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Offene Stelle: Mitarbeiter/in Marketing und Kommunikation

Offene Stelle

Mitarbeiter/in Marketing und Kommunikation (60 – 80 %) gesucht!

Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) und der Chrischona Berg suchen ab sofort oder nach Vereinbarung eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter zur Unterstützung des Kommunikationsteams. Das tsc-Kommunikationsteam kümmert sich um Kommunikation, Marketing, PR und Fundraising. Geleitet wird es von Michael Gross.

Update vom 30.09.2022: Bewerbungen für die offene Stelle sind weiterhin willkommen. Bei Interesse bewerben Sie sich bitte möglichst rasch. Ziel ist es, im Oktober über die Neubesetzung definitiv zu entscheiden.

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit an Marketingkonzept und Massnahmenplan
  • Selbstständige Umsetzung von Massnahmen in Marketing und Kommunikation
  • Übernahme von Aufgaben in Marketing und Kommunikation wie z. B.: redaktionelle Betreuung (Text, Foto, Video) von Internetseiten, E-Mail-Newslettern und sozialen Netzwerken, Pressearbeit, Entwicklung und Erstellung von Printmedien
  • Koordination von Massnahmen mit externen Dienstleistern (Grafik, Druckerei, Agentur)
  • Unterstützung von Mitarbeitenden in der Umsetzung des Corporate Designs und der Corporate Identity

Ihr Profil:

  • Ausbildung oder Studium im Bereich Marketing / PR oder vergleichbar
  • Kenntnisse in Adobe InDesign und Photoshop
  • Kenntnisse in Videoproduktion und -bearbeitung sowie in Fotografie wünschenswert
  • Erfahrung im Umgang mit WordPress oder anderen Content-Management-Systemen
  • Sie arbeiten gerne im Team, sind kreativ, kontaktfreudig, kundenorientiert und begeisterungsfähig.
  • Sie haben Organisationstalent.
  • Sie identifizieren sich mit den christlichen Werten des tsc.

Ihr nächster Schritt:

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen möglichst bald per E-Mail an: Michael Gross, Leiter Kommunikation.

Michael Gross, Leiter Kommunikation tsc
Michael Gross, Leiter Kommunikation tsc

Über das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc):

  • Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) ist eine nicht staatliche, evangelisch geprägte Ausbildungsinstitution, die vornehmlich durch Spenden und Studiengebühren getragen wird.
  • Das tsc legt besonderen Wert auf die Kommunikative Theologie und die tsc-Community mit aktuell rund 120 Studierenden. Auf dem Chrischona Berg werden seit 1840 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende für evangelische Gemeinden (Landes- und Freikirchen) beziehungsweise für interkulturelle, pädagogische und musikalische Aufgaben ausgebildet.
  • Die Bachelor-Studiengänge am tsc sind von der Middlesex University London validiert.

Über den Chrischona Berg:

  • Der Chrischona Berg ist der Ort, an dem das Theologische Seminar St. Chrischona beiheimatet ist. Seit 2022 vereint die neue Dachmarke «Chrischona Berg» die Angebote von St. Chrischona. Dazu zählen neben dem Theologischen Seminar das Konferenzzentrum mit Kongress, Hotel- und Eventbetrieb, das Coworking, das Coffeehouse Foodnote und das Restaurant Waldrain.
  • Die Angebote des Chrischona Bergs werden von der Chrischona Campus AG bewirtschaftet. Sie ist eine 100-prozentige Tochterfirma des Theologischen Seminars St. Chrischona. Durch die Bewirtschaftung des Chrischona Bergs soll sie die theologische Bildungsarbeit unterstützen.
«Goldzwanziger»-Konzertabend mit 2Flügel am 28.10.22 am Theologischen Seminar St. Chrischona

«Goldzwanziger»: 2Flügel-Konzert am 28.10.22

2Flügel auf dem Chrischona Berg

«Goldzwanziger»

Konzert am 28. Oktober 2022 ab 20 Uhr

2Flügel kommen mit ihrem neuen Programm «Goldzwanziger» am Freitag, den 28. Oktober 2022, auf den Chrischona Berg. Christina Brudereck liebt es, Geschichten zu erzählen. Ben Seipel liebt Musik. Und sein Instrument, den Flügel. Ein Abend mit 2Flügel ist kein Konzert, ist keine Lesung, aber beides gleichzeitig.

Was?

«Goldzwanziger»! Das neue Programm von 2Flügel:
Denn die 20er Jahre dieses Jahrhunderts haben begonnen. Und 2Flügel fragt, wie diese Zeit golden werden kann. Was ihr den Glanz verleiht. Was ewig unvergänglich ist und kostbar. 2Flügel musiziert, singt und erzählt, reimt und loopt, präsentiert Lieblingslieder und Geschichten, Slams und Hymnen. „Goldzwanziger“ spürt politische Parallelen auf. Erfindungen, Wandel, Kunst, Biografien. Barlach, Comedian Harmonists, Marlene Dietrich und Babylon Berlin. Vorbilder und Heldinnen, die Güte und Gerechtigkeit verkörpern. Mit Augenzwinkern, Gänsehaut und dem Schwung der Hoffnung für unsere Zeit.

Wann?

Freitag, 28. Oktober 2022, ab 20 Uhr. Einlass ab 19.30 Uhr.

Wo?

Konferenzzentrum auf dem Chrischona Berg, Adresse: Chrischonarain 200, 4126 Bettingen bei Basel, Schweiz

Anreise mit ÖV?

Sie können freitags bis ca. 20 Uhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Chrischona Berg fahren. Die Bushaltestelle heisst «Bettingen, St. Chrischona». Nach dem Konzert bringt sie der Rufbus Bettingen zurück zur Haltestelle «Bettingen, Dorf». Dort haben Sie Anschluss auf die Buslinie 32 Richtung Riehen.

ÖV-Verbindung von Basel, Badischer Bahnhof zum Chrischona Berg:

  • Tramlinie 6 bis «Riehen, Bettingerstrasse»
  • Buslinie 32 bis «Bettingen, St. Chrischona»
  • nach dem Konzert: Rufbus Bettingen bis «Bettingen, Dorf»

Infos zum Rufbus Bettingen

Der Rufbus Bettingen steht normalerweise an der Haltestelle «Bettingen, Dorf» zum Einsteigen bereit. Nach Ende des Konzerts können Sie ihn telefonisch auf den Chrischona Berg bestellen: +41 61 227 55 75. Der Rufbus Bettingen ist für Sie kostenlos. Weitere Informationen finden Sie hier.

2Flügel?

2Flügel – das sind Christina Brudereck und Ben Seipel. Weitere Infos unter: www.2fluegel.de

Eintritt?

Tickets gibt es nur vor Ort an der Abendkasse, es gibt keinen Vorverkauf. Die Preise:

  • 25.-CHF/€: Normalpreis
  • 15.-CHF/€: ermässigter Preis für Studierende (vom tsc und anderen Hochschulen)
«Goldzwanziger»-Konzert mit 2Flügel am 28.10.2022 am Theologischen Seminar St. Chrischona
«Goldzwanziger»-Konzert mit 2Flügel am 28.10.2022 am Theologischen Seminar St. Chrischona
Anfang September 2022 wurden die langjährigen tsc-Dozierenden Irmgard und Dr. Horst Schaffenberger in den Ruhestand verabschiedet.

Irmgard und Dr. Horst Schaffenberger – Ermutiger von Generationen

tsc-Dozierende

Ermutiger von Generationen

Danke, Irmgard und Horst!

30 Jahre lang haben Irmgard und Horst Schaffenberger als Dozierende, aber vor allem als Ermutiger Generationen von Studentinnen und Studenten des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) auf ihrem persönlichen Lebensweg weitergebracht.

Ihre grosse Liebe zu Gott und zu den Menschen verbindet beide. Irmgard und Horst waren dabei mal als Tandem tätig, zum Beispiel als Hauseltern des Frauenwohnhauses, und mal einzeln, etwa Horst als Seminarleiter und Irmgard als Dozentin im tsc-Jahreskurs. Am 4. September 2022 bedankte sich die tsc-Community mit stehenden Ovationen bei beiden und verabschiedete sie in den Ruhestand.

Irmgard Schaffenberger, fröhliche Ermutigerin

Irmgard ist eine starke und fröhliche Ermutigerin. Sie sieht das Potential in den Menschen, die ihr anvertraut werden oder ihren Rat suchen. Und sie wünscht sich nichts lieber, als dass sich jeder und jede nach den von Gott geschenkten Begabungen entfalten kann. Eines ihrer Herzensthemen ist Spiritualität. Irmgard ist davon überzeugt, dass Theologie mehr sein sollte als Denkarbeit und die Menschen Hilfestellungen dafür benötigen. Deshalb interessiert sie sich dafür, biblische Inhalte kreativ zu vermitteln, etwa durch den Bibliolog oder das Bibliodrama. Irmgard hat stets dafür gearbeitet, dass die tsc-Community menschlich, ganzheitlich und in grosser geistlicher Freiheit lebte.

Danke, Irmgard!

So behalten Absolventinnen und Absolventen des tsc-Jahreskurses Irmgard in Erinnerung:

  • «In Gemeinschaft mit dir verändert sich die Atmosphäre. Deine warmherzige Art strahlt Ruhe und Geborgenheit aus.»
  • «Du bietest den Leuten Raum zum Auftanken!»
  • «Innerhalb deines fürsorglichen Handelns bist du dennoch keine ‹Duckmäuserin›, sondern dort wo du auftrittst, knistert die Luft!»
  • «Du gehst progressiv voran und wirkst voran. Du bist stets mit vollem Einsatz und mit deinem Herzen dabei!»
  • «Du betreibst ganzheitliche Theologie»
  • «Danke für all deine Investition für uns Studierende und Jahreskursler, danke für deine kreative und unkonventionelle Art! Du hast uns damit eine wertvolle und prägende Horizonterweiterung ermöglicht.»
Irmgard Schaffenberger, tsc-Dozentin im Ruhestand
Irmgard Schaffenberger unterrichtete bis 2022 als Dozentin im tsc-Jahreskurs.

Horst Schaffenberger, Theologe mit Leib und Seele

Horst hat ebenfalls viele Studentinnen und Studenten des tsc unterstützt, gefördert, freigesetzt und ermutigt. Ein regelrechter Vorkämpfer war Horst für die Frauen am tsc. In seiner Zeit als Seminarleiter ist das tsc-Kollegium mit vier Frauen bereichert worden. Er hat die Frauen gesehen, sie explizit genannt und ihnen Entfaltungsräume ermöglicht. Dies tat er immer wieder gegen Widerstände – ein bleibendes Lebenszeugnis.

Theologe ist Horst mit Leib und Seele. Das zeigte sich 2016, als er sich nach zehn Jahren Dienst als Seminarleiter nichts Schöneres vorstellen konnte als die Rückkehr in den Lehrsaal als Dozent für Praktische Theologie. Besonders viel Freude bereitet ihm dort die Vermittlung von Predigtpraxis, so dass er dieses Modul auch im Ruhestand unterrichten wird. Eine zweite Aufgabe, die Horst weiterhin für das tsc übernimmt, ist die Tätigkeit als 1. Vorsitzende des Fördervereins für das tsc in Deutschland. So profitiert das tsc vom grossem, persönlichen Netzwerk, das Horst in Deutschland aufgebaut hat.

Danke, liebe Irmgard und lieber Horst, für euren ausdauernden, leidenschaftlichen und treuen Dienst für die Menschen am Theologischen Seminar St. Chrischona. Gott segne euch.

Seit 2022 ist Dr. Horst Schaffenberger tsc-Dozent im Ruhestand. Er bleibt weiter tätig als 1. Vorsitzender des Fördervereins für das tsc und als Gastdozent für Predigtpraxis.
Seit 2022 ist Dr. Horst Schaffenberger tsc-Dozent im Ruhestand. Er bleibt weiter tätig als 1. Vorsitzender des Fördervereins für das tsc und als Gastdozent für Predigtpraxis.

Über das Theologische Seminar St. Chrischona:

  • Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) ist eine nicht staatliche, evangelisch geprägte Ausbildungsinstitution, die vornehmlich durch Spenden und Studiengebühren getragen wird.
  • Das tsc legt besonderen Wert auf die Kommunikative Theologie und die tsc-Community. Auf dem Chrischona Berg werden seit 1840 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende für evangelische Gemeinden (Landes- und Freikirchen) beziehungsweise für interkulturelle, pädagogische und musikalische Aufgaben ausgebildet.
  • Die Bachelor-Studiengänge am tsc sind von der Middlesex University London validiert.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
Nadja und Rainer Hoffer unterschreiben den Mietvertrag für das Restaurant Waldrain.

Restaurant Waldrain ist wiedereröffnet

Wiedereröffnung Restaurant Waldrain auf dem Chrischona Berg

Restaurant Waldrain ist wiedereröffnet

Nadja und Rainer Hoffner betreiben das Restaurant

Das Restaurant Waldrain hat nach Abschluss der Umbau- und Renovierungsarbeiten seit dem 10. September 2022 seine Türen wieder für Gäste geöffnet. Neu wird es von Nadja und Rainer Hoffer geführt.

«Kreatives Konzept»

Die Chrischona Campus AG, die Eigentümerin des Restaurant Waldrain, hat nach Prüfung zahlreicher Konzepte entschieden, die Betriebsführung des Restaurants an Nadja und Rainer Hoffer zu übertragen. «Das kreative und kompetente Konzept hat uns begeistert», sagt Zsolt Kubecska, Geschäftsführer der Chrischona Campus AG. Er ist davon überzeugt, dass sich das Restaurant Waldrain zu einer ernstzunehmenden Destination in der Region Basel entwickeln wird.

Erfahrene Gastronomen werden das Restaurant Waldrain betreiben

Nadja und Rainer Hoffer sind leidenschaftliche und erfahrene Gastronomen. Nadja Hoffer ist mit ihrem Unternehmen «Nadjas Kitchen Cosmos» mit Kochevents und Catering eine bekannte Grösse in Basel. Ihre Reputation schöpft sich aus ihrem Schaffen im «Hirschen Stammheim», wo ihre Arbeit als Küchenchefin mit 13 Gault & Millau-Punkten ausgezeichnet wurde. Sie wird ihre kulinarische Handschrift ins Restaurant Waldrain einbringen. Für den Betrieb des Restaurants haben Hoffers bereits einen Küchenchef angestellt.

Mieterin des Restaurant Waldrain ist die junge, regionale Gastro-Unternehmensgruppe «Chrischona Gastronomie AG». Nadja und Rainer Hoffer haben dieses Unternehmen gemeinsam mit den stadtbekannten Gastronomen Jeannette Born («Kocherei», vorher: «Kaserne») und Tom Wiederkehr («Die Station», Aeschenplatz) gegründet.

Fragen ans Team des Restaurant Waldrain?

Bitte schreiben Sie per E-Mail an: info@waldrain.ch

Nadja und Rainer Hoffer unterschreiben den Mietvertrag für das Restaurant Waldrain.
Nadja und Rainer Hoffer unterschreiben den Mietvertrag für das Restaurant Waldrain.
tsc-Graduierungsfeier 2022: Graduierte mit Dozierenden

Erntedankfest der Bildungsarbeit

tsc-Graduierungsfeier 2022

Erntedankfest der Bildungsarbeit

20 Absolventinnen und Absolventen graduierte das Theologische Seminar St. Chrischona am 2. September 2022 – ein Erntedankfest der theologischen Bildungsarbeit. Höhepunkte waren die Übergabe der Bachelorurkunden und die Präsentation von drei der besten Bachelorarbeiten.

Bachelor-Abschlüsse mit «Honours degree»

Die Bachelorstudiengänge Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik sind validiert von der Middlesex Universität London, der akademischen Partneruniversität des tsc. Vergeben werden Bachelor-Abschlüsse mit «Honours degree». Es handelt sich um die höchsten Bachelorabschlüsse, die das britische Bildungssystem kennt. Die dafür nötige Arbeitsleistung ist vergleichbar mit den Bachelor-Abschlüssen des europäischen Bologna-Raums.

«Well done, graduates»

Folgerichtig lobte Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, die Studienleistungen der Graduierten. Ausdrücklich betonte er die hohe Qualität der studentischen Arbeiten, die deren externe Prüfer beeindruckt hat. Die Graduierten hätten zahlreiche Herausforderungen gemeistert, seien theologisch und persönlich gereift. Auf Englisch gratulierte Dr. Delia Cortese, die Repräsentantin der Middlesex University den Graduierten: «Well done, graduates». Dr. Cortese bezeichnete das tsc-Studium als gute Grundlage für die nächste Lebensphase. Wertvoll sei die Kommunikative Theologie, die am tsc gelehrt wird. «Kommunikation ist gerade dann wichtig, wenn es darum geht, das Neue zu verstehen.» Die Welt brauche gut ausgebildete junge Menschen wie die Graduierten des tsc.

Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, lobt die Studienleistungen der Graduierten.
Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, lobt die Studienleistungen der Graduierten.

Gott im Estherbuch: Ungenannt, doch präsent

Die besten Bachelorarbeiten wurden in diesem Jahr von drei Studentinnen geschrieben. Im Studiengang Kommunikative Theologie beschäftigte sich Lisa Schindler mit der Frage, warum Gott im Estherbuch nicht namentlich genannt wird. Dass er nur scheinbar abwesend ist, fand sie heraus durch eine literarische Analyse und den Vergleich mit der Septuaginta, dem griechischen Alten Testament. Sie erklärte: «Im Estherbuch können wir Gott durch feine Hinweise finden. Heute wie damals gilt: Wir müssen Gott suchen und finden.»

Wenn Evangelisation und Diakonie eng zusammenspielen

Die zweite spannende Bachelorarbeit präsentierte Debora Gerber. Die Absolventin der Theologie & Pädagogik forschte zum Zusammenspiel zwischen Evangelisation und Diakonie. Dazu betrachtete sie die deutschsprachige Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert am Beispiel von Johann Hinrich Wichern und Amalie Sieveking. Dabei fand die tsc-Absolventin heraus, dass bei Wichern und Sieveking die grosse Liebe zu Jesus und das Verlangen, den sozial Benachteiligten zu helfen, Hand in Hand gingen. Weil das Zusammenspiel eng gewesen sei, habe es eine grosse Wirkung entfaltet.

Warum Singen im Gottesdienst viel Sinn macht

Ums Singen ging es in der Bachelorarbeit von Debora Gutmann aus dem Studiengang Theologie & Musik. Sie stellte die Fragen, welche Bedeutung das Singen im Gottesdienst für den Einzelnen und die Gemeinde hat. Die kurze Antwort: eine grosse Bedeutung mit sehr vielen positiven Aspekten. Beispielsweise kann Singen Energie spenden oder beruhigen. Auch theologisch ist das Singen wichtig, weil es eine Form der Verkündigung des Evangeliums und gemeinschaftsfördernd ist. Es hat zudem seelsorgerliches Potenzial für den Einzelnen und fördert sein theologisches Verständnis.

Bachelorarbeiten von tsc-Studierenden

Jedes Jahr veröffentlicht das Theologische Seminar St. Chrischona ausgewählte und besonders gut benotete Bachelorarbeiten auf seiner Internetseite. So kannst du dich in spannende theologische Themen einlesen und dir ein eigenes Bild machen von der hohen Qualität des Studiums am tsc.

tsc-Absolventin Debora Gerber präsentiert ihre Bachelorarbeit über den Zusammenhang zwischen Evangelisation und Diakonie.
tsc-Absolventin Debora Gerber präsentiert ihre Bachelorarbeit über den Zusammenhang zwischen Evangelisation und Diakonie.

Infos zu den Bachelorstudiengängen

  • Die Bachelorstudiengänge des Theologischen Seminars St. Chrischona sind von der Middlesex University London validiert. Es handelt sich um anerkannte Bachelorabschlüsse nach hohem europäischem Bildungsstandard.
  • Studierende können am tsc den Bachelor in Theologie (Honours) im Präsenz- oder Fernstudium erwerben, ausserdem den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Pädagogik sowie den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Musik.
  • Die Bezeichnung «Honours» bedeutet: Bachelor mit Honours Degree. Der Honours-Bachelor ist der höchste Bachelorabschluss im britischen Bildungssystem. Vom Arbeitsaufwand entspricht er dem im deutschsprachigen Raum bekannten Bologna-Bachelor. Der Honours-Bachelor ist kein akademischer Grad, sondern die Bezeichnung für einen Bachelorstudiengang, der durch eine bestimmte Studienleistung mit entsprechender Note abgeschlossen werden kann (level of honours degree).

Interessiert?

  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
tsc-Aussendung 2022: Abschlussklasse mit Kollegium (1500x500px)

28 «Wunder» ausgesendet

tsc-Aussendung 2022

28 «Wunder» ausgesendet

28 Absolventinnen und Absolventen – jede und jeder ein Wunder Gottes – sendete das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) am 26. Juni 2022 in einem feierlichen Gottesdienst vom Chrischona Berg aus. Rund 350 ihrer Freunde, Verwandte und Wegbegleiter erlebten eine fröhliche Feier, die inhaltlich vom Psalm 118 und musikalisch vom tsc-Chor geprägt war.

Ehrliche, ermutigende Predigt über Psalm 118

Die Aussendung markiert das erfolgreiche Ende der Studienzeit. Jeweils fünf Absolventinnen und Absolventen schlossen die Bachelorstudiengänge Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik und Theologie & Musik ab, hinzu kommen 13 Jahreskursler. Gemeinsam bilden sie den 182. Abschlussjahrgang des Theologischen Seminars St. Chrischona. Das Motto der Feier leitete sich von Psalm 118,23 ab: «Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.» Dr. Horst Schaffenberger, tsc-Dozent für Praktische Theologie, hielt dazu eine von Lebenserfahrungen geprägte schonungslos ehrliche, aber ermutigende Predigt. Der Abschlussklasse stellte er ein gutes Zeugnis aus: «Ihr seid ein Wunder. Wie Gott euch am tsc reifen liess, das ist ein Wunder vor meinen Augen.»

«Eine der besten Entscheidungen meines Lebens»

Einer, der am tsc gereift ist, ist der 25-jährige Lukas Knierim. Er erklärte: «Theologie & Pädagogik am tsc zu studieren, war eine der besten Entscheidungen, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe. Ich konnte mich und meine Gaben in den letzten vier Jahren neu entdecken, ihren Wert vervielfachen und für andere einsetzen.»

Lukas und den anderen Absolventinnen und Absolventen wurde von Dozierenden des tsc jeweils ein persönliches Segenswort zugesprochen. Alle erhielten von tsc-Rektor Dr. Benedikt Walker eine Tüte mit Geschenken und den Tipp, durch regelmässige geistliche Übungen immer wieder das Gespräch mit Gott zu suchen. Die meisten von ihnen beginnen demnächst eine Tätigkeit in christlichen Gemeinden oder Werken, andere studieren weiter.

«Theologie & Pädagogik am tsc zu studieren, war eine der besten Entscheidungen, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe.»

Lukas Knierim, tsc-Absolvent 2022

Lukas Knierim hält eine Ansprache in Form eines Poetry Slams, in der er den Wert der tsc-Community für den Studienerfolg hervorhebt.
Lukas Knierim hält eine Ansprache in Form eines Poetry Slams, in der er den Wert der tsc-Community für den Studienerfolg hervorhebt.

Kleines Konzert vom tsc-Chor

Musikalisch hatte die Aussendung 2022 den Charakter eines kleinen Konzerts des tsc-Chors. In den Wochen zuvor hatte der Chor unter der Leitung von Susanne Hagen zwei erfolgreiche Konzerte gegeben. Die gut eingeübten Sängerinnen und Sänger begeisterten nun erneut mit ihren kraftvollen Lobpreisliedern. Den Schlusspunkt setzte «Lean on Me», dessen Musikvideo auf Youtube viel zur Popularität des tsc-Chors beigetragen hat.

tsc-Studienangebot:

  • BTh Kommunikative Theologie (3 Jahre, Bachelorabschluss) – der Theologie-Studiengang kann im Präsenz- oder im Fernstudium studiert werden.
  • BA Theologie & Pädagogik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die vielseitige theologische und pädagogische Grundausbildung.
  • BA Theologie & Musik (3 Jahre, Bachelorabschluss) – die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination aus theologischem und musikalischem Studium.
  • tsc-Jahreskurs (1 Jahr, Teilnahmezertifikat) – beliebt als Orientierungs- oder Vorbereitungsjahr bzw. als Auszeit oder persönliche Weiterbildung. Schwerpunkt Worship wählbar.
  • Online-Kurse (1 oder 2 Semester, Leistungsnachweis) – individuell belegbar zur persönlichen Weiterbildung.
  • Wünscht du dir eine persönliche Studienberatung? Oder hast du konkrete Fragen zum tsc-Studienangebot? Dann kontaktiere bitte unseren Studienberater René Wälty.

Interessiert?

  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren kostenlosen Schnuppertagen. Der nächste Termin: 21.–22.10.2022.
  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Schnupper-Webinaren. Dabei kannst du den Leiterinnen und Leitern der Bachelorstudiengänge und des tsc-Jahreskurses deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 27.09.2022, 18–19.30 Uhr.
tsc-Chorkonzert am 07.05.2022: Chor vor Publikum

tsc-Chor beeindruckt grosses Publikum bei Benefizkonzert für Ukraine-Nothilfe

Bericht vom Konzert mit dem tsc-Chor am 7. Mai 2022

tsc-Chor beeindruckt grosses Publikum bei Benefizkonzert für Ukraine-Nothilfe

Überwältigend war die Resonanz beim ersten Konzert mit dem Chor des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) seit zweieinhalb Jahren. Der Konferenzsaal auf St. Chrischona war voll besetzt. Mehr als 600 Zuhörer erlebten ein Konzert, das vor Vielfalt und Kreativität nur so sprühte. Es war gleichzeitig ein Benefizkonzert: rund 5‘000 Franken spendeten die Zuhörer für die Ukraine-Nothilfe der Hilfsorganisation Medair.

Musik, die aus der Seele kommt

Die Vorfreude war förmlich zu spüren, als sich am Samstagabend der Saal im Konferenzzentrum auf Chrischona füllte. Die Vorfreude des Publikums und die Vorfreude des tsc-Chors. Die Band hatte sich mit Improvisationen warmgespielt zu dem Spiritual «Oh when the saints», während die rund 70 Sängerinnen und Sänger einmarschierten, sich auf der Bühne formierten und direkt lossangen. In den folgenden zwei Stunden tauchte das Publikum ein in eine Welt der Musik, die aus der Seele kommt und für die Seele bestimmt ist. «Joy in my heart», sang der Chor im zweiten, dem Konzert seinen Namen gebenden Stück «Music down in my soul». Und die Sängerinnen und Sänger versprühten sie, diese Freude in ihren Herzen.

Vielfältiges Repertoire – und die Geige singt mit

Beeindruckt zeigten sich viele Zuhörer von dem vielfältigen Repertoire des Chors. Chorleiterin Susanne Hagen, die auch Leiterin des Studiengangs Theologie & Musik ist, brachte klassische und moderne Werke auf die Bühne – manche mit Bandbegleitung, andere a cappella, zwischendurch in kleineren und wechselnden Ensemble-Besetzungen. Die Studentinnen und Studenten zeigten die ganze Bandbreite dessen, was sie im Theologie-und-Musik-Studium auf Chrischona lernen und einüben: etwa klassische Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, einen zauberhaft klingenden modernen Choral des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo, oder Swing a la Duke Ellington.

Zwischendurch fühlte man sich wie in einem Musical – als ein Student das Publikum beeindruckte mit einer schauspielerischen Darbietung zu „Fiddler on the roof“. Auch die Geige sang mit, Andreas Wäldele spielte sie virtuos. Und mit der Geige bildeten Kontrabass, Saxofon, Schlagzeug, Gitarre und Piano in manchen Stücken geradezu eine klangliche Einheit mit den Stimmen des Chors.

Über den tsc-Chor

Im tsc-Chor singen rund 80 Personen mit. Darunter sind Studierende, Mitarbeitende und Freunde des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc). Geleitet wird der Chor von Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik. Der Chor gibt im Frühsommer und in der Adventszeit jeweils zwei Konzerte.

Chorvideos während der Corona-Zeit

Zu hören waren auch Stücke, die der tsc-Chor in den vergangenen zwei Corona-Jahren als Videos produzierte. Etwa «Nearer, my God to thee», das erste tsc-Chor-Video aus dem Jahr 2020, oder «Lean on me», das der tsc-Chor im vergangenen Jahr im Wenkenpark in Riehen als Video aufgenommen hat. Die Videos des tsc-Chors haben die mit Abstand meisten Klicks auf dem Youtube-Kanal des Theologischen Seminars St. Chrischona.

Nächstes Konzert mit dem tsc-Chor am 17. Juni im Basler Münster

Das Konzert hat die vielen Talente des tsc-Chors offenbart. Es wurde Zeit, dass diese wieder auf die Bühne und vors Publikum kamen. Mit stehenden Ovationen belohnte das Publikum Susanne Hagen und ihren tsc-Chor für einen gelungenen Konzertabend. Das nächste Konzert darf nicht so lange auf sich warten lassen, darin waren sich alle Beteiligten einig.

Das nächste Konzert steht schon fest: am Freitag, 17. Juni, um 20 Uhr im Basler Münster während der Nacht des Glaubens.

Fotos: Knut Burmeister, ALLTAG

Alt und Jung im Gespräch: tsc-Studentin und Seniorin beim Seniorentag 2022.

«Älterwerden ist eine gute Sache»

Bericht vom tsc-Seniorentag 2022

«Älterwerden ist eine gute Sache»

650 Teilnehmer wurden beim tsc-Seniorentag 2022 ermutigt

Jeder Mensch wird älter, aber nicht jeder macht sich Gedanken übers Älterwerden. Dazu ermutigte Dr. Markus Müller, Heimpfarrer des Zentrums Rämismühle, die rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seniorentags des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 3. Mai 2022. Auf Chrischona erklärte er: «Älterwerden ist eine gute Sache».

«Das Beste kommt noch»

Problemlos sei das Älterwerden nicht, sagte Markus Müller, aber eben Ansichtssache. Dazu zitierte er aus der Bibel: «Du bist alt geworden und hochbetagt, und vom Lande bleibt noch sehr viel einzunehmen.» (Josua 13,1) Wichtig sei, das Alter nicht als Abstieg zu betrachten und damit zu hadern, was nicht mehr möglich ist. Stattdessen empfiehlt Markus Müller, dankbar zu sein und himmelwärts zu schauen: «Das Beste kommt noch», ist der erfahrene Heimpfarrer überzeugt.

«Älterwerden ist Ansichtssache und beginnt im Kopf. Älterwerden heisst: Seine Seele immer mehr in den Verheissungen Gottes zu verankern und darin zuhause zu sein.»

Dr. Markus Müller, Heimpfarrer im Zentrum Rämismühle

Eine neue Sicht

Diese Botschaft stiess auf grosse Zustimmung. «Äusserst praktisch, sehr gute Beispiele, das Umkehren der Perspektive fand ich fantastisch», erklärte ein Teilnehmer aus Fraubrunnen. Mancher entwickelte gleich konkrete Ideen zur Umsetzung: «Ich möchte andere Menschen künftig nicht mehr fragen, wie es ihnen geht, sondern was sie in der letzten Zeit Positives erlebt haben», erklärte ein anderer Teilnehmer aus Kriens.

«Älterwerden ist eine gute Sache», sagt Dr. Markus Müller beim tsc-Seniorentag am 3. Mai 2022.
«Älterwerden ist eine gute Sache», sagt Dr. Markus Müller beim tsc-Seniorentag am 3. Mai 2022.
Alt und Jung im Gespräch: tsc-Studentin und Seniorin beim Seniorentag 2022.
Alt und Jung im Gespräch: tsc-Studentin und Seniorin beim Seniorentag 2022.

Grosse Freude über Präsenzveranstaltung

Der Seniorentag 2022 war die erste Grossveranstaltung des Theologischen Seminars St. Chrischona im Präsenzmodus nach der Coronazeit. Die Freude darüber war sowohl bei den Organisatoren als auch bei den Teilnehmern sehr deutlich spürbar. Schon der Anblick des vollen Konferenzsaals sorgte für strahlende Gesichter. Die Lieder wurden gerne und lautstark mitgesungen. Viele nutzten die Gelegenheit, um Gespräche zu führen, alte Bekanntschaften wieder aufzufrischen und neue Bekanntschaften zu schliessen.

Reges Interesse an tsc-Neuerungen

Das tsc hatte sich intensiv auf den Tag vorbereitet, bot ein abwechslungsreiches Programm und informierte über Neuerungen. Der tsc-Chor, den viele von seinen Youtube-Videos kannten, begeisterte die Zuhörer nun auch live. Grosses Interesse bestand an Führungen durch die Eben-Ezer-Halle. Viele hatten für deren Umbau und Renovierung gespendet und wollten mehr über die Baufortschritte erfahren.

tsc-Seniorentag 2022: Auftritt des tsc-Chors
Der tsc-Chor hat beim tsc-Seniorentag 2022 seinen ersten Live-Auftritt nach der langen Coronapause.

Videos zum Weiterdenken

Video 1: Mitschnitt des Referats von Dr. Markus Müller und der Talkrunde

Video 2: Altersspezifische Impulse von Dr. Markus Müller

Termin tsc-Seniorentag 2023

Dienstag, 2. Mai 2023

Der tsc-Seniorentag findet als Präsenzveranstaltung auf Chrischona statt.

tsc-Jahresbericht 2021: «Das Studium am tsc bringt mich geistlich und persönlich weiter» (Samuel Frers, tsc-Student)

tsc-Jahresbericht 2021

Geschichten, Zahlen, Informationen vom tsc

tsc-Jahresbericht 2021

Die theologische Ausbildung des tsc ist wirkungsvoll!

Der Jahresbericht 2021 des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) dokumentiert, warum die Bildungsarbeit des tsc wertvoll und wirkungsvoll ist. Besonders deutlich wird das in den Geschichten der Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni. tsc-Student Samuel Frers schreibt beispielsweise: «Das Studium bringt mich geistlich und persönlich weiter.» Im Herbst 2021 hat er sein Studium am tsc begonnen und erlebt es bereits als grosse Bereicherung.

«Trotz Corona hat sich das tsc 2021 weiterentwickelt»

Der tsc-Jahresbericht 2021 beginnt mit dem Bericht von Thomas Rudin, des Präsidenten des Vereins tsc. Er schreibt:

«2021 war das zweite stark von Corona geprägte Jahr. In allen Lebenslagen haben wir das gespürt. Jeder von uns. Umso mehr bedanke ich mich bei allen, die das Theologische Seminar St. Chrischona im vergangenen Jahr finanziell und im Gebet getragen haben. Die Corona-Massnahmen haben uns an manchen Stellen etwas ausgebremst. Sie hinderten uns aber nicht daran, unserem Auftrag zu folgen.

Als tsc haben wir unsere Vision so formuliert:

Wir träumen davon, dass alle Menschen Jesus Christus kennen und vertrauen lernen. Der Chrischona Berg ist ein Ort, an dem viele Frauen und Männer theologisch aus- und weitergebildet und befähigt werden, Mitverantwortung in der weltweiten Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.

Mit dieser Vision im Blick hat sich das Theologische Seminar auch 2021 weiterentwickelt. Externe Prüfer haben dem tsc erneute eine hohe Studienqualität bescheinigt (siehe Seite 4). Mit Einfallsreichtum und Kreativität ist die Studiengemeinschaft den Corona-Herausforderungen begegnet – ich denke an den tsc-Chor mit seinen grossartigen Videos, die so viele Menschen mit der frohen Botschaft erreicht haben.

Nach wie vor beeinflusst haben die Corona-Massnahmen den Hotellerie- und Konferenzbetrieb der Chrischona Campus AG. Trotz allem geht es mit der Immobilienstrategie weiter voran. Die Geschichte hat uns auf St. Chrischona ein reiches Erbe an Gebäuden beschert. Diese Fundamente wollen wir nutzen, damit darauf auch in Zukunft Segensgeschichte entsteht. Zum Beispiel mit der Renovierung der Eben-Ezer-Halle. Die historische Holzhalle wird wieder nutzbar für das tsc und ein breites Publikum. Dass wir dieses Herzensprojekt starten konnten, verdanken wir einer grosszügigen Spenderin (siehe Seite 18).

Weiterentwickelt hat sich auch das tsc-Netzwerk. Seit dem letzten Jahresbericht sind zehn neue Netzwerkpartner hinzugekommen, 84 sind es jetzt insgesamt. Sie alle stärken dem tsc den Rücken. Sie prägen die Bildungsarbeit. Und sie gestalten das Netzwerk mit – etwa mit der tsc-Netzwerk-Konferenz in diesem Jahr (siehe Seite 16)

Thomas Rudin ist Präsident des Vereins tsc.
Thomas Rudin ist Präsident des Vereins tsc.

«Danke allen Partnern, Unterstützern und Freunden – bleiben Sie dem tsc verbunden. Bitte beteiligen Sie sich an unserem Auftrag, damit das tsc und der ganze Chrischona Berg vielen Menschen zum Segen wird und stetig weiterentwickelt werden kann.»

Thomas Rudin, Präsident Verein tsc

«Das Studium bringt mich geistlich und persönlich weiter»

Samuel Frers ist der Student, der auf der Titelseite des tsc-Jahresberichts 2021 abgebildet ist. Er berichet über sein Studium der Theologie & Musik:

«Ermutigend, hinterfragend, herausfordernd, vielseitig, bereichernd, authentisch und lebendig – so erlebe ich als «Erstie» die tsc-Community. Zahlreiche Treffen wie Kaffeerunden, Lobpreis-Sessions und Sportaktivitäten haben dazu beigetragen, dass ich schnell Anschluss gefunden habe und sehr gut in die grosse Gemeinschaft aufgenommen wurde. Ich bin sehr froh, dass ich zu ihr gehöre und sie mich weiterbringt. Beispielsweise wirken sich die Begegnungen und Gespräche in der tsc-Community konkret auf meinen Alltag aus, den ich teilweise anders gestalte als vor dem Studium. Ich versuche mir jetzt jeden Tag bewusst Zeit zu nehmen, um in der Bibel zu lesen – was vor dem Studium nicht immer der Fall war. Oder ich achte darauf, dass ich genügend Schlaf bekomme, damit ich am nächsten Tag wieder produktiv, fit und konzentriert studieren kann.

Das Studieren am tsc erlebe ich als geistliche und persönliche Weiterentwicklung. Der regelmässige Austausch mit Studierenden und Dozierenden auf persönlicher und geistlicher Ebene hat mich in den letzten Monaten sehr inspiriert und in vielerlei Hinsicht herausgefordert. Zum Beispiel diskutierten wir in den Vorlesungen spannende, teils heikle Themen. Diese Diskussionen haben mich zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt. Durch den offenen, ehrlichen Umgang am tsc fühle ich mich als Student frei, meine Gedanken auszusprechen und in geschütztem Rahmen darüber zu reden. Ich habe bereits einige Begegnungen mit anderen Studierenden erlebt, in denen wir über verschiedene Themen diskutiert und dadurch voneinander gelernt haben.»

Samuel Frers studiert Theologie & Musik am tsc.
Samuel Frers studiert Theologie & Musik am tsc.

«Das Studieren am tsc erlebe ich als geistliche und persönliche Weiterentwicklung.»

Samuel Frers, tsc-Student Theologie & Musik

Lust auf mehr?

Weitere Geschichten, Zahlen und Informationen vom Theologischen Seminar St. Chrischona lesen Sie im tsc-Jahresbericht 2021. Sie können ihn entweder als PDF herunterladen oder hier online lesen.

Team des Foodnote Coffeehouse auf dem Chrischona Berg (1500x500px)

Kaffee- und Frühstückskultur auf Chrischona

Neues Foodnote Coffeehouse ist eröffnet

Kaffee- und Frühstückskultur auf Chrischona

Feiner Kaffeeduft erfüllte das Foodnote Coffeehouse auf dem Chrischona Berg am Eröffnungstag am 2. April 2022, während draussen Schnee und Minusgrade herrschten. Trotz des Winterwetters eröffnete das neue gastronomische Angebot mit Erfolg.

150 Gäste trotz Winterwetter

Während des Eröffnungstags besuchten rund 150 Gäste das Foodnote Coffeehouse, das sich im umgebauten ehemaligen Speisesaal im «Brüderhaus» des Theologischen Seminars St. Chrischona befindet. «Wir hätten uns natürlich mehr Gäste gewünscht, sind aber angesichts des schlechten Wetters sehr zufrieden», zieht Zsolt Kubecska Bilanz. Als Geschäftsführer der Chrischona Campus AG ist er die treibende Kraft hinter dem Foodnote.

Guter Kaffee, feines Frühstück

Bereits 2019 kurz nach Gründung der Chrischona Campus AG kam der Gedanke auf, für die Übernachtungsgäste auf dem Chrischona Berg eine neue Frühstücks- und Kaffeekultur zu entwickeln. Daraus entstand das Konzept des Foodnote Coffeehouse. Der Name ist ein Wortspiel aus den englischen Wörtern für Essen (Food) und Fussnote (Footnote). Es will den zahlreichen Besuchern des Ausflugsorts St. Chrischona einen guten Kaffee und ein feines Frühstück anbieten. Am Eröffnungstag wurde der Probierteller häufig bestellt. Er bestand aus Birchermüesli, Gipfeli und Brot im Blumentopf, Konfitüre, Bündner Fleisch und Käse. Wo es möglich ist, verwendet das Foodnote regionale Produkte.

Lehrreiches Take-away

Der Weg zur Eröffnung des Foodnote war lang und steinig. Erst machten die Corona-Massnahmen viele Pläne zunichte, dann personelle Wechsel und schliesslich lange Bewilligungsverfahren der Behörden. «Wir haben uns aber nie entmutigen lassen», erklärt Zsolt Kubecska. Ein Grund für den Optimismus ist im jungen Team des Foodnote zu finden. Es besteht zum Teil aus Studierenden des Theologischen Seminars St. Chrischona. Für sie ist das Foodnote ein willkommener Nebenjob, aber auch Leidenschaft und Weiterbildung. «Das Team hat viel darüber gelernt, was guten Kaffee und guten Service ausmacht», berichtet Zsolt Kubecska. Lehrreich war der Take-away-Betrieb, der während der Corona-Zeit angelaufen ist. So konnten viele Gäste das Foodnote bereits kennenlernen. Das führte dazu, dass einige die Foodnote-Eröffnung fest einplanten und trotz schlechten Wetters kamen.

Das junge Team des neuen Foodnote Coffeehouse freut sich über die Eröffnung.
Das junge Team des neuen Foodnote Coffeehouse freut sich über die Eröffnung.
Für das Foodnote Coffeehouse wurde der ehemalige Speisesaal 1 im Brüderhaus umgebaut.
Für das Foodnote Coffeehouse wurde der ehemalige Speisesaal 1 im Brüderhaus umgebaut.
Der Probierteller wurde am Eröffnungstag des Foodnote Coffeehouse häufig bestellt.
Der Probierteller wurde am Eröffnungstag des Foodnote Coffeehouse häufig bestellt.

Weitere Informationen zum Foodnote
– Seine Öffnungszeiten kommuniziert das Foodnote Coffeehouse über seine Internetseite.
Aktuelle Informationen vom Foodnote gibt’s auch auf dessen Instagram-Kanal @foodnote_coffeehouse.

Was bringt das Foodnote dem tsc?

  • Studierende und Mitarbeitende des tsc haben ein eigenes Coffeehouse, das sich für Mahlzeiten, Pausen, Besprechungen oder gemütliches Zusammensein eignet.
  • Das Foodnote bietet Nebenjobs für Studierende.