Theologie studieren macht fit fürs Leben
Mit mehr als 100 neuen Studentinnen und Studenten sind das Theologische Seminar St. Chrischona (TSC) und das IGW Ende August in das neue Studienjahr 2025/26 gestartet. Beide veranstalteten zum ersten Mal gemeinsame Eröffnungstage auf dem Chrischona Berg. Dabei motivierte der EVP-Nationalrat und TSC-Absolvent Marc Jost dazu, das Theologiestudium mutig anzupacken – weil es fit macht für alle Lebenslagen.
Zur Erinnerung: TSC und IGW haben Ende 2024 vereinbart, eine Partnerschaft einzugehen und gemeinsame Bildungsangebote zu entwickeln. Seit Jahresbeginn 2025 gibt es eine Gesamtleitung TSC-IGW. Die gemeinsamen Eröffnungstage sind ein konkreter Ausdruck der Zusammenarbeit.
TSC und IGW: 1 plus 1 wird 3
Die grosse Aufbruchstimmung des Studienstarts wurde durch das Miteinander noch verstärkt: «Im Lobpreis mit unseren 100 Studienbeginnern spüre ich: Hier wächst eine neue Generation an Theologinnen und Theologen mit Prägekraft heran. Sie werden die Schönheit und die Kraft des Evangeliums in die Welt tragen», erklärte Ruedi Röthenmund, Co-Rektor IGW. Auch Dr. Benedikt Walker, der Rektor des TSC, freute sich: «TSC und IGW teilen dieselbe Leidenschaft: Uns gibt es, weil wir von Gott berufene Menschen ausbilden für den Dienst in seinem Reich. Gemeinsam können wir mehr bewirken, aus 1 plus 1 wird 3.»
Marc Jost: «Theologiestudium bewährt sich im Dienst»
Marc Jost hatte eine mutmachende Botschaft für die Studentinnen und Studenten: Wer Theologie studiert, legt eine gute Grundlage für das weitere Leben und unterschiedliche Dienste in Kirche, Mission, Gesellschaft und Politik. Das belegte er anhand seiner eigenen Biografie. Beispielsweise war er als junger Pastor mit dem Suizid eines Gemeindemitglieds konfrontiert. Dabei bewährte sich, dass er eine gute theologische Basis hatte, mit Leid umzugehen, und praktisch geschult war im Umgang mit Trauernden.
Wichtige biografische Wendepunkte in Marc Josts Leben waren sein Praxisstudienjahr in Kolumbien und der spätere Einstieg in die evangelische Allianzarbeit und die Politik. Die praktischen Erfahrungen in Kolumbien weiteten Marc Josts Blick für die globalen Probleme. In der Zusammenarbeit über Konfessionen hinweg profitierte er von den Erfahrungen aus dem Studium am TSC, wo er mit unterschiedlichen Glaubenstraditionen und Gemeindehintergründen umgehen lernte. Zur politischen Arbeit erklärte Marc Jost: «Theologie und Ethik bieten die unverzichtbare Grundlage, um als Christ in der Politik Verantwortung zu übernehmen.»
Das Studium mutig anpacken!
«Packt’s an», dazu rief Marc Jost die Studentinnen und Studenten eindringlich auf. Es lohne sich, das Theologiestudium als grosse Chance zu begreifen, den eigenen Glauben zu vertiefen, als Christ im Glauben zu reifen und praktisch fit zu werden für den Dienst. Die Studentinnen und Studenten von TSC und IGW schätzten die persönlichen und mutmachenden Impulse von Marc Jost. Rege nutzten sie die Chance, ihm Fragen zu stellen.