Frühlingskonzert 2019 mit dem tsc-Chor: Stepptänzer Andreas Dänel

Chorkonzert mit Überraschungen

Frühlingskonzert 2019 des tsc-Chors

Kreative Unterstützung erhielt der Chor des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) beim Frühlingskonzert am 4. Mai 2019 auf St. Chrischona. Rund 450 Besucher wurden überrascht von einem Stepptanz und einem Poetry-Slam.

Stepptanz zum Chorgesang

Der tsc-Chor ist bekannt dafür, fröhliche und unterhaltsame Konzerte zu geben. Diesmal traf das besonders zu. Für Erstaunen sorgte ein Stepptänzer als Überraschungsgast. Beim Lied «David danced» steppte er lässig und mit ansteigendem Tempo auf die Bühne. Sein virtuoser Stepptanz ergänzte den Chorgesang mit einer faszinierenden, fesselnden Facette. So sehr, dass mancher Besucher über die kurze Dauer der Einlage ein wenig traurig war.

Freude steckt an

Auch ohne weitere Stepptänze verging die Zeit des Chorkonzerts wie im Fluge. Die 25 Sänger und 40 Sängerinnen waren gut vorbereitet und präsentierten ein vielfältiges Repertoire von klassischen und modernen Kirchenliedern über Popsongs zu Gospels. Immer wieder sangen Studentinnen und Studenten aus dem Studiengang Theologie & Musik Soli, Duette oder bildeten einen spezielles Ensemble. Der tsc-Chor versprühte bei seinem Konzert eine solche Freude, dass er die meisten Besucher schnell damit ansteckte und viele begeisterte.

Freude über Gott

Sehr deutlich machte der tsc-Chor, was hinter seiner Freude steckt: die Freude über Gott, den er mit seinen Liedern loben will. Die Theologiestudentin Valerie Philipps erklärte es in ihrem Poetry-Slam so: «Gott, deine Schönheit löst in mir Frühlingsgefühle aus, nun habe ich endlich wieder Schmetterlinge im Bauch.»

Der tsc-Chor singt «Stand by me».
Der tsc-Chor singt «Stand by me».
Ein Ensemble der Studierenden der Theologie & Musik gibt eine musikalische Einlage.
Ein Ensemble der Studierenden der Theologie & Musik gibt eine musikalische Einlage.
Trainingstag Worship 2019: Lobpreisschulung

Das Geheimnis des Lobpreises

Bericht vom Trainingstag Worship am 4. Mai 2019

Auf einer Reise durch Musik und Theologie der Anbetung

Autorin: Desirée Kratzat, tsc-Studentin

Wer kennt das nicht? Man hört ein bestimmtes Lied und es nimmt einen mit auf eine Reise, lässt einen einfach nicht mehr stillsitzen und der sogenannte Ohrwurm ist vorprogrammiert. Beim Trainingstag Worship des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 4. Mai 2019 erfuhren rund 60 Teilnehmer einige Geheimnisse der Musik und der Theologie.

Nach einer gemeinsamen musikalischen Anbetungszeit begann tsc-Dozent Andreas Loos, in die Tiefen der Theologie einzutauchen. Susanne Hagen, Studiengangsleiterin Theologie & Musik am tsc, ergänzte den musikalischen Aspekt. Nach einer kurzen Mittagspause folgten musikalische Workshops.

Eine neue Perspektive auf Lobpreis

Der Trainingstag Worship zeigte: Im Lobpreis geht es nicht darum, alles perfekt zu können, sondern um das Geschenk, in den bereits vorhandenen Lobpreis mithineingenommen zu werden. Diese Perspektive faszinierte auch Hans-Martin Rentschler, Pastor der Chrischona-Gemeinde Grüningen: «Mit dieser Sicht ist Lobpreis etwas völlig Anderes, also nicht ich muss etwas liefern. Denn ich glaube, wenn wir etwas liefern müssen, wird es eher zum Kampf.» Als Pastor ist es ihm wichtig, seine Musiker zu begleiten, um eine gleiche Grundlage zu haben. Denn nur, «wenn wir gemeinsam unterwegs sind, können wir Sachen verändern.» Dieses Bewusstsein der Einheit sei etwas sehr Wertvolles, denn die musikalische Anbetungszeit in der Gemeinde sollte mit eingeflochten sein in den restlichen Teil des Gottesdienstes.

Die tsc-Dozenten Dr. Andreas Loos und Susanne Hagen geben beim Trainingstag Worship theologische und musikalische Denkanstösse.
Die tsc-Dozenten Dr. Andreas Loos und Susanne Hagen geben beim Trainingstag Worship theologische und musikalische Denkanstösse.
Bandcoaching ist eines der verschiedenen musikalisch-praktischen Wahlprogramme des Trainingstag Worship.
Bandcoaching ist eines der verschiedenen musikalisch-praktischen Wahlprogramme des Trainingstag Worship.

Der Theologie und der Musik tiefgründig auf die Spur kommen

«Bei einer solchen Schulung ist es herausfordernd, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen und ihnen gerecht zu werden. Dies betrifft gerade auch die praktischen Musikkurse, wenn man mit Anfängern und Fortgeschrittenen zu tun hat», berichtet Susanne Hagen. Sie schätzt es sehr, der «Theologie und der Musik tiefgründig auf die Spuren zu kommen und beides miteinander in Verbindung zu bringen.» Musikalischer Lobpreis sei etwas sehr Komplexes, da er sowohl die Theorie als auch die Praxis von Musik und Theologie fordere. Hierbei sei es wichtig, sich den Herausforderungen zu stellen und in beide Bereiche zu investieren.

Warum das tsc Trainingstage Worship anbietet

Die Vision hinter dem Trainingstag Worship erklärt Andreas Loos: «Ich träume davon, dass Lobpreis und Anbetung Gottes in den Gemeinden und Gottesdiensten durch diese Trainingstage beflügelt und vertieft werden. Am besten auf allen Kanälen, also praktisch, musikalisch, theologisch, geistlich.» Die moderne Lobpreismusik sei ein Geschenk des Heiligen Geistes, und wie jede Geistgabe müsse auch sie gepflegt und geübt, und wo nötig auch vor Fehlentwicklungen und Missbrauch bewahrt werden.

Der Seniorentag des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 7. Mai 2019 machte den rund 700 Teilnehmern viel Hoffnung.

Hoffnung statt Zukunftsangst

Bericht vom tsc-Seniorentag am 7. Mai 2019

tsc-Seniorentag machte 700 Teilnehmern Hoffnung

Mit Vorsicht und Angst reagieren die meisten Menschen im deutschsprachigen Raum auf Fragen nach der Zukunft. Christen sollten diese «German Angst» überwinden und die Hoffnung zu ihrer inneren Einstellung machen. Das war die Botschaft des Seniorentags des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) am 7. Mai 2019 auf dem Chrischona-Campus.

Der Basler Zukunftsforscher Dr. Andreas Walker präsentierte den rund 700 Seniorinnen und Senioren Ergebnisse aus den Umfragen seines jährlichen Hoffnungsbarometers. Manche Statistik erschreckte die Zuhörer. Etwa die Antworten auf die Frage, von wem sich die Schweizer wünschen, dass er in schwierigen Zeiten Hoffnung vermittelt. Gott und sein kirchliches Bodenpersonal tauchen nur auf den hinteren Plätzen auf.

Werden Veränderungen zum Fluch oder zum Segen?

Andreas Walker stellte fest: «Die Zukunft passiert nicht einfach so. Sie hängt von den Entscheidungen ab, die Menschen heute treffen.» Dass die Angst als emotionale Reaktion auf Megatrends wie Digitalisierung, Migration und Klimawandel dominiere, sei nachvollziehbar. Doch Veränderungen könnten auch zum Segen werden. So ist beispielsweise die Lebenserwartung im Vergleich zur «guten alten Zeit» deutlich gestiegen. Ein «biblisches Alter» von 80 und mehr Jahren zu erreichen, sei ein Zeichen der Liebe Gottes. Klar ist: Der Umgang mit Hoffnung und Angst ist in der Bibel ein wichtiges Thema. Zum Wort Hoffnung gibt es mehr als 300 Bibelstellen, sie ist eine christliche Tugend. Andreas Walker interpretierte das so: «Gott fordert uns heraus, immer wieder an der Hoffnung festzuhalten.»

Vom Kritiker zum Mutmacher

Zwei persönliche Berichte offenbarten, was eine hoffnungsvolle Lebenseinstellung bewirken kann. Der ehemalige Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes Werner Messmer sieht selbst die Gefahr, im Seniorenalter immer kritischer zu werden. Beispielsweise bei Diskussionen in der christlichen Gemeinde. Er riet dazu, sich am gemeinsamen Ziel zu begeistern und in die Rolle des Mutmachers für die Jüngeren in der Gemeinde zu finden. Die Basler Schulleiterin Jacqueline Jourdan berichtete von den Herausforderungen ihres Alltags. Ihr Tipp: «Am Glauben festhalten, dass Gott gut ist – auch wenn es nicht so scheint.»

«Der Seniorentag hat mich beflügelt»

Der Gedanke, Hoffnung zur Lebenseinstellung zu machen, wurde von vielen Teilnehmern des Seniorentags wohlwollend diskutiert. Viele von ihnen wurden durch den Seniorentag neu ermutigt. «Der Tag hat mich beflügelt. Ich möchte jetzt konkrete Dinge ändern in meinem persönlichen Leben», erklärte eine Seniorin aus der Chrischona-Gemeinde Schaffhausen. Andere taten sich schwer damit, jahrzehntelang eingeübte kulturelle Gepflogenheiten zu verändern. In einem Punkt waren sich die meisten aber einig: Dieser Seniorentag hat sehr viel Hoffnung gemacht.

Zukunftsforscher Dr. Andreas Walker riet, Hoffnung zur inneren Einstellung zu machen.
Zukunftsforscher Dr. Andreas Walker riet, Hoffnung zur inneren Einstellung zu machen.
René Winkler im Gespräch mit Jacqueline Jourdan. Die Basler Schulleiterin berichtet, wie sie ihrem herausfordernden Alltag mit Hoffnung begegnet.
René Winkler im Gespräch mit Jacqueline Jourdan. Die Basler Schulleiterin berichtet, wie sie ihrem herausfordernden Alltag mit Hoffnung begegnet.
Gute Freunde am Seniorentag zu treffen, ist für die Teilnehmer eine grosse Freude.
Gute Freunde am Seniorentag zu treffen, ist für die Teilnehmer eine grosse Freude.

tsc-Seniorentag – ein guter Mix

Dazu trug auch das vom Theologischen Seminar St. Chrischona organisierte Rahmenprogramm bei. Die Teilnehmer hörten einige Lieder des tsc-Chors, die frisch für das Chorkonzert einstudiert waren. Es gab das Angebot einer Campusführung mit dem Rektor. Zudem konnten sich die Senioren auf dem frühlingshaften Campus bei Kaffee und Kuchen mit Freunden und Bekannten austauschen. Ein guter Mix, für den einige sogar aus der Ostschweiz anreisten.

Mitschnitte des tsc-Seniorentags 2019

Der nächste tsc-Seniorentag findet am Dienstag, den 5. Mai 2020, auf dem Chrischona-Campus statt. Referent wird Pfarrer Peter Schulthess sein.

Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona-Campus AG, rechts) und Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) arbeiten eng zusammen.

Zsolt Kubecska ist neuer Geschäftsführer der Chrischona-Campus AG

Pressemitteilung vom 6. Mai 2019

Neue Führungsperson für den Chrischona-Campus

Der 53-jährige Zsolt Kubecska ist der neue Geschäftsführer der Chrischona-Campus AG, welche das Konferenzzentrum und weitere Unternehmensbereiche auf St. Chrischona bei Basel betreibt. Der Manager bringt eine über 30-jährige Führungserfahrung mit und will eng mit dem Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) zusammenarbeiten.

Zsolt Kubecska hat Gesundheitswirtschaft und Management studiert und mit einem Executive Master of Business Administration in St. Gallen abgeschlossen. In seiner beruflichen Laufbahn war er als Geschäftsführer der psychiatrischen Privatklinik Sonnenhalde in Riehen tätig wie auch als Chief Operation Officer in zwei Unternehmensgruppen. Zuletzt war er tätig als Inhaber und Geschäftsführer einer Gesellschaft für Unternehmensberatung und Führungskräftetraining.

Erfahrener, gut vernetzter Manager

Der Verwaltungsrat der Chrischona-Campus AG hat Zsolt Kubecska Ende März als neuen Geschäftsführer gewählt. Ausschlaggebend waren seine langjährige Führungserfahrung und sein grosses Netzwerk, vor allem in der Region Basel. Zudem kennt er Chrischona über persönliche Bekanntschaften. Seine neue Aufgabe hat Zsolt Kubecska am 2. Mai 2019 mit Freude und Elan begonnen: «In der Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spüre ich einen guten Geist und die Bereitschaft zur Entwicklung. So lässt sich viel bewegen», erklärte er.
Zsolt Kubecska übernimmt die Aufgaben von Hans-Peter Bareth, dem Geschäftsführer ad interim. Dieser wird ihn in der ersten Zeit begleiten und einführen.

«Chrischona-Campus gemeinsam weiterentwickeln»

Die Chrischona-Campus AG wurde im November 2018 gegründet. Ihre Aufgabe ist es, das Konferenzzentrum und die weiteren Unternehmensbereiche auf St. Chrischona wirtschaftlich zu betreiben. Dabei arbeitet sie eng mit dem Eigentümer zusammen, dem Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Diese neuen Strukturen sind das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses. Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, freut sich auf die Zusammenarbeit: «Als Theologisches Seminar konzentrieren wir uns auf das, was wir am besten können: Menschen aus- und weiterbilden. Die Chrischona-Campus AG ermöglicht unsere Bildungsarbeit durch ihre Infrastruktur, die wir gemeinsam weiterentwickeln werden.»

Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona-Campus AG, rechts) und Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) arbeiten eng zusammen.
Zsolt Kubecska (Geschäftsführer Chrischona-Campus AG, rechts) und Dr. Benedikt Walker (Rektor tsc) arbeiten eng zusammen.
Zsolt Kubecska, neuer Geschäftsführer der Chrischona-Campus AG
Zsolt Kubecska ist seit dem 2. Mai 2019 der Geschäftsführer der Chrischona-Campus AG.

Zur Chrischona-Campus AG:

Die Chrischona-Campus AG betreibt verschiedene Unternehmensbereiche auf St. Chrischona, darunter das Konferenzzentrum. Sie gehört zu 100 Prozent dem Verein «Theologisches Seminar St. Chrischona». Weitere Informationen: www.chrischona-campus.ch

Kirche St. Chrischona ohne Kastanien im Frühling 2019

Chrischona, wo sind deine Kastanien?

Pressemitteilung vom 17. April 2019

Warum die Kirche St. Chrischona ihre Bäume verloren hat

Die Kirche St. Chrischona ohne die Kastanien auf ihrem Vorplatz hat bis vor kurzem kaum ein lebender Mensch gesehen. Schätzungsweise 85 Jahre wuchsen die Kastanien an der Südfassade der Kirche empor, bis sie im Dezember 2018 gefällt und mit samt ihrem Wurzelwerk entfernt worden sind.

Faule Kastanien

Eine Pilzerkrankung war der Grund für das Fällen der Kastanien. Faule Äste bedrohten die Sicherheit auf dem von vielen Ausflüglern und Wanderern besuchten Platz. Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc), dem die Kirche und die Kastanien gehören, prüfte in Absprache mit der Stadtgärtnerei Basel und der Denkmalpflege die Optionen. Schliesslich entschied sich das Theologische Seminar dafür, die Bäume zu fällen.

Kalksteine und Knochenfunde

Unmittelbar nach der Fällung nutzte die archäologische Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt die Gunst der Stunde, um den Bereich zu untersuchen. Die Archäologen fanden Mörtelreste, lose Kalksteine und einzelne menschliche Knochen sowie ein Knochendepot. Diese Funde überraschten nicht, schliesslich wurde an der Kirche viel gebaut und auf dem Vorplatz befand sich einst ein Friedhof. Noch bis 1828 sollen die Bettinger dort ihre Toten begraben haben. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Kastanien nach einer Renovierung der Kirche in den 1930er Jahren direkt über den einstigen Gräbern gepflanzt wurden.

Kirche kommt besser zur Geltung

Ohne die Kastanien kommt die Kirche besser zur Geltung, ist deutlicher aus der Ferne zu sehen und lässt spürbar mehr Licht in den Innenraum. Dies schienen auch die einstigen Kastanienpflanzer geschätzt zu haben. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass die Bäume nie so gross werden sollten, dass sie die Fassade der Kirche verdecken. Mancher Besucher von St. Chrischona allerdings trauert den Kastanien nach, wie Einträge im Gebetsbuch der Kirche dokumentieren.

Aufgrund von Pilzbefall mussten die Rosskastanien auf dem Vorplatz der Kirche St. Chrischona im Dezember 2018 gefällt werden. Die Sicherheit wäre sonst durch faule Äste bedroht gewesen.
Aufgrund von Pilzbefall mussten die Rosskastanien auf dem Vorplatz der Kirche St. Chrischona im Dezember 2018 gefällt werden. Die Sicherheit wäre sonst durch faule Äste bedroht gewesen.
Die Kastanien waren so gross geworden, dass sie die Fassade der Kirche St. Chrischona verdeckt hatten. Ohne sie kommt die Kirche wieder besser zur Geltung.
Die Kastanien waren so gross geworden, dass sie die Fassade der Kirche St. Chrischona verdeckt hatten. Ohne sie kommt die Kirche wieder besser zur Geltung.

Zur Kirche St. Chrischona

Die Kirche St. Chrischona ist tagsüber öffentlich zugänglich. Der Zugang erfolgt über die Tür am Fuss des Kirchturms. Vom Vorplatz der Kirche haben Besucher bei schönem Wetter eine gute Aussicht auf den Schweizer Jura und die Alpen.

Art for God: Warten auf Regen (1500x500px)

Art for God

Vernissage zum Thema Fasten am Theologischen Seminar St. Chrischona

Am Tag nach Aschermittwoch 2019 fand am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) die Vernissage «Art for God» statt. Rund 80 Besucher sahen Ausstellungsstücke zum Thema Fasten. Organisatorin Mirjam Ide traf damit einen Nerv.

Art for God: Künstlerinnen und Künstler

Die Künstlerinnnen und Künstler der Vernissage «Art for God». Mirjam Ide steht in der vorderen Reihe (zweite von rechts).

Mirjam studiert Theologie und Pädagogik am tsc. Im Rahmen eines pädagogischen Studienmoduls bekam sie den Auftrag, ein Projekt zu konzipieren und umzusetzen. Schon länger hegte sie den Wunsch, «etwas mit Kunst zu machen», wie sie sagt. Ihr Auftrag lautete, ein Team von Bereichsleitern zu bilden und anzuleiten, um das Projekt der Vernissage zu realisieren.

«Gott durch Bilder erleben»

Und das funktionierte: 25 Ausstellungsstücke von acht Ausstellern wurden in der Eben-Ezer-Halle auf dem Chrischona-Campus präsentiert. Drei Studenten des Studiengangs Theologie und Musik sorgten für die passende musikalische Untermalung im Hintergrund – dezent und jazzig. Rund 80 Besucher nahmen sich die Zeit, die Ausstellungsstücke am Abend der Vernissage in Augenschein zu nehmen. «Mein Wunsch war, es dass Menschen Gott durch die Bilder erleben», erklärt Mirjam. Sie freut sich darüber, dass viele Besucher darüber ins Gespräch gekommen sind – miteinander und mit den Künstlern. «Manche Besucher, die am Anfang kamen, waren drei Stunden später noch da. Zudem habe ich viele positive Rückmeldungen erhalten, zum Beispiel dass der Abend gutgetan habe», berichtet Mirjam.

Entschleunigen – das Fasten von heute

Zum Erfolg der Vernissage trug das Rahmenprogramm bei. Dessen Höhepunkte waren ein Poetry-Slam und eine Tanzvorführung zum Thema Fasten, jeweils vorgetragen von einer tsc-Studentin. Der Poetry-Slam definierte Entschleunigen als Synonym zum Fasten, das in der heutigen Zeit besser verständlich ist und auf mehr Resonanz stösst. Die Idee sei dieselbe: Bewusst reduzieren, um sich neu auf Gott ausrichten zu können. Genau dazu hat die Vernissage den Besuchern neuen Mut gemacht.

Geschichte schreiben mit dem tsc (Video-Screenshot, 1500x500px)

Geschichte schreiben mit dem tsc

Gott schreibt Geschichte.

Mit uns Menschen – und mit dem Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).

Wir als tsc sind überzeugt: Unsere Welt braucht noch viel mehr theologisch gut ausgebildete Menschen, die gemeinsam mit Gott Geschichte schreiben. In Kirchen und Gemeinden, in Werken und Unternehmen, in der weltweiten Mission.

Werner Beierer, tsc-Student im Jahreskurs (1500x500px)

«Das Beste aus drei Studiengängen»

Bericht von Simon Baum, Theologiestudent

Werner Beierer über den tsc-Jahreskurs

Die Bibel so auszulegen, dass Christen unterschiedlicher Denominationen neu zu einem lebendigen Glauben an Jesus Christus finden – das war die Motivation von Werner Beierer, sich für den tsc-Jahreskurs anzumelden. Der ehemalige Chemiefacharbeiter hat bereits vor zwei Jahren sein Handwerk niedergelegt, um sich neu zu orientieren. Der tsc-Jahreskurs hat seine Berufung bestätigt und ihm neue Perspektiven eröffnet.

Den Entscheid fürs tsc fällte Werner bei den tsc-Schnuppertagen 2018. «Der Spirit überzeugte mich», sagt er rückblickend. Besonders der familiäre Umgang unter Studenten und Dozenten habe ihn angesteckt, so dass er am Ende des Wochenendes wusste: «Genau mein Ding!»
Mit seinen 49 Jahren ist Werner zwar der Älteste in seiner Klasse, doch als «Klassen-Grufti» bezeichnet er sich nicht. Im Gegenteil: Er wird von seinen Mitstudenten enorm geschätzt und als «einer von ihnen» wahrgenommen. Auch die tsc-Community empfindet er als sehr bereichernd. Sie hat seine Art, von Gott zu denken, enorm erweitert. «Ich habe nicht nur andere Glaubensstile und Überzeugungen kennengelernt, sondern auch, diese nebeneinander stehen zu lassen.»

Alle Erwartungen übertroffen

Rückblickend auf das erste Semester sagt Werner, dass alle seine Erwartungen übertroffen wurden. «Aus allen drei Studiengängen wurde das Beste herausgenommen», lobt er den Jahreskurs – und mit Verweis auf die tsc-Internetseite sagt er: «Die Werbung hält, was sie verspricht!»
Besonders zwei Fächer begeistern ihn: Dogmatik und Seelsorge. «Durch die Dogmatik habe ich gelernt, eigene Glaubenssätze zu hinterfragen und diese auf ihren biblischen Gehalt hin zu überprüfen. Dies hat mich kommunikativer gemacht.» Das Fach Seelsorge hat ihm wertvolle Hilfsmittel für Gespräche an die Hand gegeben. Und: «Durch ein persönliches Gespräch mit dem Dozenten habe ich selbst in einem Lebensbereich Heilung erfahren dürfen», freut sich Werner. Der Seelsorgeunterricht bestätigte schliesslich auch seine Berufung. Er möchte sich nach dem Jahreskurs in diesem Bereich weiterbilden.

Gottes Liebe ändert sich nicht!

Noch etwas hat Werner erkannt: «Gott will mich beschenken, auch wenn ich gerade keinen Dienst für ihn tue.» Vor dem Jahreskurs ging er regelmässig auf die Strasse, um den Menschen vom Evangelium zu erzählen. Jetzt lässt er einfach ein Jahr lang in sich investieren. «Dass es nichts an Gottes Liebe ändert, ob ich gerade aktiv für ihn bin oder nicht, ist eine geniale Erkenntnis!»

Forum Kommunikative Theologie 2019: Gesprächsrunden (1500x1000px)

Kommunikative Theologie fordert heraus

Forum Kommunikative Theologie 2019

Kommunikative Theologie fordert heraus

Autor: Fritz Imhof, Livenet

Das erste Forum Kommunikative Theologie am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) schaffte es, in eineinhalb Tagen gleich vier heisse Themen anzupacken. Ein breites Spektrum von Fragen, die von Religionsgegnern auf Christen einprasseln, und Leiderfahrungen, die Gläubige ganz persönlich ins Trudeln bringen oder in Glaubenszweifel stürzen, wurde miteinander geteilt.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen über Erfahrungen, die ihren Glauben erschütterten. Am ersten Abend erhielt ein bekennender Atheist ein Podium, seine Argumente gegen den Glauben zu erläutern und aus seiner Sicht zu belegen, dass sich die Welt viel plausibler ohne einen Gott erklären lasse. Dr. Dr.  Joachim Kahl unterschied dabei einen methodischen von einem praktischen Atheismus.

Geforderte Teilnehmer

In der Tat: Wo bleibt Gott, wenn ein Kind trotz vieler Gebete schwer geschädigt auf die Welt kommt? Gibt es wirklich befriedigende Erklärungen dafür, dass Gott anordnet, die Bevölkerung ganzer Städte umzubringen? Kann ein gnädiger Gott wirklich zusehen, wie auf der Welt jeden Tag Gräuel aller Art stattfinden? Und ist Gott nicht ohnehin eine Illusion, wie uns Neurobiologen weismachen wollen, die uns erklären, wie das Gehirn Gott simuliert? All diese Fragen prasselten in zwei Tagen auf die Teilnehmenden des ersten Forums Kommunikative Theologie ein. Sie waren gefordert, vorerst selbst eine Antwort zu finden oder sie in Gruppengesprächen neu zu formulieren.

Forum Kommunikative Theologie 2019: Dr. Dr. Joachim Kahl im Gespräch
Dr. Dr. Joachim Kahl im Gespräch

Nicht über, sondern mit den Gegnern des Glaubens reden

Moderator Dr. Andreas Loos, tsc-Dozent für Systematische Theologie, begründete den neuen pädagogischen Ansatz. Mit der Kommunikativen Theologie, die auch am tsc gelehrt wird, wolle man nicht über die Gegner des Glaubens reden, sondern mit ihnen. Man decke die Studierenden nicht vorschnell mit vorgefertigten Antworten ein und erspare ihnen die eigene Auseinandersetzung mit schwierigen Fragen nicht. Loos gegenüber Livenet über das Forum: «Es ging uns um eine hörende Grundhaltung, die tiefer verstehen will, warum es für Menschen plausibler erscheint zu glauben, dass es keinen Gott gibt.»

Forum Kommunikative Theologie 2019: Referent Dr. Andreas Loos
Referent Dr. Andreas Loos

Gott als Gehirnfunktion?

Dennoch zeigten dann drei Dozenten konkret auf, wie sie sich selbst in schwierige Themen vertieft haben und welche Antworten sie dabei gefunden haben. Der Zellbiologe und Theologe Dr. Dr. Beat Schweitzer stellte sich der Behauptung, Gott sei nur ein Produkt unseres Gehirns, und führte in die neue Forschung der Neurobiologie ein. Sein Fazit: Gott lässt sich auf Grund der Neurowissenschaften nicht widerlegen… aber auch nicht beweisen. Er zitierte zum Schluss den Theologen Patrick Becker mit den Worten: «Können wir nicht allein deshalb, weil wir eine Art Sinnesorgan für Gott besitzen, darauf schliessen, dass dieses Sinn ergibt – und sich auch auf eine Realität bezieht? Ist es wirklich plausibel, dass die Evolution einen Gehirnbereich hervorbringt, der lediglich eine Illusion erzeugt?»

Forum Kommunikative Theologie 2019: Referent Dr. Dr. Beat Schweitzer
Beat Schweitzer bei seinem Referat während des Forums Kommunikative Theologie 2019 am tsc.

Gott als Gewalttäter

Die Beschreibung Gottes als Gewalttäter und Anstifter zur Gewalt ist für Bibelausleger eine bleibende Herausforderung, wie tsc-Dozent Pfr. Dr. Stefan Felber zeigte, der die verschiedenen Versuche, das Problem zu lösen, zusammenfasste und 14 Thesen zur Diskussion aufstellte. Er distanzierte sich dabei unter anderem von einem neuen Marcionismus, der den alttestamentlichen Gott vom neutestamentlichen unterscheidet. Er warnte davor, «Gott in einen Käfig so genannter ‘Liebe’ und ‘Freiheit’ zu sperren, der es ihm nicht mehr erlaubt, Menschen von aussen oder innen umzuwandeln». Die Gewalt Gottes sei immer auch im Licht des Sterbens Jesu Christi am Kreuz – dem Höhepunkt biblischen Leidens – zu sehen, das den Menschen zur Feindesliebe auffordert.

Forum Kommunikative Theologie 2019: Referent Dr. Stefan Felber
Referent Dr. Stefan Felber

Gott leidet selbst

In seinem Referat ging Andreas Loos dann indirekt auf den Atheismus ein, indem er sich dem Problem des Leidens, auch des Leidens Gottes, stellte. Er zeigte die verschiedenen Antwortversuche. Nach seiner Ansicht hat die Theologie die Aufgabe, die Geschichte der Taten Gottes so zu bezeugen und zu erklären, «dass das Ja zum dreieinen Gott und das Ja zu seinem Geschenk von Freiheit und Liebe auch angesichts des eigenen Leidens plausibler wird als ein Nein». Mit Bezug auf Römer, Kapitel 8, Vers 34 sagte Loos: «Die Auferweckung Jesu Christi von den Toten ist der Beweis Gottes dafür, dass er selbst das schlimmste und übelste aller Leiden, die Gottverlassenheit im Tod, mit uns teilt, um es endgültig zu überwinden. Eine grössere Allmacht ist nicht denkbar als die der gekreuzigten Liebe Gottes.»

Dieser Artikel ist am 25. Januar 2019 zuerst auf livenet.ch veröffentlicht worden.

FAQ Theologie & Musik (1500x1000px)

FAQ Theologie & Musik

10 Fragen und Antworten zum Studiengang Theologie & Musik am tsc

1. Was ist das Besondere am Studiengang Theologie & Musik?
Theologie oder Musik kann man an vielen Orten studieren. Aber beides gemeinsam ist in dieser Form neu – und einmalig im deutschsprachigen Raum. In diesem Studiengang trifft fundierte Theologie auf qualitativ hochwertige Musik. Dabei erwerben die Absolventen einen anerkannten Bachelorabschluss nach hohem europäischen Bildungsstandard: den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Musik.

2. Für wen ist der Studiengang Theologie & Musik gedacht?

  • Menschen, die von Theologie fasziniert sind und eine Leidenschaft für Musik haben.
  • Musikalisch begabte Christen, die sich Gemeindearbeit oder Mission beruflich vorstellen können.
  • Menschen, die ein Herz für Anbetung haben und glauben, dass Anbetung in Gemeinden und der Gesellschaft etwas bewegt.
  • Menschen, die ihre musikalischen Fähigkeiten unter professioneller Anleitung vertiefen möchten.

3. Warum braucht es den Studiengang Theologie & Musik?
In vielen Gemeinden steigt das Bedürfnis nach guter Musik in den Gottesdiensten. Der Worship-Trend der letzten Jahre hat dem musikalischen Lobpreis einen hohen Stellenwert gegeben. Jedoch fehlt es in den Gemeinden häufig an Musikern, die ein Verständnis dafür haben, dass die Theologie die Musik inspirieren kann und umgekehrt. Hier setzt das tsc an und bietet die kombinierte Ausbildung aus Theologie & Musik an.

4. Was sind die Inhalte des Studiengangs? Wird auch klassische Kirchenmusik gelehrt?
Der Studiengang Theologie & Musik richtet sich an Menschen und Gemeinden, die in ihren Gottesdiensten zeitgemässe Kirchenmusik kultivieren möchten. Wir legen Wert auf ein grosses stilistisches Spektrum. Dazu gehört das Bewusstsein für die kirchenmusikalische Tradition ebenso wie die Freisetzung von kreativem Potenzial und das Schreiben neuer Lieder.

5. Mit welchem Instrument kann ich studieren und wieviel Vorkenntnisse muss ich mitbringen?
Die Studierenden müssen einen gewissen Grad an musikalischer Vorbildung nachweisen. Dazu gehören das gewählte Hauptinstrument/Gesang sowie grundlegende Musiktheorie und Gehörbildungskenntnisse. Für die Zulassung muss eine praktische und eine theoretische Aufnahmeprüfung bestanden werden.
Instrumente für Haupt- und Nebenfächer sind vor allem E-Bass, Gesang, Gitarre, Klavier und Schlagzeug. Weitere Instrumente auf Anfrage.

6. Musik ist häufig ein Konfliktfeld in Gemeinden. Geht der Studiengang des tsc darauf ein?
Weil Musik uns emotional anspricht, sind Konflikte vorprogrammiert. Bei Musik spielen Hörgewohnheiten, Traditionen, Alter, Sprache und Bildung eine grosse Rolle. Je nach Lebensphase haben wir sehr unterschiedliche Hörvorlieben. Die Studierenden werden innerhalb des Studiengangs dafür sensibilisiert.

7. Wie kann ich mich über den Studiengang informieren?
Auf der Internetseite des Studiengangs gibt es alle Informationen über Studieninhalte, Voraussetzungen, Abschluss, Kosten und Förderungen, Anmeldung und Zulassungsbedingungen.
Für Interessierte veranstaltet das Theologische Seminar St. Chrischona regelmässig Schnuppertage. Dabei kannst du kostenlos und unverbindlich testen, wie es sich anfühlt, als Studentin oder Student am tsc zu studieren. Die aktuellen Termine und Anmeldeformulare findest du unter: www.tsc.education/schnuppern

8. Was kann eine Absolventin oder ein Absolvent des Studiengangs nach dem Studium machen?
Das tsc bildet die Studierende theologisch und musikalisch für leitende Aufgaben in Gemeinden aus. Die Absolventinnen und Absolventen der Theologie & Musik haben hervorragende Voraussetzungen für eine Anstellung als Musikpastor/in, Lobpreisleiter/in oder Kirchenmusiker/in. Sie können innerhalb einer Kirche, Schule oder einer anderen christlichen Organisation arbeiten. Zusätzlich qualifiziert die theologische Ausbildung für die Arbeit als Pastor/in, Gemeindeleiter/in oder Jugendreferent/in – jeweils mit Schwerpunkt Musik. Schliesslich spielt Musik auf jeder Ebene der Gemeindearbeit eine wichtige Rolle.

9. Welchen Abschluss erhalten die Studierenden im Bachelor-Studiengang Theologie & Musik?
Die Studierenden erhalten einen anerkannten Bachelor-Abschluss nach hohem europäischem Bildungsstandard, dessen Qualität von der Middlesex University London garantiert wird: den Bachelor of Arts (Honours) in Theologie & Musik. Es handelt sich dabei um die höchste Stufe der Bachelor-Abschlüsse im britischen Bildungssystem. Dieser Bachelor-Abschluss umfasst umgerechnet genauso viele Credits wie ein Bologna-Bachelor. Regelmässig überprüft die Londoner Partneruniversität die tsc-Studienangebote und bescheinigt dem tsc als ihrem akademischen Partner immer wieder einen hohen Standard.
Die Vorteile des tsc-Bachelor-Studiums gelten nicht nur für Abiturienten und Maturanden. Am tsc kann man sich auch mit einem Berufsabschluss und mindestens einem Jahr Berufserfahrung zum Studium anmelden.

10. Ich finde Theologie & Musik spannend, studiere aber gerade an einer anderen theologischen Ausbildungsstätte. Wie kann ich in den Studiengang ans tsc wechseln? Werden Leistungen anerkannt?
Die Anerkennung von Vorleistungen ist grundsätzlich möglich, wenn sie den Zielen und Inhalten des Studiengangs entsprechen. Dies wird vom tsc im Einzelfall geprüft.

Weitere Antworten auf häufige Fragen zum Theologischen Seminar St. Chrischona: www.tsc.education/faq