Broschüre zu 180 Jahre tsc

Broschüre erschienen

180 Jahre tsc - was uns prägt und bewegt

Am 8. März 2020 ist das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) 180 Jahre alt geworden. Welche Themen und Ereignisse haben das tsc bewegt, geprägt und vorangebracht? Was hat sich in die DNA des tsc eingeprägt und wirkt heute noch weiter? Claudius Buser, Dozent für Kirchengeschichte und stellvertretender Rektor des tsc, hat sich diesen Fragen gewidmet. Entstanden ist eine Broschüre, die den Bogen vom Gestern zum Heute spannt.

Good News

Ein Student sitzt auf der Mauer bei der Kirche St. Chrischona. Sein T-Shirt trägt die Aufschrift «Good News». Auf dem Titelbild der Broschüre spiegelt sich so der Gründungsgedanke von 1840, der noch heute tief verwurzelt ist am tsc: «Junge Handwerker ausbilden, damit sie das Evangelium in Wort und Schrift verständlich unter den Menschen vorleben und verbreiten können». Studieren kann man am tsc nach wie vor auch ohne Abitur oder Matura. Auch Handwerker sind unter den Studierenden von heute.

Von den Anfängen bis heute

Claudius Buser beschreibt im ersten Teil wichtige Etappen aus der Geschichte des tsc. Wie die Bildungsinstitution auf St. Chrischona im Umfeld eines pietistisch praktischen Christentums entstand. Wie sie sich Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Prediger- und Missionsseminar im deutschsprachigen Europa entwickelte. Wie St. Chrischona zu einem Vorreiter in Sachen «Theologische Bildung für alle» wurde. Wie sich das tsc im Chrischona-Verband unter dem Motto «Bewährtes erhalten, Neues wagen» im 20. Jahrhundert weiterentwickelte. Wie sich die Arbeit auf Chrischona heute im 21. Jahrhundert «zurück zu den Wurzeln» orientiert und fokussiert: Menschen für die Mitarbeit im Reich Gottes auszubilden.

Über 6600 Männer und Frauen haben seit 1840 auf St. Chrischona studiert. Ein paar Absolventinnen und Absolventen kommen in der Broschüre zu Wort. Sie erzählen, wie das tsc sie geprägt hat und wie sie die DNA des tsc beschreiben.

Das Evangelium verständlich und leidenschaftlich kommunizieren

Die Geschichte des tsc ist durchdrungen vom Wunsch, das Evangelium verständlich und leidenschaftlich zu kommunizieren. Doch was umfasst Kommunikation eigentlich alles, wie ist sie in der Theologie zu denken, wie umfassend kann man darüber reden? Solche Fragen führten dazu, das theologische Arbeiten am tsc unter den Begriff der Kommunikativen Theologie zu stellen. Gott spricht uns Menschen an und befähigt uns zur Antwort. Kommunikative Theologie staunt über diese Möglichkeit, lernt Gottes Reden in der biblischen Botschaft kennen, versucht zu antworten und anderen zeitgemäss von dieser Botschaft zu erzählen.

Das Profil des Theologischen Seminars St. Chrischona – gewachsen in 180 Jahren

Im zweiten Teil der Broschüre benennt Claudius Buser Schwerpunkte, die aus der Geschichte erwachsen heute dem tsc sein Profil geben:

  • Die Liebe Gottes treibt uns – wir glauben an die verändernde Kraft des Evangeliums.
  • Aus der Schrift leben – wir trauen der Bibel und bleiben mit ihr unterwegs.
  • Hoffnungsorientiertes Arbeiten – es kommt besser, als wir es je zu träumen wagen.
  • Freisetzen aller Kräfte und Gaben – in Gottes Reich arbeiten Frau und Mann, Alt und Jung gemeinsam.
  • Impulsgeber für andere – wir dienen allen Christen und geben Impulse des Handelns Gottes gerne weiter.
  • Wir sind nicht allein unterwegs – wir arbeiten zusammen und bilden andere aus.
  • Heil, Heilung und Heiligung gehören zusammen – wir setzen uns für eine ganzheitliche Spiritualität ein.

Autor der Broschüre:
Claudius Buser

Claudius Buser, Stv. Rektor tsc und Dozent für Kirchengeschichte
Claudius Buser ist stellvertretender Rektor und Dozent für Kirchengeschichte am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).
Chrischona-Campus mit Brüderhaus und Konferenzzentrum im März 2020 (1500x500px)

Corona-Tagebuch

Coronakrise auf Chrischona

Corona-Tagebuch des tsc

Seit dem 28. Februar 2020 ist die Coronakrise Teil des Alltags am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Das Corona-Tagebuch dokumentiert den Verlauf der Krise und die Massnahmen des tsc.

08.06.2020: Prüfungswoche in Corona-Zeiten

Rechtzeitig zum Start der Prüfungen am 8. Juni haben die Schweiz und Deutschland die Corona-Massnahmen gelockert, sodass alle Studierenden zu den Prüfungen nach St. Chrischona anreisen können. Ein angedachtes zweites Prüfungszentrum in Deutschland musste deshalb nicht genutzt werden. Die Prüfungen werden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt.

03.06.2020: Aktualisiertes Schutzkonzept

tsc und Chrischona Campus AG haben ihr Schutzkonzept aktualisiert. Die neue Version ersetzt die ursprüngliche Version vom 30. April 2020. Zentrale Punkte sind die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Ein weiterer Fokus liegt auf der Nachvollziehbarkeit der engen Kontakte der Studierenden, Mitarbeitenden und Campus-Bewohnern. Ihnen wurde es per Corona-Update kommuniziert, dessen Ausgabe vom 3. Juni die vorerst letzte war.

Schutzkonzept lesen

29.05.2020: Semesterabschlussgottesdienst per Video

Gottesdienste sind seit dem 28. Mai in der Schweiz mit Auflagen wieder erlaubt. Trotzdem findet der Semesterabschlussgottesdienst nicht als gemeinsame Präsenzveranstaltung statt, sondern in Form eines Videos für die Studiengemeinschaft. Auch die wöchentlichen Gottesdienste in der Prüfungswoche fallen aus, weil das gemeinsame Singen sowie das Feiern des Abendmahls weiterhin verboten sind. Der Aussendungsgottesdienst am 28. Juni ist als interne Veranstaltung ohne Gäste geplant.

tsc-Videobeitrag für Gebetsaktion «Gemeinsam vor Pfingsten»: Studierende und Dozierende lesen Römer8,14–16

28.05.2020: tsc-Beitrag zur Gebetsaktion «Gemeinsam vor Pfingsten»

Hoffnung statt Angst, Sich-verstehen statt Zersplitterung – dazu leistet die Gebetsaktion «Gemeinsam vor Pfingsten» am 28. Mai einen Beitrag. Studierende und Dozierende des tsc beteiligen sich mit einem Video, in dem sie Römer 8,14–16 vortragen. Eine optimale Einstimmung auf Pfingsten.

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René Winklers Gedanken zur Woche vom 20.05.2020: Stark durch Krisen

20.05.2020: 7 Punkte, die in Krisen helfen

Inspiriert von Marc Wallerts Buch «Stark durch Krisen» nennt René Winkler in seinen «Gedanken zur Woche» 7 Punkte, die helfen können, Krisen durchzustehen: Akzeptanz, Selbstwirksamkeit, Optimismus, soziale Unterstützung, Gebet, Fitness, Galgenhumor.

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tsc aktuell: «Ich habe eine solche Krise noch nie erlebt!» (19.05.2020)

19.05.2020: «Ich habe eine solche Krise noch nie erlebt!»

Thomas Rudin ist der Präsident des Vereins tsc. Mitten in der Coronakrise spricht er über die Auswirkungen auf Chrischona. Im Rückblick auf die Strukturveränderungen des Jahres 2018 zieht er ein positives Fazit. Ausserdem erklärt Thomas Rudin, warum er gelassen bleibt, obwohl er eine solche Krise wie Corona persönlich noch nie erlebt hat. Er erklärt: «Entscheidend ist jetzt, dass wir uns von Gott gebrauchen lassen.»

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tsc aktuell: Wie laufen Studienbewerbungen in der Coronakrise? (13.05.2020)

13.05.2020: Wie laufen Studienbewerbungen in der Coronakrise?

Statt des Schnuppertages findet am 13. Mai erstmals ein Webinar für tsc-Studieninteressierte per Zoom statt. René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) spricht mit Rektor Benedikt Walker und Sekretärin Dorothee Kanzinger, wie Bewerbungen fürs Studium in Coronazeiten ablaufen. tsc-Studentin Melina Frey erzählt von ihrem Weg.

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Webinar für Studieninteressierte am 13.05.2020: Studiere, was du glaubst!

13.05.2020: Erstes Webinar für Studieninteressierte

Premiere! Das tsc veranstaltet zum ersten Mal ein Webinar für Studieninteressierte. Die Videokonferenz per Zoom zählt insgesamt 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zunächst stellen die Studiengangsleitenden ihre Angebote vor, anschliessend beantworten sie die Fragen der Interessierten.
Ein zweites Webinar ist geplant für Mittwoch, den 10. Juni 2020 von 18 bis 19.30 Uhr.
René Winklers Gedanken zur Woche vom 13. Mai 2020: Wir sehen, was wir erwarten!

13.05.2020: Wir sehen, was wir erwarten!

Menschen nehmen die Welt selektiv wahr, das schützt sie vor Reizüberflutung. Aber es bedeutet auch: Wir sehen, was wir erwarten. René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) erzählt dazu die biblische Geschichte von Elisa und seinem Diener. Als der Diener nur das grosse Heer des Königs von Aram sah, das Elisa bedrohte, sah Elisa das grössere Heer von Engeln. Elisa betete: Herr öffne ihm die Augen, dass er sehe! (2. Könige 6,17) René Winkler rät: Bete, verändere deine Erwartungen und sehe mehr.

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tsc-Freund Werner Giesenhagen freut sich über die Postkarte vom tsc

07.05.2020: Studierende schreiben Postkarten an tsc-Freunde über 80

tsc-Studierende haben mehr als 500 handgeschriebene Postkarten an die Freunde und Spender des tsc geschrieben, die älter als 80 Jahre sind. Sie erhalten einen lieben Gruss und einen Zuspruch für die Coronakrise. Einer der Empfänger ist der 87-Jährige Werner Giesenhagen, der in der Heimstätte Rämismühle lebt. Er hat sich sehr darüber gefreut (siehe Foto).

10.05.2020: Gesprächsdienst in der Kirche St. Chrischona endet

Dank der Koordination der ev.-reformierten Kirche Riehen-Bettingen standen während sieben Wochen täglich Christen für Gespräche in der Kirche St. Chrischona zur Verfügung. Auch zwei Studentinnen des tsc beteiligten sich an diesem Dienst, der wegen der Corona-Lockerungen eingestellt wurde.
René Winklers Gedanken zur Woche vom 6. Mai 2020: Du bist systemrelevant!

06.05.2020: Du bist systemrelevant!

Bist du systemrelevant? René Winkler ist mit seinen Gedanken zur Woche zurück. Er beantwortet die Frage mit einem klaren «Ja». Das Reich Gottes ist das System, in dem du unverzichtbar ist, siehe Johannes 3,16. Auf dieser Grundlage kannst du wirklich frei leben und auch anderen etwas Gutes tun.

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tsc-Gebetsvormittag am 6. Mai 2020

06.05.2020: Ein besonderer Gebetsvormittag

Der tsc-Jahreskurs ermutigt die Studiengemeinschaft beim Gebetsvormittag. Die Studierenden und Mitarbeitenden des tsc erleben das Gebet in verschiedenen Formen – von asketisch bis kontemplativ. Wegen der Corona-Massnahmen werden die grossen Räume des Konferenzzentrum genutzt. Ausserdem sind Beterinnen und Beter per Videokonferenz über «Teams» dabei.
tsc aktuell: Heute wäre Seniorentag! (05.05.2020)

05.05.2020: Heute wäre Seniorentag!

Am 5. Mai wäre der Termin des Seniorentags 2020 auf St. Chrischona gewesen. Wäre, wenn dem Theologischen Seminar St. Chrischona nicht die Massnahmen gegen das Coronavirus dazwischen gekommen wären. Der Seniorentag ist verschoben auf den 4. Mai 2021. Im Video spricht René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) mit Pfr. Peter Schulthess, dem Referenten des Seniorentags, über dessen Erfahrungen in dieser Krisenzeit.

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Benedikt Walker unterzeichnet Netzwerkvereinbarung mit EGVPfalz

05.05.2020: EGVPfalz wird tsc-Netzwerkpartner

Das tsc-Netzwerk wächst auch in Coronazeiten weiter. Am 5. Mai unterzeichnet Benedikt Walker (Rektor tsc) die Netzwerkvereinbarung mit dem Gemeinschaftsverband EGVPfalz. tsc und EGVPfalz bilden seit vielen Jahrzehnten ein Team: Aus den Pfälzer Gemeinden stammen zahlreiche tsc-Absolventen, wovon wieder etliche zurück als Hauptamtliche in den Pfälzer Gemeinschaftsverband gegangen sind.
tsc aktuell: Wie funktioniert E-Learning? (29.04.2020)

29.04.2020: Neue Videoserie «tsc aktuell»

«tsc aktuell» heisst die neue Videoserie des Theologischen Seminars St. Chrischona während der Coronakrise. Mit News und Talks informiert René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) über aktuelle Themen. Im ersten Video thematisiert er das E-Learning. Wie ist der Umstieg so schnell gelungen? Und wie funktioniert das eigentlich?

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René Winklers Gedanken zur Woche vom 29. April 2020: Systemrelevanz

28.04.2020: Denkpause

Was ist systemrelevant? Augenzwinkernd mischt sich René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) mit einer Videobotschaft in diese Diskussion ein. Er nennt unter anderem das Gesundheitswesen, die Lebensmittelgeschäfte, die Polizei und die Banken. Und wie sieht es mit den Kirchen und Gemeinden aus? Eine Frage, über die es sich in einer Denkpause nachzudenken lohnt.

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Coronakrise: Rektor Benedikt Walker informiert, wie es dem tsc geht (Videobotschaft)

27.04.2020: Videobotschaft des Rektors

Benedikt Walker informiert auf Youtube, wie es dem tsc in der Coronakrise geht:

  • Die theologische Ausbildung geht per E-Learning über das Internet weiter. Die Prüfungen werden stattfinden.
  • Webinare für Studieninteressierte finden am 13. Mai und am 10. Juni per Zoom statt – als Ersatz für die Schnuppertage, die abgesagt sind.
  • Das tsc-Jahresfest am 28. Juni kann nicht stattfinden, es ist eine interne Aussendungsfeier ohne Gäste geplant.
  • Seit dem 21. April ist die neue Begegnungszone «Relaunch» im Speisesaal 2 des Brüderhauses in Betrieb. Hier können Studierende und Mitarbeitende des tsc sich begegnen, gemeinsam studieren, essen, spielen und sich austauschen.

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23.04.2020: Ermutigung für Mitarbeitende

Mitarbeitende von tsc und Chrischona Campus AG treffen sich unter Einhaltung der Abstandsregeln zum ersten Mitarbeiterlunch in der neuen Relaunch. Sie verpflegen sich über die Felfel-Kühlvitrine und werden mit einem leckeren Kuchen zum Dessert überrascht. Benedikt Walker (Rektor tsc) und Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona Campus) ermutigen die Mitarbeitenden, trotz der Krise weiterhin ihr Bestes zu geben. Ziel sei es, im Rückblick sagen zu können: Wir haben die Krise genutzt und einiges vorangebracht.

5. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Pläne verdunsten – Identität nicht!

22.04.2020: Pläne verdunsten – Identität nicht!

René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) gehört zu den Menschen, die gerne Pläne machen. Aufgrund der Corona-Massnahmen verdunsten viele davon, zum Beispiel für Veranstaltungen. In seiner Videobotschaft stellt er fest: «Wir sind radikal auf uns zurückgeworfen.» Was René ermutigt: Er hat seine Identität bewusst in Jesus Christus verwurzelt. Und darauf zurückgeworfen zu sein, macht ihm Hoffnung.

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22.04.2020: Interne Aussendungsfeier statt Jahresfest

Das tsc-Jahresfest 2020 kann aufgrund der Corona-Massnahmen nicht stattfinden. Die Aussendung der Absolventinnen und Absolventen findet in einem internen Rahmen am 28. Juni statt. Das tsc möchte sich wenn irgendwie möglich von der Abschlussklasse verabschieden und sie mit Gottes Segen aussenden. Leider können keine externen Gäste – wie Eltern oder Freunde – daran teilnehmen. Erlaubt werden nur Ehepartner und Kinder sein. Es ist eine Videoaufzeichnung geplant.
Inbetriebnahme der Relaunch im Brüderhaus: tsc-Student telefoniert

21.04.2020: Die Relaunch ist in Betrieb!

Der ehemalige Speisesaal 2 im Brüderhaus wurde von Mitarbeitenden der Chrischona Campus AG und Studierenden des tsc in die neue Begegnungszone «Relaunch» umgebaut. Die Relaunch bietet den Campus-Bewohnern einen Raum für Begegnungen, zum Essen, Lernen, Lesen und Chillen. In der Relaunch ist die Felfel-Kühlvitrine untergebracht, welche die Studiengemeinschaft mit Menüs versorgt. Die Installation einer Kaffeemaschine folgt. Die Inbetriebnahme der Relaunch bezeichnet Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona Campus AG) als «Hoffnungszeichen in diesen Krisentagen».

Ohnmacht: Video von tsc-Student Lukas Knierim

20.04.2020: Ein Video gegen die Ohnmacht

Theologiestudent Lukas Knierim hat gemeinsam mit zwei Studienkollegen ein Video zur Coronakrise produziert. Es handelt sich um ein Spoken Word Kunstwerk. Mit einem gehaltvollen Text geht er der Krise auf den Grund und begründet gleichzeitig, was Hoffnung machen kann.

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16.04.2020: Bundesrat verkündet Ausstiegsfahrplan

Der Ausstiegsfahrplan des Schweizer Bundesrates aus den Corona-Massnahmen sieht vor, dass ab dem 8. Juni wieder Präsenzunterricht an Hochschulen stattfinden darf. Das Frühlingssemester am Theologischen Seminar St. Chrischona endet jedoch bereits Ende Mai. Es ist deshalb klar, dass die theologische Ausbildung für das Restsemester im E-Learning weitergeht.

16.04.2020: tsc sagt Bibliolog-Seminar ab

Aufgrund der Corona-Massnahmen muss das tsc das geplante Bibliolog-Seminar mit Irmgard Schaffenberger absagen. Es hätte am 2. Mai auf dem Chrischona Campus stattfinden sollen.

15.04.2020: Kurzarbeit bei der Chrischona Campus AG

Die Chrischona Campus AG, welche das Konferenzzentrum und die Gebäude auf dem Chrischona Campus betreibt, ist durch die Stornierung aller Veranstaltungen aufgrund der Corona-Massnahmen hart getroffen. Sie muss deshalb die Mehrheit ihrer rund 20 fest angestellten Mitarbeitenden in Kurzarbeit schicken. Bei den meisten von ihnen handelt es sich um Teilzeitmitarbeitende in der Gastronomie, Hotellerie oder im Eventbereich.

4. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Jesu Anwesenheit macht den Unterschied.

15.04.2020: Jesu Anwesenheit macht den Unterschied

In der Coronakrise bleibt René Winkler in seinen Ermutigungsvideos hoffnungsvoll. Weil er weiss: Auch wenn die Umstände schwierig sind – die Anwesenheit von Jesus Christus macht den Unterschied. René Winkler rät deshalb, nicht abzutauchen, sondern jetzt zu leben und den Nächsten zu lieben.

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14.04.2020: Freitagsseminar als Webinar

Das Freitagsseminar «Christliche Werte in einer postmodernen Gesellschaft vertreten» des tsc-Jahreskurses am 8. Mai findet wegen der Corona-Massnahmen als Webinar statt. Referent ist Dr. Dr. Beat Schweitzer, Ethik-Dozent und Studiengangsleiter des tsc.

zu den Freitagsseminaren

13.04.2020: Hausbootwoche erst wieder 2021

Mit 10 Männern auf einem Hausboot unterwegs ist René Winkler, Leiter Weiterbildung tsc, erst wieder vom 25.9. bis 2.10.2021. Der ursprünglich geplante Reisetermin im Mai 2020 musste wegen der geschlossenen Grenzen abgesagt werden. Die Hausbootwoche findet auf Kanälen in Elsass-Lothringen statt.

Infos zur Hausbootwoche

tsc-Ostergottesdienst 2020: Der Tag an dem Gott das Lied vom Tod umstimmte

12.04.2020: Ostergottesdienst des tsc

Ostern findet trotz Corona statt! Für den Ostersonntag hat das Theologische Seminar St. Chrischona einen Gottesdienst aufgezeichnet. Es ist der Tag, an dem Gott das Lied vom Tod umstimmte. Der Gottesdienst ist geprägt von sechs Lobpreisliedern unter der Leitung von Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik. Die Predigt hält Dr. Andreas Loos, Dozent für Systematische Theologie am tsc. Auch das Abendmahl wird während des Gottesdienstes gefeiert.

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Der Herr ist auferstanden (Osterbotschaft 2020 mit Kreide)

12.04.2020: Der Herr ist auferstanden!

Mit Kreide haben Studierende des tsc den Osterjubel an verschiedenen Orten des Chrischona Campus aufgemalt. Die Botschaft richtete sich vor allem an die vielen Ausflügler, die das schöne Wetter an den Ostertagen für einen Besuch von St. Chrischona nutzten.
3. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Freiheit

08.04.2020: Freiheit

In der Karwoche 2020 formuliert René Winkler Gedanken über Freiheit. Während der Coronakrise erleben die Menschen ihre Freiheit eingeschränkt. Jesus hat dies auf seinem Passionsweg in viel krasserer Form erlebt. Bei Jesus kann man aber auch sehen, dass er sich nicht mit sich selbst beschäftigt, sondern mit der Liebe für den Nächsten.

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tsc-Student betet

07.04.2020: tsc unterstützt Gebetsaktionen

Viele Studierende und Mitarbeitende des tsc antworten auf die verschiedenen Gebetsaufrufe in der Coronakrise. So unterstützt das tsc «Deutschland betet gemeinsam», eine Gebetsaktion am Abend des 8. April. Auch bei «gemeinsam beten» von Schweizer Organisationen macht das tsc mit. Diese Gebetsakton findet am Gründonnerstag um 20 Uhr statt.

07.04.2020: CREA! Meeting wird auf 2021 verschoben

Das CREA! Meeting hätte im Juni 2020 zum 28. Mal auf dem Chrischona Campus stattfinden sollen. Wegen Corona kann es nicht durchgeführt werden und wurde auf den 18. bis 20. Juni 2021 verschoben. Das tsc ist Gastgeber des CREA! Meetings. Zahlreiche Studierende arbeiten jedes Jahr beim CREA! Meeting mit, zum Beispiel in der tsc-Band oder im Reinigungsteam.
Während der Coronakrise gesperrter Picknickplatz im Chrischonawald

06.04.2020: St. Chrischona bleibt als Ausflugsort beliebt

Der Chrischona Campus und die Kirche St. Chrischona bleiben auch während der Coronakrise öffentlich zugänglich. Am ersten Aprilwochenende nutzten viele Menschen aus der Region Basel das schöne Frühlingswetter für einen Ausflug nach St. Chrischona. Manche Campusbewohner waren überrascht von der Vielzahl von Besuchern. Die Besucher hielten die Abstandsregeln und das Versammlungsverbot ein. Die öffentlichen Feuerstellen und Grillplätze auf St. Chrischona sind von der Polizei gesperrt worden.

03.04.2020: Ostern feiern mit dem tsc

Dr. Andreas Loos, Dozent für Systematische Theologie am tsc, und Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik, werden gemeinsam mit Studierenden einen Gottesdienst für den Ostersonntag aufzeichnen. Abzurufen ist das Video am 12. April ab 8.00 Uhr.

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2. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Was ist Gemeinschaft?

01.04.2020: Was ist Gemeinschaft?

René Winkler gibt am 1. April seine Gedanken zu Gemeinschaft per Videobotschaft weiter. Kritisch merkt er an: Zusammensein garantiert noch keine Gemeinschaft. Doch was dann? Jesus sagt: «Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.» (Matthäus 20,28) An dieser Grundhaltung können wir uns ausrichten.

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01.04.2020: Wie die Corona-Krise meistern?

Dr. Benedikt Walker, Rektor tsc, empfiehlt der Studiengemeinschaft im Corona-Update, als Lernende unterwegs zu sein: «Wir sollten dazu bereit sein, unsere Erkenntnisse und Entscheidungen von gestern zu revidieren und uns weiterzuentwickeln. In der Krise gilt es, Bewährtes aufzugeben und Neues zu wagen.» Benedikts persönliches Motto in einer chaotischen Lebensphase lautet: «Jeden Tag einen (mutigen) Schritt nach vorne machen.»

31.03.2020: WLAN

Durch die Corona-Massnahmen werden Internet-Dienstleistungen, Cloud-Lösungen und Video-Telefonie massiv mehr genutzt. Diese Mehrnutzung führt dazu, dass das WLAN auf dem Chrischona Campus stärker belastet ist. Die Folgen sind ein langsames Netz, Signalschwankungen und Verbindungsunterbrüche. Die Firma cross-serve, der ICT Dienstleister des Chrischona Campus, fokussiert ihre Arbeit auf diese Probleme.
Sanierung der Brüderhaustür während der Coronakrise durch einen studentischen Mitarbeiter

31.03.2020: Chrischona Campus AG führt Unterhaltsarbeiten durch

Die Chrischona Campus AG beschäftigt 40 studentische Mitarbeitende. Sie werden in der Corona-Krise nicht entlassen, sondern erhalten Arbeitsaufträge für Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden, Grundreinigung sowie Räumungs-, Entsorgungs- und Archivierungsarbeiten.

30.03.2020: Mobilmachung

Zwei Studenten des tsc erhalten einen Marschbefehl der Schweizer Armee. Sie müssen einrücken. Der Marschbefehl gilt bis zum 30. Juni 2020.

30.03.2020: Studentinnen bieten Hilfe an

Einige Studentinnen des tsc, die einen Beruf im Gesundheitswesen gelernt haben, bieten dem Kanton Basel-Stadt ihre Hilfe an.

26.03.2020: Corona-Fall ist genesen

Ein Bewohner des Chrischona Campus wurde Mitte März positiv getestet auf das neue Coronavirus. Er erlebte in der Selbst-Quarantäne einen ausserordentlich milden Verlauf ohne Symptome. Das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt erklärte ihn am 26. März als genesen.

28.03.2020: Selbst-Quarantäne in WGs endet

Aufgrund des bestätigten Corona-Falls hatten sich einigen studentische Wohngemeinschaften in Selbst-Quarantäne begeben. Nach 14 Tagen beendeten sie diese Quarantäne, weil niemand Symptome einer Erkrankung zeigte.
1. Videobotschaft von René Winkler während der Coronakrise: Was hält?

25.03.2020: René Winklers erste Videobotschaft

Mittwochs finden während der Semester die mittendrin-Gottesdienste statt. Wegen der Corona-Massnahmen müssen sie ausfallen. René Winkler (Leiter Weiterbildung tsc) veröffentlicht stattdessen ermutigende Impulse per Video. In seinen ersten «Gedanken zur Woche» erinnert er an Philipper 4, wo Paulus aus dem Gefängnis schreibt: «Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.»

zum Video

27.03.2020: Mut machen per Videos

Studierende und Mitarbeitende drehen mit dem Handy kurze Videos, um sich gegenseitig Mut zu machen in der Krise. Sie teilen in diesen Videos auch ihre Gedanken zur Situation und geben Einblick in die geistliche Herausforderung der Corona-Krise.

23.03.2020: Kirche St. Chrischona bleibt offen

Täglich von 14 bis 16 Uhr sind Christen für Gespräche in der Kirche anzutreffen.

19.03.2020: ÖV-Angebot wird reduziert

Die SBB und die BVB reduzieren ihr Angebot und stellen ihre Fahrpläne um. In der Folge führt dies dazu, dass die S-Bahnlinie 6 nur mehr im Stundentakt verkehrt und nicht mehr in Riehen hält. Die Buslinie 32 fährt weiter im 15-Minuten-Takt von Riehen nach St. Chrischona.

E-Learning auf dem Chrischona-Campus (1500x1000px)

18.03.2020: E-Learning statt Präsenzstudium

Die Dozentinnen und Dozenten des tsc führen erstmals Unterricht per Videokonferenz durch. Innerhalb weniger Tage können die meisten Module auf E-Learning umgestellt werden. Das gelingt auch deshalb, weil das tsc bereits seit 2013 Erfahrungen mit dem Fernstudium gesammelt hat.

zum Blog-Beitrag

17.03.2020: Ausserordentliche Lage

Der Schweizer Bundesrat erklärt am Abend des 16. März die ausserordentliche Lage. Der Alltag wird massiv eingeschränkt. Am 17. März kommuniziert das tsc per Corona-Update, dass alle Lern-, Gebets- und Gemeinschaftsgruppen sowie alle Versammlungen verboten sind. Als Reaktion vernetzt sich die Studiengemeinschaft stärker virtuell, zum Beispiel über WhatsApp-Gruppen.

17.03.2020: Grenzkontrollen

Die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland verschärfen sich. Einkaufstourismus ist nicht mehr möglich. Das belastet das Budget der Studierenden, die nun in der Schweiz einkaufen müssen. Die Grenzgänger unter den Mitarbeitenden dürfen aber weiter zur Arbeit kommen.

16.03.2020: Krisenstäbe tagen

Am Vormittag treffen sich die Krisenstäbe «Berg», «Studium» und «Chrischona Campus AG» zum ersten Mal. Aufgrund der Entscheidungen des Schweizer Bundesrates beschliessen sie zahlreiche Massnahmen für den Chrischona Campus: Die theologische Ausbildung geht per E-Learning weiter. Alle Mitarbeitenden sollen vom Home Office aus arbeiten können. Etliche Veranstaltungen im März, April und Mai werden abgesagt, darunter der Seniorentag und das Chorkonzert.

13.03.2020: Schweizer Bundesrat verbietet Präsenzunterricht

Am Nachmittag verkündet der Schweizer Bundesrat weitere Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Weil der Präsenzunterricht nicht mehr stattfinden darf, informiert das tsc per Corona-Update, dass der Unterricht am 16. März ausfällt.

13.03.2020: tsc-Schnuppertage finden statt

17 Interessierte reisen auf den Chrischona Campus, um an den Schnuppertagen teilzunehmen. Sie erleben den vorerst letzten Präsenzunterricht mit.

180 Jahre tsc: Gruss der Studiengemeinschaft (1500x1000px)

11.03.2020: 180 Jahre tsc

Die Studiengemeinschaft feiert mit einem Dankgottesdienst im familiären Rahmen 180 Jahre theologische Ausbildung auf  St. Chrischona. Eine Gruppe von tsc-Freunden im Pensionsalter hätte gerne mitgefeiert, sagt ihre Teilnahme wegen der Ausbreitung des Corona-Virus jedoch vorsichtshalber ab.

zum Blogbeitrag

10.03.2020: Erster Quarantäne-Fall auf Chrischona

In der Familie eines tsc-Dozenten gibt es den ersten Corona-Fall. Der Dozent begibt sich mit seiner Familie in Selbst-Quarantäne und arbeitet weiter im Home Office.

05.03.2020: BAG aktualisiert und erweitert Verhaltensregeln

Die Studiengemeinschaft wird umgehend informiert, wie sie sich vor dem neuen Coronavirus schützen kann. Das tsc hebt die Anwesenheitspflicht für den Unterricht auf und verzichtet auf das Feiern des Abendmahls. Der mittendrin-Gottesdienst wird in das Konferenzzentrum verlegt, damit die Teilnehmenden genügend Abstand voneinander halten können.

28.02.2020: Erster positiv getesteter Corona-Fall im Kanton Basel-Stadt

Die Mitarbeitenden der Chrischona Campus AG stellen Desinfektionsmittel in den Toiletten auf. Ausserdem hängen sie Anleitungen zum Händewaschen aus. Per neu eingerichtetem Corona-Update wird die Studiengemeinschaft über die ersten Schutzhinweise des Bundesamts für Gesundheit BAG informiert.

Ein Chor aus Dozierenden und Mitarbeitenden singt der Studiengemeinschaft das Weihnachtslied: «O komm, O komm, du Morgenstern».

Gelöste Stimmung zum Semesterschluss

Foto: Dozierende und Mitarbeitende des tsc singen das Weihnachtslied «O komm, O komm, du Morgenstern».

Bericht

Gottesdienst zum Ende des Herbstsemesters 2019/20

Eine fröhliche, gelöste Stimmung herrschte beim Abschlussgottesdienst des Herbstsemesters am 18. Dezember 2019 am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Die Studiengemeinschaft feierte in der Kirche St. Chrischona das Ende der Prüfungszeit und den Beginn der Weihnachtsferien.

Erleichterung nach der Prüfungszeit

Der Abschlussgottesdienst fand direkt im Anschluss an die letzten Prüfungen statt. Viele Studierende waren erleichtert, dass nach der Lern- und Prüfungsphase der grösste Stress vorbei ist. So sangen sie die Lobpreis- und Weihnachtslieder besonders kraftvoll und fröhlich mit.

Am offenen Mikrofon erzählten einige, was sie im zurückliegenden Semester mit Gott erlebtt hatten. Sie berichteten von Glaubensschritten und Gebetserhörungen, etwa Heilung von Schmerzen oder Krankheit. Einzelne Studierende bedankten sich für konkrete Hilfe durch die Studiengemeinschaft, beispielsweise Pannenhilfe bei einem platten Reifen.

Ereignisreicher Jahresrückblick 2019

Eine Tradition zum Jahresende ist der humorvolle Jahresrückblick von Claudius Buser, dem Dozenten für Kirchengeschichte. Auch 2019 fasste er Ereignisse anekdotenhaft zusammen, die entweder kirchengeschichtlich oder für das tsc eine Bedeutung haben. Er erwähnte das 1000-jährige Bestehen des Basler Münsters sowie das 500-jährige Jubiläum des Beginns der Tätigkeit des Reformators Huldrych Zwingli als Leutpriester am Grossmünster Zürich. In der tsc-Geschichte notierte der Kirchengeschichtler zum 1. Januar 2019 einen Neubeginn. Seitdem ist das Theologische Seminar St. Chrischona ein rechtlich eigenständiger Verein. «Chrischona hat es wieder getan, wir haben uns neu erfunden. Haben Bewährtes erhalten und Neues gewagt», erläuterte Claudius Buser.

tsc verabschiedet Manuel Schmid und Stefan Schweyer

Eine weitere Notiz für die tsc-Chronik ist die Verabschiedung von zwei Dozenten. Dr. Manuel Schmid beendet mit dem Herbstsemester seine mehrjährige Lehrtätigkeit am tsc. Studiengangsleiter Dr. Dr. Beat Schweitzer lobte dessen leidenschaftlichen Einsatz im Modul «Kommunikation des Evangeliums» und die akribische Unterrichtsvorbereitung.
Als Gastdozent im Studiengang Theologie & Musik war Prof. Dr. Stefan Schweyer (STH Basel) seit 2017 am tsc tätig. Bereits vorher hatte er wichtige Impulse zur Einführung dieses Studiengangs gegeben, wofür ihm Studiengangsleiterin Susanne Hagen herzlich dankte.

Unterrichtsfrei heisst nicht arbeitsfrei

Die Weihnachtspause geht für die meisten Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden direkt nach dem Abschlussgottesdienst los. Sie dauert bis zum 3. Februar 2020, wenn der Unterricht im Frühlingssemester beginnt. Die unterrichtsfreie Zeit ist für die meisten jedoch keine arbeitsfreie Zeit. Besonders diejenigen, die ihre Bachelorarbeit schreiben müssen, haben zu tun.
Bevor sich die Studiengemeinschaft in viele kleine und grössere Orte in Deutschland, Österreich und die Schweiz verstreute, ermutigte sie Dr. Benedikt Walker, sich auf die Weihnachtszeit einzulassen. «Ich brauche Weihnachten», erklärte der Rektor des tsc. «Weihnachtszeit ist die Zeit, in der Gott uns seine Liebe zeigt.»

Abschlussgottesdienst Herbstsemester 2019/20: Verabschiedung von Manuel Schmid und Stefan Schweyer als Dozenten
Beat Schweitzer und Susanne Hagen verabschieden Manuel Schmid und Stefan Schweyer als Dozenten am tsc (von links).
Auf humorvolle Art und Weise blickt Claudius Buser, Dozent für Kirchengeschichte am tsc, auf die Ereignisse des Jahres 2019 zurück.
Auf humorvolle Art und Weise blickt Claudius Buser, Dozent für Kirchengeschichte am tsc, auf die Ereignisse des Jahres 2019 zurück.

Jahresrückblick 2019 lesen

Claudius Busers Jahresrückblick ist in einem separaten Blogbeitrag auf der tsc-Internetseite veröffentlichen.

Kirche St. Chrischona ohne Kastanien im Frühling 2019

Chrischona, wo sind deine Kastanien?

Pressemitteilung vom 17. April 2019

Warum die Kirche St. Chrischona ihre Bäume verloren hat

Die Kirche St. Chrischona ohne die Kastanien auf ihrem Vorplatz hat bis vor kurzem kaum ein lebender Mensch gesehen. Schätzungsweise 85 Jahre wuchsen die Kastanien an der Südfassade der Kirche empor, bis sie im Dezember 2018 gefällt und mit samt ihrem Wurzelwerk entfernt worden sind.

Faule Kastanien

Eine Pilzerkrankung war der Grund für das Fällen der Kastanien. Faule Äste bedrohten die Sicherheit auf dem von vielen Ausflüglern und Wanderern besuchten Platz. Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc), dem die Kirche und die Kastanien gehören, prüfte in Absprache mit der Stadtgärtnerei Basel und der Denkmalpflege die Optionen. Schliesslich entschied sich das Theologische Seminar dafür, die Bäume zu fällen.

Kalksteine und Knochenfunde

Unmittelbar nach der Fällung nutzte die archäologische Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt die Gunst der Stunde, um den Bereich zu untersuchen. Die Archäologen fanden Mörtelreste, lose Kalksteine und einzelne menschliche Knochen sowie ein Knochendepot. Diese Funde überraschten nicht, schliesslich wurde an der Kirche viel gebaut und auf dem Vorplatz befand sich einst ein Friedhof. Noch bis 1828 sollen die Bettinger dort ihre Toten begraben haben. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Kastanien nach einer Renovierung der Kirche in den 1930er Jahren direkt über den einstigen Gräbern gepflanzt wurden.

Kirche kommt besser zur Geltung

Ohne die Kastanien kommt die Kirche besser zur Geltung, ist deutlicher aus der Ferne zu sehen und lässt spürbar mehr Licht in den Innenraum. Dies schienen auch die einstigen Kastanienpflanzer geschätzt zu haben. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass die Bäume nie so gross werden sollten, dass sie die Fassade der Kirche verdecken. Mancher Besucher von St. Chrischona allerdings trauert den Kastanien nach, wie Einträge im Gebetsbuch der Kirche dokumentieren.

Aufgrund von Pilzbefall mussten die Rosskastanien auf dem Vorplatz der Kirche St. Chrischona im Dezember 2018 gefällt werden. Die Sicherheit wäre sonst durch faule Äste bedroht gewesen.
Aufgrund von Pilzbefall mussten die Rosskastanien auf dem Vorplatz der Kirche St. Chrischona im Dezember 2018 gefällt werden. Die Sicherheit wäre sonst durch faule Äste bedroht gewesen.
Die Kastanien waren so gross geworden, dass sie die Fassade der Kirche St. Chrischona verdeckt hatten. Ohne sie kommt die Kirche wieder besser zur Geltung.
Die Kastanien waren so gross geworden, dass sie die Fassade der Kirche St. Chrischona verdeckt hatten. Ohne sie kommt die Kirche wieder besser zur Geltung.

Zur Kirche St. Chrischona

Die Kirche St. Chrischona ist tagsüber öffentlich zugänglich. Der Zugang erfolgt über die Tür am Fuss des Kirchturms. Vom Vorplatz der Kirche haben Besucher bei schönem Wetter eine gute Aussicht auf den Schweizer Jura und die Alpen.