theologische Ausbildung, tsc-Dozierende

Wofür steht das tsc?

Eine gute Atmosphäre herrscht bei der Klausurtagung 2023 der Dozierenden und Mitarbeitenden des Theologischen Seminars St. Chrischona.
tsc-Klausurtagung 2023

Wofür steht das tsc?

Wofür steht das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) und wo ist es im Unterschied zu anderen theologischen Ausbildungsstätten zu verorten? Diese Fragen nach der eigenen Positionierung diskutierten 18 Dozierende und Mitarbeitende des tsc bei ihrer gemeinsamen Klausurtagung Mitte Januar 2023 in der Ev. Chrischona-Gemeinde Rheinfelden.

Mehr Klarheit schaffen

In den rund 183 Jahren, die das tsc existiert, hat es diese Fragen bereits auf verschiedene Arten beantwortet. So wurde aus der einstigen «Zöglingsanstalt der Pilgermission St. Chrischona» das «Prediger- und Missionsseminar» bzw. entstand die «Bibelschule für Frauen» und seit 1994 die Vereinigung der beiden als «Theologisches Seminar St. Chrischona». Warum also sich jetzt erneut damit beschäftigen? Dr. Benedikt Walker, der Rektor des tsc, begründete die Notwendigkeit dazu mit dem Auftauchen verschiedener theologischer Strömungen in den letzten fünf Jahren. In der Folge wuchs die Verunsicherung, wie das tsc dazu steht. Es gelte, für Freunde und Interessierte mehr Klarheit zu schaffen über die theologisch-inhaltliche und akademische Positionierung des tsc.

Eine gute Atmosphäre herrscht bei der Klausurtagung 2023 der Dozierenden und Mitarbeitenden des Theologischen Seminars St. Chrischona.
Eine gute Atmosphäre herrscht bei der Klausurtagung 2023 der Dozierenden und Mitarbeitenden des Theologischen Seminars St. Chrischona.

Clevere Methodenwahl

Die Gruppendiskussionen wurde mit der Methodik des «World Café» geführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bearbeiteten in wechselnden Gruppenkonstellationen sechs Fragestellungen. Darunter war die Frage nach der Vision des tsc, nach den Adressaten für die Positionierung, den aktuellen und potenziellen Partnern, dem Selbstverständnis des tsc sowie nach brauchbaren Begriffen und nach den theologischen Inhalten. Die Zwischenergebnisse dieses Prozesses wurden mit der «Fishbowl»-Diskussionsmethode vertieft. Dabei gibt es einen Innen- und Aussenkreis. An der Diskussion aktiv teilnehmen darf nur, wer sich im Innenkreis befindet.
Erstmals waren die neu berufenen Dozierenden des Jahres 2022 mit dabei: Kristina Imwalle, die neue Dozentin für Praktische Theologie, und Dr. Michael Widmer, der neue Dozent für Altes Testament. Die neue Konstellation und die clevere Methodenwahl führte zu angeregten, kreativen und konstruktiven Diskussionen.

Erfolgreiche Klausurtagung

Die Klausurtagung war ein Schritt auf dem Weg zu konkreten Antworten auf die Frage nach der tsc-Positionierung. Deutlich wurde, dass das tsc die Arbeit der vergangenen Jahre weiterführen möchte. So werden beispielsweise die Leitsätze der Kommunikativen Theologie weiterhin wichtig sein. Die nächsten Schritte sind die Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse und deren Erörterung mit weiteren Gesprächspartnern.
Ein voller Erfolg war die Klausurtagung auch wegen ihrer positiven Atmosphäre und dem guten Miteinander der Dozierenden und Mitarbeitenden. Dies wurde immer wieder deutlich, etwa beim gemeinsamen Bibellesen, Beten, Singen oder den Gesprächen in den Pausen.

Das tsc dankt der Ev. Chrischona-Gemeinde Rheinfelden, in deren Gemeindehaus die Klausurtagung 2023 stattfand. Die Gemeinde ist Netzwerkpartner des tsc und verwöhnte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit feinem Kaffee und Kuchen.

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