfordern lassen.
  • Musik: Ich freue mich, meine musikalischen Fähigkeiten auszubauen – sei es in der Band, in Musiktheorie oder in anderen Modulen. Mein Hauptfach ist Gesang und mein Nebenfach Klavier – auch hier bin ich schon gespannt, Neues zu entdecken, zu wachsen und mich dabei herausfordern zu lassen.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Mein Hauptziel ist es, geistlich und persönlich zu reifen. Ich habe noch keine Ahnung, was ich nach meinem Studium machen möchte. Aber ich glaube, dass der Herr mich persönlich und geistlich herausfordern will, ihn besser kennenzulernen. Der «heilige Berg St. Chrischona» ist für mich ein Ort, an dem man Gott auch noch mal anders begegnen kann. Ein Gemeinschaftsgefühl, das durch Menschen mit Ehrlichkeit und brennender Leidenschaft für Gott geprägt ist. Ich freue mich, neue Leute kennenzulernen, die die gleiche Leidenschaft und den gleichen Fokus teilen.

Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.
Florian Polifke brennt sowohl für Theologie als auch für Musik und ist deshalb richtig im Bachelorstudiengang Theologie & Musik.

«Theologie & Musik begeistert mich als Kombination, da beides Lebensbereiche sind, für die ich brenne.»

tsc-Jahreskurs

Beatrice Strässle

52 Jahre, aus Zeiningen (CH)

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Im Januar 2021 bin ich einer Online-Bibelgruppe beigetreten, in der zufälligerweise die Ehefrau eines tsc-Dozenten mit dabei war. Sie hat mich ermutigt, einfach mal hinzugehen und mir das tsc anzugucken. Das habe ich erstmal nicht gemacht. Dann habe ich aber von meiner Schwägerin mitbekommen, dass das tsc wieder live Schnuppertage anbieten kann. Und dann bin ich angekommen – und musste gar nicht mehr überlegen – ich war so begeistert!
Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!

Warum nimmst du am tsc-Jahreskurs teil?

In den letzten Jahren durfte ich verschiedene Konfessionen erleben. Dies forderte mich heraus, mich kritisch mit meinem Glauben auseinanderzusetzen und eine Vielfalt und Lebendigkeit des Glaubens zu entdecken. Durch meinen Wunsch, mich auch in meiner Gemeinde einzubringen, kam es dazu, dass ich die katechetische Ausbildung absolvierte. Es war eine herausfordernde Zeit, gefüllt mit vielen neuen Fremdwörtern und Prüfungen.
Jetzt freue ich mich sehr, dass ich beim tsc einen Ort gefunden habe, an dem ich für ein ganzes Jahr lernen darf – ohne Prüfungen absolvieren zu müssen. Und ich habe die Möglichkeit, weiterhin bei meiner Familie zu sein und zugleich die Gemeinschaft hier mit anderen Christen zu erleben.

Worauf freust du dich zu Beginn des tsc-Jahreskurses am meisten?

Vor zwölf Jahren besuchte ich einen Alphalive-Kurs und durfte den Glauben neu kennenlernen und eine neue Beziehung zu Gott aufbauen. Dabei bekam ich auch meine erste Bibel geschenkt, denn zuvor hatte ich noch nie eine eigene besessen. Meine Neugier wuchs und auf meinem Weg die Bibel zu entdecken, kamen viele Fragen auf. Seitdem beschäftigen mich der Glaube und die Bibel sehr. Ich freue mich auf eine Zeit am tsc, in der ich mich mit vielen Leuten darüber austauschen darf und die Bibel – das Grosse und Ganze von der Schöpfung bis hin zur Offenbarung – besser kennenlernen kann.

Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.
Beatrice Strässle möchte im tsc-Jahreskurs mehr erfahren über die Bibel und den christlichen Glauben.

«Am Schnuppertag konnte ich die Begeisterung für den Glauben und die Bibel spüren. Auch wenn man sich nicht intensiv kennengelernt hatte – konnte man dieses Feuer so deutlich spüren. Das will ich auch!»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
tsc-Aussendungsfeier 2021: Abschlussklasse (1500x1000px)

Auf und davon in den Dienst

tsc-Aussendungsfeier 2021

Auf und davon in den Dienst

29 Absolventinnen und Absolventen verabschiedete das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) am 27. Juni 2021 mit einer coronabedingten Aussendungsfeier im familiären Rahmen. Ganz nach ihrem Motto machen sie sich «auf und davon» in den Dienst in Kirchen, christlichen Gemeinden und Werken.

Aussendung mit weinendem Auge

Den grössten Teil der Aussendungsfeier nahmen die Laudationen und Bibelverszusprachen an die Absolventinnen und Absolventen ein. Fazit dieses Programmteils: Jeder Einzelne war für ein, drei oder mehr Jahre eine Bereicherung der Studiengemeinschaft am tsc. Das Loslassen geschieht deshalb auch mit einem weinenden Auge. «Viel zu schnell ist die Zeit mit euch vergangen», bekannte etwa Susanne Hagen, die Leiterin des Bachelorstudiengangs Theologie & Musik.

Aussendung als Auftrag des tsc

Es ist der Auftrag des Theologischen Seminars St. Chrischona, Menschen auszubilden, um sie wieder auszusenden. Der Fokus liegt auf dem, was sie am tsc lernen, erleben und von dort mitnehmen. Rektor Dr. Benedikt Walker erinnerte die Absolventinnen und Absolventen an einen wichtigen Punkt: «Theologie studieren bedeutet: Wir lernen hinzuhören. Wir hören Gottes Stimme zu, reflektieren, suchen das Gespräch mit anderen und reagieren darauf.» Und René Winkler, der am tsc den Bereich Weiterbildungen leitet, predigte mit Verweis auf Abraham: «Nicht seine Leistung, sondern sein Glaube war entscheidend.» Wie Abraham sei auch die tsc-Abschlussklasse 2021 erwählt und berufen, Menschen Gottes zu sein.

tsc-Aussendungsfeier 2021: Benedikt Walker
Benedikt Walker wünscht den Absolventinnen und Absolventen 2021, dass sie lebenslang auf Gottes Stimme hören.

Wer ein tsc-Studium absolviert, ist gefragt

Fast alle Absolventinnen und Absolventen haben bereits eine Stelle gefunden, mit der sie nach einer Sommerpause starten – mehrheitlich in einer Gemeinde- oder Kirchenarbeit. Das trifft zum Beispiel auf die 34-jährige Franziska Chiavi zu. Sie hat den Bachelorstudiengang Kommunikative Theologie abgeschlossen und geht als Pastorin in die Chrischona Frauenfeld. Gefragt sind auch die Absolventinnen und Absolventen der kombinierten Bachelor-Studiengänge Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik. Der 28-jährige Micha Habel ist einer der Absolventen der Theologie & Musik. Er hat bereits während seines Studiums als Jugendpastor in der Stami Lörrach gearbeitet und wird das weiter tun.

Corona-Auflagen verhinderten tsc-Jahresfest 2021

Es war das zweite Mal, dass die Corona-Massnahmen ein grosses tsc-Jahresfest verhinderten. Aufgrund der kurz vor der Aussendungsfeier erfolgten Corona-Lockerungen war die Stimmung jedoch gelöst. Jede Absolventin und jeder Absolvent durfte zwei Gäste nach St. Chrischona einladen. Rund 150 Personen vor Ort und weitere rund 400 Personen via Livestream verfolgten die zweieinhalbstündige Feier.

Zwei Musikvideos des tsc-Chors feierten Premiere

Im Gegensatz zur Aussendung 2020 durfte 2021 wieder gesungen werden. Überhaupt nahm die Musik viel Raum ein während der Aussendungsfeier. Kleine Ensembles aus dem Studiengang Theologie & Musik trugen Lieder vor. Und am Ende feierten zwei Musikvideos des tsc-Chors ihre Premieren: «Vater unser» und «Lean on Me», jeweils mit grosser Beteiligung der tsc-Abschlussklasse. Diese können weiterhin auf dem Youtube-Kanal des tsc angesehen werden.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
6 tsc-Erstie Stories 2020 (1500x500px)

Was sich die neuen Studierenden wünschen

Erstie-Stories 2020

Was sich die neuen Studierenden wünschen

Was führte die neuen Studentinnen und Studenten ans Theologische Seminar St. Chrischona (tsc)? Welche Träume und Wünsche bewegen sie? Mit welchen Zielen beginnen sie ihr Studium? Sechs «Ersties» des Studienjahres 2020/21 erzählen ihre Geschichten.

BTh Kommunikative Theologie im Fernstudium

Benedikt Langer

22 Jahre, Deutscher in den USA

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Vom tsc hatte ich bereits von Pastoren in meiner Gemeinde in Deutschland gehört. Zudem fiel der Name auch in Unterhaltungen während meines Semesters an der FTH in Gießen. Dementsprechend war das tsc alles andere als unbekannt für mich und meine erste Anlaufstelle, nachdem sich meine Pläne für das Studium änderten.

Du hast bereits ein Jahr Theologie studiert an der FTH Gießen. Warum wechselst du jetzt ins Fernstudium ans tsc?

Hinter meinem Wechsel ans tsc steckt eine sehr interessante und ungeplante Geschichte. Im August letzten Jahres pilgerte ich den Jakobsweg von Frankreich nach Spanien, um ein wenig Zeit in Ruhe mit Gott verbringen zu können. Doch ich verbrachte nicht nur Zeit mit Gott, sondern lernte dort auch eine junge amerikanische Frau kennen, die ich nun meine Ehefrau nennen darf. Das Stichwort «amerikanische» bringt mich nun zum Fernstudium. Im März 2020 stieg ich in den Flieger in Frankfurt, um meine Verlobte in Texas zu besuchen. Ich kam einige Stunden vor der, durch Covid-19 bedingten, Grenzschliessung an und bin wohl einer der letzten Deutschen im Jahr 2020, der in den Vereinigten Staaten gelandet ist. Seither hat sich nun einiges geändert. Mein Rückflug nach Frankfurt wurde abgesagt und es waren einige schwierige Entscheidungen zu treffen. Es ist ein Privileg und Geschenk Gottes, dass ich nun glücklich verheiratet bin, mein Theologiestudium am tsc fortsetzen kann und so vieles mehr!

Ein Fernstudium ist herausfordernd, erfordert eine hohe Eigenmotivation und Selbstdisziplin. Wie willst du es meistern? 

Aus eigener Kraft wird dies kaum möglich sein – was ist das schon? Daher liegt mein primärer Fokus auf Gott und seiner fürsorglichen Führung durch das Studium. Ich bin sehr positiv gestimmt, da ich mich als disziplinierten und motivierten Charakter beschreiben würde. Das Beste für den Besten geben – das ist meine Motivation im Fernstudium und sollte mir allen Grund geben dies erfolgreich zu meistern.

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Was gibt es Besseres als zu lernen die Bibel, das Evangelium und Gottes gute Nachricht weiterzugeben? Dies auf die richtige Art und Weise zu lernen ist für mich ein absolutes Geschenk. Kommunikative Theologie hat so viel zu bieten, ist so vielseitig und vielschichtig und begeistert mich.

Benedikt Langer, tsc-Student Fernstudium
Benedikt Langer studiert von Dallas per Fernstudium am tsc.

«Nicht über Gott zu lernen, sondern Gott tiefer kennenzulernen, das ist mein Ziel meines Studiums.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

In allem, was ich tue, möchte ich Gott besser kennen lernen. Auf dem Jakobsweg sagte ein älterer australischer Mann zu mir: «Don’t study to know about God, but to know God.» Nicht über Gott zu lernen, sondern Gott tiefer kennenzulernen, das ist mein Ziel meines Studiums.

Worauf freust du dich am meisten? 

Da ich nun in Dallas (Texas) wohne, freue ich mich unglaublich, mit deutschsprachigen Studierenden und Dozierenden in Kontakt sein zu können. Die deutschsprachige Heimat fehlt mir doch sehr und auch daher ist das Fernstudium ein so grosses Geschenk für mich – es verbindet mich weiterhin mit Daheim.

Was ist das besondere am tsc?

Für mich persönlich ist es ein besonderer Ort, da das tsc eine wunderbare Brücke vom Herz zum Kopf schlägt. Akademisches Studieren mit einem besonderen Fokus auf die persönliche Beziehung mit Gott – das ist selten und so unglaublich wichtig!

«Die deutschsprachige Heimat fehlt mir doch sehr und auch daher ist das Fernstudium ein so grosses Geschenk für mich – es verbindet mich weiterhin mit Daheim.»

BTh Kommunikative Theologie im Präsenzstudium

Britta Labud

54 Jahre, Deutsche mit langjähriger Schweiz-Erfahrung

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich entwickelte einen Hunger, mehr von Gott zu erfahren. Ein Theologiestudium erschien mir dafür als guter Weg. Daraufhin habe ich nach «Fernstudium Theologie» gegoogelt und unter anderem auch das tsc entdeckt. Beim Stöbern auf der tsc-Internetseiten bin ich auf den Jahreskurs gestossen. Das hat eine tiefe Sehnsucht nach diesem Kurs ausgelöst. Eine Auszeit, die sich mit genau den Themen auseinandersetzt, die mir so wichtig geworden waren. Eine Gemeinschaft, die sich zusammen auf den Weg macht. Ein Wohn- und Lebensort, der diese Gemeinschaft fördert. Und ein Ort mit jungen, begeisterten Menschen, die Lobpreis als Sprache sprechen!
Also bin ich zum tsc-Schnuppertag und habe mich sehr wohl gefühlt. Als wertvoll erlebte ich die Diskussionen in der Jahreskursklasse, die theologische Bandbreite des Stoffes und der Dozentinnen und Dozenten. Stets hatte ich die Wahrnehmung, dass ich als Person wertgeschätzt werde in all meiner «Andersartigkeit», weil ich keinen pietistischen Hintergrund habe.
Nur vom finanziellen und familiären Hintergrund her erschien es mir unmöglich, diesen Traum Realität werden zu lassen. Aber Gott ging mir nach und forderte mich auf, den Schritt aufs Wasser zu tun. Dem bin ich gefolgt und habe Wunder über Wunder erlebt, die es mir ermöglichten, tatsächlich den Jahreskurs mit 60 Prozent aufzunehmen. Meinen Beruf zu 40 Prozent weiter ausüben zu können, war eine grosse Gnade.

Du hast den Jahreskurs absolviert und beginnst nun ein Theologiestudium. Welche Rolle hat der Jahreskurs für deine Entscheidung gespielt?

Der Jahreskurs hat gezeigt, dass immer noch mehr von Gott geht. Und auch, dass ich noch viel lernen kann und viel beizutragen habe zu Gottes Werk. Mich dem Wirken Gottes weiter zur Verfügung zu stellen und auch meinen von Gott geschenkten Verstand mehr in Gottes Dienst zu stellen, ist mir immer stärker ein Anliegen geworden. Daraus entstand die Überzeugung, weiter hier am tsc zu studieren.

Was begeistert dich am Studiengang Kommunikative Theologie?

Zu lernen, wie ich das Evangelium kommunizieren kann. Menschen zu erreichen mit der frohen Botschaft, um ihnen das Heil zu ermöglichen. Ihre tiefste Sehnsucht zu erreichen und den Weg zu Gott zu zeigen. Dazu möchte ich mich von Gott verwenden lassen und das kann ich am tsc lernen. Die Theologie vertiefen und meinen Glauben auf ein solides Fundament zu stellen, mit dem ich anderen Menschen begegnen kann.
Theologische Diskussionen führen mit Menschen ähnlicher Sehnsucht, aber anderen Meinungen. Aspekte des Glaubens ausleuchten, die bei mir noch dunkel sind.  Spass haben an der intellektuellen Auseinandersetzung mit Glaubensgeschwistern.

Britta Labud beginnt ihr Theologiestudium als Absolventin des Jahreskurses 2019/20.
Britta Labud beginnt ihr Theologiestudium als Absolventin des Jahreskurses 2019/20.

«Der Jahreskurs hat gezeigt, dass immer noch mehr von Gott geht.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Meinen Verstand und mein Herz zu schulen für die zukünftigen Aufgaben. Im Rahmen des Jahreskurs habe ich entdeckt, dass ich ein Herz für Gemeindepflanzung habe und anscheinend auch einen Ruf. Jedenfalls habe ich mich um Teilnahme an einer Gemeindegründung von Chrischona Schweiz in der Nähe meines alten Wohnortes beworben und bin nun Teil eines Gemeindegründungsteams. Mein Studium habe ich auf dieses Ziel hin ausgerichtet.

Worauf freust du dich am meisten?

Auf die Diskussionen mit den Dozierenden und Studierenden über Gott und die Welt.

Was ist das Besondere am tsc?

Die Vielfalt in der Gemeinschaft, unter den Dozierenden und trotzdem die einende Liebe Jesu unter allen zu spüren.

«Ich will meinen Verstand und mein Herz zu schulen für die zukünftigen Aufgaben, unter anderem als Teil eines Gemeindegründungsteams.»

BA Theologie & Musik

Andrea Maag

24 Jahre, Schweizerin aus dem Emmental

Wie verlief dein Weg ans tsc? Und wie kam es dazu, dass du nun Theologie & Musik studierst?

Im vergangenen Studienjahr 2019/20 besuchte ich die Seminare des Schwerpunkts Worship im Jahreskurs. Dadurch lernte ich das tsc etwas besser kennen. Es gibt auf St. Chrischona viele begeisterte Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten, denen das Lob für Gott, die Gemeinden und der persönliche Glauben wichtig sind. Durch die Begegnung mit ihnen wurde ich angesteckt und motiviert, mich ebenfalls begeistern zu lassen.

Wie hast du deine Leidenschaft für Theologie, die Bibel, deinen Glauben entdeckt?

Durch verschiedene Wege. Wichtig waren für mich die Arbeit in der Jungschar, wo ich lernte, das weiterzugeben, was ich glaube. Und zwar im besten Falle so, dass mein Gegenüber dadurch motiviert und weitergebracht wird. Auch war und ist die Gemeinde für mich ein zentraler Ort, wo ich in meinem persönlichen Glauben inspiriert und herausgefordert werde. Doch der wichtigste Ort für diese Entdeckungen ist und bleibt die Beziehung zu Jesus Christus, die durch sein Wort und wertvolle Gebetszeiten wächst.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Musik?

Ich finde die Mischung perfekt. Beides sind wichtige Themenfelder in meinem Leben, in die ich investieren will und weiterkommen möchte.

Der Jahreskurs Worship hat Andrea Maag zum Studiengang Theologie & Musik geführt.
Der Jahreskurs Worship hat Andrea Maag zum Studiengang Theologie & Musik geführt.

«Theologie & Musik – eine perfekte Mischung!»

Mit welchem Ziel beginnst du dein Studium?

Ich möchte die Begeisterung an guter Musik in die Gemeinden tragen. Und den Wert erkennen und aufzeigen, der im gemeinsamen Singen und Musizieren liegt.

Worauf freust du dich am meisten?

Für mich ist es ein Privileg, so viele Zeit und Energie in das Studieren von Gottes Wort investieren zu können. Ich freue mich darauf, in meinem persönlichen Glauben sowie musikalisch herausgefordert zu werden und weiterzukommen.

Was ist das Besondere am tsc?

Die enge und wertvolle Gemeinschaft untereinander, bei der man zusammen unterwegs ist, miteinander Schritte wagt und hoffentlich auch weiterkommt.

«Ich möchte die Begeisterung an guter Musik in die Gemeinden tragen. Und den Wert erkennen und aufzeigen, der im gemeinsamen Singen und Musizieren liegt.»

BA Theologie & Musik

Hannah Renz

20 Jahre, aus Deutschland

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Ich habe einfach «Studiengang Musik und Theologie» gegoogelt und das tsc kam als einziges Ergebnis – da fiel die Entscheidung gar nicht schwer! Und als ich zum Kennenlernen für ein paar Tage vorbeikam, habe ich gemerkt, dass es mir hier echt gut gefällt. Es ist toll, wie am tsc diskutiert und Gemeinschaft gelebt wird.

Wie hast du deine Leidenschaft für Musik entdeckt?

Ich bin da voll reingeboren. Mein Papa ist Musiker, ich durfte alles ausprobieren. Ich habe sogar extra die Schule gewechselt, um im Orchester spielen zu können. Diese Vielfalt, die einen Klang erzeugt, fasziniert mich.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Musik?

Mein Leben lang bin ich bereits gläubig und mache Musik. Beides möchte ich gerne vertiefen, meinen eigenen Weg finden und weiterwachsen. Mein Traum ist es: mit Musik Menschen zu Gott führen. Musik ist genau das, was meine Generation gerade verstärkt anspricht.

Kannst du eine lustige Erfahrung beschreiben, die du auf der Bühne gemacht hast?

Eine meiner lustigen – oder eher peinlichen – Erfahrungen auf der Bühne ist, dass ich in einer falschen Tonart gesungen habe. Ich bin diejenige, die das dann durchzieht und hofft, dass die Band es merkt und mitzieht. In diesem Fall war es so, dass eine der Bandmitglieder ganz aufgehört hat, zu spielen. Zum Glück haben die anderen mitgezogen – und wenigstens hat der Schlagzeuger ungestört weitergespielt. Das war wohl in dem Moment sehr peinlich, aber hinterher sind solche Erlebnisse auch lustig.

Hannah Renz studiert seit 2020 Theologie & Musik am tsc.
Hannah Renz studiert seit 2020 Theologie & Musik am tsc.

«Es ist toll, wie am tsc diskutiert und Gemeinschaft gelebt wird.»

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Für meine Studienzeit habe ich mir bewusst kein Ziel gesetzt. Ich bin eine Planerin, aber ich will bewusst offen sein, wie Gott mich hier verändert und was entsteht. Mein Wunsch ist es, die Musik ein Teil meiner Arbeit werden zu lassen und nicht nur Hobby zu bleiben. Ich blicke gespannt nach vorne. Auch für Gemeindearbeit oder Mission bin ich offen.

Was hat dich in letzter Zeit begeistert?

In den letzten vier Jahren durfte ich ein Royal Ranger Team leiten, in dem die Teilnehmer zu Beginn sechs Jahre alt waren. Mich hat begeistert, dass ich miterleben durfte, wie sie gewachsen sind. Es war schwer, sie gehen zu lassen. Gleichzeitig war es so ein Privileg, in diesem Wachstumsprozess dabei sein zu dürfen und den auch mitzutragen.

Worauf freust du dich am meisten?

Die Gemeinschaft. Dass es egal ist, woher du kommst, von welcher Gemeinde – jeder hat seinen Platz und Raum, sich zu entfalten. Hier gibt es kein richtig oder falsch, sondern ein Miteinander. Durch die Gemeinschaft kannst du dich auch viel mehr trauen, dich selbst auszuprobieren und dazuzulernen.

«Mein Traum ist es: mit Musik Menschen zu Gott führen. Musik ist genau das, was meine Generation gerade verstärkt anspricht.»

BA Theologie & Pädagogik

Naemi Pfefferle

19 Jahre, aus Deutschland

Wie verlief dein Weg ans tsc?

Die Pastoren aus meiner Heimatgemeinde haben beide am tsc studiert. Ihre Erfahrungsberichte sowie das Webinar für Studieninteressierte haben mich überzeugt, am tsc zu studieren.

Was begeistert dich am Studiengang Theologie & Pädagogik?

Theologie und Pädagogik sind beides Bereiche, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich möchte mir in beiden mehr Wissen aneignen und Grundlagen erarbeiten. In der Gemeinschaft von Christen zu studieren ermöglicht es mit einem Fundament unterschiedlichen Meinungen zu begegnen und miteinander unterwegs sein zu können.

Mit welchem Ziel beginnst du das Studium?

Schritt für Schritt vorwärts gehen. Mein Ziel ist es, mein Wissen zu erweitern und gut ausgerüstet vom tsc zu gehen. Ausserdem bin ich gespannt, welche neuen Wege mir Gott aufzeigt.

Worauf freust du dich am meisten?

Ich bin wissbegierig und freue mich sehr darauf, zu lernen – auch wenn ich weiss, dass es herausfordernd wird.

Naemi Pfefferle studiert seit 2020 Theologie & Pädagogik am tsc.
Naemi Pfefferle studiert seit 2020 Theologie & Pädagogik am tsc.

«Theologie und Pädagogik sind beides Bereiche, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich möchte mir in beiden mehr Wissen aneignen und Grundlagen erarbeiten.»

tsc-Jahreskurs

Simone Kristin Adt

22 Jahre, aus Deutschland

Was hast du vor dem Jahreskurs gemacht?

Ich habe beim SCM Verlag meine Ausbildung gemacht und zwei Jahre im Musikbereich in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet. Anfang 2020 habe ich die Abteilung gewechselt und seither acht Monate im Buchbereich gearbeitet als Assistentin des Verlagsleiters.

Was begeistert dich am tsc-Jahreskurs?

Ich finde es mega, dass es im Jahreskurs den Schwerpunkt Worship gibt! Und ich freue mich sehr darauf, viel über Jesus, die Bibel, den Lobpreis als Lebenshaltung und noch vieles mehr zu lernen.

Mit welchem Ziel beginnst du den Jahreskurs?

Während des Jahreskurses möchte ich mir bewusst Zeit dafür nehmen, Jesus besser kennen zu lernen, ihm den Raum in meinem Leben zu geben, der ihm zusteht. Und darauf zu hören, was er mit mir vorhat. Ich freue mich sehr darauf, in Gemeinschaft mit den anderen am tsc zu lernen, auszutauschen, Gemeinde zu leben und Musik zu machen.

Was hat dich in letzter Zeit begeistert?

Begeistert war ich in letzter Zeit vor allem von meiner Familie und meinen Freunden. Sie haben mich dazu ermutigt, den Schritt zu gehen und den Jahreskurs zu machen. Ausserdem haben sie mir fleissig bei meinem Umzug auf den Chrischona Campus geholfen.

Was ist das Besondere am tsc?

Die Offenheit und Freundlichkeit, die einem entgegengebracht wird – egal, mit wem man spricht. Man fühlt sich gleich dazugehörig und freut sich darauf, hier Zeit zu verbringen.

Simone Kristin Adt hat den tsc-Jahreskurs 2020/21 mit Schwerpunkt Worship gewählt.
Simone Kristin Adt hat den tsc-Jahreskurs 2020/21 mit Schwerpunkt Worship gewählt.

«Während des Jahreskurses möchte ich mir bewusst Zeit dafür nehmen, Jesus besser kennen zu lernen, ihm den Raum in meinem Leben zu geben, der ihm zusteht. Und darauf zu hören, was er mit mir vorhat.»

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.