tsc-Chorvideo «Lean on me» (1280x427px)

Zwei neue Chorvideos mit Wow-Effekt

tsc-Chor singt «Vater unser» und «Lean on Me»

Zwei neue Chorvideos mit Wow-Effekt

Chorfreunde, aufgepasst: Der Chor des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) hat zwei neue Musikvideos auf Youtube veröffentlicht! Er singt «Vater unser» von Rihards Dubra und «Lean on Me» von Bill Withers. Die Videos des tsc-Chors sind die erfolgreichsten auf dem Youtube-Kanal des tsc.

Mal andächtig, mal fröhlich tanzend

Obwohl die beiden Musikvideos am selben Tag im Mai im Riehener Wenkenpark mit denselben 59 Sängerinnen und Sängern gedreht worden sind, könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Das Musikvideo zum «Vater unser» hat einen ruhigen, andächtigen Charakter. Der Chor trägt das bekannteste christliche Gebet stillstehend vor, die Kamera schwenkt am Ende in den Himmel. Ganz anders präsentiert sich der tsc-Chor beim bekannten Soulklassiker «Lean on Me». Fröhlich tanzend zeigt er hier, dass er im Herzen ein Gospelchor geblieben ist. Eigens für das Video haben die Sängerinnen und Sänger eine Choreografie einstudiert.

Beim Publikum kommen die Musikvideos kurz nach ihrer Premiere am 27. Juni 2021 sehr gut an. In den Videokommentaren gibt es viel Lob für die «gute Produktion» und den «Wow-Effekt». Den tsc-Chor freut das sehr. Umso grösser ist sein Wunsch, bald wieder Konzerte geben zu können.

Coronakonforme Videoproduktion

Hintergrund für die Videoproduktionen ist die Coronazeit. Normalerweise gibt der tsc-Chor im Mai und Juni mehrere Konzerte, diese mussten wegen der Corona-Massnahmen ausfallen. Bereits 2020 hatte der tsc-Chor mit seinen Musikvideos zu «Nearer, My God, to Thee» (37’000 Aufrufe) und «Christmas Carols» (14’000 Aufrufe) viele Menschen begeistert. Mit seinen neuesten zwei Videos will er an die erfolgreichen Videos anknüpfen.

Die Videos wurden von Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni des tsc unter Einhaltung der Corona-Massnahmen produziert. Zunächst wurden die Sängerinnen und Sänger einzeln im Tonstudio aufgenommen. Gefilmt wurde dann ohne Gesang, nur mit Lippenbewegungen.

Laienchor mit angehenden Profis

Eine Besonderheit des tsc-Chors ist seine Zusammensetzung aus Studierenden, Dozierenden, Mitarbeitenden und Freundinnen und Freunden des Theologischen Seminars St. Chrischona. Es handelt sich um einen Laienchor, der durch Studierende des Bachelorstudiengangs Theologie & Musik unterstützt wird. Diese erhalten eine professionelle musikalische Ausbildung, die von der Studiengangs- und Chorleiterin Susanne Hagen verantwortet wird. Die Soli bei «Lean on Me» wurden von solchen angehenden Gesangsprofis übernommen.

Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik

Susanne Hagen

Leiterin tsc-Chor
«Vater unser und Lean on Me sind zwei unserer Herzenslieder, die zu unserem Standardrepertoire gehören. Mit Lean on Me haben wir bewusst ein Lied gewählt, das in unsere Gesellschaft hineinspricht. Gleichzeitig transportiert es auf fröhliche Art viele christliche Themen. So ist es die musikalische Umsetzung von Galater 6,2: ‹Einer trage des anderen Last.› Es soll aber auch ausdrücken, dass wir uns in unseren Schwierigkeiten an Gott anlehnen können.»

Wer wirkt mit in den tsc-Chorvideos?

  • Klavier: Susanne Hagen
  • Schlagzeug: Daniel Jakobi
  • Bass: Sigi Bohnert
  • Gitarre: Mario Sabatino
  • Mandoline & Geige: Andreas Wäldele
  • Posaune: Todd Smalley
  • Trompete: Matthias Klein
  • Orgel: Ruben Speitelsbach
  • Melina Frey
  • Vanessa Habermann
  • Stefanie Hunger
  • Deborah Müller
  • Gabriel Portner
  • Simone Adt
  • Claudia Ambrosy
  • Angela Bacher
  • Tanja Bürgelin-Arslan
  • Rahel Ernst
  • Melina Frey
  • Maryam Fuchs
  • Petra Glatthard
  • Amelie Görnert
  • Debora Gutmann
  • Astrid Kämpfer
  • Kerstin Kaufmann
  • Judith Koch
  • Stephanie Korinek
  • Simone Krückels
  • Daniela Müller
  • Deborah Müller
  • Johanna Peter
  • Corina Rechsteiner
  • Julianna Suter
  • Rahel Bidlingmaier
  • Romana Binninger
  • Vanessa Habermann
  • Esther Heeß
  • Stefanie Hunger
  • Nadine Keller
  • Lea Knüsel
  • Desirée Kratzat
  • Lisa Langendorf
  • Viola Lies
  • Andrea Maag
  • Corina Mattli
  • Simona Niederberger
  • Naemi Pfefferle
  • Hannah Renz
  • Judith Schroth
  • Monika Veil
  • Sarah Wasef
  • Gottfried Burger
  • Matthias Görnert
  • Fritz Hunger
  • Adrian Inniger
  • Eduard Klassen
  • Gabriel Portner
  • Michael Schweitzer
  • Samuel Weber
  • Samuel Zumbrunn
  • Micha Bacher
  • Benjamin Binder
  • Jonas Friesen
  • Micha Habel
  • Jonathan Keller
  • Matthias Klein
  • Lukas Knierim
  • Robin Nägeli
  • Manuel Pankop
  • Martin Scheuermann
  • Martin Schröder
Logo der Eben-Ezer-Sessions

Eben-Ezer-Sessions: So klingt Theologie und Musik!

Eben-Ezer-Sessions

So klingt Theologie & Musik!

Unter dem Namen «Eben-Ezer-Sessions» hat der Studiengang Theologie & Musik des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) zwei professionell produzierte Musikvideos veröffentlicht. Zu sehen sind die Videos auf dem YouTube-Kanal des tsc.

Musik hör- und sichtbar machen

Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik, erklärte bei der Premiere der Musikvideos am 23. Juni 2019: «Die Eben-Ezer-Sessions sind der Versuch, das hör- und sichtbar zu machen, was unser Anliegen mit dem Studiengang ist: Schönheit, Kreativität und Originalität». Ermöglicht wurde die Produktion der Musikvideos durch eine grössere Spende eines tsc-Freundes.

Selbst geschriebene Lieder von Studierenden

Die Entstehungsgeschichte der Videos begann mit einer internen Ausschreibung, an der sich einige Studierende mit selbst geschriebenen Liedern beteiligten. Eine Jury aus Dozierenden wählte die zwei besten Einsendungen für die Produktion der Eben-Ezer-Sessions aus. Dabei gaben verschiedene musikalische Kriterien sowie Schönheit, Kreativität und Originalität den Ausschlag. Nicht entscheidend war die Einordnung in das Genre der modernen Lobpreismusik. Die Videos wurden Ende Mai 2019 in der Eben-Ezer-Halle und der Kirche auf dem Chrischona-Campus gedreht, unterstützt von der Produktionsfirma AHA! Videos sowie dem Janz Tonstudio.

Eben-Ezer-Sessions: Mirjam Dück singt ihr Lied «Freundschaft».
Eben-Ezer-Sessions: Mirjam Dück singt ihr Lied «Freundschaft».
Eben-Ezer-Sessions: Carolin Feuchtmeyer trägt ihr Lied «You know» vor.
Eben-Ezer-Sessions: Carolin Feuchtmeyer trägt ihr Lied «You know» vor.

Eben-Ezer-Sessions: Woher der Name kommt

Der Name leitet sich von einem der Drehorte ab: der Eben-Ezer-Halle auf St. Chrischona. Diese alte Holzhalle wurde 1890 erbaut und zeichnet sich durch ein besonderes Flair aus, wodurch sie sich gut eignet als Kulisse für Musikvideos und musikalische Veranstaltungen. Die Bezeichnung «Eben-Ezer» stammt aus der Bibel (1. Samuel 7,12) und lässt sich übersetzen mit «Stein der Hilfe Gottes».

Das Team des Studiengangs Theologie & Musik hofft, dass künftig weitere Eben-Ezer-Sessions produziert werden können. Geplant ist ein jährlicher Rhythmus, wofür es um Spenden bittet.

Das Theologische Seminar St. Chrischona bietet seit 2016 den dreijährigen Bachelorstudiengang Theologie & Musik an. Jährlich hat es durchschnittlich zehn neue Studierende aufgenommen und Ende Juni 2019 die ersten drei Absolventinnen und Absolventen ausgesendet.

«Freundschaft» von Mirjam Dück

In ihrem Lied «Freundschaft» besingt tsc-Studentin Mirjam Dück die wortlose Vertrautheit einer Freundschaft. Im Refrain heisst es: «Die Zeit ist nicht mehr wichtig, wir haben alle Zeit der Welt. Denn alles, was wir brauchen, ist hier.» Dieses Musikvideo wurde in der Eben-Ezer-Halle aufgenommen.

«You know» von Carolin Feuchtmeyer

Im zweiten Musikvideo der Eben-Ezer-Sessions trägt tsc-Studentin Carolin Feuchtmeyer ihr Lied «You know» in der Kirche St. Chrischona vor. Der Text ist inspiriert von der Geschichte der Sturmstillung. Sie singt in englischer Sprache von dem verzweifelten Ruf nach Jesus, der zu schlafen scheint. Bis er dann seine Augen öffnet und ihr alle Angst nimmt. Im Liedtext heisst es: «My soul finds rest in the fact that you know and that’s quite enough!» Auf deutsch: Meine Seele findet Ruhe in der Gewissheit, dass du es weisst. Das reicht völlig aus.