tsc-Retraite 2021: tsc will emotional gesunde Spiritualität fördern (1500x500px)

tsc will emotional gesunde Spiritualität fördern

Retraite 2021 der tsc-Mitarbeitenden

tsc will emotional gesunde Spiritualität fördern

Wer am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) studiert, soll nicht nur Wissen aufnehmen und Fähigkeiten erlernen, sondern auch als Persönlichkeit reifen. Ein Schlüssel dafür ist eine emotional gesunde Spiritualität. Über dieses Thema tauschten sich rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des tsc in ihrer Online-Retraite (Klausurtagung) am Jahresanfang 2021 aus.

Angeregte Diskussionen

Die Grundfrage lautete: Welchen Einfluss haben Persönlichkeit, Gemeinschaft, Prägung, Selbstführung oder Theologie auf die Entwicklung einer emotional gesunden Spiritualität? In kleinen Gruppen diskutierten die Mitarbeitenden angeregt darüber, ganz nach dem fünften Leitsatz der Kommunikativen Theologie: «Wir hören zu und lehren und lernen miteinander.» Hierbei machte sich die Unterschiedlichkeit der Mitarbeiterschaft des tsc bemerkbar. Manche der Dozentinnen und Dozenten hatten sich bereits beruflich mit Teilfragen beschäftigt. Sie konnten Erkenntnisse aus der theologischen, pädagogischen oder psychologischen Forschung einbringen. Wer weniger Vorwissen hatte, bereicherte die Diskussion durch persönliche Einschätzungen oder Beispiele.

«Theologie und Glaube ohne Emotion gibt es nicht!»

Ihre Ergebnisse hielten die Mitarbeitenden auf digitalen Pinnwänden der Plattform «Padlet» fest. Dr. Andreas Loos, Dozent für Systematische Theologie, erklärte beispielsweise: «Theologie und Glaube ohne Emotion gibt es nicht! Beispiel Martin Luther: Dass sich Christus auf dem Weg zum Kreuz und am Kreuz geängstigt hat, war für ihn die entscheidende Hilfe im Umgang mit seiner eigenen Angst.»

Für Rektor Dr. Benedikt Walker ist klar: «Kommunikative Theologie, der Dienst als Lernbegleiter und gewinnende Teamarbeit verlangen alle nach emotional gesunder Spiritualität.» Das Theologische Seminar St. Chrischona wird deshalb weiterarbeiten am Thema. Die Ergebnisse der Retraite sowie konkrete Angebote wie Lebens- und Kleingruppen werden in einem Konzept zusammengefasst. Es soll zum Beginn des Studienjahr 2021/22 kommuniziert werden. Ziel ist es, die Studentinnen und Studenten bei ihren persönlichen Reifungsprozessen noch nachhaltiger und strukturierter zu unterstützen.

Online-Retraite mit guter geistlicher Gemeinschaft

Eine Retraite zum Jahresanfang hat eine lange Tradition am tsc. Wegen der Corona-Massnahmen wurde sie 2021 zum ersten Mal komplett über das Internet durchgeführt. Sowohl technisch als auch atmosphärisch verlief die Premiere erfolgreich: In den Pausen zwischen den inhaltlichen Austauschrunden und Bibelarbeiten entwickelten sich informelle Gespräche, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten sogar gemeinsam Abendmahl per Videotelefonie. Sie erlebten, dass auch online eine gute geistliche Gemeinschaft möglich ist. Das freute die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders.

Dr. Andreas Loos, Dozent des tsc, spricht die Einsetzungsworte des Abendmahls in der Kirche St. Chrischona. Die Mitarbeitenden nehmen per Videotelefonie daran teil.
Dr. Andreas Loos, Dozent des tsc, spricht die Einsetzungsworte des Abendmahls in der Kirche St. Chrischona. Die Mitarbeitenden nehmen per Videotelefonie daran teil.
Claudius Buser blickt im Online-Semesterabschlussgottesdienst am 16.12.2020 zurück auf das Corona-Jahr 2020 (1297x432px)

tsc-Jahresrückblick 2020

Ereignisse der Zeitgeschichte, Anekdoten vom tsc

Jahresrückblick 2020

Autor: Claudius Buser, Dozent für Kirchengeschichte am tsc

Am Ende des Corona-Jahres 2020 fälllt auch der traditionelle tsc-Jahresrückblick von Claudius Buser ernster und nachdenklicher aus als üblich. Trotzdem bleibt er zuversichtlich und erzählt von vielem, was gelungen ist.

Im fernen Morgenland…

Nein, nicht dort, wo der Stern von den Magiern gesichtet wurde, der sie zum neuen König weisen soll, sondern im noch viel ferneren Morgenland, weit weg von der Zivilisation Europas, machten sich Magier nicht auf den Weg, sondern an die Arbeit. Sie wollten eine neue Krone basteln, nicht einfach für den neuen König, nein, sondern für alle Menschen.

Noch wollten sie die Krone den Menschen nicht zeigen, da geschah es: Die Krone machte sich selbständig auf den Weg zu den Menschen dieser Erde. Und was viele nicht glauben wollten oder konnten, wurde wahr: Diese Krone für alle veränderte das Miteinander der Menschen auf der ganzen Welt in einer Art und Weise, wie sich das die Menschen zu Beginn des Jahres 2020 nicht in ihren kühnsten oder wirrsten Träumen hätten vorstellen können, auch wir am tsc nicht.

Englands Abdockmanöver von Europa

Auf der europäischen Insel der Briten, Sachsen, Angeln und anderen keltischen und germanischen Stämmen wurde es den Menschen zu viel. Sie zogen sich definitiv von Europa zurück. Die Sterne Europas verblassten über der Insel, doch die Krone aus dem fernen Morgenland fand den Weg auch zu ihnen. Seit dem 31. Januar ist England wieder eine Insel. Das Abdockmanöver vom Festland dauert aber noch an bis zum heutigen Tag.

180 Jahre tsc

Im Herzen Europas und eigentlich auch im Herzen der Schweiz, hoch über der Stadt Basel, feierte in diesem Jahr eine interkulturelle Gruppe von Studentinnen, Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das 180. Wiegenfest der Pilgermission St. Chrischona, dem heutigen Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).

Auch uns erreichte die Kunde der Krone für alle: Wir fingen an die Hände zu waschen und den Mund zu bedecken, Distanz zu wahren und Türklinken zu meiden, ins Homeoffice zu gehen und die digitale Welt zu nutzen wie nie zuvor, denn diese Krone wollten wir nicht auf dem Berg der Heiligen (ich meine natürlich: der Heiligen St. Chrischona). Doch sie kam, wie sie zu allen kam; glücklicherweise ohne grossen Schaden anzurichten.

180 Jahre tsc haben wir trotzdem gefeiert – wenigstens ein bisschen – mit wunderschönen digitalen Liedern von unserem Chor, mit einer Broschüre, die alle lesen sollten, und mit vielen kleineren Dingen erinnerten wir uns immer wieder an dieses Wiegenfest: 180 Jahre sind wir schon unterwegs und das ist ein Grund zur Dankbarkeit. Wir fühlen uns gekrönt mit viel Gnade und Barmherzigkeit (und nicht mit «made in China»).

Claudius Buser, Stv. Rektor tsc und Dozent für Kirchengeschichte
Claudius Buser ist stellvertretender Rektor und Dozent für Kirchengeschichte am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).

«Wir können Corona!»

Leider zwang uns dieses ausserordentliche Jahr mit seinem in der Geschichte so noch nie da gewesenen Lockdown nach dem 16. März (inkl. Grenzschliessungen) schon auch zu massiven Einschränkungen: Der Unterricht konnte nicht mehr im Lehrsaal, sondern nur noch über das Internet durchgeführt werden. Gäste blieben aus, Konferenzen wurden abgesagt oder online durchgeführt. Das tsc-Standteam musste sich neu erfinden und viele Feste blieben ungefeiert.

Doch wurden auch viele neue Wege entdeckt und kreative Ideen entwickelt. Konnten wir die Schnuppertage im März gerade noch vor Ort durchführen, mussten wir danach umstellen auf Schnupper-Webinare für am Studium Interessierte. Formate, wie die Videoserie «tsc aktuell» mit Infos an alle Freunde des tsc, Videobotschaften und Gottesdienste gingen erstmals online. Die einmalige Aktion der Studentinnen und Studenten, an alle tsc-Freunde über 80 Jahre eine Karte zu schreiben, wurde umgesetzt; auch Gebetsvormittage und andere Anlässe wurden trotzdem in anderen Formen durchgeführt. Die Liste ist nicht vollständig, aber doch schon eindrücklich lang. Wir können Corona!

Und mitten im Coronajahr liessen wir es uns nicht nehmen, auf dem Chrischona Campus den Begegnungsort «Relaunch» einzuweihen und – damit beide ehemaligen Speisesäle im Brüderhaus so richtig gut aussehen – vor wenigen Tagen ganz still unser neues Coffeehouse «Foodnote» zu eröffnen, in dem es wirklich, aber nun wirklich guten Kaffee gibt.

«Der Unterricht konnte nicht mehr im Lehrsaal, sondern nur noch über das Internet durchgeführt werden. Gäste blieben aus, Konferenzen wurden abgesagt oder online durchgeführt. Das tsc-Standteam musste sich neu erfinden und viele Feste blieben ungefeiert.»

Abenteuer Online-Unterricht

Das muss hier nun einfach gesagt werden: So viele haben sich, angetrieben durch die Nachrichten aus dem fernen Morgenland und der neuen Situation mit dieser Krone, so richtig ins Zeug gelegt: Abläufe wurden neu durchdacht und weiterentwickelt, Dozentinnen und Dozenten geschult, damit sie mit der neuen Situation zurechtkommen. Wieder andere sind eingesprungen und haben Dinge gemacht, die sie zuvor noch nie gemacht haben oder haben sich als Ersatz angeboten, wo es Ausfälle gab. Ja, viele haben einfach die Ärmel hochgekrempelt und sich investiert und angepackt. Danke für all diese Zusatzinvestitionen in Krisenstäben, Schulungen, neuen digitalen Formaten und neuen Lehr- und Lernmethoden, etc.

Danke euch allen, liebe Studentinnen und Studenten, geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe alle, die ihr euch auf das Abenteuer Online-Unterricht einfach eingelassen habt. Danke.

Freude über kurze Rückkehr zur Normalität

Dankbar sind wir, dass trotz allem, die gesamte Abschlussklasse abschliessen durfte am Ende des vergangenen Studienjahres und wir am tsc zu Beginn des neuen Studienjahres eine grossartige Truppe von 33 neuen Studentinnen und Studenten und 27 Gasthörerinnen und Gasthörern begrüssen durften.

Wir freuten uns im September, dass der Studienbetrieb wieder so richtig – und zwar normal – los ging mit all den vielen jungen motivierten Menschen. Sogar die Seminarreise nach Rust und Freiburg konnten wir noch durchführen. Ja, lange sah es recht gut aus und wir freuten uns an einem etwas anderen, aber doch normaleren «Normal».

Corona kam zurück

Und dann kam Corona zurück. Die tsc-Netzwerk-Konferenz war glücklicherweise schon länger auf Online-Tagung getrimmt und wurde so auch mit Erfolg durchgeführt. In der Woche danach wurde alles wieder anders, Corona kam mit solcher Wucht zurück, dass es uns erneut in die digitale Welt zwang.

Wir freuen uns auf das Jahr 2021, wenn die Dinge hoffentlich «normaler» funktionieren, respektive das neue Normal, uns dann auch wieder geläufig und selbstverständlich wird.

«So viele haben sich so richtig ins Zeug gelegt: Abläufe wurden neu durchdacht und weiterentwickelt, Dozentinnen und Dozenten geschult, damit sie mit der neuen Situation zurechtkommen. Danke an alle, die ihr euch auf das Abenteuer Online-Unterricht einfach eingelassen habt.»

Mehr Grund zur Hoffnung als zur Resignation

Aber noch stehen festliche Tage bevor. Auf unseren Tischen sehen wir täglich den Adventskranz, dieser Kranz zeigt an: Wir warten auf den König, der mit Recht die Krone trägt und jedem die Krone des Lebens anbietet, der den Menschen auf Erden Frieden bringt und festliche Freude.

Dieser König und seine Krone machen nicht Angst, sondern froh. Wer von ihm gekrönt ist, hat immer mehr Grund zur Hoffnung als zur Resignation, denn er krönt uns mit seiner vergebenden Liebe und seiner unverdienten Zuwendung und für immer und ewig mit der Krone des ewigen Lebens.

Daher getrost und zuversichtlich: Fröhliche Weihnachten 2020, ja: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Und bleibt gesund.

«Wer vom König Jesus gekrönt ist, hat immer mehr Grund zur Hoffnung als zur Resignation, denn er krönt uns mit seiner vergebenden Liebe und seiner unverdienten Zuwendung und für immer und ewig mit der Krone des ewigen Lebens.»

Claudius Buser hat diesen Jahresrückblick im Semesterabschlussgottesdienst am 16.12.2020 vorgetragen. Der Gottesdienst fand aufgrund der Corona-Massnahmen online per Teams statt.

tsc aktuell: News und Talks mit René Winkler (1500x500px)

tsc aktuell

Videoserie auf Youtube

tsc aktuell

News und Talks mit René Winkler

Während der Coronakrise im Frühjahr 2020 startete das Theologische Seminar St. Chrischona die Videoserie «tsc aktuell». In den Videos präsentiert René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) News und Talks zu aktuellen Fragen. Sie sind auf dem Youtube-Kanal des tsc zu sehen.

24.11.2020
Claudius Buser blickt auf 180 Jahre tsc: Was prägt bis heute?

Gespräch mit Claudius Buser (Dozent für Kirchengeschichte und stv. Rektor tsc)

08.09.2020
Wie startet das tsc ins Studienjahr 2020/21?

Statements von den tsc-Studierenden Senja Möschli, Lukas Knierim, Andrea Maag und Marc Burger sowie von Rektor Dr. Benedikt Walker

23.06.2020
Was lernt das tsc aus dem Corona-Semester?

Gespräch mit Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) und Dr. Dr. Beat Schweitzer (Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Kommunikative Theologie)

17.06.2020
Danke!

Von Herzen Danke sagen Studierende und Dozierende des Theologischen Seminars St. Chrischona für die Unterstützung der Beter, Spender und Freunde des tsc.

12.06.2020
Wie laufen Prüfungen in Coronazeiten?

Gespräch mit Rahel Bidlingmaier (Studiengangsleiterin des Bachelor-Studiengangs Theologie & Pädagogik)

28.05.2020
«Wir haben einen massiven Einbruch der Gästezahlen…»

Gespräch mit Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona Campus AG)

19.05.2020
«Ich habe eine solche Krise noch nie erlebt!»

Gespräch mit Thomas Rudin (Präsident des Vereins Theologisches Seminar St. Chrischona)

13.05.2020
Wie laufen Studienbewerbungen in der Coronakrise?

Gespräche mit Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc), Dorothee Kanzinger (Sekretärin tsc) und Melina Frey (Studentin tsc)

05.05.2020
Heute wäre Seniorentag!

Gespräche mit Pfr. Peter Schulthess (Referent des Seniorentags) und Emilio Mühlemann (langjähriger Seniorentagsbesucher)

29.04.2020
Wie funktioniert E-Learning?

Gespräche mit Micha Habel (Student tsc) und Dr. Debora Sommer (Leiterin Fernstudium tsc)

Willst du kein Video mehr verpassen?

tsc-Netzwerk-Konferenz 2020 «Entfesselte Gemeinde» als Online-Konferenz (1500x500px)

Wie lässt sich Gemeinde bauen in Corona-Zeiten?

tsc-Netzwerk-Konferenz 2020

Wie lässt sich Gemeinde bauen in Corona-Zeiten?

Viel Offenheit für Neues bei der tsc-Netzwerk-Konferenz zum Thema: «Entfesselte Gemeinde»

Die Corona-Krise hat Menschen, Gemeinden und Hauptamtliche verunsichert. Wie lassen sich in dieser Zeit zukunftsfähige Gemeinden bauen? Mut machende Ansätze hörten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 7. November 2020 bei der Online-Konferenz des Netzwerks des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc). Sie endete mit einem leidenschaftlichen Plädoyer dafür, die Menschen zu lieben und ihnen das Evangelium zu kommunizieren.

Gemeinden sollten Kultur des Einladens fördern

Dieses Plädoyer hielt Steffen Beck, der leitende Pastor vom ICF Karlsruhe. Die Gemeinden bezeichnete er als «Rettungsunternehmen», die sich in der Krise nicht zurückziehen dürften. Sie sollten stattdessen kreativ werden, Hindernisse überwinden und den christlichen Auftrag über alles andere stellen. Es sei eine Frage der Herzenshaltung, ob Menschen zur Gemeinde kommen. Steffen Beck schlug vor, eine Kultur des Einladens zu fördern: «Es gibt nur einen Grund, warum kirchendistanzierte Menschen in die Kirche kommen: weil sie eingeladen wurden.»

«Der Zeitgeist hat eine spirituelle Dimension»

Die Offenheit für Neues war ein Tenor, der sich durch die Konferenz zog. Zu Beginn berichtete die Hamburger Zeitgeistforscherin Kirstine Fratz von neuen Sehnsüchten, die im Zeitgeist entstehen. Beispielsweise denken Menschen in Corona-Zeiten anders über sich selbst nach und fragen sich, was sie der Welt zu geben haben. Kirstine Fratz erklärte ausserdem, dass ihre Sicht auf den Zeitgeist sich durch die Zusammenarbeit mit dem tsc-Dozenten Andreas Loos erweitert hat. Sie sagte: «Der Zeitgeist hat eine spirituelle Dimension. Er will nicht zerstören, sondern liebt das Leben. Wie es auch der Heilige Geist tut.»

Bildung als Schlüssel für die Kirche von morgen

Konstruktiv-kritisch nahmen Walter und Oliver Dürr diesen Faden auf. Klar sei, dass die Corona-Krise die Kirchen verändern werde und die Zeit der «Betreuungsgemeinden» zu Ende gehe. Die Theologen und Gemeindeleiter wünschen sich eine neue Reformation und sehen Bildung als den Schlüsselfaktor dafür. «Bildung ist ein Schlüssel für die lebendige Kirche von morgen, die Salz und Licht sein will», erklärten sie.

Der Rektor des Theologischen Seminars St. Chrischona, Benedikt Walker, freute sich darüber. Im Online-Chat mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern formulierte er es so: «Die Kirche 2040 braucht die Ausbildung 2020. Und wir als tsc brauchen dafür den Schulterschluss mit den Partnern aus Gemeinde und Mission.»

Online-Konferenz – leichter zugänglich, weniger heimelig

Neben den hoffnungsvollen Inhalten gab vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits die Tatsache Hoffnung, dass die Konferenz überhaupt stattfand. Beat Ungricht, der Leiter der tsc-Netzwerk-Konferenz, sagte: «Darüber waren wir uns im Team immer einig: Wir werden die Konferenz durchführen – gleich unter welchen Bedingungen.» Schliesslich wurde es eine Online-Tageskonferenz. Dieses Format punktete mit weltweiter Zugänglichkeit vom eigenen Zuhause, lies aber die Heimeligkeit früherer Konferenzen nicht zu. Andreas Loos drückte es so aus: «Die Digitalität kann mehr als wir ahnen, trotzdem habe ich euch alle vermisst.»

Die Videomitschnitte der tsc-Netzwerk-Konferenz 2020 sind auf der Konferenz-Internetseite eingebettet. Sie sind nicht frei zugänglich und deshalb mit einem Passwort geschützt, das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern per E-Mail mitgeteilt wurde.

tsc-Netzwerk-Konferenz 2020: Walter und Oliver Dürr
Walter Dürr vom Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft sieht Bildung als einen Schlüsselfaktor für die Kirche von morgen.
tsc-Netzwerk-Konferenz 2020: Talk zwischen Kirstine Fratz, Steffen Beck und Christian Haslebacher
Steffen Beck (oben links) im Gespräch mit Kirstine Fratz und Christian Haslebacher. Auf dem vierten Screen sind Lernpunkte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu lesen.
tsc-Netzwerk-Konferenz 2020: Claudius Buser und Andreas Loos
Die tsc-Dozenten Claudius Buser und Andreas Loos (von links) wirkten aktiv mit am Programm der tsc-Netzwerk-Konferenz.
tsc-Netzwerk-Konferenz 2020: Übertragung in der Chrischona Schöftland-Rued
Die tsc-Netzwerk-Konferenz 2020 wurde auch in Gemeinden live übertragen, zum Beispiel in die Chrischona-Gemeinde Schöftland-Rued.

Zahlen zur tsc-Netzwerk-Konferenz 2020

  • 262 Anmeldungen von Einzelpersonen
  • 7 Schweizer Chrischona-Gemeinden waren als Übertragungsorte live dabei. Dort schauten jeweils 5 bis 15 Personen zu.

Was ist das tsc-Netzwerk?

Das Netzwerk des Theologischen Seminars St. Chrischona wurde 2018 nach Ende des internationalen Chrischona-Verbandes gegründet. Mittlerweile ist es auf 67 Partner angewachsen, darunter Gemeindeverbände, Jugend- und Missionswerke sowie 55 lokale Gemeinden aus der Schweiz und aus Deutschland.

tsc-Jubiläumstreffen 2020: Interview mit Thomas Hohnecker (1500x500px)

Jubilare inspirieren Studierende

tsc-Jubiläumstreffen 2020

Jubilare inspirieren Studierende

Wer am Theologischen Seminar St. Chrischona studiert hat und 10, 20, 30, 40, 50 oder 60 Jahre im Dienst stand, hat viel zu erzählen. So prägten eindrückliche Lebensberichte und starke Zeugnisse über das Wirken Gottes das Jubiläumstreffen am 13. und 14. Oktober 2020 auf dem Chrischona Campus. Rund 130 Jubilarinnen und Jubilare waren der Einladung des tsc gefolgt.

«Eure Geschichten haben mich inspiriert. Ich wünsche mir, dass ich in 30 Jahren auch hier stehen kann und solche Geschichten erzählen kann», sagte tsc-Studentin Ladina Wettstein beim gemeinsamen Gottesdienst. Sie trug einen theologischen und persönlichen Impuls zum Thema Gemeinschaft vor. Zum gleichen Thema gab auch Jubilar Paul Stricker seine Gedanken weiter. Ein schöner Moment, der zeigte, dass sich die Generationen am tsc gegenseitig inspirieren können.

Zeugen der 180-jährigen tsc-Geschichte

Rektor Dr. Benedikt Walker verwies in seiner Begrüssung der Jubilarinnen und Jubilare auf die 180-jährige Geschichte des Theologischen Seminars St. Chrischona. Sie seien «Zeugen einer Geschichte, die sich auszeichnet durch die grosse Leidenschaft für Jesus, für die Bibel und für Menschen.»

Was das konkret für die Jubilarinnen und Jubilare bedeutet, erzählten sie in kurzen Interviews mit René Winkler, dem Leiter Weiterbildung des tsc. Darunter war Thomas Hohnecker, der 1980 von St. Chrischona ausgesendet wurde und als Prediger und Inspektor tätig war, zuletzt im Verband der Gemeinschaften in der Ev. Kirche in Schleswig-Holstein. Er berichtete, wie das tsc in ihn investiert hat: «Im zweiten Jahr des Studiums hatte ich einen Tiefpunkt, an dem ich zwei gewaltige Hilfen erfahren habe. Das eine war die Seelsorge bei Paul Breymaier (tsc-Dozent von 1974 bis 1999). Das andere das Lied: ‹Die Handschrift ist zerrissen›. Das ist mein Rettungslied bis heute.»

Warum hat Gott mich so geführt?

Eine nachdenkliche Note erhielt das Jubiläumstreffen, weil René Winkler die Jubilarinnen und Jubilare jeweils bat, eine Frage zu nennen, die sie an Gott haben. Mehrfach war die Berufung ein Thema: Warum hat Gott mich berufen? Warum hat er mich so geführt? Ausserdem gab es Fragen zum Gemeindebau: Wie baut Gott Gemeinde mit Menschen voller Fehler? Und theologische Fragen: Warum schweigt Gott manchmal? Warum macht er es den Menschen nicht leichter?

tsc-Alumni sind weltweit kompatibel

Das Jubiläumstreffen zeigte auch, in wie vielen verschiedenen Bereichen und Ländern Absolventinnen und Absolventen des tsc tätig sind: vom Missionseinsatz in Thailand oder Südamerika über Gemeindearbeit in der Schweiz, Deutschland bzw. im südlichen Afrika bis hin zum Dienst in christlichen Bildungsinstitutionen, Werken und Verbänden. Das Geheimnis dahinter brachte tsc-Dozent Dr. Horst Schaffenberger auf den Punkt: «Wir leben eine theologische Bandbreite, die zwischen verschiedenen christlichen Konfessionen und Sichtweisen funktioniert. Deshalb sind unsere Absolventinnen und Absolventen weltweit kompatibel.»

Das Jubiläumstreffen konnte unter Einhaltung eines Corona-Schutzkonzepts durchgeführt werden. Es sah mehrere Sektoren vor, die sich in den Innenräumen nicht vermischen durften. Trotzdem kamen viele Jubilarinnen und Jubilare gerne, weil die Vorfreude auf das Wiedersehen mit den Klassenkameraden und der Ausbildungsstätte überwog.

tsc-Jubiläumstreffen 2020: Ladina Wettstein und Paul Stricker
tsc-Studentin Ladina Wettstein und tsc-Jubilar Paul Stricker teilten ihre Gedanken zu Gemeinschaft mit.
tsc-Jubiläumstreffen 2020: Abschlussklasse von 1970 vor dem Brüderhaus
50 Jahre nach ihrer Aussendung versammelt sich die Abschlussklasse von 1970 erneut zum Gruppenfoto vor dem Brüderhaus.
tsc-Jubiläumstreffen 2020: Abschlussklasse von 1960
Paul Voegeli, Lieselotte Fehlmann und Traugott Stäheli (von links) wurden 1960 – vor 60 Jahren – ausgesendet von St. Chrischona.
tsc-Graduierungsfeier 2020: Graduierte (1500x500px)

Segensreicher Schlusspunkt des Studiums

tsc-Graduierungsfeier 2020

28 Absolventinnen und Absolventen erhalten Abschlusszeugnisse

Die Graduierungsfeier ist der Schlusspunkt der Bachelorstudiengänge am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Bei der Feier am 28. August 2020 auf dem Chrischona Campus erhielten 28 Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse. Drei von ihnen stellten ihre top bewerteten Bachelorarbeiten vor.

Top Bachelorarbeiten: von Kinderängsten und Jesus im Islam

Im Studiengang Kommunikative Theologie hatte der Fernstudent Bernd Neu in diesem Jahr die beste Arbeit geschrieben. Er verglich Quellen des Islam und der Evangelien, wie sie Jesus sehen. Dabei stellte er fest: Jesus ist nach Mohammed der wichtigste Prophet im Islam. Dieser Jesus entspricht aber nicht der Person, die uns in der Bibel begegnet.
Über den Umgang mit Kinderängsten verfasste Jonathan Widmayer seine Bachelorarbeit im Studiengang Theologie & Pädagogik. Eine seiner Erkenntnisse lautete, dass der Glaube einen Perspektivwechsel schafft: weg von der Angst, hin zu Jesus.
Die dritte top Bachelorarbeit ist die von Tim Hottinger im Studiengang Theologie & Musik. Er wollte der theologischen Begründung des Wesens der Musik auf die Spur kommen. Tims Fazit: «Gott ist musikalisch. Indem er es so angelegt hat, wie es ist, können wir sagen, dass er Musik liebt.»

«Das tsc-Studium ist mehr als Wissensvermittlung.»

Rektor Dr. Benedikt Walker gratulierte den Graduierten im Namen des tsc. «Das Studium am tsc ist mehr als Wissensvermittlung. Akademische Bildung fordert, dass wir das Gelernte reflektieren und bereit sind, Neues kennenzulernen», erklärte er in seinem Grusswort.

Ähnliche Worte wählte Dr. Johan Siebers als Vertreter der Middlesex University, die die Bachelorstudiengänge des tsc validiert. Er war wegen der Corona-Massnahmen per Videobotschaft zugeschaltet. Darin gab er den Rat, die Klarheit über die eigenen Ansichten und gleichzeitig die Offenheit für das Neue zu bewahren. «Wenn ihr als Vertreter eures Glaubens in die Welt zieht, wird eure Lebendigkeit das Wichtigste sein, was ihr Gesellschaft und Menschen zu vermitteln habt. Bleibt also nicht an der Seite, steigt ein in den Strom des Lebens», sagte der Professor für Philosophie und Religion.

tsc-Graduierungsfeier 2020: Graduierte (1500x1000px)
Mit einer Rose im Mund und dem Bachelorabschluss in der Tasche machen sich die Absolventinnen und Absolventen auf den nächsten Lebensabschnitt.
tsc-Graduierungsfeier 2020: Autoren der besten Bachelorarbeiten
Jonathan Widmayer, Bernd Neu und Tim Hottinger (von links) haben die besten Bachelorarbeiten ihrer Studiengänge verfasst.

Ein besonderer Moment

Ein letztes Mal richtete die Graduierungsfeier den Blick zurück auf die Jahre des Studiums, bevor für die Absolventinnen und Absolventen ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Ein besonderer Moment für die Graduierten mit ihren Freunden und Familien. Ein besonderer Moment aber auch für die Dozentinnen und Dozenten, welchen der Stolz und die Freude bei der Übergabe der Zeugnisse deutlich anzumerken war.

Theologieabsolventin Desirée Kratzat erinnerte in ihrem Beitrag an die segensreiche Zeit des Studiums. Sie erzählte Anekdoten über den ersten Griechischunterricht oder das Erlernen der zahlreichen Abkürzungen für Häuser auf dem Campus. Sich selbst und die anderen Graduierten beschrieb sie in einer doppelten Rolle: als Träger eines Segens zum Weitergeben und gleichzeitig als unverdiente Segensempfänger an den neuen Orten. Eine Rolle, die viel Hoffnung macht.

tsc-Graduierungsfeier 2020: Desirée Kratzat
Desirée Kratzat, tsc-Absolventin 2020, blickte für die Graduierten zurück aufs Studiums.

Infos zu den Bachelorstudiengängen

  • Die Bachelorstudiengänge des Theologischen Seminars St. Chrischona sind von der Middlesex University London validiert. Es handelt sich um anerkannte Bachelorabschlüsse nach hohem europäischem Bildungsstandard.
  • Studierende können den Bachelor in Theologie (Honours) im Präsenz- oder Fernstudium erwerben, ausserdem den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Pädagogik sowie den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Musik.
  • Die Bezeichnung «Honours» bedeutet: Bachelor mit Honours Degree. Der Honours-Bachelor ist der höchste Bachelorabschluss im britischen Bildungssystem. Es ist kein akademischer Grad, sondern die Bezeichnung für einen Bachelorstudiengang, der durch eine bestimmte Studienleistung mit entsprechender Note abgeschlossen werden kann (level of honours degree).

Interessiert?

  • Infos zum tsc-Studienangebot in kompakter Form erhältst du bei unseren Webinaren. Dabei kannst du den Studiengangsleitenden deine Fragen direkt stellen. Der nächste Termin: 10.12.2020, 18–19.30 Uhr.
  • Wie ist es, am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren? Und wäre das etwas für dich? Herausfinden kannst du das bei unseren Schnuppertagen – kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin: 16.–17.10.2020.
tsc-Aussendung 2020: Absolventinnen und Absolventen (1500x500px)

Der 180. Jahrgang ist ausgesendet!

tsc-Aussendungsfeier 2020

tsc sendete 38 Absolventinnen und Absolventen im Coronajahr 2020 aus

Wegen der Corona-Massnahmen konnte das Jahresfest des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) 2020 nicht stattfinden. Stattdessen sendete das tsc seine 38 Absolventinnen und Absolventen am 28. Juni mit einer Feier im internen Rahmen aus. Die Studiengemeinschaft liess sich nicht unterkriegen, sondern verabschiedete würdig und emotional den 180. Jahrgang.

Interne Aussendungsfeier statt Jahresfest

An den letztjährigen Jahresfesten nahmen jeweils Hunderte von tsc-Freunden, Familienangehörigen und Wegbegleitern der Absolventen teil. Im Coronajahr 2020 war dies zum Bedauern vieler nicht möglich. In einer Sitzordnung mit jeweils 1.50 m Abstand im Konferenzsaal auf dem Chrischona Campus verfolgten die rund 100 Mitstudierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden die Aussendung der Abschlussklasse 2020. Vorsichtshalber verzichtete das tsc auf Gemeindegesang.

«Geht als Lernende!»

Rektor Dr. Benedikt Walker erinnerte in seinen Worten an die Abschlussklasse an die zurückliegenden Monate, vor allem an die Umstellung des Präsenzunterrichts auf E-Learning. Er war dabei immer als Lernender unterwegs. Diese Herangehensweise empfahl er den Absolventen: «Seid bereit, Bekanntes aufzugeben und Neues zu wagen. Geht als Lernende.»

Welche Herzenshaltung es in Coronazeiten braucht

In der Predigt erklärte Dr. Daniel Gleich, Dozent für Neues Testament, das Motto, das die Abschlussklasse ihrer Aussendungsfeier gegeben hatte: 180° Christus – Corona – Chrischona. Die Coronakrise hat das Leben vieler Menschen um 180° verändert. Die Absolventen beginnen ihre neuen Aufgaben in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Hier hilft der Blick auf Jesus Christus. Dieser hat sich nach seiner Auferstehung Zeit genommen, seinen Jüngern alles zu erklären. «Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?», heisst es in Lukas 24,32. Mit einer solchen Herzenshaltung können die Absolventen bestehen als «Pioniere, die in dieser auf den Kopf gestellten Zeit vorausgehen», wie Daniel Gleich sagte.

Segnung mit Abstand

Der Höhepunkt der Aussendungsfeier war auch diesmal der Zuspruch eines Bibelwortes und des Segens durch Dozierende an jede Absolventin und jeden Absolventen. In Unterschied zu den Vorjahren geschah dies mit Abstand. Die Abschlussklasse 2020 umfasst 38 Absolventen aus den dreijährigen Bachelorstudiengängen und dem tsc-Jahreskurs. 15 von ihnen schlossen Kommunikative Theologie ab, entweder im Präsenz- oder im Fernstudium. Theologie & Musik hat acht Absolventen, Theologie & Pädagogik weitere fünf. Zehn beendeten den Jahreskurs. Ihr weiterer Weg führt die Absolventen in Aufgaben in christliche Gemeinden und Werke, in Wirtschaft und Gesellschaft bzw. zum Weiterstudium.

Kreative Idee und Überraschungen

Der interne Rahmen sorgte für eine lockerere und intimere Veranstaltung. Das Programm war gespickt mit Überraschungen und kreativen Ideen. Beispielsweise spielten Ensembles aus Studierenden der Theologie & Musik Instrumentalstücke oder sangen Lieder a capella. Die Lesung war untermalt mit einem Poetry Slam. Ausserdem erlebte ein Video eine Premiere, indem der tsc-Chor das Lied singt «Nearer, My God to Thee». Dies bewegte die meisten Anwesenden zu stehenden Ovationen. Auch die Abschlussklasse des Vorjahres hatte sich etwas überlegt. Sie gratulierte den Absolventen 2020 per Video. Und gab ihnen gute Tipps wie diesen mit auf den Weg: «Schreit einmal laut: Halleluja!».

Sitzordnung mit Abstand wegen der Corona-Massnahmen
Sitzordnung mit Abstand wegen der Corona-Massnahmen
«Geht als Lernende!», rät Rektor Dr. Benedikt Walker der Abschlussklasse 2020.
«Geht als Lernende!», rät Rektor Dr. Benedikt Walker der Abschlussklasse 2020.
Den Blick auf Jesus Christus empfiehlt Dr. Daniel Gleich den Absolventinnen und Absolventen 2020.
Den Blick auf Jesus Christus empfiehlt Dr. Daniel Gleich den Absolventinnen und Absolventen 2020.
Das Männer-Ensemble des Studiengangs Theologie & Musik singt den Choral «Wunderbar ist Jesus».
Das Männer-Ensemble des Studiengangs Theologie & Musik singt den Choral «Wunderbar ist Jesus».
Chrischona-Campus mit Brüderhaus und Konferenzzentrum im März 2020 (1500x500px)

Corona-Tagebuch

Coronakrise auf Chrischona

Corona-Tagebuch des tsc

Seit dem 28. Februar 2020 ist die Coronakrise Teil des Alltags am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Das Corona-Tagebuch dokumentiert den Verlauf der Krise und die Massnahmen des tsc.

08.06.2020: Prüfungswoche in Corona-Zeiten

Rechtzeitig zum Start der Prüfungen am 8. Juni haben die Schweiz und Deutschland die Corona-Massnahmen gelockert, sodass alle Studierenden zu den Prüfungen nach St. Chrischona anreisen können. Ein angedachtes zweites Prüfungszentrum in Deutschland musste deshalb nicht genutzt werden. Die Prüfungen werden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt.

03.06.2020: Aktualisiertes Schutzkonzept

tsc und Chrischona Campus AG haben ihr Schutzkonzept aktualisiert. Die neue Version ersetzt die ursprüngliche Version vom 30. April 2020. Zentrale Punkte sind die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Ein weiterer Fokus liegt auf der Nachvollziehbarkeit der engen Kontakte der Studierenden, Mitarbeitenden und Campus-Bewohnern. Ihnen wurde es per Corona-Update kommuniziert, dessen Ausgabe vom 3. Juni die vorerst letzte war.

Schutzkonzept lesen

29.05.2020: Semesterabschlussgottesdienst per Video

Gottesdienste sind seit dem 28. Mai in der Schweiz mit Auflagen wieder erlaubt. Trotzdem findet der Semesterabschlussgottesdienst nicht als gemeinsame Präsenzveranstaltung statt, sondern in Form eines Videos für die Studiengemeinschaft. Auch die wöchentlichen Gottesdienste in der Prüfungswoche fallen aus, weil das gemeinsame Singen sowie das Feiern des Abendmahls weiterhin verboten sind. Der Aussendungsgottesdienst am 28. Juni ist als interne Veranstaltung ohne Gäste geplant.

tsc-Videobeitrag für Gebetsaktion «Gemeinsam vor Pfingsten»: Studierende und Dozierende lesen Römer8,14–16

28.05.2020: tsc-Beitrag zur Gebetsaktion «Gemeinsam vor Pfingsten»

Hoffnung statt Angst, Sich-verstehen statt Zersplitterung – dazu leistet die Gebetsaktion «Gemeinsam vor Pfingsten» am 28. Mai einen Beitrag. Studierende und Dozierende des tsc beteiligen sich mit einem Video, in dem sie Römer 8,14–16 vortragen. Eine optimale Einstimmung auf Pfingsten.

zum Video auf Youtube

René Winklers Gedanken zur Woche vom 20.05.2020: Stark durch Krisen

20.05.2020: 7 Punkte, die in Krisen helfen

Inspiriert von Marc Wallerts Buch «Stark durch Krisen» nennt René Winkler in seinen «Gedanken zur Woche» 7 Punkte, die helfen können, Krisen durchzustehen: Akzeptanz, Selbstwirksamkeit, Optimismus, soziale Unterstützung, Gebet, Fitness, Galgenhumor.

zum Video

tsc aktuell: «Ich habe eine solche Krise noch nie erlebt!» (19.05.2020)

19.05.2020: «Ich habe eine solche Krise noch nie erlebt!»

Thomas Rudin ist der Präsident des Vereins tsc. Mitten in der Coronakrise spricht er über die Auswirkungen auf Chrischona. Im Rückblick auf die Strukturveränderungen des Jahres 2018 zieht er ein positives Fazit. Ausserdem erklärt Thomas Rudin, warum er gelassen bleibt, obwohl er eine solche Krise wie Corona persönlich noch nie erlebt hat. Er erklärt: «Entscheidend ist jetzt, dass wir uns von Gott gebrauchen lassen.»

zum Video auf Youtube

tsc aktuell: Wie laufen Studienbewerbungen in der Coronakrise? (13.05.2020)

13.05.2020: Wie laufen Studienbewerbungen in der Coronakrise?

Statt des Schnuppertages findet am 13. Mai erstmals ein Webinar für tsc-Studieninteressierte per Zoom statt. René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) spricht mit Rektor Benedikt Walker und Sekretärin Dorothee Kanzinger, wie Bewerbungen fürs Studium in Coronazeiten ablaufen. tsc-Studentin Melina Frey erzählt von ihrem Weg.

zum Video auf Youtube

Webinar für Studieninteressierte am 13.05.2020: Studiere, was du glaubst!

13.05.2020: Erstes Webinar für Studieninteressierte

Premiere! Das tsc veranstaltet zum ersten Mal ein Webinar für Studieninteressierte. Die Videokonferenz per Zoom zählt insgesamt 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zunächst stellen die Studiengangsleitenden ihre Angebote vor, anschliessend beantworten sie die Fragen der Interessierten.
Ein zweites Webinar ist geplant für Mittwoch, den 10. Juni 2020 von 18 bis 19.30 Uhr.
René Winklers Gedanken zur Woche vom 13. Mai 2020: Wir sehen, was wir erwarten!

13.05.2020: Wir sehen, was wir erwarten!

Menschen nehmen die Welt selektiv wahr, das schützt sie vor Reizüberflutung. Aber es bedeutet auch: Wir sehen, was wir erwarten. René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) erzählt dazu die biblische Geschichte von Elisa und seinem Diener. Als der Diener nur das grosse Heer des Königs von Aram sah, das Elisa bedrohte, sah Elisa das grössere Heer von Engeln. Elisa betete: Herr öffne ihm die Augen, dass er sehe! (2. Könige 6,17) René Winkler rät: Bete, verändere deine Erwartungen und sehe mehr.

zum Video

tsc-Freund Werner Giesenhagen freut sich über die Postkarte vom tsc

07.05.2020: Studierende schreiben Postkarten an tsc-Freunde über 80

tsc-Studierende haben mehr als 500 handgeschriebene Postkarten an die Freunde und Spender des tsc geschrieben, die älter als 80 Jahre sind. Sie erhalten einen lieben Gruss und einen Zuspruch für die Coronakrise. Einer der Empfänger ist der 87-Jährige Werner Giesenhagen, der in der Heimstätte Rämismühle lebt. Er hat sich sehr darüber gefreut (siehe Foto).

10.05.2020: Gesprächsdienst in der Kirche St. Chrischona endet

Dank der Koordination der ev.-reformierten Kirche Riehen-Bettingen standen während sieben Wochen täglich Christen für Gespräche in der Kirche St. Chrischona zur Verfügung. Auch zwei Studentinnen des tsc beteiligten sich an diesem Dienst, der wegen der Corona-Lockerungen eingestellt wurde.
René Winklers Gedanken zur Woche vom 6. Mai 2020: Du bist systemrelevant!

06.05.2020: Du bist systemrelevant!

Bist du systemrelevant? René Winkler ist mit seinen Gedanken zur Woche zurück. Er beantwortet die Frage mit einem klaren «Ja». Das Reich Gottes ist das System, in dem du unverzichtbar ist, siehe Johannes 3,16. Auf dieser Grundlage kannst du wirklich frei leben und auch anderen etwas Gutes tun.

zum Video

tsc-Gebetsvormittag am 6. Mai 2020

06.05.2020: Ein besonderer Gebetsvormittag

Der tsc-Jahreskurs ermutigt die Studiengemeinschaft beim Gebetsvormittag. Die Studierenden und Mitarbeitenden des tsc erleben das Gebet in verschiedenen Formen – von asketisch bis kontemplativ. Wegen der Corona-Massnahmen werden die grossen Räume des Konferenzzentrum genutzt. Ausserdem sind Beterinnen und Beter per Videokonferenz über «Teams» dabei.
tsc aktuell: Heute wäre Seniorentag! (05.05.2020)

05.05.2020: Heute wäre Seniorentag!

Am 5. Mai wäre der Termin des Seniorentags 2020 auf St. Chrischona gewesen. Wäre, wenn dem Theologischen Seminar St. Chrischona nicht die Massnahmen gegen das Coronavirus dazwischen gekommen wären. Der Seniorentag ist verschoben auf den 4. Mai 2021. Im Video spricht René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) mit Pfr. Peter Schulthess, dem Referenten des Seniorentags, über dessen Erfahrungen in dieser Krisenzeit.

zum Video auf Youtube

Benedikt Walker unterzeichnet Netzwerkvereinbarung mit EGVPfalz

05.05.2020: EGVPfalz wird tsc-Netzwerkpartner

Das tsc-Netzwerk wächst auch in Coronazeiten weiter. Am 5. Mai unterzeichnet Benedikt Walker (Rektor tsc) die Netzwerkvereinbarung mit dem Gemeinschaftsverband EGVPfalz. tsc und EGVPfalz bilden seit vielen Jahrzehnten ein Team: Aus den Pfälzer Gemeinden stammen zahlreiche tsc-Absolventen, wovon wieder etliche zurück als Hauptamtliche in den Pfälzer Gemeinschaftsverband gegangen sind.
tsc aktuell: Wie funktioniert E-Learning? (29.04.2020)

29.04.2020: Neue Videoserie «tsc aktuell»

«tsc aktuell» heisst die neue Videoserie des Theologischen Seminars St. Chrischona während der Coronakrise. Mit News und Talks informiert René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) über aktuelle Themen. Im ersten Video thematisiert er das E-Learning. Wie ist der Umstieg so schnell gelungen? Und wie funktioniert das eigentlich?

zum Video

René Winklers Gedanken zur Woche vom 29. April 2020: Systemrelevanz

28.04.2020: Denkpause

Was ist systemrelevant? Augenzwinkernd mischt sich René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) mit einer Videobotschaft in diese Diskussion ein. Er nennt unter anderem das Gesundheitswesen, die Lebensmittelgeschäfte, die Polizei und die Banken. Und wie sieht es mit den Kirchen und Gemeinden aus? Eine Frage, über die es sich in einer Denkpause nachzudenken lohnt.

zum Video

Coronakrise: Rektor Benedikt Walker informiert, wie es dem tsc geht (Videobotschaft)

27.04.2020: Videobotschaft des Rektors

Benedikt Walker informiert auf Youtube, wie es dem tsc in der Coronakrise geht:

  • Die theologische Ausbildung geht per E-Learning über das Internet weiter. Die Prüfungen werden stattfinden.
  • Webinare für Studieninteressierte finden am 13. Mai und am 10. Juni per Zoom statt – als Ersatz für die Schnuppertage, die abgesagt sind.
  • Das tsc-Jahresfest am 28. Juni kann nicht stattfinden, es ist eine interne Aussendungsfeier ohne Gäste geplant.
  • Seit dem 21. April ist die neue Begegnungszone «Relaunch» im Speisesaal 2 des Brüderhauses in Betrieb. Hier können Studierende und Mitarbeitende des tsc sich begegnen, gemeinsam studieren, essen, spielen und sich austauschen.

zum Video auf Youtube

23.04.2020: Ermutigung für Mitarbeitende

Mitarbeitende von tsc und Chrischona Campus AG treffen sich unter Einhaltung der Abstandsregeln zum ersten Mitarbeiterlunch in der neuen Relaunch. Sie verpflegen sich über die Felfel-Kühlvitrine und werden mit einem leckeren Kuchen zum Dessert überrascht. Benedikt Walker (Rektor tsc) und Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona Campus) ermutigen die Mitarbeitenden, trotz der Krise weiterhin ihr Bestes zu geben. Ziel sei es, im Rückblick sagen zu können: Wir haben die Krise genutzt und einiges vorangebracht.

5. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Pläne verdunsten – Identität nicht!

22.04.2020: Pläne verdunsten – Identität nicht!

René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) gehört zu den Menschen, die gerne Pläne machen. Aufgrund der Corona-Massnahmen verdunsten viele davon, zum Beispiel für Veranstaltungen. In seiner Videobotschaft stellt er fest: «Wir sind radikal auf uns zurückgeworfen.» Was René ermutigt: Er hat seine Identität bewusst in Jesus Christus verwurzelt. Und darauf zurückgeworfen zu sein, macht ihm Hoffnung.

zum Video

22.04.2020: Interne Aussendungsfeier statt Jahresfest

Das tsc-Jahresfest 2020 kann aufgrund der Corona-Massnahmen nicht stattfinden. Die Aussendung der Absolventinnen und Absolventen findet in einem internen Rahmen am 28. Juni statt. Das tsc möchte sich wenn irgendwie möglich von der Abschlussklasse verabschieden und sie mit Gottes Segen aussenden. Leider können keine externen Gäste – wie Eltern oder Freunde – daran teilnehmen. Erlaubt werden nur Ehepartner und Kinder sein. Es ist eine Videoaufzeichnung geplant.
Inbetriebnahme der Relaunch im Brüderhaus: tsc-Student telefoniert

21.04.2020: Die Relaunch ist in Betrieb!

Der ehemalige Speisesaal 2 im Brüderhaus wurde von Mitarbeitenden der Chrischona Campus AG und Studierenden des tsc in die neue Begegnungszone «Relaunch» umgebaut. Die Relaunch bietet den Campus-Bewohnern einen Raum für Begegnungen, zum Essen, Lernen, Lesen und Chillen. In der Relaunch ist die Felfel-Kühlvitrine untergebracht, welche die Studiengemeinschaft mit Menüs versorgt. Die Installation einer Kaffeemaschine folgt. Die Inbetriebnahme der Relaunch bezeichnet Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona Campus AG) als «Hoffnungszeichen in diesen Krisentagen».

Ohnmacht: Video von tsc-Student Lukas Knierim

20.04.2020: Ein Video gegen die Ohnmacht

Theologiestudent Lukas Knierim hat gemeinsam mit zwei Studienkollegen ein Video zur Coronakrise produziert. Es handelt sich um ein Spoken Word Kunstwerk. Mit einem gehaltvollen Text geht er der Krise auf den Grund und begründet gleichzeitig, was Hoffnung machen kann.

zum Video auf Youtube

16.04.2020: Bundesrat verkündet Ausstiegsfahrplan

Der Ausstiegsfahrplan des Schweizer Bundesrates aus den Corona-Massnahmen sieht vor, dass ab dem 8. Juni wieder Präsenzunterricht an Hochschulen stattfinden darf. Das Frühlingssemester am Theologischen Seminar St. Chrischona endet jedoch bereits Ende Mai. Es ist deshalb klar, dass die theologische Ausbildung für das Restsemester im E-Learning weitergeht.

16.04.2020: tsc sagt Bibliolog-Seminar ab

Aufgrund der Corona-Massnahmen muss das tsc das geplante Bibliolog-Seminar mit Irmgard Schaffenberger absagen. Es hätte am 2. Mai auf dem Chrischona Campus stattfinden sollen.

15.04.2020: Kurzarbeit bei der Chrischona Campus AG

Die Chrischona Campus AG, welche das Konferenzzentrum und die Gebäude auf dem Chrischona Campus betreibt, ist durch die Stornierung aller Veranstaltungen aufgrund der Corona-Massnahmen hart getroffen. Sie muss deshalb die Mehrheit ihrer rund 20 fest angestellten Mitarbeitenden in Kurzarbeit schicken. Bei den meisten von ihnen handelt es sich um Teilzeitmitarbeitende in der Gastronomie, Hotellerie oder im Eventbereich.

4. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Jesu Anwesenheit macht den Unterschied.

15.04.2020: Jesu Anwesenheit macht den Unterschied

In der Coronakrise bleibt René Winkler in seinen Ermutigungsvideos hoffnungsvoll. Weil er weiss: Auch wenn die Umstände schwierig sind – die Anwesenheit von Jesus Christus macht den Unterschied. René Winkler rät deshalb, nicht abzutauchen, sondern jetzt zu leben und den Nächsten zu lieben.

zum Video

14.04.2020: Freitagsseminar als Webinar

Das Freitagsseminar «Christliche Werte in einer postmodernen Gesellschaft vertreten» des tsc-Jahreskurses am 8. Mai findet wegen der Corona-Massnahmen als Webinar statt. Referent ist Dr. Dr. Beat Schweitzer, Ethik-Dozent und Studiengangsleiter des tsc.

zu den Freitagsseminaren

13.04.2020: Hausbootwoche erst wieder 2021

Mit 10 Männern auf einem Hausboot unterwegs ist René Winkler, Leiter Weiterbildung tsc, erst wieder vom 25.9. bis 2.10.2021. Der ursprünglich geplante Reisetermin im Mai 2020 musste wegen der geschlossenen Grenzen abgesagt werden. Die Hausbootwoche findet auf Kanälen in Elsass-Lothringen statt.

Infos zur Hausbootwoche

tsc-Ostergottesdienst 2020: Der Tag an dem Gott das Lied vom Tod umstimmte

12.04.2020: Ostergottesdienst des tsc

Ostern findet trotz Corona statt! Für den Ostersonntag hat das Theologische Seminar St. Chrischona einen Gottesdienst aufgezeichnet. Es ist der Tag, an dem Gott das Lied vom Tod umstimmte. Der Gottesdienst ist geprägt von sechs Lobpreisliedern unter der Leitung von Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik. Die Predigt hält Dr. Andreas Loos, Dozent für Systematische Theologie am tsc. Auch das Abendmahl wird während des Gottesdienstes gefeiert.

zum Video

Der Herr ist auferstanden (Osterbotschaft 2020 mit Kreide)

12.04.2020: Der Herr ist auferstanden!

Mit Kreide haben Studierende des tsc den Osterjubel an verschiedenen Orten des Chrischona Campus aufgemalt. Die Botschaft richtete sich vor allem an die vielen Ausflügler, die das schöne Wetter an den Ostertagen für einen Besuch von St. Chrischona nutzten.
3. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Freiheit

08.04.2020: Freiheit

In der Karwoche 2020 formuliert René Winkler Gedanken über Freiheit. Während der Coronakrise erleben die Menschen ihre Freiheit eingeschränkt. Jesus hat dies auf seinem Passionsweg in viel krasserer Form erlebt. Bei Jesus kann man aber auch sehen, dass er sich nicht mit sich selbst beschäftigt, sondern mit der Liebe für den Nächsten.

zum Video

tsc-Student betet

07.04.2020: tsc unterstützt Gebetsaktionen

Viele Studierende und Mitarbeitende des tsc antworten auf die verschiedenen Gebetsaufrufe in der Coronakrise. So unterstützt das tsc «Deutschland betet gemeinsam», eine Gebetsaktion am Abend des 8. April. Auch bei «gemeinsam beten» von Schweizer Organisationen macht das tsc mit. Diese Gebetsakton findet am Gründonnerstag um 20 Uhr statt.

07.04.2020: CREA! Meeting wird auf 2021 verschoben

Das CREA! Meeting hätte im Juni 2020 zum 28. Mal auf dem Chrischona Campus stattfinden sollen. Wegen Corona kann es nicht durchgeführt werden und wurde auf den 18. bis 20. Juni 2021 verschoben. Das tsc ist Gastgeber des CREA! Meetings. Zahlreiche Studierende arbeiten jedes Jahr beim CREA! Meeting mit, zum Beispiel in der tsc-Band oder im Reinigungsteam.
Während der Coronakrise gesperrter Picknickplatz im Chrischonawald

06.04.2020: St. Chrischona bleibt als Ausflugsort beliebt

Der Chrischona Campus und die Kirche St. Chrischona bleiben auch während der Coronakrise öffentlich zugänglich. Am ersten Aprilwochenende nutzten viele Menschen aus der Region Basel das schöne Frühlingswetter für einen Ausflug nach St. Chrischona. Manche Campusbewohner waren überrascht von der Vielzahl von Besuchern. Die Besucher hielten die Abstandsregeln und das Versammlungsverbot ein. Die öffentlichen Feuerstellen und Grillplätze auf St. Chrischona sind von der Polizei gesperrt worden.

03.04.2020: Ostern feiern mit dem tsc

Dr. Andreas Loos, Dozent für Systematische Theologie am tsc, und Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik, werden gemeinsam mit Studierenden einen Gottesdienst für den Ostersonntag aufzeichnen. Abzurufen ist das Video am 12. April ab 8.00 Uhr.

zum tsc-Youtube-Kanal

2. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Was ist Gemeinschaft?

01.04.2020: Was ist Gemeinschaft?

René Winkler gibt am 1. April seine Gedanken zu Gemeinschaft per Videobotschaft weiter. Kritisch merkt er an: Zusammensein garantiert noch keine Gemeinschaft. Doch was dann? Jesus sagt: «Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.» (Matthäus 20,28) An dieser Grundhaltung können wir uns ausrichten.

zum Video

01.04.2020: Wie die Corona-Krise meistern?

Dr. Benedikt Walker, Rektor tsc, empfiehlt der Studiengemeinschaft im Corona-Update, als Lernende unterwegs zu sein: «Wir sollten dazu bereit sein, unsere Erkenntnisse und Entscheidungen von gestern zu revidieren und uns weiterzuentwickeln. In der Krise gilt es, Bewährtes aufzugeben und Neues zu wagen.» Benedikts persönliches Motto in einer chaotischen Lebensphase lautet: «Jeden Tag einen (mutigen) Schritt nach vorne machen.»

31.03.2020: WLAN

Durch die Corona-Massnahmen werden Internet-Dienstleistungen, Cloud-Lösungen und Video-Telefonie massiv mehr genutzt. Diese Mehrnutzung führt dazu, dass das WLAN auf dem Chrischona Campus stärker belastet ist. Die Folgen sind ein langsames Netz, Signalschwankungen und Verbindungsunterbrüche. Die Firma cross-serve, der ICT Dienstleister des Chrischona Campus, fokussiert ihre Arbeit auf diese Probleme.
Sanierung der Brüderhaustür während der Coronakrise durch einen studentischen Mitarbeiter

31.03.2020: Chrischona Campus AG führt Unterhaltsarbeiten durch

Die Chrischona Campus AG beschäftigt 40 studentische Mitarbeitende. Sie werden in der Corona-Krise nicht entlassen, sondern erhalten Arbeitsaufträge für Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden, Grundreinigung sowie Räumungs-, Entsorgungs- und Archivierungsarbeiten.

30.03.2020: Mobilmachung

Zwei Studenten des tsc erhalten einen Marschbefehl der Schweizer Armee. Sie müssen einrücken. Der Marschbefehl gilt bis zum 30. Juni 2020.

30.03.2020: Studentinnen bieten Hilfe an

Einige Studentinnen des tsc, die einen Beruf im Gesundheitswesen gelernt haben, bieten dem Kanton Basel-Stadt ihre Hilfe an.

26.03.2020: Corona-Fall ist genesen

Ein Bewohner des Chrischona Campus wurde Mitte März positiv getestet auf das neue Coronavirus. Er erlebte in der Selbst-Quarantäne einen ausserordentlich milden Verlauf ohne Symptome. Das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt erklärte ihn am 26. März als genesen.

28.03.2020: Selbst-Quarantäne in WGs endet

Aufgrund des bestätigten Corona-Falls hatten sich einigen studentische Wohngemeinschaften in Selbst-Quarantäne begeben. Nach 14 Tagen beendeten sie diese Quarantäne, weil niemand Symptome einer Erkrankung zeigte.
1. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Was hält?

25.03.2020: René Winklers erste Videobotschaft

Mittwochs finden während der Semester die mittendrin-Gottesdienste statt. Wegen der Corona-Massnahmen müssen sie ausfallen. René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) veröffentlicht stattdessen ermutigende Impulse per Video. In seinen ersten «Gedanken zur Woche» erinnert er an Philipper 4, wo Paulus aus dem Gefängnis schreibt: «Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.»

zum Video

27.03.2020: Mut machen per Videos

Studierende und Mitarbeitende drehen mit dem Handy kurze Videos, um sich gegenseitig Mut zu machen in der Krise. Sie teilen in diesen Videos auch ihre Gedanken zur Situation und geben Einblick in die geistliche Herausforderung der Corona-Krise.

23.03.2020: Kirche St. Chrischona bleibt offen

Täglich von 14 bis 16 Uhr sind Christen für Gespräche in der Kirche anzutreffen.

19.03.2020: ÖV-Angebot wird reduziert

Die SBB und die BVB reduzieren ihr Angebot und stellen ihre Fahrpläne um. In der Folge führt dies dazu, dass die S-Bahnlinie 6 nur mehr im Stundentakt verkehrt und nicht mehr in Riehen hält. Die Buslinie 32 fährt weiter im 15-Minuten-Takt von Riehen nach St. Chrischona.

E-Learning auf dem Chrischona-Campus (1500x1000px)

18.03.2020: E-Learning statt Präsenzstudium

Die Dozentinnen und Dozenten des tsc führen erstmals Unterricht per Videokonferenz durch. Innerhalb weniger Tage können die meisten Module auf E-Learning umgestellt werden. Das gelingt auch deshalb, weil das tsc bereits seit 2013 Erfahrungen mit dem Fernstudium gesammelt hat.

zum Blog-Beitrag

17.03.2020: Ausserordentliche Lage

Der Schweizer Bundesrat erklärt am Abend des 16. März die ausserordentliche Lage. Der Alltag wird massiv eingeschränkt. Am 17. März kommuniziert das tsc per Corona-Update, dass alle Lern-, Gebets- und Gemeinschaftsgruppen sowie alle Versammlungen verboten sind. Als Reaktion vernetzt sich die Studiengemeinschaft stärker virtuell, zum Beispiel über WhatsApp-Gruppen.

17.03.2020: Grenzkontrollen

Die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland verschärfen sich. Einkaufstourismus ist nicht mehr möglich. Das belastet das Budget der Studierenden, die nun in der Schweiz einkaufen müssen. Die Grenzgänger unter den Mitarbeitenden dürfen aber weiter zur Arbeit kommen.

16.03.2020: Krisenstäbe tagen

Am Vormittag treffen sich die Krisenstäbe «Berg», «Studium» und «Chrischona Campus AG» zum ersten Mal. Aufgrund der Entscheidungen des Schweizer Bundesrates beschliessen sie zahlreiche Massnahmen für den Chrischona Campus: Die theologische Ausbildung geht per E-Learning weiter. Alle Mitarbeitenden sollen vom Home Office aus arbeiten können. Etliche Veranstaltungen im März, April und Mai werden abgesagt, darunter der Seniorentag und das Chorkonzert.

13.03.2020: Schweizer Bundesrat verbietet Präsenzunterricht

Am Nachmittag verkündet der Schweizer Bundesrat weitere Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Weil der Präsenzunterricht nicht mehr stattfinden darf, informiert das tsc per Corona-Update, dass der Unterricht am 16. März ausfällt.

13.03.2020: tsc-Schnuppertage finden statt

17 Interessierte reisen auf den Chrischona Campus, um an den Schnuppertagen teilzunehmen. Sie erleben den vorerst letzten Präsenzunterricht mit.

180 Jahre tsc: Gruss der Studiengemeinschaft (1500x1000px)

11.03.2020: 180 Jahre tsc

Die Studiengemeinschaft feiert mit einem Dankgottesdienst im familiären Rahmen 180 Jahre theologische Ausbildung auf  St. Chrischona. Eine Gruppe von tsc-Freunden im Pensionsalter hätte gerne mitgefeiert, sagt ihre Teilnahme wegen der Ausbreitung des Corona-Virus jedoch vorsichtshalber ab.

zum Blogbeitrag

10.03.2020: Erster Quarantäne-Fall auf Chrischona

In der Familie eines tsc-Dozenten gibt es den ersten Corona-Fall. Der Dozent begibt sich mit seiner Familie in Selbst-Quarantäne und arbeitet weiter im Home Office.

05.03.2020: BAG aktualisiert und erweitert Verhaltensregeln

Die Studiengemeinschaft wird umgehend informiert, wie sie sich vor dem neuen Coronavirus schützen kann. Das tsc hebt die Anwesenheitspflicht für den Unterricht auf und verzichtet auf das Feiern des Abendmahls. Der mittendrin-Gottesdienst wird in das Konferenzzentrum verlegt, damit die Teilnehmenden genügend Abstand voneinander halten können.

28.02.2020: Erster positiv getesteter Corona-Fall im Kanton Basel-Stadt

Die Mitarbeitenden der Chrischona Campus AG stellen Desinfektionsmittel in den Toiletten auf. Ausserdem hängen sie Anleitungen zum Händewaschen aus. Per neu eingerichtetem Corona-Update wird die Studiengemeinschaft über die ersten Schutzhinweise des Bundesamts für Gesundheit BAG informiert.

tsc-Netzwerk-Konferenz vom 5. bis 7. November 2020 (1500x500px)

tsc-Netzwerk-Konferenz 2020: Entfesselte Gemeinde

Pressemitteilung

Entfesselte Gemeinde: Zukunft gestalten in der Kirche von heute

Vom 5. bis 7. November 2020 geht eine neue Konferenz an den Start, die innovative Themen aus drei Perspektiven erschliesst: Gemeinde, Mission und Bildung. Bei der ersten tsc-Netzwerk-Konferenz auf dem Chrischona Campus wird es darum gehen, wie Kirchen und christliche Gemeinden von heute die Zukunft gestalten.

Sprecher der tsc-Netzwerk-Konferenz

Die Veranstalter sind davon überzeugt, dass die Dreiheit von «Gemeinde, Mission, Bildung» eine wichtige Rolle spielt, um Kirche zukunftstauglich zu halten. Sprecher der dreitägigen Konferenz sind:

  • Steffen Beck, ICF Karlsruhe
  • Kirstine Fratz, Zeitgeistforscherin
  • Dr. Andreas Loos, Dozent Systematische Theologie am tsc
  • Frère Richard, Communauté de Taizé
  • Dr. Walter Dürr und Oliver Dürr, Studienzentrum für Glaube & Gesellschaft Fribourg
  • Johannes Müller, African Link
  • Michael Strub, Missionsleiter Neukirchener Mission

Die tsc-Netzwerk-Konferenz wird gemeinschaftlich veranstaltet vom Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc), von Chrischona Schweiz, vom Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland (CGW), von der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen in der Schweiz (AEM) sowie dem ECJA (Kinder- und Jugendverband des CGW). Das Team der tsc-Netzwerk-Konferenz leitet Beat Ungricht, Regionalleiter von Chrischona Schweiz.

Warum die Perspektive «Gemeinde, Mission, Bildung»?

Schon immer war es die Aufgabe der Nachfolger Jesu Christi, den Missionsbefehl an die jeweiligen sich wandelnden gesellschaftliche Verhältnisse effektiv und perspektivisch anzupassen. Das ist in der heutigen Zeit viel umfassender und rasanter notwendig. Mit der tsc-Netzwerk-Konferenz wollen wir dazu beitragen und Antworten finden auf folgende Fragen:

  • Wie muss theologische Aus- und Weiterbildung gestaltet sein, damit sich die Gemeinde von Jesus Christus ausbreiten kann?
  • Wie können christliche Gemeinden relevant werden für ihre Ortschaft und Gesellschaft, in der sie Verantwortung tragen, Christus sichtbar zu machen?
  • Wie kann eine missionarische Sicht und Haltung die lokale interkulturelle Szene prägen und gleichzeitig den weltweiten Missionsauftrag im Auge behalten?

In diesen Fragen wird die tsc-Netzwerk-Konferenz ermutigen, neue Erkenntnisse geben und helfen, neue und mutige Schritte in die Zukunft zu gehen.

Beat Ungricht (Regionalleiter Chrischona Schweiz) leitet das Team der tsc-Netzwerk-Konferenz.
Beat Ungricht (Regionalleiter Chrischona Schweiz) leitet das Team der tsc-Netzwerk-Konferenz.

Was ist das tsc-Netzwerk?

Das tsc-Netzwerk ist der Rahmen, in welchem das Theologische Seminar St. Chrischona mit christlichen Gemeinden, Verbänden, Werken, Bildungsinstitutionen und Missionsgesellschaften zusammenarbeitet. Das tsc-Netzwerk versteht sich als evangelische Lern- und Ausbildungsgemeinschaft. Es besteht aktuell aus 59 Netzwerkpartnern.

E-Learning auf dem Chrischona-Campus (1500x500px)

E-Learning statt Präsenzstudium

Wie das tsc auf die Coronakrise reagiert

E-Learning statt Präsenzstudium

Wegen des Coronavirus hat der Schweizer Bundesrat den Präsenzunterricht an Schulen und Ausbildungsstätten verboten. Diese Massnahme galt bis zum 8. Juni 2020 und betraf auch das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc). Die theologische Ausbildung ging trotzdem weiter – per E-Learning über das Internet.

«Per E-Learning kann das tsc seinen Bildungsauftrag erfüllen»

Der Coronakrise begegnet das Theologische Seminar St. Chrischona mit der Umstellung auf E-Learning, also auf das Studieren per Internet. «Mit den Möglichkeiten des E-Learnings kann das tsc seinen Bildungsauftrag weiter erfüllen», sagt Dr. Dr. Beat Schweitzer. Der tsc-Studiengangsleiter hat den Bachelor-Studiengang Kommunikative Theologie in den letzten Jahren bereits vollständig per Fernstudium ermöglicht und sieht deshalb die Krise auch als Chance. «Jetzt zahlen sich unsere Investitionen ins Fernstudium aus», erklärt er.

Technik für E-Learning ist eingerichtet

Seit 2013 hat das tsc das Fernstudium Theologie und die Online-Kurse entwickelt, die auf der Lernplattform Moodle im Internet stattfinden. Mit dem Beginn des Studienjahres 2019/20 wurde die Nutzung von Moodle für alle Dozierenden und Studierenden verpflichtend gemacht. Programme wie «Teams» oder «PowerPoint» bieten gute Möglichkeiten, damit der Unterricht über Videokonferenzen oder aufgezeichnete Videos stattfinden kann. Die nötige Technik ist also vorhanden und eingerichtet.

tsc-Dozent Dr. Stefan Felber gibt Unterricht im Alten Testament per Videokonferenz.
tsc-Dozent Dr. Stefan Felber gibt Unterricht im Alten Testament per Videokonferenz.

tsc weiss, wie E-Learning funktioniert

Der zweite Pluspunkt des tsc ist das vorhandene Know-how. Beat Schweitzer und Dr. Debora Sommer, Leiterin Fernstudium Theologie, nutzen die Möglichkeiten des E-Learnings bereits seit Jahren. Sie können ihr Wissen und ihre Erfahrungswerte weitergeben an die Dozierenden, die kaum Erfahrungen mit E-Learning haben. Erste Schulungen zu «Moodle» und «Teams» haben schon stattgefunden.

Schnelle Erfolge, knifflige Herausforderungen

Die Dozentinnen und Dozenten des tsc sind nun herausgefordert, die Inhalte ihrer Studienmodule online zu vermitteln. Relativ schnell hinbekommen haben sie das Teilen von Dokumenten, die Vergabe von Aufgaben an Studierende oder den Unterricht via Videokonferenz. «Kniffliger wird es, wenn kreative Lernprozesse wie Rollenspiele ersetzt werden müssen. Hier sind wir gefordert, manches neu zu denken und weiterzuentwickeln», erklärt Beat Schweitzer. Auch Leistungsnachweise wie Prüfungspredigten oder Ausarbeitungen zu Projekten müssen überdacht werden, weil Gottesdienste und Versammlungen verboten sind.

Wie Gemeinschaft leben?

Die Wissensvermittlung am tsc geht also trotz Coronavirus weiter. Was die Studiengemeinschaft härter trifft, ist das Verbot aller Gottesdienste, Gebets-, Klein- und Lerngruppen. Das gemeinschaftliche Leben, welches das Studieren auf Chrischona besonders auszeichnet, ist nicht mehr wie gewohnt möglich. Die Studierenden haben darauf reagiert, indem sie sich zum Beispiel per WhatsApp und sozialen Netzwerken stärker vernetzen. Die Abstands- und Isolierungsregeln, die sie befolgen müssen, versuchen sie mit höherer virtueller Verbundenheit zu kompensieren. Dies kann durchaus gelingen, wie Debora Sommer weiss: «Die Erfahrungen aus dem Fernstudium der vergangenen Jahre bestätigen, dass theologische Tiefe und zwischenmenschliche Verbundenheit auch virtuell möglich sind.»

Spürbar ist ausserdem eine grosse Solidarität und Kreativität. Dem Rektor Benedikt Walker wurde beispielsweise über Teams ein Geburtstagsständchen gesungen. Und Gebetsgruppen sind ersetzt durch Gebetsspaziergänge mit Sicherheitsabstand. So ist die Chance gross, dass das tsc die Coronakrise meistert.

Wie funktioniert das Fernstudium Theologie am tsc?

  • Bachelor-Studiengang: Die Lerninhalte entsprechen dem dreijährigen Bachelor-Studiengang Kommunikative Theologie, der von der Middlesex University London validiert ist.
  • Interaktives Online-Studium: Die Lerninhalte und Lernprozesse finden auf Moodle statt, einer modernen Lernplattform im Internet.
  • Semesterstruktur: Zeitliche Vorgaben und Strukturen unterstützen die Studierenden in ihrem Studienalltag.
  • E-Dozierende: Die Studierenden sind nicht alleine unterwegs, sondern werden von E-Dozierenden begleitet und gefördert.
  • Teilzeit: Gut geeignet als nebenberufliches oder berufsbegleitendes Studium